Zum Inhalt springen

Gruppenmaßnahmen zur Gesundheitsprävention

Zurück zur Hauptseite

Kollegien und Teilkollegien können dazu beitragen, ihre Gesunderhaltung durch schulinterne Arrangements zu unterstützen. Vielfältige Angebote haben wir hier hinterlegt. Schulleiterinnen oder Schulleiter nutzen  für eine Beantragung einer gesundheitspräventiven Maßnahme bitte den in der Formulardatenbank hinterlegten Antrag (F-G 02). Dieser wird an die Schulrätin oder den Schulrat mit der regionalen Aufgabe „Arbeitssicherheit und Gesundheit“ gestellt. 

Schutz vor und Umgang mit psychischen Belastungen

Die Teilnehmer erhalten einen Einblick in die Ursachen psychischer Fehlbelastungen und werden für das Erkennen von Anzeichen sensibilisiert. Gemeinsam werden Strategien zur Vermeidung belastender Alltagssituationen erarbeitet.

Angst bei Betroffenen, Verunsicherungen bei den Kolleginnen und Kollegen, Leistungsdruck und psychische Belastungen lassen die Zahl der Opfer ansteigen. Ursachen, Warnsymptome von Mobbing sowie wirksame Präventions- und Abwehrmaßnahmen kennen und für ein konflikt- und mobbingfreies Klima an der Schule sorgen.

Diese Beratungsform ermöglicht, berufliche Probleme unter Leitung eines Supervisors zu reflektieren und eine psychische Entlastung zu erreichen. Im Rahmen der Supervision wird die Gelegenheit geboten, Veränderungen anzustoßen, neue Sichtweisen zu entwickeln sowie Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten.

Um unser emotionales Gleichgewicht wieder zu finden, ist es sinnvoll zu schauen, welche Ursachen hier in der Gegenwart und welche in der Vergangenheit liegen.

Eigene Glaubenssätze und innere Antreiber identifizieren und schrittweise verändern.

Schutz vor und Umgang mit Gesundheitsgefährdungen

Ruhige Nächte bringen mehr Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit.

Über die Grundlagen des Stressmanagements mehr erfahren und Entspannungsverfahren kennenlernen.

In diesem Workshop geht es darum, Möglichkeiten einer ausgeglichenen Balance zwischen Lehrerberuf und Freizeit für jeden Einzelnen herauszuarbeiten und fest im Alltag zu verankern.

Sprechtraining - Abrufangebot über den  AMD

Eine funktionierende Stimme ist Voraussetzung für den Lehreralltag. Neben einer theoretischen Einführung in die Thematik, stehen praktische Übungen zum ökonomischen Umgang mit der eigenen Stimme im Vordergrund.

Stimmtraining - Angebot der Unfallkasse Brandenburg

Stimmt genau!
Es ist immer wieder verblüffend, wie viel wir über unseren Stimmklang von uns preisgeben. Wie bestimmend, mitreißend oder überzeugend Sie wohl klingen? Mattigkeit, Stimmermüdung oder Räusperzwang können unangenehme Begleiterscheinungen in einem sprechintensiven Beruf sein.
Durch präventives Stimmtraining erlernen Sie Stimmübungen, die Sie täglich anwenden können, um nicht mehr aus dem Takt zu kommen. Sprechen und miteinander handeln fällt Ihnen leichter und Sie können viel bewusster gewünschte Stimmungen übertragen.
Anhand vieler Übungen lernen Sie Ihren Körper in seiner Lockerheit und Atembewegung genauer kennen und können so bewusst Einfluss auf die Stimmerzeugung nehmen.

Den genauen Termin der VA entnehmen Sie bitte dem FortbildungsNetz.

Entspannungsfähigkeit ist ein wichtiger Baustein für die psychische Gesundheit. In diesem Workshop werden verschiedene Entspannungstechniken vorgestellt und praktische Erfahrungen gesammelt.

Volkskrankheit Nummer eins sind Rückenschmerzen. Jedoch sind die Ursachen für diese Problematik komplex. Durch verschiedene praktische Übungen zur Stärkung der Muskulatur und Entspannung, werden die Lehrerinnen und Lehrer für Rückenbeschwerden und deren Hauptursachen sensibilisiert. Mit der ErgoMouse-Messung ist eine strahlungsfreie Messung, Analyse und Visualisierung der Körperhaltung möglich, um Fehlhaltungen zu ermitteln. In einer individuellen Beratung werden Empfehlungen für präventive Verhaltensweisen aufgezeigt und besprochen.

Die Vermittlung von Entlastungsmöglichkeiten, praktischen Übungen und Techniken zum rückenschonenden Arbeiten stehen im Mittelpunkt.

In dem Workshop wird anhand von Beispielen der Teilnehmer der Umgang mit Veränderungen reflektiert. Die Vor- und Nachteile der bisherigen Strategien werden herausgearbeitet, um einen bewussten Umgang mit Veränderungen zu unterstützen.

Gesunde und motivierte Lehrerinnen und Lehrer sind für die Schule ein wichtiger Erfolgsfaktor. Ausgangssituationen analysieren, mögliche Belastungen für die Gesundheit erkennen und daraus Maßnahmen für die Gesundheitsförderung ableiten sind Gegenstand des Seminars. Der Aufbau eines betrieblichen Gesundheitsmanagements, die Mitnahme von Akteuren und die systematische Weiterentwicklung des BGM sollen nach dem Seminar angeschoben oder fortgesetzt werden.

content Teamcoaching

Ziele erreichen und erfolgreich neue Wege gehen, zum Beispiel durch die Begleitung bei der Entwicklung eigener Lösungen durch strukturierte Gespräche.

Über die Klärung der Rollenerwartungen mehr Souveränität im Rollenhandeln gewinnen und Rollenkonflikte auflösen lernen.

content Fehlzeiten-, Rückkehr- und Gesundheitsgespräche sicher führen

Mit Lehrerinnen und Lehrern im Gespräch bleiben auch bei vermeintlich heiklen Themen – das Seminar zeigt, wie es gelingen kann.

In dem Workshop gehen die Teilnehmer auf die Suche nach effektiven „Zeitfenstern“ für Ihre Arbeits- und Privataufgaben. Es werden individuelle Arbeitspläne und Strategien zur Umsetzung regenerativer Momente entwickelt und diskutiert.

In diesem Seminar geht es darum, sich ineffektiver Verhaltensmuster bewusst zu werden . Es werden Verhaltensstrategien erarbeitet, um eigene Ziele leichter zu erreichen.

Diese spezielle Technik ist eine pädagogische Methode und beschäftigt sich mit dem Erkennen und Ändern von Gewohnheiten. Der Fokus liegt hier besonders auf den körperlichen Fehlhaltungen, die sich durch Verspannungen, Schmerzen oder Funktionseinschränkungen äußern. Die Alexander-Technik bietet eine individualisierte Methode, um Fertigkeiten zur Selbsthilfe zu erlernen.

Schutz vor und Umgang mit dramatischen Ereignissen

"Das Aachener Modell zur Reduzierung von Bedrohungen und Übergriffen am Arbeitsplatz" resultiert aus Erfahrungen dieser gemeinsamen erfolgreichen und kooperativ gestalteten Aufsichts- und Präventionsarbeit der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen und des Polizeipräsidiums Aachen. Es basiert auf der Erkenntnis, dass den jeweiligen Formen der Gewalt am Arbeitsplatz mit geeigneten und verhältnismäßigen Mitteln begegnet werden muss. Mit anderen Worten: verbale Attacken erfordern andere Strategien als ein Angriff mit Waffen.

Daher greift das "Aachener Modell" die unterschiedlichen Facetten von Gewalt auf und strukturiert mit vier verschiedenen Gefährdungsstufen dieses komplexe Thema.
Mit Hilfe des "Aachener Modells" können kritische Bereiche oder Arbeitsplätze in eine der beschriebenen Gefährdungsstufen eingeordnet werden. Für jede der vier Gefährdungsstufen wird dargestellt, wer in bedrohlichen Situationen handeln muss, wie bei einem unvorhergesehenem Ereignis zu reagieren ist und welche technischen und organisatorischen Voraussetzungen ein Betrieb bzw. eine Verwaltung im Vorfeld hat.

Den Teilnehmern werden Möglichkeiten aufgezeigt, Konflikten oder Meinungsverschiedenheiten konstruktiv zu begegnen. Strategien, die Ebene des Konflikts zu verlassen und zu einem kooperativen Miteinander zurückzukehren, werden erarbeitet.

Ein richtig oder falsch gibt es in der Krisenintervention nicht. Das Seminar stellt das von Carlos Escalera entwickelte Konzept in den Vordergrund.

Zurück zur Hauptseite

Redaktionell verantwortlich: André Koch, LISUM