Matthias Heider forscht am Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena und ist begeisterter Gamer. Seine Schwerpunkte sind rechtsextreme Kommunikation im Netz, Gaming und Gaming Culture sowie soziale Medien und digitale Kulturen.
Auf der TINCON 2025, dem Festival für digitale Jugendkultur, hat er in einem etwa 20-minütigen Vortrag einen Überblick über Strategien der rechtsextremen Unterwanderung von Games gegeben. Anhand von Beispielen erklärt er auch für Menschen, die nicht spielen, wie Rechtsextreme Games, die für viele Gamer soziale Orte und Orte der Sozialisation sind, nutzen, um ihre Ideologie zu verbreiten. Wie kann Community dagegen angehen, was kann die Zivilgesellschaft tun und was erwartet er vom Gesetzgeber?
Auf https://linktr.ee/matthiasheider?utm_source=qr_code stellt er weiterführende Informationen, Projekte und Materialien für Lehrkräfte zur Verfügung.
Die Bundeszentrale für politische Bildung hat bei Matthias Heider nachgefragt: Was können Lehrkräfte sowie Pädagoginnen und Pädagogen tun, um einer Radikalisierung entgegenzuwirken?
Wer sich intensiver mit dem Thema befassen will: Im Shop der Bundeszentrale für politische Bildung ist das Handbuch Gaming und Rechtsextremismus - Voraussetzungen | Einstellungen | Prozesse | Auswege von Aurelia Brandenburg, Linda Schlegel und Felix Zimmermann in Buchform für 5 Euro, als pdf kostenfrei erhältlich.
