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Land.schafft Kulturelle Bildung

Land.schafft Kulturelle Bildung


Das Projekt „Land.schafft Kulturelle Bildung“ hat das Ziel, die Kulturelle Bildung an Schulen im Land Brandenburg in ländlichen Räumen zu stärken und gemeinsam mit Partner*innen aus Schule und Kultur weiter zu denken und zu entwickeln.
Insbesondere sollen die Schulen, die bereits vielfältige Angebote im Bereich der Kulturellen Bildung unterbreiten, darin gestärkt werden, diesen Ansatz im Prozess der Schulentwicklung systematischer umzusetzen. Darüber hinaus sollen weitere Schulen motiviert werden, sich gegenüber dem übergreifenden Thema Kulturelle Bildung zu öffnen und die vielfältigen Möglichkeiten und Potenziale gemeinsam mit Akteur*innen aus Kunst und Kultur zu nutzen.

Von 2014 bis 2017 unternahmen drei Schulen unter dem Namen „3KulturSchulen“ den Versuch, Kulturpartner*innen aus der Region in die Gestaltung von Unterricht und Schulkultur einzubeziehen. Die Erkenntnisse dieser Kooperationen sind in der Handreichung „3KulturSchulen“ dokumentiert und bilden die Grundlage für weitere Projekte. Außerdem entstand die Broschüre „Kultur im Quadrat“ (2019 in der zweiten Auflage), welche konkrete, ausgewählte Angebote kultureller Bildung für Schulen im Land Brandenburg vorstellt. Parallel dazu wurden von beiden Projektpartnern verschiedene Vernetzungs- und Weiterbildungsformate durchgeführt und Projekte, die im Rahmen des Landesförderprogramms „Kulturelle Bildung und Partizipation“ finanziert wurden, inhaltlich und administrativ begleitet.

Durch die gemeinsame Arbeit an dem Projekt vom Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) und der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH mit der Plattform Kulturelle Bildung ist „Land.schafft Kulturelle Bildung“ ein Gemeinschaftsprojekt des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport und des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und wird gefördert durch die Mercator Stiftung und kofinanziert durch beide Ministerien.

Seit 2018 wird das Projekt unter dem Namen "Land.schafft Kulturelle Bildung" mit beiden Einrichtungen in der zweiten Projektphase fortgesetzt.

Projektkoordination

Viktoria Klawitter
Tel.: +49 3378 209-268

Ulrike Erdmann
Tel.: +49 176 304 71 945
+49 331  582 41 699

Claudia Schümann
Tel.: +49 3378 209-260



Fortbildungen

10:00 bis 15:00 Uhr
Im Schloss Altranft des Oderbruch Museums, Am Anger 27, 16259 Bad Freienwalde, OT Altranft

Landschaftliche Bildung ist der fachübergreifende Schwerpunkt, den das Oderbruch Museum Altranft als besondere Form der Kulturellen Bildung anbietet. Dr. Kenneth Anders, Programmleiter, erläutert anhand der aktuellen Ausstellung des Museums Methoden Landschaftlicher Bildungsprojekte und gibt Tipps für die eigene praktische Umsetzung. Im zweiten Teil steht die Werkstattleiterin und Künstlerin Bettina Männel in der Druck- und Illustrationswerkstatt bereit, damit die Teilnehmer*innen ganz konkret Techniken und Aufgaben probieren und für die eigene Arbeit mit jungen Menschen mitnehmen können.

Immer im Fokus steht an diesem Tag, wie offene Prozesse in der Auseinandersetzung mit der eigenen Region durch den Rahmen der Landschaftlichen Bildung und durch die Hinarbeit auf formatierte Ergebnisse, den öffentlichen Diskurs anregen und begleiten können. Seien Sie also gespannt!

Eine Anmeldung ist erforderlich und muss bis zum 12. November 2020 über das Fortbildungsnetz (VA-Nr. 20L431384) erfolgen.

Bei Fragen wenden Sie sich an Viktoria Klawitter, Projektkoordinatorin „Land.schafft Kulturelle Bildung“.


Archiv Veranstaltungen

Am 22. Januar 2020 fand das Seminar "Das Material spricht – Dokumentation als künstlerische Strategie" statt.


Mediencoach Florian Jacobsen aus Hamburg und Sketchnoterin Nadine Roßa aus Berlin leiteten die praktische Arbeit mit Tönen, Klangaufnahmen und Skechtnotes. Dabei wurde aufgezeigt, wie das Dokumentieren als künstlerische Strategie (auch) in nicht künstlerischen Fächern zur Vermittlung und zum Verständnis von Inhalt und damit zum eigenständigen Denken anregen kann.

Vor dem Hintergrund lebhafter Auseinandersetzung um Einfluss und Nutzen digitaler Medien im kunstdidaktischen Handeln bot das Seminar Möglichkeiten, sinnlich Wahrnehmbares hörend und zeichnend in Darstellungen zu transformieren und dabei eigene Erkenntnisse zu generieren. Begleitender Experte für das Auditive war Medienpädagoge Florian Jacobsen, der in die Materialität von Tönen, Klängen und Stimmen über praktische Übungen einführt sowie Aufzeichnungs- und Bearbeitungsmethoden anleitete.
Illustratorin, Grafikerin und Skechtnoterin Nadine Roßa vermittelte, wie man zeichnend mit Hilfe ihres "Visuellen Alphabets" Gehörtes durchdenken, reflektieren und dokumentieren kann. Durch die Kopplung bzw. Verschränkung beider Angebote, wurden Ideen zur Vermittlung des Zeichnens und (Zu)Hörens als erkenntnisoptionale Handlungen in der Schule aufgezeigt. Die abschließende Reflexion diente dem Anschub konkreter unterrichtspraktischer Umsetzungen und dem Aufzeigen von Unterstützungsangeboten.

 

Das Graphic Recording von Nadine Roßa ermöglicht einen Einblick in den Ablauf der Veranstaltung.
(Klick auf das Bild öffnet eine fotografische Dokumentation der Veranstaltung.)

Wie funktioniert ästhetisches Lernen im Oderbruch, wie in der Ostprignitz? Wer sind die jeweiligen Akteure und was macht ihre Kultur aus? Was ist Erfolg und was daran ist interessant für wen? – Den Antworten auf diese Fragen möchten wir nach der erfolgreichen ersten Phase des Brandenburger
Projekts "3KulturSchulen" erneut nachgehen! Auf der Mobilen Tagung haben Lehrkräfte, Schulleitungen, Kulturschaffende, Künstlerinnen und Künstler sowie Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger die Möglichkeit, zwei Kulturschulen und ein Museum im ländlichen Raum zu besuchen, vor Ort zu hospitieren und sich thematisch auszutauschen.

Das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) und die Plattform Kulturelle Bildung Brandenburg luden am 22. August 2019 zur Mobilen Tagung ein.

 

Das Graphic Recording von Nadine Roßa ermöglicht einen Einblick in den Ablauf der Veranstaltung.

Die Atmosphäre des Tages hat Christian Schneider in seinen Fotos eingefangen.

Am 29. Oktober fand das erste Online-Seminar im Projekt zum Thema Schulbibliotheken statt.

Der Video-Mitschnitt wird in Kürze an dieser Stelle zu finden sein.

Die Folien der Veranstaltung können Sie hier herunterladen.

 

Rap, Breaking, Graffiti und ihre didaktischen Impulse
Online-Seminar mit anschließendem Praxisworkshop

Online-Seminar: 24. September 2020 Zoom, 16:00 bis 18:00 Uhr
Praxisworkshops: 7. Oktober, Städtisches Gymnasium, Wittstock, 15:00 bis 18:00 Uhr oder 8. Oktober, LISUM, Ludwigsfelde, 15:00 bis 18:00 Uhr

Die Fortbildung hat zum Ziel, die pädagogischen Grundsätze der Hip-Hop-Kultur als potentielle didaktische Bereicherung des Schulunterrichts zu vermitteln. An der weltweit größten Jugendkultur anzuknüpfen, bietet die Möglichkeit, das Interesse der Schüler*innen als Ausgangspunkt für Lernprozesse zu nehmen. Es werden Einblicke in Geschichte, Entwicklungen und Tendenzen der Hip-Hop-Kultur gewährt und verschiedene pädagogische Prinzipien – wie zum Beispiel der „Each One Teach One“-Grundsatz oder der „Cypher-Tanz“ als offener Lernort – erprobt, Rap-Texte analysiert und entwickelt sowie Graffiti als Kunstform ausprobiert.
Die Einführung erfolgt als Videokonferenz über das Programm Zoom, ein Praxisworkshop mit Kleingruppen wird eine Woche später alternativ an zwei Orten im Land Brandenburg angeboten. 

Das Dozent*innen-Team (Dr. Ali Konyali, Valerie Schmitt, Mark Straeck) bringt umfangreiche Erfahrungen in der Projektarbeit mit Schüler*innen in die Fortbildung ein.

5. Oktober 2020, 15:00 bis 18:00 Uhr
Familiengarten Eberswalde, Am alten Walzwerk 1, 16225 Eberswalde

Schüler*innen werden durch kulturelle Bildung rassismuskritisch sensibilisiert sowie ihr Diversitätsbewusstsein gefördert. Es werden die Methodiken von Hip-Hop-Projekten sowie der Ansatz des RomaTrial e. V. vorgestellt, der medien- bzw. theaterpädagogisch arbeitet. Neben der Vorstellung der Bildungsangebote werden Ansätze vermittelt, wie Rassismus, Migration und Kolonialismus im Schulunterricht, etwa in den Fächern Deutsch, Geschichte und Musik, aufgegriffen werden können. In der Fortbildung wird ein Austausch zwischen Projekten und Lehrkräften ermöglicht.

Tuğba Tanyılmaz moderiert die Fortbildung.

8. Oktober 2020, 15:30 bis 17:00 Uhr
Einstein-Gymnasium Neuenhagen / Dahlwitzer Str. 79, 15366 Neuenhagen bei Berlin

Kreativität, Kommunikation, Kollaboration und Kritisches Denken – Kompetenzen, denen immer mehr Aufmerksamkeit zu Teil wird, sind sie doch für alle im 21. Jahrhundert von herausragender Bedeutung. Gleichzeitig sind sie Bestandteil und Ziel kultureller und digitaler Bildung.

Der digitale Wandel fordert mehr und mehr unsere Kreativität und Eigeninitiative. Kulturelle Bildung kann diese Fähigkeiten aktivieren, indem sie Grundlagen für einen gestalterischen und selbstbestimmten Umgang mit digitalen Medien schafft. Wie können wir Lehrer*innen im Zuge der Digitalisierung unsere Arbeit konkret gestalten und bereichern, unsere wertvolle Zeit effizient nutzen und den Aufwand bei gleichzeitig motivierenden und vielversprechenden Erfolgen minimieren? Welche der zahlreichen Tools bringen uns im Unterrichtsalltag wirklich weiter?

Die Fortbildung, veranstaltet im Rahmen des von der Stiftung Mercator geförderten Projekts „Land.schafft Kulturelle Bildung“, ist als praktische Medien-Werkstatt konzipiert. Die Teilnehmer*innen erhalten praxisnahe Einblicke in die Nutzung von Mentimeter® und Plickers® und erschließen sich durch eigenes Erproben Wirkräume und Gestaltungsmöglichkeiten dieser Apps. Anhand konkreter Einsatzszenarien stellt Dozentin Katja Pardey die Möglichkeiten dieser Tools vor und begleitet die Teilnehmer*innen Schritt für Schritt zur eigenen Umfrage bei Mentimeter® oder zum eigenen Plickers®-Quiz.

Katja Pardey ist Mathematik- und Deutschlehrerin am Einstein-Gymnasium in Neuenhagen und leitet dort die „Digitale Sprechstunde“.


"Land.schafft Kulturelle Bildung" ist ein Projekt des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg sowie des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, gefördert durch die Stiftung Mercator im Rahmenprogramm "Kreativpotentiale".


Redaktionell verantwortlich: Viktoria Klawitter