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Wettbewerbe

Schulen gegen Diskriminierung-Schulwettbewerb fair@school

Viel zu häufig sind Herkunft, Religion, Geschlecht, sexuelle Identität oder Behinderung an Schulen Anlass für Diskriminierung. Doch immer mehr Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler engagieren sich für ein gutes Miteinander und begreifen Vielfalt im Klassenzimmer als Chance. Dieses Engagement möchten die Antidiskriminierungsstelle des Bundes und der Cornelsen Verlag auszeichnen und bekannt machen. Gemeinsam schreiben sie den Wettbewerb fair@school aus, um Schulen hervorzuheben, die sich in besonderer Weise gegen Diskriminierung und für Chancengerechtigkeit um Schulalltag einsetzen.

Teilnehmen kann, wer sich an einer allgemein- oder berufsbildenden Schule in Deutschland für Vielfalt stark macht. Gesucht werden Projekte, die zu Antidiskriminierung, Interkulturalität, Inklusion, Religionsvielfalt oder Diversität an der Schule beitragen. Sie sollten die Unterrichts- und Lernkultur der Kinder und Jugendlichen verändern, nachhaltig anglegt sein und auch an anderen Schulen zum Einsatz kommen können. 

Das Zentrum für Bildungsintegration (ZBI) der Stiftung Universität Heidelberg übernahm 2018 die Begutachtung der mehr als 50 eingereichten Projekte und nominierten zehn Preisträgerinnen und Preisträger. Eine zehnköpfige Fachjury aus renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Prominenten und Vertreterinnen und Vertretern der Initiatoren des Wettbewerbs entschied sich dann für die besten drei Projekte.

Diese wurden im Sommer 2018 mit Preisgeldern zwischen 1.000€ und 3.000€ ausgezeichnet. Mehr dazu


Primus-Preis

Die Stiftung Bildung und Gesellschaft verleiht ab sofort den Sonder-Primus Grenzenos an zivilgesellschaftliche Initiativen, die sich für die Bildung von geflüchteten oder zugewanderten Kindern und Jugendlichen engagieren.

Ziel der Preisverleihung ist es, erfolgreiche Projekte, die Teilhabe und Integration dieser Kinder und Jugendlichen fördern, zu veröffentlichen und zu verbreiten, um "Nachahmer" anzuregen. Bewerben können sich alle Projekte, auch wenn sie vielleicht schon lange auf dem Feld aktiv sind. [Mehr dazu]

Redaktionell verantwortlich: Ralf Dietrich, LISUM