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Filme und Themen im Überblick

Bilderbuchkino "Der Mondhund"

Quelle: © Matthias-Film

(Text: Nele Moost, Illustration: Jutta Bücker)

empfohlen ab 3 Jahren
Themen: Freundschaft, Enttäuschung, Versöhnung, Glück,
Geschichten erzählen, Phantasie

Der große und der kleine Hund sind allerbeste Freunde. Während der große das Boot lenkt oder leckeren Erdbeerquark rührt, erzählt der kleine tolle Geschichten vom blauen Hund im Mond. Da taucht eines Tages ein dritter Hund auf – und plötzlich hat der große keine Zeit mehr für den kleinen Hund. Der ist natürlich furchtbar traurig, so ganz allein – doch da kommt ihn der blaue Hund vom Mond besuchen! Die ganze Nacht spielen sie miteinander. Und weil echte Freundschaft nicht einfach so aufhört, erinnert sich auch der große Hund wieder an seinen kleinen Freund...


Kurzfilmprogramm "Mondgeschichten"

‚Seht mal!‘, sagt der kleine Bär (Deutschland 2006, Regie: Alexandra Schatz)
Der Mond und ich (Deutschland 2015, Regie: Nancy Biniadaki)
Little Wolf (Großbritannien 1992, Regie: An Vrombaut)

empfohlen ab 4 Jahren
Themen: Kindheit, Fantasie, Abend/Nacht, Mond, Abenteuer, Problembewältigung, Familie, Gemeinschaft, Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft, Vertrauen, Natur/Naturerlebnis, Tag und Nacht, Spielen, Tanzen, Gutenachtlied/Einschlafrituale, Wölfe

‚Seht mal!‘, sagt der kleine Bär

Quelle: © Evangelisches Medien-
haus

Beim Abendspaziergang der Bärenfamilie in ,SEHT MAL!‘, SAGT DER KLEINE BÄR begeistern sich die Eltern für Sonne, Wolken und den aufgehenden Mond, während ihr Spross sich damit abmüht, seine im Apfelbaum verfangene Tasche frei zu bekommen.

Der Mond und ich

Quelle: © Bundesverband Jugend
und Film

DER MOND UND ICH stellt eine fantastische Verbindung her zwischen dem Vollmond und einem kleinen Jungen zur Schlafenszeit. Es entspinnt sich ein wortloser, zunehmend vertrauensvoller Dialog mit Tanz und Spiel, bis der Junge einschlafen kann.

Little Wolf

Quelle: © An Vrombaut

Auch in LITTLE WOLF entsteht ein Zusammenspiel zwischen dem hingebungsvoll heulenden kleinen Wolf und der dazu tanzenden Mondsichel, die ihn auf ihre Reise über den Nachthimmel mitnimmt. Mit Aufgang der Sonne setzt sie ihn sicher auf der Erde ab, zur großen Freude und Erleichterung des Wolfsrudels.


Die drei Räuber

Quelle: © Matthias-Film

(Deutschland 2007, Regie: Hayo Freitag)

empfohlen ab 5 Jahren und für 1. – 3. Jahrgangsstufe
Themen: Kindheit, Märchen, Abenteuer, Erziehung, Mut, Familie, Freundschaft, Solidarität, Ge-rechtigkeit, Literaturverfilmung, Animationsfilm (Zeichentrick), Farben/Farbwirkung

Tiffany sitzt traurig in einer Kutsche, die sie nach dem Tod ihrer Eltern ins Kinderheim bringen soll, da wird das Gefährt im dunklen Wald von drei recht finsteren Gesellen überfallen. In der Hoffnung auf reiche Beute ist ein kleines Mädchen freilich kein großer Schatz. Tiffany aber wittert ihre Chance, dem Heim zu entgehen: Keck flunkert sie, Tochter eines reichen Maharadschas zu sein, der viel „Lösegold“ für ihre Befreiung zahlen würde. Also nehmen die drei Räuber Tiffany mit in ihre Höhle – und gewinnen das pfiffige Mädchen schon bald lieb. Als ihre Notlüge auffliegt, glaubt Tiffany, nicht länger bei den Räubern bleiben zu können. Schweren Herzens macht sie sich auf ins Waisenhaus. Dort lässt die diktatorische Tante alle Kinder auf ihren Zuckerrübenfeldern schwer schuften. Tiffany will sich diesem Regime nicht fügen und zettelt furchtlos eine Revolte an… Mit viel Humor und liebevollen Details erzählter Animationsfilm nach dem Bilderbuch-Klassiker von Tomi Ungerer.


Hilfe, unser Lehrer ist ein Frosch

Quelle: © Bundesverband Jugend und Film

(Niederlande 2016, Regie: Anna van der Heide)

empfohlen für 2. – 4. Jahrgangsstufe
Themen: Geheimnis, Anderssein, Verwandlung, Tiere, Schule, Toleranz, Verantwortung, Solidarität, Fürsorge, Freundschaft, Rollenverhalten, Eltern/Kinder, Komödie, Literaturadaption

Herr Franz ist der coolste Lehrer der Schule, findet Sita. Neuerdings verhält er sich allerdings sonderbar. Während ihres Referats über Frösche quakt er und flüchtet aus dem Klassenzimmer. Doch dann vertraut Herr Franz ihr an, dass er sich manchmal in einen Frosch verwandelt. Natürlich darf das niemand wissen – aber sein Geheimnis fliegt in der Klasse auf. Nun müssen Sita und ihre Klassenkameraden alles tun, um ihren Lehrer zu schützen. Besonders vor Herrn Storch, dem höchst peniblen neuen Schuldirektor. Als Sita herausfindet, dass Herr Storch seinem Namen alle Ehre macht, ahnt sie, dass Herr Franz in Lebensgefahr ist. Zu gerne würde sie ihre Mutter um Hilfe bitten, aber die viel beschäftigte Tierärztin hat nie Zeit. Sita ist auf sich gestellt, denn wer glaubt schon einem Kind, sein Lehrer verwandle sich in einen Frosch und sei dann die Leibspeise des Direktors!?


Der Indianer

Quelle: © Bundesverband Jugend und Film

(Niederlande 2009, Regie. Ineke Houtman)

empfohlen für 3. – 4. Jahrgangsstufe
Themen: Identität, Familie, Herkunft, Adoption, Geschwister, Namen, andere Kulturen, Indianer/Inka, Peru, Tradition, Freundschaft, Ängste, Mut, Selbstbewusstsein

"Die meisten Kinder kommen aus dem Bauch ihrer Mutter. Ich komme aus einem Flugzeug." Und zwar aus Peru, weiß Koos, und dass er als Baby von seinen niederländischen Eltern adop-tiert worden ist. Der Achtjährige wäre zu gern wie sein Adoptivvater: groß, blond und ein toller Schwimmer. Doch Koos ist klein, schwarzhaarig und extrem wasserscheu. Seit Koos von der unerwarteten Schwangerschaft seiner Mutter weiß, befürchtet er, dass in der Familie kein Platz mehr für ihn ist. Als er einer Gruppe peruanischer Musiker begegnet, ist die Ähnlichkeit nicht zu übersehen. Koos beginnt, sich als "Indianer" zu fühlen, als Nachfahre der Inkas. Er will sein Geburtsland kennenlernen und vor allem seinen indianischen Namen wissen. Doch den wird er nur erfahren, wenn er seine Angst vor dem Wasser überwindet. Am Ende weiß Koos noch viel mehr – nämlich, wer er ist und was Familie wirklich bedeutet.


Königin von Niendorf

Quelle: © Matthias-Film

(Deutschland 2017, Regie: Joya Thome)

empfohlen für 4. – 6. Jahrgangsstufe
Themen: Kindheit, Erwachsenwerden, Freundschaft, Bandenbeziehungen, Mutprobe/Mut, Abenteuer, Selbstvertrauen, Geschlechterrollen, Vorurteile, Gemeinschaft, Solidarität, Identität, Toleranz, Heimat, Sommerferien, Landleben

"Irgendwie sind alle komisch geworden", stellt die zehnjährige Lea zu Beginn der Sommerferien fest. Ihre Freundin Lara interessiert sich nur noch für Jungs und schwindelt sie an. Also kurvt Lea mit ihrem Fahrrad alleine durch das kleine brandenburgische Niendorf. In der sommerlichen Landidylle nimmt vieles Leas Aufmerksamkeit gefangen: Ihr Freund Mark, ein Musiker und Aussteiger, soll von seinem Bauernhof vertrieben werden. Der Feuerwehrmann, der seine Zwillingssöhne mit unerbittlichem Sporttraining drillt, geht in seinem Keller Heimlichkeiten nach. Und dann ist da die "Kartoffelbande", eine reine Jungenbande. Lea will unbedingt bei ihnen mitmachen – aber weil Mädchen eigentlich unerwünscht sind, muss sie eine besonders schwierige Aufnahmeprüfung bestehen. Lea meistert nicht nur diese Mutprobe furchtlos. Sie lässt sich ihren Schneid nicht abkaufen, weiß Geheimnisse zu wahren und bleibt vor allem immer sie selbst. So wird es ein aufregender Sommer, wie er für Lea und ihre Freunde besser nicht hätte werden können.


Mein Leben als Zucchini

Quelle: © Filmsortiment

(Schweiz/Frankreich 2016, Regie: Claude Barras)

empfohlen für 5. – 7. Jahrgangsstufe
Themen: Familie/Familienformen/Familienprobleme, Kindheit, Kinderheim, Freundschaft, Gemeinschaft, Hoffnung, Mut, Lebensfreude, erste Liebe, Puppentrickfilm/Animation

Eine Geschichte über einen Neunjährigen, der seinen Vater nicht kennt, dessen Mutter stirbt und der nun ins Kinderheim kommt – ist das nicht furchtbar traurig? Ja, aber nicht nur. Denn vor allem geht es in dem leuchtend bunten Puppentrickfilm um Mut und Zuversicht, um Freundschaft, Fürsorge und Liebe. All das erfährt der blauhaarige Icare, genannt Zucchini, nachdem ihn der freundliche Polizist Raymond ins Kinderheim "Haus der Springbrunnen" gebracht hat. Die Mädchen und Jungen, die dort leben, haben es bislang nicht leicht gehabt. Das kann man in ihren großen Augen sehen und manchmal auch an körperlichen Narben. Aber unter der Obhut der liebevollen, mitunter strengen Erzieherinnen und Erzieher dürfen sie all das hinter sich lassen und einfach Kinder sein, die spielen, tanzen, lernen, raufen und zusammenhalten, wenn es darauf ankommt. So lernt Zucchini, dass das Großmaul Simon auch eine zarte Seite hat, und findet in Camille eine Freundin fürs Leben. Der vielfach preisgekrönte Film erzählt hoffnungsvoll und empathisch von einem Neuanfang für Zucchini und seine Freunde.


Amelie rennt

Quelle: © Matthias-Film, FiJus

(Deutschland/Italien 2017, Regie: Tobias Wiemann)

empfohlen für 5. – 8. Jahrgangsstufe
Themen: Identitätssuche, Erwachsenwerden, Asthma/chronische Krankheit, Freundschaft, erste Liebe, Familie, Verantwortung, Freiheit,  Abenteuer,  Alpen/Bergwelt, Stadt-Land-Gegensatz, Traditionen, Glaube/Mythen, Filmisches Erzählen

Amelie ist 13, aus Berlin und nicht auf den Mund gefallen. Aber manchmal bleibt ihr einfach die Luft weg: Sie hat chronisches Asthma und hasst diese Krankheit ebenso sehr wie die Tatsache, dass sich ihre Eltern getrennt haben. Und nun soll sie auch noch zur Kur in die Südtiroler Alpen! Dort nervt ihre dauerfröhliche Zimmernachbarin, die Ärztin mit ihren Ratschlägen, und den Bauernjungen Bart kann sie schon gar nicht ernst nehmen. So ein Landei! Schon bald hat Amelie die Nase gestrichen voll und läuft davon. Dass sie dabei ausgerechnet Bart begegnet, stellt sich als Glück heraus. Denn nicht nur kennt er sich in der freien Natur viel besser aus als sie, das Stadtmädchen. Er erzählt ihr auch vom "Alpenbrennen", den alljährlichen Gipfelfeuern, die angeblich Krankheiten heilen. Einen Versuch ist es wert, findet Amelie, und macht sich gemeinsam mit Bart auf den anstrengenden Weg bergauf. Vor den beiden liegt ein Abenteuer, bei dem Amelie lernt, dass man nicht vor allem davonrennen kann.


Offline – Das Leben ist kein Bonuslevel

Quelle: © Matthias-Film

(Deutschland 2016, Regie: Florian Schnell)

empfohlen für 8. – 12. Jahrgangsstufe
Themen: Freundschaft, Vertrauen, Loyalität, erste Liebe, Eifersucht, Coming-of-Age, Identität, Avatare, Realität – Virtualität, Computerspiele, Gamer Community, Hacker, Cyberkriminalität, Filmisches Erzählen, Heldenreise, Abenteuer

Jan führt ein Doppelleben: In der Schule schüchtern und verpeilt, ist er in der Fantasy-Welt des Online-Spiels "Schlacht um Utgard" der kühne Krieger Fenris, unschlagbar im Team mit seinem Kampfgefährten Gotrax. Als er kurz vor dem finalen Turnier "Ragnarök" aus dem Spiel geworfen wird, begreift er, dass er gehackt wurde. Sein bester Freund Deniz, ebenfalls ein Gamer, hat ihn an den finsteren Loki verraten. Für Jan ist klar: Will er seine virtuelle Identität zurück, muss er Loki finden. Bei seiner Suche begegnet er der 16-jährigen Karo, die sich zu seiner Überraschung als Gotrax entpuppt und deren Avatar ebenfalls verschwunden ist. Obwohl ihn das quirlige Mädchen extrem nervt, tut sich Jan mit Karo zusammen, denn sie weiß, wo Loki wohnt. So beginnt für die Teenager ein Abenteuer in der realen Welt: Wie reist man ohne Geld? Wie findet man sich in der freien Natur zurecht? Doch die größte Bewährungsprobe wartet auf Jan, als er sich zwischen seinem digitalen Ich Fenris und der sehr echten Karo entscheiden muss...