3.-4. Jgst.: Chatten – Chancen, Risiken, Regeln

Sammeln von Onlinekommunikationsdiensten, welche die Schülerinnen und Schüler bereits genutzt haben, Beschreibung der Dienste sowie der Erfahrungen und Gewohnheiten der Schülerinnen und Schüler, Diskussion zu Vor- und Nachteilen der Onlinekommunikation, Simulation eines fiktiven Online-Chats, Auswertung des Chat-Verlaufs und Erarbeitung von Regeln zur sicheren Kommunikation, Erstellung von persönlichen Profilen und Erraten der Personen auf Grundlage der Profile, Diskussion und Auswertung, Projektidee zur Kommunikation und Medienproduktion: Partnerstädte im Internet – Kommunikation mit Ansprechpartnern in der Partnerstadt, Recherche und Präsentation der Ergebnisse auf einer eigenen Website (Zeitbedarf: 2 bis 3 Unterrichtsstunden ohne Projekt)

Hinweise: Es können ggf. ausgewählte Elemente des Materials behandelt und der Zeitbedarf damit reduziert werden. Zudem gibt es das Material als "Medienführerschein kompakt" auch als Version für eine 45 Minuten-Einheit.

Quelle: Medienführerschein Bayern, Unterrichtseinheit mit dem Titel „Grenzenlose Kommunikation – Gefahren im Netz erkennen und vermeiden“

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Jahrgangsstufe
3 und 4

Bezug Basiscurriculum Medienbildung
Das Material hat Bezüge zu mehreren Standards im Basiscurriculum Medienbildung und ist dort entsprechend hinterlegt: Die Schülerinnen und Schüler können

  • Regeln der verantwortungsbewussten Kommunikation mit Medien aus ihrer Lebenswelt heraus benennen und diese anwenden (Kommunizieren, Niveaustufe D)
  • Chancen und Risiken digitaler Kommunikation diskutieren sowie altersgerechte und lebensweltbezogene Handlungsmöglichkeiten entwickeln (Kommunizieren, Niveaustufe D/G)
  • zwischen privaten und öffentlichen Daten unterscheiden (Kommunizieren, Niveaustufe D/G) ihnen bekannte Kommunikationsdienstleister beschreiben (Kommunizieren, Niveaustufe D)
  • ausgewählte Aspekte des Urheber- und Persönlichkeitsrechts sowie des Datenschutzes bei der medialen Kommunikation beschreiben und beachten (Kommunizieren, Niveaustufe D)
  • das von ihnen genutzte Medienangebot beschreiben (Analysieren, Niveaustufe D) die Bedeutung von Medienangeboten (wie z. B. soziale Netzwerke, Computerspiele) für ihren Alltag beschreiben (Reflektieren, Niveaustufe D)
  • Chancen (z. B. zeit- und ortsunabhängige Kommunikation) und Risiken (z. B. Cyber-Mobbing) des eigenen und fremden Mediengebrauchs diskutieren (Reflektieren, Niveaustufe D)

Sollte die Projektidee durchgeführt werden, ergeben sich weitere Standardbezüge: Die Schülerinnen und Schüler können

  • mediale Werkzeuge altersgemäß für die Zusammenarbeit und den Austausch von Informationen in Lernprozessen nutzen (Kommunizieren, Niveaustufe D)
  • eigene Gestaltungsprozesse mit unterschiedlichen Medien umsetzen (Produzieren, Niveaustufe D)
  • mit Hilfestellung eigene Medienprodukte einzeln und in der Gruppe herstellen (Produzieren, Niveaustufe D)
  • vorhandene Möglichkeiten zur Veröffentlichung eigener Medienproduktionen prüfen und sie nutzen (Produzieren, Niveaustufe D/G)

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Redaktionell verantwortlich: Dr. Nancy Grimm, LISUM