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Interkulturelle Bildung und Erziehung

Vor dem Hintergrund einer durch Globalisierung, Migration, das Zusammenwachsen Europas, Fluchtbewegungen etc. bewirkten kulturellen Pluralisierung unserer Gesellschaft einerseits und der ausländerfeindlichen Ausschreitungen. Seit Anfang der 90er Jahre andererseits hat sich die Kultusministerkonferenz den Herausforderungen und Fragen gestellt, die sich aus diesen Entwicklungen und Ereignissen für Bildung und Erziehung in der Schule ergaben, und 1996 erstmals „Empfehlungen zur Interkulturellen Bildung und Erziehung in der Schule“ formuliert. In diesen Empfehlungen für die gemeinsame interkulturelle Bildung und Erziehung aller Schülerinnen und Schüler wurde interkulturelle Bildung als Querschnittsaufgabe von Schule definiert.

Ziele und allgemeine Grundsätze

Die folgenden Grundsätze bilden den Rahmen für die systematische interkulturelle Entwicklung von Schulen:

  • Schule nimmt Vielfalt zugleich als Normalität und als Potenzial für alle wahr.
  • Schule trägt zum Erwerb interkultureller Kompetenzen im Unterricht aller Fächer und durch außerunterrichtliche Aktivitäten bei.
  • Schule ist zentraler Ort für den Erwerb bildungssprachlicher Kompetenzen.
  • Schule gestaltet aktiv Bildungs- und Erziehungspartnerschaften mit Eltern.

Mehr dazu:http://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/1996/1996_10_25-Interkulturelle-Bildung.pdf


Das übergreifende Thema Interkulturelle Bildung und Erziehung im neuen Rahmenlehrplan Teil B: Bedeutung des übergreifenden Themas, Kompetenzerwerb, Bezüge zu den Fächern sowie Links und Materialien  - Link zum Rahmenlehrplan online