ab 7. Jgst.: Meinungsbildung, Verschwörungstheorien, Ausgestaltung eines demokratischen Internets

Modul 1 – Ich im Netz: Definieren charakteristischer Eigenschaften von Netzkommunikation, Reflexion der Selbstdarstellung im Netz, Erkennen von eigenen Meinungsbildungsprozessen, Kennen unterschiedlicher Beteiligungsformen im Netz (Zeitbedarf: ca. 90 Minuten)

Modul 2 – Wer macht Meinung im Netz: Darstellen von Bedeutung und Grenzen der Meinungsfreiheit, journalistische und nicht-journalistische Akteur*innen im Netz, Anwenden publizistischer Grundsätze ausgehend vom Pressekodex (Zeitbedarf: ca. 90 Minuten, wenn Modul 1 vorher durchgeführt wurde)

Modul 3 – Chemtrails & Co.: Verschwörungstheorien im Netz: Erkennen von Verschwörungstheorien, Erstellen einer multimedialen Erklärungspräsentation zu Verschwörungstheorien auf der Basis ausgewählter Hintergrundinformationen (Videostatements, Audiobeiträge, Grafiken), Entwickeln einer eigenen Verschwörungstheorie (optional), Vergleichen von Informationen in unterschiedlichen Artikeln (optional) (Zeitbedarf: ca. 135 Minuten ohne optionale Module)

Modul 4 – Ich im Netz und in der Gesellschaft: Kennen der Zukunftswerkstatt als Methode zur Beteiligung und Mitgestaltung, Reflexion von Problemen und Möglichkeiten Sozialer Netzwerke für Kommunikation, Meinungsbildung und demokratisches Handeln, Entwicklung und Präsentation von Ideen zur demokratischen Gestaltung Sozialer Netzwerke, Planen und Realisieren einer eigenen Projektidee, Auswertung der Zukunftswerkstatt und ggf. konkrete Umsetzung einer eigenen Projektidee (Zeitbedarf: ca. 270-300 Minuten, wenn Modul 1 vorher durchgeführt wurde)

Hinweis: Es können ggf. einzelne Module aus der Unterrichtseinheit behandelt und der Zeitbedarf damit reduziert werden.

Quelle: Unterrichtseinheit „Meinung im Netz gestalten“ aus der Unterrichtsmaterialreihe „Medien in die Schule“ (www.medien-in-die-schule.de). Die Materialen stehen zur freien Verwendung und Bearbeitung durch freie Lizenzen (CC-BY-SA) und offene Dokumente (OER) zur Verfügung.

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Jahrgangsstufe
ab 7

Bezug Basiscurriculum Medienbildung
Das Material hat Bezüge zu mehreren Standards und ist dort entsprechend hinterlegt: Die Schülerinnen und Schüler können

  • Kommunikationsmedien sozial verantwortungsbewusst nutzen (Kommunizieren, Niveaustufe G)
  • Chancen und Risiken digitaler Kommunikation diskutieren sowie altersgerechte und lebensweltbezogene Handlungsmöglichkeiten entwickeln (Kommunizieren, Niveaustufe D/G)
  • die Grundstrukturen medialer Kommunikationsprozesse beschreiben und ihre Kenntnisse zielorientiert anwenden (Kommunizieren, Niveaustufe G)
  • den Zusammenhang von Gestaltung und intendierter Funktion von Medienangeboten (Information, Unterhaltung, Werbung, Manipulation) untersuchen und bewerten (Analysieren, Niveaustufe G)
  • interessengeleitete Wirkungsabsichten von Medienangeboten analysieren und ihre Wirkung untersuchen (Analysieren, Niveaustufe G)
  • alters- und situationsangemessene Handlungsmöglichkeiten in Bezug auf einen sozial, ethisch und ökonomisch verantwortlichen Mediengebrauch entwickeln (Reflektieren, Niveaustufe D/G)
  • den eigenen Mediengebrauch kritisch reflektieren (Reflektieren, Niveaustufe G)
  • die Möglichkeiten und Methoden medialer Manipulation exemplarisch analysieren (Reflektieren, Niveaustufe G)
  • den Einfluss von Medien auf Wahrnehmung, Wertvorstellungen und Verhaltensweisen untersuchen und bewerten (Reflektieren, Niveaustufe G)
  • mediale Möglichkeiten bewusst zur altersgemäßen gesellschaftlichen Teilhabe an demokratischen Prozessen nutzen (Reflektieren, Niveaustufe G)
  • an aktuellen und historischen Beispielen den ökonomischen und politischen Einfluss von Medien(-konzernen) auf Meinungsbildungsprozesse in der Gesellschaft exemplarisch analysieren (Reflektieren, Niveaustufe G)

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Redaktionell verantwortlich: Dr. Nancy Grimm, LISUM