ab 8. Jgst.: Jugendmedienschutz allgemein, im Fernsehen und im Kino, im Internet und in Computerspielen

Modul 1 – Grundlagen des Jugendmedienschutzes: Einführung in die Praxis des Jugendmedienschutzes, Eingrenzung des Jugendmedienschutzes anhand seines Ausgangspunktes (Risiken der Mediennutzung) und grundlegenden Zieles (Schutz durch Bewahrung), Vorstellung und nähere Eingrenzung der zentralen Kriterien des Jugendmedienschutzes, Überblick über die Instrumente und Institutionen des Jugendmedienschutzes (Zeitbedarf: 90 Minuten)

Modul 2 – Jugendmedienschutz im Fernsehen und Kino: persönliche Fernsehvorlieben der Schüler*innen, persönliche Einschätzung zu aktuellen, selbst genutzten Fernsehangeboten, Kurzeinführung in die Arbeit des FSF und FSK, Simulation einer Programmprüfung, Argumenteduell als Zusatzmodul  (Zeitbedarf: 120 Minuten inklusive Zusatzmodul)

Modul 3 – Jugendmedienschutz im Internet: verschiedene Angebotsformen und Möglichkeiten des Internets, Spezifika des Internets aus Perspektive des Jugendmedienschutzes, aktuelle Problembereiche des Jugendmedienschutzes im Internet, Untersuchung verschiedener Internetangebote bezüglich der definierten Problembereiche im Internet, Argumenteduell als Zusatzmodul (Zeitbedarf: 120 Minuten inklusive Zusatzmodul)

Modul 4 – Altersfreigaben von Computerspielen: Nutzungsverhalten von Computerspielen in der Klasse, Einführung in den Jugendmedienschutz bei Computerspielen, Altersfreigabe bei Computerspielen, Simulation eines Prüfverfahrens, Argumenteduell als Zusatzmodul (Zeitbedarf: 120 Minuten inklusive Zusatzmodul)

Hinweise: Es können ggf. einzelne Module aus der Unterrichtseinheit behandelt und der Zeitbedarf damit reduziert werden.

Quelle: Unterrichtseinheit „Einführung in den Jugendmedienschutz“ aus der Unterrichtsmaterialreihe „Medien in die Schule“ (www.medien-in-die-schule.de). Die Materialen stehen zur freien Verwendung und Bearbeitung durch freie Lizenzen (CC-BY-SA) und offene Dokumente (OER) zur Verfügung.

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Jahrgangsstufe
ab 8

Bezug Basiscurriculum Medienbildung
Das Material hat Bezüge zu mehreren Standards und ist dort entsprechend hinterlegt: Die Schülerinnen und Schüler können

  • Chancen und Risiken digitaler Kommunikation diskutieren sowie altersgerechte und lebensweltbezogene Handlungsmöglichkeiten entwickeln (Kommunizieren, Niveaustufe D/G)
  • Aspekte des Urheber- und Persönlichkeitsrechts sowie des Datenschutzes bei der medialen Kommunikation reflektiert anwenden (Kommunizieren, Niveaustufe G)
  • altersgemäß und medienbezogene Grundkenntnisse des Urheber- und Persönlichkeitsrechts, des Datenschutzes und des Jugendmedienschutzes in Bezug zur eigenen Lebenswelt berücksichtigen (Produzieren, Niveaustufe D/G)
  • Gestaltungselemente medialer Angebote untersuchen und deren Wirkungsabsichten kriterienorientiert bewerten (Analysieren, Niveaustufe G)
  • den Zusammenhang von Gestaltung und intendierter Funktion von Medienangeboten (Information, Unterhaltung, Werbung, Manipulation) untersuchen und bewerten (Analysieren, Niveaustufe G)
  • Computerspiele nach vorgegebenen Kriterien vergleichen (Analysieren, Niveaustufe G)
  • interessengeleitete Wirkungsabsichten von Medienangeboten analysieren und ihre Wirkung untersuchen (Analysieren, Niveaustufe G)
  • den eigenen Mediengebrauch kritisch reflektieren (Reflektieren, Niveaustufe G)
  • die Einflüsse von Medienangeboten auf ihren Alltag und ihre Persönlichkeitsentwicklung, insbesondere hinsichtlich der Gefahren von Süchten, Cyber-Mobbing und Realitätsverlust, reflektieren (Reflektieren, Niveaustufe G)
  • mediale Gewalt und Gewaltdarstellungen analysieren und ihre Wirkung untersuchen (Reflektieren, Niveaustufe G)
  • mediale Darstellungsmuster (Gesundheit, Sexualität, Mobilität u. a.) in der Öffentlichkeit identifizieren und ihre Wirkung in Bezug auf Rollenklischees und Menschenbilder untersuchen (Reflektieren, Niveaustufe G)

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Redaktionell verantwortlich: Dr. Nancy Grimm, LISUM