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Zusammenarbeit Schulvisitation und untere Schulaufsicht

Ziel der Kooperation ist eine systematische und verstärkte Zusammenarbeit von Schulvisitation, Schule und unterer Schulaufsicht, um diagnostisches Wissen zielgerichtet zu generieren und handlungswirksam werden zu lassen. Die untere Schulaufsicht wird von Anfang an in den Prozess der Neuausrichtung der Schulvisitation einbezogen, um die verschiedenen parallel ablaufenden Prozesse zur Sicherung der Schul- und Unterrichtsqualität zu vernetzen. Die Zusammenarbeit ist dialogisch, konstruktiv und effizient zu entwickeln. Wissen, das für die Entwicklung einer Schule bedeutsam ist, soll geteilt werden. Somit können auf die konkrete Bedürfnislage der Schule hinweg ausgerichtete Festlegungen getroffen und Unterstützungsangebote bereitgestellt werden. Die Kooperation in unterschiedlichen Formaten dient dem Ausbau eines gemeinsamen Qualitätsverständnisses. Ziel ist es, der unteren Schulaufsicht eine Datenbasis für ihre schulaufsichtlichen Tätigkeiten zur Verfügung zu stellen.

Schulrätinnen und Schulräte der Staatlichen Schulämter des Landes Brandenburg nehmen in der Regel innerhalb von fünf Jahren an einer Schulvisitation teil. Damit wird die Kommunikation zu gemeinsamen Qualitätserwartungen an Schule gestärkt. Die Schulrätinnen und Schulräte lernen die Instrumente der Schulvisitation kennen. Diese Erfahrung trägt zu einem erweiterten Verständnis der Ergebnisse der Schulvisitation bei und dient der zielgerichteten Unterstützung von visitierten Schulen auf der Grundlage der externen Berichte. Die Kooperation zwischen der unteren Schulaufsicht und den Schulleitungen beinhaltet gemeinsame Workshops zu ausgewählten inhaltlichen Schwerpunkten. In einem kommunikativen Prozess werden Erfahrungen und Probleme reflektiert und gemeinsam Strategien entwickelt.