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Johannes-Rau-Stipendiaten

Dieses Stipendiatenprogramm wurde durch den ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau anlässlich seiner Reise nach Israel im Februar 2000  ins Leben gerufen. Es ermöglicht, dass Schülerinnen und Schüler aus Israel in Gastfamilien und Schulen sowie bei einem gemeinsamen Berlinaufenthalt das Leben in Deutschland persönlich kennen lernen und darüber in Israel berichten.

 

Die deutschen Gastschulen haben die Möglichkeit, durch die Betreuung von in der Regel zwei Stipendiatinnen bzw. Stipendiaten entweder erste Kontakte zu Israel aufzubauen, aus denen sich dann eine Partnerschaft entwickeln kann,   oder bestehende Kontakte zu vertiefen. 

Auch die Gastfamilien können persönliche Kontakte nach Israel knüpfen oder weiterentwickeln.

 

Das Programm wird vom Pädagogischen Austauschdienst der KMK (PAD) durchgeführt.

Programmmerkmale

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer


Die israelische Gruppe besteht aus 20 Schülerinnen und Schüler zwischen 16 und 18 Jahren. Sie werden über einen von der Deutschen Botschaft in Tel Aviv ausgeschriebenen Aufsatzwettbewerb sowie durch Interviews ausgesucht. Alle sprechen gut bis sehr gut Englisch und sind darauf vorbereitet, an ihren Gastschulen über ihr Land und ihr Leben als Jugendliche in Israel zu berichten und zu diskutieren.

 

Die deutschen Gastgeberschülerinnen und -schüler sollen im gleichen Alter sein, d.h. aus den Klassen 11 und 12 kommen.  Sie sollen bereit und in der Lage sein, als verantwortungsvolle Gastgeber/innen aufzutreten, und sich der Besonderheit der Beziehungen zwischen Deutschland und Israel bewusst sein. Ebenso wie ihre israelsichen Gäste müssen sie bei den Besuchen und Gesprächen mit hochrangigen Politikern während des Seminars in Berlin angemessen auftreten und über politische und historische Fragen sprechen können.


Seminare


Die israelischen Stipendiaten werden von der Deutschen Botschaft Tel Aviv in einem Seminar auf ihren Aufenthalt in Deutschland vorbereitet. In einem vom Pädagogischen Austauschdienst durchgeführten Vorbereitungsseminar in Bonn können sie ihre ersten Kenntnisse vertiefen. Außerdem findet ein gemeinsames Seminar für die deutschen und israelischen Schüler und Schülerinnen in Berlin statt, das die gemeinsame Arbeit an einem Projekt, Besuche im Bundespräsidialamt, im Auswärtigen Amt und ggf. im Bundeskanzleramt
sowie die Besichtigung ausgewählter Sehenswürdigkeiten und  Stadtrundgänge mit thematischen Schwerpunkten einschließt.

 

Israelische Stipendiaten als „junge Botschafter Israels“ an den Schulen


Die deutschen Gastschulen, nehmen i.d.R. zwei israelische Gäste (mit Unterkunft in zwei Gastfamilien) auf. Sie geben den Stipendiat/inn/en Raum und Möglichkeiten, interessante Aspekte des deutschen Schulalltags kennen zu lernen und in Vorträgen und Diskussionen in ausgewählten Fächern oder Klassen als „junge Botschafter“ über ihr Land und ihr Leben in Israel zu berichten. Sie wurden als Stipendiaten in einem hochrangigen Programm der Bundesrepublik Deutschland ausgesucht; die Gastschulen sollten daher ihren Besuch entsprechend würdigen.

Antragstellung

Interessierte Schulen werden 2018 erneut aufgefordert werden, Gastschüler und -familien für die zwei aufzunehmenden Stipendiatinnen bzw. Stipendiaten zu suchen.

Die offizielle Bewerbung der Schulen und Gastfamilien erfolgt 2018 beim MBJS.

Ansprechpartnerin beim PAD

Frau Julia Lehmler

Pädagogischer Austauschdienst 
PF 22 40

53012 Bonn
Tel.: (02 28) 501 237

E-Mail: Julia.Lehmler(at)KMK.org 

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