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Landesförderung Brandenburg

Förderung des internationalen Schüleraustausches

Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg fördert Schülerbegegnungen im Rahmen langfristig angelegter Schulpartnerschaften. Internationale Begegnungen dienen vorwiegend dem Zweck, Schulpartnerschaften aufzubauen und fortzuführen sowie persönliche Kontakte zwischen deutschen und ausländischen Schülerinnen und Schülern zu knüpfen und zu erhalten. Sie sollen dazu befähigen, andere Kulturen und Gesellschaften kennen zu lernen und sich mit ihnen auseinander zu setzen, sowie zur interkulturellen Erziehung, zum Erwerb von Fremdsprachenkenntnissen und zur Vermittlung landeskundlicher Kenntnisse beitragen.

Förderkriterien

Die Kriterien zur Förderung von Schülerbegegnungen durch das Land Brandenburg können Sie in den Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung des internationalen Schüleraustausches nachlesen.

Termine für die Antragstellung

Für die Antragstellung gelten folgende Termine:

- 15. Januar (für Begegnungen vom 01.01. bis 31.07.)
- 15. Juni (für Begegnungen vom 01.08. bis 31.12.)

mindestens jedoch 8 Wochen vor Reiseantritt.

Förderung von Gedenkstättenfahrten nach Polen, Land Brandenburg und Berlin

Mit der neuen Richtlinie können Fahrten von Schulen des Landes Brandenburg nach Polen und erstmals auch zu Gedenkstätten in den Ländern Brandenburg und Berlin finanziell unterstützt werden. Es ist auch möglich, Gedenkstätten zu besuchen, an denen Gedenkstättenlehrer des Landes tätig sind. Sie bieten Projekte für Schülergruppen und Zeitzeugengespräche an.
 
Der Anspruch des Fachplans Geschichte im neuen Rahmenlehrplan, außerschulische Lernorte wie Gedenkorte, Museen, Gedenkstätten und Denkmale (sowie auch die Begegnung mit Zeitzeugen) in den schulischen Unterricht einzubeziehen, kann nun leichter erfüllt werden.

Mit Inkrafttreten der Richtlinie können Zuschüsse für Fahrten zu Gedenkstätten beantragt werden (Antragsformular). Die Anträge richten Sie bitte an das zuständige Staatliche Schulamt. In der Anlage 3 zur Richtlinie finden Sie Beispiele für Lernorte in Brandenburg, Berlin und Polen.

Antragsberechtigt sind in der Regel die Fördervereine der Schulen. Für Fahrten zu den Gedenkstätten in Brandenburg und Berlin werden u.a. die Fahrtkosten und Eintrittsgelder mit bis zu 30 € pro Schülerin und Schüler bezuschusst. Für Fahrten nach Polen gelten ebenfalls neue Förderbedingungen. Hier werden nun u.a. Kosten für An- und Abreise, Verpflegung und Unterkunft sowie Eintrittsgelder mit 50 € je Schülerin und Schüler und für jeden Reisetag (d.h. An- und Abreise) und jeden Tag mit einem Aufenthalt in der Gedenkstätte gefördert.

Die Anträge sind in der Regel acht Wochen vor Beginn der Fahrt an den Haushaltsbereich des zuständigen Schulamts zu stellen. Zu beachten ist dabei besonders, dass Fahrten für die bereits Buchungen getätigt wurden, nicht mehr gefördert werden können.

Formulare Landesförderung Gedenkstättenbesuche Polen, Land Brandenburg und Berlin

Weitere Fördermöglichkeiten

Neben dem Land fördern auch verschiedene Institutionen, Stiftungen und Initiativen Schulpartnerschaften und Schülerbegegnungen mit bestimmten Ländern bzw. unter speziellen Gesichtspunkten. Dazu gehören z.B. der Pädagogische Austauschdienst der KMK (PAD), das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW), das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW), die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch (DRJA), Meet Up! für deutsch-ukrainische Jugendbegegnungen, TANDEM - Koordinierungszentrum Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch, ConAct - Koordinierungszentrum für den Deutsch-Israelischen Jugendaustausch, die Robert Bosch Stiftung und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS).

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