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selbstgesteuertes Lernen

"Ich hätte viele Dinge begriffen, hätte man sie mir nicht erklärt."

(Andreas Müller /1/)

Selbstgesteuertes Lernen wird verstanden als ein Lernen, bei dem die Lernenden ihren Lernprozess im Wesentlichen selbst lenken. Der Lernende muss über eine Reihe von Kompetenzen bzw. Lernstrategien verfügen, die es ihm ermöglichen, die bestehenden Spielräume für das eigene Lernen zu nutzen. Erst über den Einsatz von Lernstrategien wird Einfluss auf den Lernprozess genommen. Die vier Lernstrategien sind:

  • Kognitive Lernstrategien - wirken direkt auf die zu erwerbende und zu verarbeitende Information ein.
  • Metakognitive Lernstrategien - dienen der Planung, Überwachung und Regulation des Lernprozesses.
  • Motivationale Lernstrategien - um den Erfolg kognitiver und metakognitiver Lernstrategien zu sichern, muss der Schüler in der Lage sein sich optimal zu motivieren.
  • Ressourcenbezogene Lernstrategien - das sind die Zeitplanung, das Zusammenarbeiten mit Lernpartnern oder die Nutzung von Medien und anderen Hilfsmitteln.

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Hilfreiche Instrumente für die Ausgestaltung, Begleitung und Reflexion einzelner Etappen innerhalb eines selbstgesteuerten Lernprozesses: 


Quellen:

/1/ Andreas Müller, "Lernen steckt an" Bern: h.e.p., 2001

/2/ Dr. Dagmar Killus, "Selbstgesteuertes Lernen in Lern-, Interessen- und Erfahrungsangeboten an Schulen mit Ganztagsangebot", Ludwigsfelde 2005

http://www.uni-ulm.de/LiLL/praesentationen/nkt-lill-senet.pdf




Redaktionell verantwortlich: André Koch, LISUM