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Schulversprechen

Das Schulversprechen bietet eine besondere Möglichkeit, dass Schülerinnen und Schüler insgesamt für sich selbst und andere Verantwortung in der Schule übernehmen.

Auf der Grundlage der Regeln für die Klasse geben sich die Schüler in einem mehrstufigen Beratungs- und Abstimmungsprozess eigene Regeln und versprechen, sich an die Regeln zu halten. Dies ist das so genannte Schulversprechen, dessen Einhaltung in überschaubaren Zeiträumen überprüft wird. Die Schulversprechen hängen in jeder Klasse. Es kann zum Beispiel geregelt werden, dass die Handys im Unterricht ausgeschaltet bleiben, die Toiletten sauber verlassen werden oder dass nicht geprügelt wird.
Ein eigener Schülerrat von zehn Vertrauensschülern wacht darüber, ob das Versprechen eingehalten wird. Erfahrungen von Schulen zeigen, dass mit dem Schulversprechen die Atmosphäre tatsächlich verbessert werden konnte: das Eigentum anderer wird geachtet, jeder Schüler wird mit seinen Eigenarten respektiert und Waffen und Drogen bleiben der Schule fern.

Dies ist eine Maßnahme, um Schülerinnen und Schülern sichtbar Verantwortung zu geben.

Im Schulversprechen der Werner-Stephan-Oberschule heißt der letzte Satz: "Ich verspreche mich zu bemühen, diese Regeln einzuhalten." Um Einzelne nicht zu überfordern, werden positive Formulierungen gesucht.

Das Schulversprechen der Werner-Stephan-Oberschule, Berlin

Redaktionell verantwortlich: Ralf Dietrich, LISUM