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Materialien und Portale

Materialien, Handreichungen und Hinweise

Die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 (SDGs)

Die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) wurden von den Vereinten Nationen 2015 verabschiedet und in der „Agenda 2030“ programmatisch ausformuliert. Die 17 Ziele lösten die bislang gültigen Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (Millennium Development Goals, MDGs) ab. Die zwei wesentlichen Unterschiede zu diesen neuen Zielen sind, dass die SDGs universell gültig sind und einen inklusiven Charakter haben. Das heißt, dass alle Staaten verpflichtet sind, in ihrem Land und durch multilaterale Zusammenarbeit einen Beitrag zum Erreichen dieser 17 Ziele zu leisten. Es gibt allerdings keinerlei Sanktionsmechanismen, wenn Staaten nicht daran mitwirken, die Ziele zu erreichen. Zudem widersprechen sich die 17 Ziele zum Teil untereinander. Der Club of Rome geht in seinem Bericht von 2018 sogar so weit zu sagen, dass die ökologischen Ziele (Klimaschutz, Schutz von Wasser und Boden) nicht erreicht werden können, sollten die sozioökonomischen Ziele erreicht werden. Dennoch ist es lohnenswert, sich mit den globalen Zielen für nachhaltige Entwicklung auseinanderzusetzen, da sie bis zum Jahr 2030 den internationalen Referenzrahmen für die soziale, ökonomische, politische und ökologische Entwicklung der Weltgemeinschaft darstellen.

Ab 2020 wird das weltweite Bildungsprogramm der UNESCO die Agenda 2030 und die damit verbundenen 17 globalen Nachhaltigkeitsziele und auch die Zielkonflikte zwischen ihnen inhaltlich stärker in den Mittelpunkt rücken.

 

Hier finden Sie Unterrichtsmaterial, das die SDGs im Allgemeinen in den Blick nimmt:

German Watch - Arbeitsblätter zu den SDGs

German Watch Fact Sheets SDGs

SDG-Material EWIK - Portal Globales Lernen

Die 17 Nachhaltigkeitsziele - Was kannst du tun?

UNESCO - THE SDG -Worlds-Largest-Lesson_in 50 verschiedenen Sprachen übersetzt

 

ARMUT IN ALLEN IHREN FORMEN UND ÜBERALL BEENDEN Ca. 11 % der Weltbevölkerung leben in extremer Armut. Im Jahr 2015 waren es etwa 836 Millionen Menschen. Sie mussten mit weniger als 1,25 US-Dollar pro Tag auskommen. Die Weltgemeinschaft hat es sich zum Ziel gesetzt, die extreme Armut bis 2030 komplett zu beenden.

EPIZ - Material The winner takes it all - Soziale Ungleichheit zum Thema politischer Bildung machen

Armut ist ein gut erforschtes Phänomen, Reichtum jedoch nicht. Von diesem Punkt aus können Lernende die Wurzeln des europäischen Reichtums nachvollziehen, den Kapitalismus in seinen Wirkmechanismen besser verstehen und eine Karte ungewöhnlicher Handlungsoptionen entwerfen, die erst dann erscheinen, wenn wir die Perspektive von armen zu reichen Akteuren wechseln.

The winner takes it all ist ab Klasse 9 bis Klasse 12 fachübergreifend oder modular in den Fächern Geschichte, politische Bildung, Ethik und AWT einsetzbar.

englischsprachiges Material zu SDG 1 - keine Armut

Englissprachige Materialien zum SDG 1 keine Armut für die Grundschule und weiterführende Schule

Fairbindung e.V. Publikation Anders Wirtschaften

Fairbindung e.V - Wirtschaft anders machen In unserer Weltwirtschaft geht es alles andere als gerecht zu.  Doch wie sind diese globalen Ungerechtigkeiten entstanden? Welche Mechanismen sichern sie ab? Wie können wir Wirtschaft anders machen? In dieser Broschüre beschäftigen wir uns mit diesen Fragen.

Dafür beleuchten wir die Entstehung des kolonialen und kapitalistischen Wirtschaftssystems und die damals aufgebauten Machtstrukturen, die sich teilweise bis heute fortsetzen. Doch damals wie heute haben sich Menschen gegen diese Strukturen gewehrt und alternative Arten des Wirtschaftens jenseits von Profitmaximierung und Konkurrenz verfolgt. Zwei dieser Alternativen möchten wir euch ebenfalls vorstellen. Außerdem findet ihr in der Broschüre Tipps und Tricks, wie ihr Wirtschaft in eurem Leben ganz konkret anders machen könnt.

Webbrowser-Spiel- No Game - Armut ist gemacht

Webbrowser-Spiel "NO GAME - Armut wird gemacht" des SODI - Solidaritätsdienst-international e.V.mit Begleitmaterial für Lehrende (Hintergrundinformationen sowie methodische Anregungen zur Vor- und Nachbereitung im Unterricht) und Aktionsheft für SchülerInnen.

ZIEL 2 DEN HUNGER BEENDEN, ERNÄHRUNGSSICHERHEIT UND EINE BESSERE ERNÄHRUNG ERREICHEN UND EINE NACHHALTIGE LANDWIRTSCHAFT FÖRDERN Noch immer hungern 795 Millionen Menschen, zwei Milliarden Menschen sind mangelernährt. Hunger ist nicht nur das größte Gesundheitsrisiko, sondern auch eines der größten Entwicklungshemmnisse. Er trägt zu Flucht und Vertreibung bei, fördert Perspektivlosigkeit und Gewalt. Es werden heute genügend Nahrungsmittel auf der Welt produziert, um allen Menschen eine ausreichende Ernährung zu sichern. Allerdings haben auf Grund von mangelnder Infrastruktur, Handelsbarrieren und bewaffneten Konflikten nicht alle Menschen den gleichen Zugang zu Nahrung.

Mit und über SDG2 von indigenen Völkern lernen - Indigene Völker und Klimawandel

Die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals – SDGs) bilden den Kern der 2015 von der Staatengemeinschaft verabschiedeten Agenda 2030 zur „Transformation unserer Welt“. Die vielfältigen und vernetzten Themen der SDGs stellen Lerninhalte von lokaler sowie globaler Bedeutung dar und können daher wichtige Instrumente zur Vermittlung dieser Lerninhalte im Globalen Lernen und der Bildung für nachhaltige Entwicklung sein. INFOE möchte in diesem Zusammenhang den Beitrag indigener Völker zur Erreichung der SDGs und nachhaltiger Entwicklung in der Bildungsarbeit sichtbar machen.

Im Rahmen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit von INFOE zu den Zusammenhängen zwischen indigenen Völkern, nachhaltiger Entwicklung und den globalen Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDGs) sind in 2018 neue Materialien entstanden. Der Schwerpunkt des Projekts in 2018 lag darauf, einzelne SDGs und bzw. ihre Themen mehr in den schulischen, universitären und wissenschaftlichen Bereich einzubringen. Über einen Perspektivenwechsel und Einblick in Leben, Rolle und Wissen indigener Menschen im Zusammenhang mit dem jeweiligen SDG-Thema und die Verknüpfung mit dem Leben und Handeln von Menschen hier in Deutschland, wurden und werden die Themen den Zielgruppen nähergebracht. Dazu wurden aufbauend auf den von INFOE erarbeiteten Fact Sheets und Arbeitshilfen, Unterrichtsanregungen für die Sekundarstufe I zu den SDGs 2, 4 und 15 entworfen. In der weiteren Bildungsarbeit zu diesen Zusammenhängen werden Unterrichtsanregungen zu weiteren SDGs sowie Handreichungen entstehen.

Die Unterrichtsanregungen stellen Entwürfe dar, die kontinuierlich weiterentwickelt werden. Anfragen für Kopien der Unterrichtsanregungen, für Arbeitsblätter und Vorlagen sowie Anregungen und Kommentare zu den Materialien nehmen wir unter sabine(at)infoede gerne entgegen.

Unterrichtsanregungen:

Mit und über SDG2 von indigenen Völkern lernen

Linkliste zu den Themen Hungerbekämpfung und Ernährungssicherung

Die neue thematische Linkliste der Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd ist online! Ganz im Sinne des Ziels Nr. 2 der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung beschäftigt sich die Linkliste mit den Themen Hungerbekämpfung und Ernährungssicherheit. In der Liste finden Sie zahlreiche Links zu Hintergrundinformationen, Publikationen und Unterrichtmaterialien zu den Themen. Außerdem weisen wir auf Organisationen hin, die sich mit den Themen beschäftigen. Die Liste wird bezüglich Weiterer Tipps und Hinweise auf relevante Links erweitert.

Unterrichtsmaterialien der Welthungerhilfe

Die Welthungerhilfe stellt online kostenlos Materialien für den Unterricht in der Grundschule und in der Sekundarstufe I und II zur Verfügung. Das Spektrum der Themen reicht vom Recht auf sauberes Wasser über den Hunger und den fairen Handel bis zu den Menschenrechten.

ZIEL 3 EIN GESUNDES LEBEN FÜR ALLE MENSCHEN JEDEN ALTERS GEWÄHRLEISTEN UND IHR WOHLERGEHEN FÖRDERN Gesundheit ist gleichzeitig Ziel, Voraussetzung und Ergebnis von nachhaltiger Entwicklung. Ihre Förderung ist ein Gebot der Menschlichkeit– sowohl in den Industrie- als auch in den Entwicklungsländern. Weltweit leben etwa 39 Prozent der Weltbevölkerung ohne Krankenversicherung; in einkommensarmen Ländern sind es sogar mehr als 90 Prozent. Immer noch sterben viele Menschen an Krankheiten, die bei richtiger Behandlung nicht tödlich verlaufen müssten oder durch Impfungen einfach zu verhindern wären. Durch eine Stärkung der Gesundheitssysteme und insbesondere durch eine breite Verfügbarkeit von Impfstoffen kann es uns gelingen, diese Krankheiten bis 2030 zurückzudrängen und sogar auszurotten.

Unfairtobacco: Schritte zur Nachhaltigkeit: SDGs am Beispiel Tabak verknüpfen (2016-2018)

Für nahezu alle nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) sind die Folgen von Tabakanbau, Zigarettenproduktion und Tabakkonsum ein Hindernis. Tabak unterscheidet sich von anderen Pflanzen bzw. Produkten insofern wesentlich, dass sowohl der Anbau als auch der Konsum giftig sind.

In der 2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung wird Tabakkontrolle explizit als Umsetzungsmittel anerkannt. Das Unterziel 3.a fordert die verbesserte Umsetzung der WHO-Tabakrahmenkonvention (FCTC) in allen Ländern. Die FCTC ist der international bindende Gesundheitsvertrag zur Tabakkontrolle unter dem Dach der WHO, der inzwischen von 180 Staaten und der EU ratifiziert ist, auch von Deutschland.

In diesem Projekt zeigen wir die Verknüpfungen der einzelnen SDGs untereinander anhand des Beispiels Tabak auf, stets mit dem Bezug zum Ziel 3 „Gesundheit für alle“. Der Fokus liegt auf sechs Arbeitsfeldern: Armut und Hunger (Ziele 1 + 2), Bildung (Ziel 4), menschenwürdige Arbeit (Ziel 8), Schutz der Meere (Ziel 14), Schutz der Wälder (Ziel 15) sowie globale Partnerschaft (Ziel 17).

Das Projekt umfasst zahlreiche Publikationen, öffentliche Veranstaltungen, Ausstellungen in Schulen und öffentlichen Orten, Angebote in Schulen, Informationen auf der Unfairtobacco-Webseite und die Verbreitung unserer Inhalte über Social Media Kanäle.

Hier finden Sie die Facts Sheets

EPIZ Material Gesundheit für alle ?!

Diese 2018 herausgegebene Broschüre bietet Methoden für den Berufsschulunterricht von Zahnmedizinischen und Medizinischen Fachangestellten. Außerdem ist das Material in Teilen oder als Ganzes auch in allgemeinbildenden Schulen anwendbar. Im Modul Gesundheitssysteme steht die Frage im Mittelpunkt, wie die drei Länder Deutschland, Mosambik und USA im Hinblick auf die Erreichung der Agenda 2030 aufgestellt sind und was sie noch anpacken müssen.

Fakten über Viruserkrankungen können sich die Schüler*innen mit den in der Broschüre gebotenen Methoden am Beispiel Hepatitis B aneignen und dabei viel über regionale Unterschiede in Verbreitung, Prävention und Behandlung lernen.

Zum Umgang mit Sterbenden in der Praxis bietet die Broschüre im dritten Modul Übungen zur Reflexion und praktische Hilfestellungen.

Ziel der Einheiten ist es jeweils, den Blick zu weiten, durch die Gegenüberstellung Deutschland/Mosambik/USA das „Eigene“ besser beurteilen zu können, eine Gerechtigkeitsdebatte anzustoßen und Empathie zu fördern. Die Themen und Methoden wurden gemeinsam mit der Hamburger Beruflichen Schule für medizinische Fachberufe auf der Elbinsel Wilhelmsburg erarbeitet, erprobt und weiterentwickelt.

 

ZIEL 4 INKLUSIVE, GLEICHBERECHTIGTE UND HOCHWERTIGE BILDUNG GEWÄHRLEISTEN UND MÖGLICHKEITEN LEBENSLANGEN LERNENS FÜR ALLE FÖRDERN Menschen den Zugang zu Bildung zu verwehren heißt, ihnen ein elementares Menschenrecht vorzuenthalten – und wichtige Entwicklungschancen für den Einzelnen und die Gesellschaft. Bildung befähigt Menschen, ihre politische, soziale, kulturelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Situation zu verbessern. Weltweit haben 58 Millionen Kinder und 63 Millionen Jugendliche noch keinen Zugang zur Grund- und Sekundarschule. 90 Prozent aller Kinder mit einer Behinderung gehen niemals zur Schule. 781 Millionen Menschen sind Analphabeten. 7,5 Millionen funktionale Analphabeten gibt es allein in Deutschland

Inklusive BNE als Aufgabe der gesamten Schule

Die Handreichung bietet praktische Anregungen für interessierte Grundschulen und ist das Ergebnis einer dreijährigen intensiven Zusammenarbeit mit zwei Grundschulen. Sie verbindet wissenschaftliche Ansätze zur inklusiven Bildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und dem Whole School Approach (WSA) mit der Praxis Schule. Formulierte Leitfragen zu den Bereichen Organisations-, Unterrichts- und Personalentwicklung stellen den Kern dieser Handreichung dar. Diese können Schulen dabei unterstützen, BNE inklusiv als ganzheitliches Konzept an ihrer Schule zu verankern.

Die Handreichung „Bildung für nachhaltige Entwicklung inklusiv als Aufgabe der ganzen Schule“ kann ab sofort für 10,00 € zzgl. Versandkosten über den folgenden Link bestellt werden: Bestellformular
Bei Fragen wenden Sie sich gerne an bestellungen(at)bezevde.

LERNEN IN GLOBALEN ZUSAMMENHÄNGEN - Inklusive Unterrichtsgestaltung – Praxisbeispiele aus Berliner Schulen

In der Handreichung werden Ergebnisse einer Fachtagung mit dem Schwerpunkt BNE-Inklusiv vorgestellt. Dabei werden insbesondere die Ebenen von Unterricht, Lernmaterialien, Lehramtsausbildung und –fortbildung sowie des Whole-School-Approach im Kontext der Inklusion beschrieben. Die Veröffentlichung versteht sich als Handlungsempfehlung und soll mit konkreten Beispielen Mut machen, Inklusion und Bildung für nachhaltige Entwicklung im Kontext des SDG 4 zusammenzudenken und umzusetzen. Gleichzeitig werden auch konkrete Herausforderungen in den einzelnen Bereichen benannt, die es anzugehen gilt.

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Hühner für Ghana - ein inklusives Planspiel?!

Geflügelfleisch ist in Deutschland nach Schweinefleisch die beliebteste Fleischsorte. Besonders seit Konsument_innen auf fettarme Ernährung Wert legen, werden gerne die mageren Geflügelteile wie Hühnerbrustfilet verzehrt. Doch was passiert mit dem Rest des Geflügels? Es wird exportiert, z.B. nach Angola, DR Kongo, Ghana, Liberia, Sierra Leone, Südafrika oder Benin. Die Überschwemmung der lokalen Märkte mit billigem Fleisch aus der EU hat verheerende Folgen.

Mit diesem Thema beschäftigt sich das Planspiel „Hühner für Ghana“. In dem Planspiel schlüpfen die Teilnehmenden in die Rollen unterschiedlicher Akteure und verhandeln, intrigieren, streiten miteinander. Mögliche Lösungsoptionen werden gesucht, Die Auszubildenden erwerben so Wissen und ein Verständnis der globalen Zusammenhänge und Konflikte, die das Thema Geflügelexporte nach Ghana“ mit sich bringt.

Wir haben das Planspiel so konzipiert, dass es sowohl in homogenen als auch in heterogenen Klassen in Bezug auf Kompetenzen in den Bereichen Lesen und Schreiben, Abstraktion, Konzentration und Kenntnisse der deutschen Sprache umgesetzt werden kann.

Bezev - Cashew - Lernen mit Kernen ein inklusives Material für die 9. und 10. Klasse

Lassen sich Themenbereiche wie Fairer Handel, Botanik, Anbau, Geschichte, Politik, Klima oder Welthandel und ihre globalen Zusammenhänge anhand einer so kleinen und außergewöhnlichen Köstlichkeit wie der Cashew aufzeigen? Können dabei Perspekti ven aus Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika beleuchtet sowie soziale, ökomische und ökologische Fragestellungen dargestellt werden? Mit dem Bildungsmaterial Cashew – Lernen mit Kernen gehen wir diesen Fragen nach und verbinden dabei inklusives Lernen mit Bildung für nachhalti ge Entwicklung (BNE). Mit einer Vielfalt an inklusiven didakti sch-methodischen Ideen möchten wir allen SchülerInnen globale Zusammenhänge aufzeigen und sie zur akti ven Mitgestaltung unserer Einen Welt moti vieren. Cashew – Lernen mit Kernen ist ein inklusives und multi perspekti visches Bildungsmaterial für die neunte und zehnte Klasse. Das Beispiel der kleinen Cashew zeigt, wie inklusive BNE unter Berücksichti gung der Perspekti ven aus den vier Ländern Deutschland, Indien, Mexiko und Südafrika in der Schule angegangen werden kann. ExpertInnen der BNE des internati onalen Netzwerks ESD ExpertNet (ESD = Educati on for Sustainable Development) sowie Pädagoginnen für den Bereich Inklusion aus diesen vier Ländern wirkten bei der Erstellung des inklusiven Bildungsmaterials mit.

 

Englischsprachiges Material zu SDG 4 - hochwertige, inklusive Bildung

eine Sammlung von englischsprachiges Material zum SDG 4 für die Grundschule und weiterführende Schule

Mit und über SDG 4 von Indigenen Völkern lernen - Indigene und der Klimawandel

Die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals – SDGs) bilden den Kern der 2015 von der Staatengemeinschaft verabschiedeten Agenda 2030 zur „Transformation unserer Welt“. Die vielfältigen und vernetzten Themen der SDGs stellen Lerninhalte von lokaler sowie globaler Bedeutung dar und können daher wichtige Instrumente zur Vermittlung dieser Lerninhalte im Globalen Lernen und der Bildung für nachhaltige Entwicklung sein. INFOE möchte in diesem Zusammenhang den Beitrag indigener Völker zur Erreichung der SDGs und nachhaltiger Entwicklung in der Bildungsarbeit sichtbar machen.

Im Rahmen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit von INFOE zu den Zusammenhängen zwischen indigenen Völkern, nachhaltiger Entwicklung und den globalen Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDGs) sind in 2018 neue Materialien entstanden. Der Schwerpunkt des Projekts in 2018 lag darauf, einzelne SDGs und bzw. ihre Themen mehr in den schulischen, universitären und wissenschaftlichen Bereich einzubringen. Über einen Perspektivenwechsel und Einblick in Leben, Rolle und Wissen indigener Menschen im Zusammenhang mit dem jeweiligen SDG-Thema und die Verknüpfung mit dem Leben und Handeln von Menschen hier in Deutschland, wurden und werden die Themen den Zielgruppen nähergebracht. Dazu wurden aufbauend auf den von INFOE erarbeiteten Fact Sheets und Arbeitshilfen, Unterrichtsanregungen für die Sekundarstufe I zu den SDGs 2, 4 und 15 entworfen. In der weiteren Bildungsarbeit zu diesen Zusammenhängen werden Unterrichtsanregungen zu weiteren SDGs sowie Handreichungen entstehen.

Die Unterrichtsanregungen stellen Entwürfe dar, die kontinuierlich weiterentwickelt werden. Anfragen für Kopien der Unterrichtsanregungen, für Arbeitsblätter und Vorlagen sowie Anregungen und Kommentare zu den Materialien nehmen wir unter sabine(at)infoede gerne entgegen.

Unterrichtsanregungen:

Mit und über SDG4 von indigenen Völkern lernen

Bezev- Unterrichtsmaterial: Blaues Wunder

Das inklusive Handbuch "Blaues Wunder" ist für die dritte und vierte Klasse der Grundschulen konzipiert und unterstützt mit seinen vielfältigen und flexiblen Materialien gemeinsames Lernen in heterogenen Gruppen. Dabei werden kreative didaktische Ideen und eine Vielfalt an methodischen Hinweisen vorgestellt, die auf die unterschiedlichen Lernbedürfnisse der Kinder eingehen.

Welche Verantwortung tragen wir als KonsumentInnen dieser Produkte, die im Globalen Süden produziert werden? Welchen Einfluss haben wir auf die Produktionsketten und wie können wir zur Verbesserung der globalen Situation zum Thema Wasser beitragen? Diese und viele weitere Fragen werden im Bildungsmaterial "Blaues Wunder" beantwortet sowie verschiedene Handlungsoptionen für Kinder aufgezeigt.

Dieses Handbuch mit dazugehöriger CD-ROM und ergänzender ausleihbarer Materialkiste ist für den Grundschulbereich konzipiert. Anhand der differenzierten Aufbereitung und den verschiedenen methodisch-didaktischen Vorschlägen soll es die Möglichkeit bieten, mit heterogenen Klassen inklusiv das Thema Wasser zu bearbeiten. Die begleitende CD-ROM beinhaltet flexible Aktionsblätter, die nach Bedarf der SchüllerInnen angepasst werden können.
Das Handbuch "Blaues Wunder" enthält Sachtexte, didaktische Ideen und methodische Umsetzungsmöglichkeiten sowie den Leitladen für LehrerInnen. Alle Module sind gleich aufgebaut: Zu Beginn jedes Moduls sind detaillierte Sachinformationen erhalten. Im Anschluss daran folgen methodisch-didaktische Überlegungen sowie Hinweise auf zu fördernde Kompetenzen. Die einzelnen Module sind in Einstieg, Aneignung und Reflexion unterteilt.
Inhalt:
Modul 1: Wer,wie,Wasser. Wieso, weshalb, warum ist Wasser so wichtig?
Modul 2: Wasser ist mein Recht! (Wasserverbrauch, Wasserkreislauf)
Modul3: Wasser im Kleiderschrank
Modul 4: WasserSaft, WasserFleisch und WasserSchokolade? Wie viel Wasser versteckt sich in meinem Essen?
Modul 5: Wie viel Wasser esse ich und wie groß ist mein Wasser-Fußabdruck?

 

ZIEL 5 GESCHLECHTERGLEICHSTELLUNG ERREICHEN UND ALLE FRAUEN UND MÄDCHEN ZUR SELBSTBESTIMMUNG BEFÄHIGEN Internationale Studien und Schätzungen belegen: Frauen werden fast überall auf der Welt noch immer benachteiligt und ihrer Rechte beraubt. Die Mehrheit der Armen und der größte Teil aller Analphabeten sind weiblich. Jedes Jahr sterben etwa 300.000 Frauen an Komplikationen während der Schwangerschaft oder der Geburt, 99 Prozent von ihnen in Entwicklungsländern. Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO werden mehr als ein Drittel aller Frauen weltweit zu Opfern von körperlicher oder sexueller Gewalt.

Englischsprachiges Material zum SDG 5 für Grundschulen und weiterführenden Schulen

Fairbindung und Konzeptwerk neue Ökonomie - Who cares?

Wenn über Arbeit oder den Job geredet wird, gerät häufig etwas Grundlegendes aus dem Blick: Für andere da zu sein. Egal ob für Jung oder Alt, oder auch für sich selbst und für unsere Umwelt – sich kümmern, sich und andere pflegen, Menschen in allen Lebenslagen zu begleiten – es muss gemacht werden. Das alles ist Arbeit – genannt, Sorge-Arbeit („care“ im Englischen). Sie ist lebensnotwendig und verbindet uns. Jedoch bleibt sie oft unsichtbar und wird wenig wertgeschätzt. Und sie ist ungerecht verteilt, denn sie wird überwiegend von Frauen erledigt und zu einem großen Teil auf Migrant_innen ausgelagert. Was würde passieren, wenn Sorge-Arbeit im Zentrum der Wirtschaft stehen würde? Wenn die Bedfürfnisse und Lebensgrundlagen aller zählen, nicht nur innerhalb nationaler Grenzen, sondern weltweit? Die Methoden dieses Kapitels bieten verschiedene feministische Zugänge zur Organisation von Arbeit und Wirtschaft. Neben einführenden Elemente ziehen sie thematische Verbindungslinien zwischen Geschlechterverhältnissen, Migration, Klima, Degrowth und aktuellen Alternativen Sorge zu organisieren.

Einzelne Methoden für den Unterricht zu Sorgearbeit finden Sie hier:

Die ganze Arbeit

 

ZIEL 6 VERFÜGBARKEIT UND NACHHALTIGE BEWIRTSCHAFTUNG VON WASSER UND SANITÄRVERSORGUNG FÜR ALLE GEWÄHRLEISTEN Ohne Wasser kein Leben! Wir benötigen es als Trinkwasser, aber auch in der Landwirtschaft, um Nahrungsmittel zu produzieren. Die Vereinten Nationen haben daher 2008 den Zugang zu sauberem Trinkwasser als Menschenrecht anerkannt. Dennoch müssen 748 Millionen Menschen noch immer ohne sauberes Trinkwasser auskommen. Nach Schätzungen sterben deswegen an einem einzigen Tag weltweit 5.000 Kinder. 2,5 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sanitärer Grundversorgung.

GTO - Unterrichtsmaterial für Grundschulen - Klobalisierte Welt

DIE TOILETTE ALS LEBENSRETTERIN (2019) veranschaulicht, warum Toiletten Leben retten. Schülerinnen und Schüler erkennen die elementare Bedeutung von Toiletten für Gesundheit und Umwelt weltweit. Saubere Toiletten sind hierbei nicht selbstverständlich und erfordern einen verantwortungsbewussten Umgang.

EIN BLICK ÜBER DEN TOILETTENSCHÜSSELRAND HINAUS (2018) regt dazu an die eigenen Schultoiletten in den Fokus zu nehmen. Ziel ist die Reflexion der eigenen Lebenswelt und das alltägliche Hygieneverhalten durch die Erzählung des kleinen Mädchens Priya über die Verbesserung ihres Lernumfelds an ihrer Schule. Das Toiletten-Memory visualisiert weltweite Sanitär-und Toilettenkulturen, die ohne Wasser funktionieren, im Hocken oder Sitzen und auch ganz ohne Toilettenpapier. Perspektivwechsel und Empathie werden gefördert.

Fachbezüge

Geeignete Fächer

  • Sachunterricht (Kompetenzen: Erkennen, Kommunizieren, Urteilen, Handeln – Orientierung über sich und die Welt; Themen z. B.: Erde, Wasser)
  • Naturwissenschaften (NaWi) (Kompetenzen: Mit Fachwissen umgehen, Erkenntnisse gewinnen, Bewerten, Kommunizieren; Themen z. B.: Körper und Gesundheit)
  • Gesellschaftswissenschaften (GeWi) (Kompetenzen: Erschließen – politisch, Methoden anwenden, Urteilen; Themen z. B.: Ernährung, Wasser)

Fachübergreifende Themen

  • Nachhaltige Entwicklung / Lernen in globalen Zusammenhängen
  • Bildung zur Akzeptanz von Vielfalt
  • Gesundheitsförderung
  • Demokratiebildung
  • Gleichstellung und Gleichberechtigung der Geschlechter

 

GTO - Klobalisierte Welt - Klasse 7-10

NO TOILET – NO FUTURE!? (2019) regt mit einem „Gallery Walk“ dazu an sich der unterschiedlichen Zugänge zu Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene bildhaft anzunähern. Die seit 2010 anerkannten Menschenrechte auf Wasser und Sanitärversorgung sind nach wie vor noch nicht für alle Menschen weltweit sichergestellt. Im Austausch über eigene Wahrnehmungen und der Präsentation erarbeiteter Ergebnisse werden insbesondere Präsentationstechniken und eine kritische Reflexionsfähigkeit gefördert.

IN ZEITEN DER GLOBALEN NACHHALTIGKEITSZIELE SDGs (2018) macht ungleiche Lebenschancen emotional erfahrbar und nimmt die eigene Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler in den Fokus. Die Übung Power-Walk „Sanitärversorgung“ sensibilisiert für globale Lebensverhältnisse und Unterschiede im Zugang zu Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene. Ein Arbeitsblatt behandelt Wissen zu den Auswirkungen von Sanitärversorgung auf wichtige Lebensbereiche wie bspw. Gesundheit und Bildung. Wisst ihr, wie viele Menschen auf der Welt keine Toilette haben? Testet euer Wissen im Sanitär-Quiz!

ZUGANG ZU BEZAHLBARER, VERLÄSSLICHER, NACHHALTIGER UND MODERNER ENERGIE FÜR ALLE SICHERN Knapp 80% der weltweit erzeugten Energie stammt immer noch aus fossilen Energieträgern. Aus der Verbrennung fossiler Energieträger entstehen u. a. Kosten für das Gesundheitssystem durch die Luftbelastung und Kosten durch Klimaschäden, die der Allgemeinheit und nicht nur den Verursachern schade

AfricAvenir International e.V.- Afrikanische Perspektiven auf die Energiewende

Die Handlungsempfehlungen sind im Rahmen unseres Projektes "Paradoxien der Nachhaltigkeit - wie sozialgerecht sind "grüne" Technologien wirklich?" (2012-2013) entstanden und eignen sich sehr gut für die entwicklungspolitische Bildung im Bereich Energie- und Rohstoffpolitik.

Befördern regenerative Energien die Entwicklung Afrikas? Welches sind die sozialen, ökologischen und ökonomischen Konsequenzen entlang der Produktions- und Wertschöpfungskette, insbesondere unter Berücksichtigung der Förderung und des Handels von Rohstoffen, die zur Erzeugung regenerativer Energien notwendig sind? Zudem stellen wir die Frage, ob, wo und wie diese alternativen Formen der Energieerzeugung überhaupt in Afrika zugänglich sind – oder handelt es sich bei der „Energiewende“ um ein exklusives europäisches Projekt, das als der mutmaßlich ökologische Wiedergänger der industriellen Revolution einmal mehr auf Kosten Afrikas und seiner Entwicklung realisiert wird? Entfaltet die Energiewende auch für Afrika ein positives Entwicklungspotenzial oder wird der Kontinent auch im Hinblick auf die neuen, zukunftsweisenden „grünen“ Technologien einen neuen „Ressourcenfluch“ erleben, der Armut im Ressourcenreichtum und Mangel im Überfluss aufrechterhalten und vielleicht sogar noch vergrößern wird?

Ziel des Projektes von AfricAvenir International e.V. ist es, relevantes Wissen über die Produktions- und Wertschöpfungskette „grüner“ Technologien, insbesondere über die Bedingungen und Konsequenzen der Rohstoffförderung und –handels herauszuarbeiten, die aktuell noch häufig im Widerspruch zu entwicklungspolitischen Zielen stehen und daher mit Blick auf eine größere entwicklungs- und umweltpolitische Kohärenz gestärkt werden müssen.

Im Rahmen der angebotenen Aktivitäten können sich die Teilnehmer_innen intensiv über die Europäische Rohstoffstrategie und Handelspolitik sowie damit zusammenhängende soziale, ökologische und sicherheitspolitische Konsequenzen ihrer Umsetzung informieren, diese kritisch analysieren und diskutieren. Expert_innen aus Afrika wird dabei ein breites Forum geboten.

Im Anschluss werden gemeinsam mit den Vertreter_innen der deutschen Zivilgesellschaft Handlungsempfehlungen für Politik und Wirtschaft erarbeitet und Strategien für deren zielgerichtete Verbreitung entwickelt und umgesetzt. Ziel dieser Maßnahmen ist es, den Entscheidungsträger_innen in Politik und Wirtschaft deutlich zu machen, dass es eine kritische deutsche Zivilgesellschaft gibt, die gemeinsam mit Partnern aus Afrika die konsequente Umsetzung einer sozialökologischen Energiewende fordert, die eine deutlich stärkere entwicklungspolitische Kohärenz beinhalten muss als dies bislang der Fall ist.

 

Greenpeace Material - Alles Verhandlungssache - Bildungsmaterial zum Klimaschutz und Klimapolitik ab Klasse 5

Die weltweiten CO2-Emissionen steigen immer weiter an, weshalb „Handeln statt reden“ mehr denn je das Gebot der Stunde ist. Doch was tut eigentlich die internationale Politik für den Klimaschutz? Und wie kann man sich selbst engagieren?

Auf den jährlichen Weltklimakonferenzen verhandeln die Vertragsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention über Maßnahmen zum Klimaschutz und diskutieren über konkrete Umsetzungsschritte. Doch wie verbindlich sind solche internationalen Vereinbarungen und wie „gerecht“ sind diese? Übernehmen die Hauptverursacher des Klimawandels auch die größte Verantwortung für den Klimaschutz? Wie lassen sich Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung miteinander vereinbaren? Und wer darf zukünftig wie viel CO2 freisetzen?

In dem aktualisierten Bildungsmaterial „Alles Verhandlungssache?“ finden Sie Hintergrundinformationen, Anregungen sowie konkrete Arbeitsvorschläge zu den Themen „Internationaler Klimaschutz“ und „Klimagerechtigkeit“ für den Unterricht. Das Material beinhaltet ebenfalls die Auseinandersetzung mit dem IPPC-Sonderbericht „Global Warming of 1,5 °C“, mit den Ergebnissen der Kohlekommission sowie mit der Jugendbewegung Fridays for Future.

Die Materialien bieten einen Rahmen, in dem Fragen rund um die Weltklimakonferenz in einem debattenorientierten Unterricht besprochen und geklärt werden können. Dabei werden die Schüler*innen zum Nachdenken, Diskutieren und Handeln angeregt. Denn: Zivilgesellschaftliches Engagement und lokale Initiativen sind essentielle Bestandteile des internationalen Klimaschutzes und notwendig, um den weltweiten Temperaturanstieg auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen.

Die Bildungsmaterialien eignen sich gut für den Einsatz in gesellschaftswissenschaftlichen Fächern, z.B. Politik, Sozialwissenschaften, Geografie/Erdkunde, Wirtschaft, lassen sich aber auch für fächerübergreifende Lernprojekte einsetzen.

Bildungsbereich: alle Schularten ab Klasse 7 plus einem einfacheren Zugang für Klasse 5 und 6

 

Bildungsmaterial erneuerbare Energien: Klar zur Wende? (ab Klasse 9)

Autor und/oder Herausgeber: Greenpeace e.V.

Kurzbeschreibung: Welches Risiko sind wir bereit, einzugehen? Haben wir ohne Atomkraft keinen Strom? Und welche Verantwortung trägt jede/r Einzelne von uns? Die Energieversorgung in Deutschland befindet sich in einem Umbruch. Nach den katastrophalen Ereignissen im japanischen Atomkraftwerk Fukushima 2011 hat Deutschland den Ausstieg aus der Atomkraft beschlossen. Inzwischen wird intensiv debattiert, wie die Energiewende in Deutschland weiter gestaltet werden soll, um klimafreundlich zu gelingen. Aus diesem Anlass hat Greenpeace Schulmaterial zum Themengebiet erneuerbare Energien, Atomausstieg und Kohlestrom entwickelt.

Greenpeace will mit dem Bildungsmaterialden respektvollen, nachhaltigen Umgang mit unseren Lebengrundlagen vermitteln. Als Interessenvertreter für den Umweltschutz will die unabhängige Organisation Lehrerinnen und Lehrern helfen, die komplexen Zusammenhänge der Umweltprobleme aufzubereiten.

Themen: Energiewende; Erneuerbare Energien; Atomausstieg; Kohlestrom; Greenpeace

Bildungsbereich: ab Klasse 9

Fach-/ Sachgebiete: Geographie, Physik, politische Bildung, praxisorientierte Fächer, Wirtschaft; Umweltgefährdung; Umweltschutz

 

Energie macht Schule

Das Unterrichtspaket zur Energiewende (Energieeffizienz, Stromnetz,Windenergie, Wasserkraft, Biomasse, Geothermie, Photovoltaik, Mobilität) richtet sich an Lehrende und Lernende der Sekundarstufen I und II. Einsatzmöglichkeiten bieten dabei die naturwissenschaftlichen Fächer sowie die Fächer Politik, Gemeinschaftskunde oder Wirtschaft. Darüber hinaus bietet der fachübergreifende und fächerverbindende Unterricht Ansatzpunkte für eine thematische Auseinandersetzung.

Die Lehrerhandreichungen können als eBook auf "Energie macht Schule", dem Lehr- und Lernportal des BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V., angesehen werden. Ergänzende Arbeitsblätter zu jeder Lehrerhandreichung folgen und können dann ebenfalls auf dem Portaleingesehen und heruntergeladen werden.

Das Lehr- und Lernportal "Energie macht Schule"

Das Internetportal "Energie macht Schule" stellt insbesondere Lehrkräften für ihren Unterricht vielfältige Informations- und Unterrichtsmaterialien rund um das Thema Energie zur Verfügung. Herausgeber des Internetportals ist der BDEW Bundesverband der Energie und Wasserwirtschaft e.V.

 

Englischsprachige Materialien zum SDG 7 für die Grundschule und weiterführende Schulen

ZIEL 8 DAUERHAFTES, BREITENWIRKSAMES UND NACHHALTIGES WIRTSCHAFTSWACHSTUM, PRODUKTIVE VOLLBESCHÄFTIGUNG UND MENSCHENWÜRDIGE ARBEIT FÜR ALLE FÖRDERN Das Wirtschaftswachstum vergangener Jahrzehnte ist auf Kosten natürlicher Ressourcen und des Weltklimas erfolgt und längst an ökologische Grenzen gestoßen. Es bräuchte mehrere Planeten Erde, wenn allen Menschen ein Leben ermöglicht würde, wie es heute in Deutschland selbstverständlich ist. Eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung bringt soziale, ökologische und wirtschaftliche Entwicklungsziele in Einklang. Nur eine wachsende Wirtschaft kann die Lebensbedingungen für die Bevölkerungsmehrheit verbessern und für ein Einkommenswachstum sorgen, dass zur Bekämpfung von Armut notwendig ist. Aber auch in den heute noch armen Ländern ist es nötig, den Wohlstandszuwachs ökologisch und sozial nachhaltig zu gestalten.

TTIP - DURCHBLICKEN Die Kontroversen um das Handelsabkommen zwischen EU und USA

Seit 2013 verhandeln die USA und die EU über TTIP – die „Transatlantic Trade and Investment Partnership“. Das Abkommen soll Handel und Investitionen zwischen den beiden Wirtschaftsräumen erleichtern und fördern. Was steckt wirklich hinter TTIP?

Bildungsmaterial Handelsabkommen (Ergänzungsblatt): TTIP und der Handel

Von Umwelt- und Arbeitsschutz-Standards bis zu technischen Regelungen – aus den unterschiedlichen Gesetzen, Regeln, Standards und Normen von der EU und den USA entstehen Handelshemmnisse. Viele Maßnahmen des Verbraucherschutzes, Normen und Regulierungsmaßnahmen werden deshalb durch TTIP in Frage gestellt und neu diskutiert. Über welche Kapitel wird bei TTIP genau verhandelt und worum geht es dabei?Greenpeace möchte dazu anregen, dass sich auch junge Menschen kritisch, aber objektiv mit den Inhalten, dem Entstehungsprozess und möglichen Vor- und Nachteilen von Handelsabkommen wie TTIP auseinandersetzen.

Dieses Arbeitsblatt ergänzt das Bildungsmaterial "TTIP durchblicken".

Fairbindung e.V. /Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V.

Diese Materialsammlung ist ein Gemeinschaftsprojekt von FairBindung e.V. (Berlin) und Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V. (Leipzig).

Grundlagen

Was wächst, wenn die Wirtschaft wächst? Diese Frage scheint banal und bildet doch einen wichtigen Ausgangspunkt für eine Auseinandersetzung mit dem Thema Wirtschaftswachstum. Denn wer… WEITERLESEN

Die ökologische Dimension

In der Wirtschaft  werden zum Einen materielle Ressourcen wie Öl, Erze, Holz und Wasser und zum Anderen Raum für den produzierten Abfall wie Müll und… WEITERLESEN

Die soziale Dimension

Wachstum, so die gängige Annahme, schafft Wohlstand. In der öffentlichen Wahrnehmung wird Wohlstand dabei gleichgesetzt mit Glück und Zufriedenheit. Ein Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und steigender… WEITERLESEN

Die globale Dimension

In der kritischen Auseinandersetzung mit Wirtschaftswachstum spielt die Frage nach globaler Gerechtigkeit eine besonders wichtige Rolle. Dieses Kapitel beschäftigt sich noch einmal explizit mit den… WEITERLESEN

Mentale Infrastrukturen

Die Vorstellungen von unendlichem Wachstum haben wir auch als individuelle Menschen tief verinnerlicht. Sie prägen als „mentale Infrastrukturen“ unsere Wünsche sowie unser Denken und Fühlen.… WEITERLESEN

Perspektiven & Alternativen

Aufbauend auf die vorige Kapitel ermöglichen diese Methoden, Alternativen zum vorherrschenden Wachstumsdenken kennenzulernen und eigene Handlungsspielräume jenseits des Wachstums zu erarbeiten. Ziel des Kapitels ist… WEITERLESEN

 

EPIZ- Arbeitsrechte - Arbeitskämpfe

In den Medien werden Arbeiter_innen in Ländern wie China oder Bangladesch oft als hilflose Opfer der globalen Arbeitsteilung dargestellt. Demgegenüber erscheinen dann die Arbeitsbedingungen  in Deutschland mit hohen Löhnen, umfangreichen Arbeitsrechten und starken Gewerkschaften paradiesisch.

Viele Auszubildende lernen jedoch in ihrer Ausbildung schnell, dass dieses Bild schief ist: Schlechte Arbeitsbedingungen und Missachtung von Arbeitsrechten sind auch in Deutschland Teil des Arbeitsalltags vieler Arbeitnehmer_innen. Zugleich können Arbeitnehmer_innen in Deutschland beispielsweise in Bezug auf gewerkschaftliche Organisierung und Formen des Kampfes für bessere Arbeitsbedingungen viel von Beispielen aus dem Globalen Süden lernen.

Hier setzt das vorliegende Unterrichtsmaterial an. Es beinhaltet didaktische Methoden zu Arbeitsbedingungen, Tarifverhandlungen, Streiks und gewerkschaftlicher Organisierung. Die Methoden gehen dabei von der Lebenswelt und den Erfahrungen der Auszubildenden aus und setzen diese immer wieder in einen globalen Kontext. Die Methoden knüpfen an die Zielstellung des Lernfeldes 1 der Ausbildung  für die Ausbildungsberufe Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel, sowie Verkäufer und Verkäuferin an. Sie eignen sich aber auch, um diese Themen in vielen anderen Ausbildungsberufen zu bearbeiten.

 

 

Englischsprachige Materialien zum SDG 8 für Grundschulen und weiterführende Schulen

ZIEL 9 EINE WIDERSTANDSFÄHIGE INFRASTRUKTUR AUFBAUEN, BREITENWIRKSAME UND NACHHALTIGE INDUSTRIALISIERUNG FÖRDERN UND INNOVATIONEN UNTERSTÜTZEN Eine nicht vorhandene oder marode Infrastruktur hemmt die Wirtschaftlichkeit und fördert so die Armut. Beim Aufbau der Infrastruktur sollte der Aspekt der Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen, zum Beispiel durch die Förderung von umweltfreundlichen Verkehrsmitteln. Auch Fabriken und Industriestätten sollten nach ökologischen Gesichtspunkten nachhaltig produzieren, um eine unnötige Umweltbelastung zu vermeiden

Englischsprachige Materialsammlung zu SDG 9 für Grundschulen und weiterführende Schulen

Quarks und Co. - Fressen Bakterien bald unseren Müll

Klingt toll: Bakterien, die Plastik fressen. Aber man muss es klar sagen: Das gigantische weltweite Plastikmüllproblem müssen wir selber lösen.

Es klingt nach der Lösung all unserer Probleme: Wir schmeißen unseren Plastikmüll einfach weg, egal wohin, und Bakterien setzen diesen dann auf ihre Speisekarte. Als Leibgericht. Yummy!

So einfach wie es klingt ist es allerdings nicht. Leider. Denn das von Wissenschaftlern entdeckte Enzym PETase hat seinen Namen nicht von irgendwoher. Das Enzym, das vom Bakterium Ideonella sakaiensis produziert wird, nutzt PET als Antrieb. Also als eine Energiequelle für das Bakterium. Und zwar nur PET.

Essen wir bald unser Plastik?

Da es aber neben PET noch viele weitere Kunststoffe gibt, müssten auch für diese spezifische Enzyme und Bakterien gezüchtet werden, um unser Müllproblem zu lösen. Davon abgesehen, ist das Müllaufkommen auf der Welt so groß, dass das auch keine Horde von PET-fressenden Bakterien in den Griff bekommen könnte.

Eine Hoffnung gibt es allerdings: Plastik gibt es noch nicht so lange auf der Welt. Die Bakterien haben also sehr schnell die Fähigkeit entwickelt, sich PET als Stoffwechsel-Werkzeug anzueignen. Eventuell müssen wir doch nicht über unser Müllproblem nachdenken und lassen einfach der Evolution ihren Lauf. Am Ende essen eventuell wir sogar unser eigenes Plastik? Wie toll wär das denn?

Zur Seite und zum Film kommen Sie hier

 

Bio meets Hightech: Zukunftstechnologien für mehr Nachhaltigkeit

Nachhaltige, biobasierte Produkte sind „in“. Doch der Industrie fehlen oft Technologien, die bioökonomische Ansätze wirtschaftlich attraktiv machen. Solche Zukunftstechnologien fördert das BMBF nun mit der ersten Maßnahme der Bioökonomiestrategie.

UNGLEICHHEIT IN UND ZWISCHEN LÄNDERN VERRINGERN In vielen Ländern Asiens und Lateinamerikas haben zwischen 2007 und 2012 die Einkommen der unteren Einkommensgruppen stärker zugenommen als die der oberen. Ein gutes Zeichen, um die Ungleichheit auf der Welt zu verringern. Denn geringere Ungleichheit bedeutet immer auch eine bessere Möglichkeit der Teilhabe. Sie ist wichtige Voraussetzung, die wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und sozialen Potenziale der Menschen zu nutzen. Dennoch gilt es, bis 2030 viele Dinge zu ändern. Dort, wo die Einkommensschere weiterhin auseinander geht, bedingt die ungleiche Verteilung von Reichtum gesellschaftliche Probleme. In armen Ländern verhindert sie Wachstum und somit die Überwindung der Armut. In Industrieländern bedroht zunehmende Ungleichheit den gesellschaftlichen Zusammenhalt und wirkt sich negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung aus.

Das EPIZ-SDG-Labor Armes, reiches Berlin ab Klasse 9  beschreibt ein drei- bis viertägiges Unterrichtsprojekt, in dem sich die Schüler*innen mit dem Thema Ungleichheit am Beispiel Berlin auseinandersetzen können. Die Schüler*innen beschäftigen sich mit der globalen Dimension von Ungleichheit, lernen verschiedene Ursachen von Ungleichheit kennen und gewinnen einen Überblick über die Sustainable Development Goals. Sie entwickeln eine eigene Forschungsfrage und führen ein eigenes kleines Forschungsprojet in Bezug auf Ungleichheit in Berln durch. Sie präsentieren und reflektieren ihre Ergebnisse vor dem Hintergrund der Diskussionen und Erfahrungen in der Klasse. Die Methoden zu den SDGs und zum Thema Ungleichheit können auch unabhängig von dem Forschungsprojekt eingesetzt werden.

Das EPIZ- SDG- Labor Armes, reiches Berlin ab Klasse 11 zeigt auf, wie SDG 10 „Reduzierung von Ungleichheit“ in der Bildungsarbeit behandelt werden kann. Ausgangspunkt ist die Auseinandersetzung mit den Ursachen von Ungleichheit – global und lokal. Die Schüler*innen erfahren, wie schwer es ist eine Milliarde US-Dollar auszugeben und werden so zu Fragen nach Umverteilung geführt. Sie übertragen globale Ungleichheit auf den Berliner Kontext und beschäftigen sich u.a. mit der Frage ob Hartz IV Empfänger*innen am Potsdamer Platz leben dürfen. Sie entwickeln ein eigenes Forschungsprojekt und begeben sich auf Spurensuche von Ungleichheit in Berlin. Mit ihrer Forschungsfrage interviewen sie Berliner*innen und arbeiten die Ergebnisse so auf, dass sie im globalen Kontext reflektiert werden.

German Watch - Große Transformation: was soll wachsen und was nicht?

Das Diktat des immerwährenden Wirtschaftswachstums hat die Tragfähigkeit des Planeten weit überschritten. Trotz offensichtlichen Folgen wie Klimawandel, zur Neige gehenden Ressourcen und großer sozialeUngleichheit halten die meisten in Wirtschaft und Politik unbeirrbar am Paradigma des Wirtschaftswachstums fest. Kaum verwunderlich, sind doch die derzeitigen sozialen Systeme, die Preisstabilität und damit mittelbar auch der soziale Friede in den Industrieländern aber vor allem in den Schwellenländern von Wirtschaftswachstum abhängig.

Doch kritische Stimmen, die die negativen sozialen und ökologischen Folgen einer auf Wachstum fokussierten Weltwirtschaft sehen, werden lauter. Sie sind überzeugt, dass ein weiteres materielles Wachstum weder ökonomisch noch ökologisch möglich ist und fordern ein anderes Denken und Handeln.

Die vorliegenden Arbeitsblätter eigenen sich für den Einstieg in diese Debatte, behandeln verschiedene Facetten des Themas und widmen sich der Frage: Wie kann eine Welt aussehen, in der alle Menschen innerhalb der ökologischen Grenzen der Erde gut leben können?

Weitere Informationen und Download

Englischsprachige Materialsammlung zum SDG 10 für Grundschulen und weiterführenden Schulen

STÄDTE UND SIEDLUNGEN INKLUSIV, SICHER, WIDERSTANDSFÄHIG UND NACHHALTIG GESTALTEN Kein Zweifel: das Zeitalter der Städte ist angebrochen. Schon heute lebt über die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten. Doch Städte heizen die Erderwärmung an. Sie sind für jeweils rund 70 Prozent des Energieverbrauchs und der energiebezogenen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Dichter Verkehr, intensive Bautätigkeit bei gleichzeitig starker Zersiedelung, hoher Energiebedarf und enorme Mengen an Müll und Abwässern–in den Städten trifft alles aufeinander. Ihre große Dichte macht Städte aber auch zum idealen Ansatzpunkt beim Kampf gegen den Klimawandel. Denn sie können in großem Maßstab Ressourcen schonen und Nachhaltigkeit vorleben, etwa durch flächensparende und kompakte Stadtstrukturen, emissionsarme Verkehrssysteme, energieeffiziente Gebäude und eine geregelte Abfallentsorgung.

EPIZ - Engagiertes Berlin- Wie Berlin eine nachhaltige Bundeshauptstadt mit Verantwortung in der Einen Welt wird

Broschüre „Engagiertes Berlin. Wie Berlin eine nachhaltige Bundeshauptstadt mit Verantwortung in der Einen Welt wird“ enthält zahlreiche Praxisbeispiele aus der Verwaltung, den Berliner Hochschulen, der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft. In spannenden Portraits wird aufgezeigt, wie die vielfältigen Akteure einen Beitrag zur Umsetzung der Sustainable Development Goals in Berlin leisten. Interviews und Hintergrundtexte runden die Broschüre ab. Die Broschüre greift ausgewählte Empfehlungen des Entwicklungspolitischen Beirats auf, die sich aus den Entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes Berlin ableiten.

Inwole- BNE Brandenburg - Bildungsmodul zu nachhaltiger Stadtentwicklung

Auf der Seite von BNE Brandenburg werden verschiedene didaktische und pädagogische Konzepte, aber auch viele Verweise auf weitere Materialien und Arbeitsblätten vorgestellt.
Einige der Bildungsmaterialien sind auf verschiedene Schul - und Altersstufen angepasst, andere enthalten konkrete Arbeitsblätter. Das Bildungsmaterial von zu nachhaltiger Stadtentwickung finden Sie hier:
Bildungsmaterial zu nachhaltiger Stadtentwicklung

Weitere spannende BNE- Module von Inwole finden Sie hier: BNE Brandenburg

Englischsprachige Materialsammlung zum SDG 11 für die Grundschulen und weiterführende Schulen

Integriertes Klimaschutzkonzept in Rehna, Mecklenburg-Vorpommern

Das Projekt organisiert und unterstützt die Öffentlichkeitskommunikation und -beteiligung in Rehna, Landkreis Nordwestmecklenburg und entwickelt ein Leitbild und einen Maßnahmenkatalog für den Klimaschutz. Hierzu wird mit einer Kerngruppe, Bürgerversammlungen und anderen Formate gemeinsam nach Klimaschutzpotentialen gesucht, werden Lösungsoptionen entwickelt und im Sinne eines Reallabors getestet.

Die Stadt Rehna ist bestrebt, Maßnahmen zur Eindämmung klimaschädlicher Treibhausgasemissionen voranzubringen und möchte damit ihrer Verantwortung für die Sicherung der Lebensbedingungen zukünftiger Generationen gerecht werden. In diesem Zusammenhang hat das Amt Rehna für die Stadt Rehna die Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes initiiert. Ziel der Erarbeitung ist die Schaffung einer Handlungsgrundlage, die ein koordiniertes Vorgehen aller lokalen Akteure mit dem Ziel einer signifikanten Minderung der Treibhausgasemissionen ermöglicht. Weiterhin soll so ein Anknüpfungspunkt für die mögliche spätere Erarbeitung vergleichbarer Konzepte für weitere amtsangehörige Gemeinden geschaffen werden. Handlungsleitend sind dabei die Klimaschutzziele der Bundesrepublik Deutschland sowie des Landkreises Nordwestmecklenburg. Diese sehen unter anderem eine Treibhausgaseinsparung um 55% bis zum Jahr 2030 vor. Neben dem Ziel der Treibhausgaseinsparung sollen bei allen vorgeschlagenen Maßnahmen stets auch die Belange der Region als Lebens-, Wirtschafts- und Naturraum berücksichtigt werden.

Das KMGNE nutz den Reallabor-Ansatz als Rahmen für selbstorganisierte Such- und Lernprozesse von Akteuren aus Wissenschaft und Gesellschaft über mögliche Transformationspfade und deren konkrete Umsetzung. Ziel ist eine langfristige Verstetigung des durch das Klimaschutzkonzept angestoßenen Prozesses und der Vernetzung von regionalen Akteuren, die ähnliche Bemühungen im Bereich Nachhaltigkeit anstreben. Öffentlichkeits- und Forschungsbeteiligung von Information, über Kollaboration bis hin zum Empowerment werden genutzt, um gemeinsam akzeptable und legitimierte Lösungskonzepte für das Klimaschutzkonzept zu erarbeiten. Über das Reallabor wird ein Netzwerk aus unterschiedlichen Akteuren aufgebaut. Die Moderation erfolgt dabei über das KMGNE, lokaler Ansprechpartner, bzw. „Kümmerer“ ist Trigenius. Aus lokalen Akteuren aus der Kommunalverwaltung, der Öffentlichkeit sowie regionalen Unternehmen wird eine Kernarbeitsgruppe aufgebaut. Bei der Erarbeitung des Zukunftsbildes, der Ableitung der Maßnahmen und der in der lokalen Erprobung zu testenden Lösungsansätze wird die Gruppe durch externe Experten aus Wissenschaft und Praxis unterstützt. Flankierend werden Bürgerversammlungen und Befragungen die Perspektiven einer breiteren Öffentlichkeit einbeziehen. Ziel ist, das katalytische Potential des Reallabor-Ansatzes zu nutzen und mit dem Klimaschutzkonzept einen lokal getragenen Transformationsprozess hin zu einer Zukunftsstadt Rehna zu initiieren.

Projektwebsite

Laufzeit: 03/19 – 12/19

Kooperationspartner:

Trigenius GmbH

gefördert durch:

Ministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Nationale Klimaschutzinitiative

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums

weitere Informationen:

Anne Kraft, die in diesem Projekt mitarbeitet, schreibt ihre Doktorarbeit zum Thema, welche Nachhaltigkeitseffekte mit Citizen Science im ländlichen Raum erzielt werden können. Ein englischsprachiges Abstract der Arbeit findet sich hier.

Berlin Postkolonial e.V. - Postkoloniale Stadtführungen und Fortbildungsrundgänge

Seit der Gründung von Berlin Postkolonial im Jahr 2007 bieten wir interessierten Gruppen kritische Stadtführungen und Fortbildungsrundgänge durch das postkoloniale Berlin an. In der Regel sind die mit uns kooperierenden Referent*innen Nachfahren Kolonisierter, deren historische Erfahrungen und Positionen sich grundlegend von der im Westen vorherrschenden Sicht auf den Kolonialismus unterscheiden.

Tour durch das „Afrikanische Viertel“

Einen ersten Überblick über den deutschen Kolonialismusin Afrika bietet unsere Tour durch das sogenannte Afrikanische Viertel im Wedding (Berlin-Mitte). Die Führung durch Deutschlands größtes Kolonial(propaganda)viertel thematisiert Brandenburg-Preußen Versklavungshandel im späten 17. Jahrhundert, die gewaltsame Kolonisierung der heutigen Länder Togo, Kamerun, Tansania und Namibia sowie den antikolonialen Widerstand. Sie erzählt vom Genozid an den Ovaherero und Nama 1904-08 sowie vom verheerenden Maji-Maji-Krieg 1905-07 im heutigen Tansania. Der Rundgang berichtet vom Kampf um Unabhängigkeit und geht besonders auch auf erinnerungskulturelle Debatten der Gegenwart (Straßenumbenennungen, Restitutionen und Reparationen) ein.

Start: U-Bhf. Afrikanische Straße, Ausgang Swakopmunder Straße
Dauer: ca. 1 ½ -2 ½ Stunden
Ende: U-Bhf. Rehberge, Ausgang Otawistraße


 

Tour durch die historische Mitte Berlins

Unser Fortbildungsrundgang durch den historischen Stadtkern Berlins fokussiert vor allem auf die koloniale Geschichte der Stadt Berlin. Sie erzählt von Berlins aktiver Beteiligung am transatlantischen Versklavungshandel und von der Verschleppung Minderjähriger afrikanischer Herkunft an den brandenburgisch-preußischen Hof. Sie verweist auf Spuren der jahrhundertelangen Einbindung der Stadt in die auf Kolonialismus und Versklavung basierende Weltwirtschaft. Sie thematisiert die berüchtigte Berliner Afrika-Konferenz von 1884/85 und die ersten gemeinsamen politischen Aktivitäten der Schwarzen bzw. Afrikanischen Community in Berlin. Auch liegt ein Schwerpunkt auf dem Austausch über gegenwärtige Debatten, sei es zur Umbenennung der M*straße oder zur Errichtung einer zentralen Gedenkstätte für die Opfer des Kolonialismus.

Start: U-Bhf. Märkisches Museum, Ausgang Inselstraße
Dauer: ca. 1 ½ -2 ½ Stunden
Ende: U-Bhf. Möhrenstraße, Ausgang Wilhelmstraße

ZIEL 12 NACHHALTIGE KONSUM- UND PRODUKTIONSMUSTER SICHERSTELLEN Die Menschheit lebt seit langem über ihre ökologischen Verhältnisse. Dies gilt in besonderem Maße für die Industrieländer und die wachsenden Ober- und Mittelschichten in vielen Schwellenländern. Der Earth Overshoot Day markiert den Tag im Jahr, an dem weltweit mehr Ressourcen verbraucht worden sind, als der Planet im gleichen Jahr regenerieren kann. 1990 war das noch der 7. Dezember, 2017 war es der 2. August. Der Wandel zu einer Wirtschafts- und Lebensweise, die die natürlichen Grenzen unseres Planeten respektiert, kann nur gelingen, wenn wir unsere Konsumgewohnheiten und Produktionstechniken umstellen. Dazu sind international gültige Regeln für Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz wichtig

Was hat mein Konsum mit dem Regenwald zu tun?

Die Tropenwaldstiftung OroVerde ist bekannt für Unterrichtsmaterial zum Thema Regenwald und nachhaltiger Konsum. Seit kurzer Zeit ist das Online-Angebot mit einem eigenen Bereich „Verbrauchertipps“ ergänzt und veranschaulichen mittels Fakten, informativer Grafiken und  Handlungsempfehlungen das Thema „Was hat mein Konsum mit dem Regenwald zu tun?"

https://regenwald-schuetzen.org/verbrauchertipps/

 

Bildungsmaterial Konsum: Shoppen oder Selbermachen? (ab Klasse 7)

Autor und/oder Herausgeber: Greenpeace e.V.

Kurzbeschreibung: Kaufhäuser, Einkaufsstraßen, Online Shopping: Täglich winken die neuesten Angebote und Schnäppchen. Die Folgen des ununterbrochenen Konsums sind für die Umwelt fatal. Das Projekt MAKE SMTHNG zeigt, dass es auch anders geht.

Shopping ist heutzutage genauso eine Freizeitaktivität wie sporteln oder ins Kino gehen. In Kaufhäusern und an Konsummeilen treffen sich die Menschen um vor den glänzenden Auslagen Zeit miteinander zu verbringen. Selten bleibt es dabei nur beim Schaufensterbummel. Meistens wird die Geldtasche gezückt und mindestens ein neues Stück freudig nach Hause getragen – in der Plastiktüte, versteht sich. Daneben zischen täglich Millionen Päckchen aus dem Online-Handel quer über den Globus; ein großer Teil der retournierten Waren wird anschließend vernichtet. Der ökologische Fußabdruck dieser Konsumkultur ist überwältigend.

Die MAKE SMTHNG WEEK unterstützt die weltweite Maker-Bewegung und zielt darauf ab, dem allgemeinen Konsumdruck entgegenzuwirken und dabei mit Kreativität und Lust nachhaltige Alternativen zu entwickeln. Vom weltweit größten Shoppingtag, dem „Black Friday“, 23. November, bis zum 2. Dezember finden auf der ganzen Welt Aktionen zum Thema „Selbermachen statt neu kaufen“ statt. In Näh- und Repaircafés, in Upcycling-Workshops und auf Kleidertauschpartys werden kaputte und alte Sachen repariert, verschönert oder getauscht. Ziel ist es, überflüssigen Müll zu vermeiden sowie das Klima und die Natur zu schützen. Dabei geht es aber auch darum, die Freude am Selbermachen zu entdecken und gemeinsam mit Anderen eigene Aktionen und Projekte ins Leben zu rufen.

Das Unterrichtsmaterial „Shoppen oder Selbermachen“ greift die Ideen der MAKE SMTHNG WEEK auf, lässt sich jedoch auch zeitlich unabhängig von der Aktionswoche einsetzen. Es stellt eine zweiseitige Sonder-Einlage des Greenpeace-Bildungsmaterials „Chemie in Textilien: Saubere Mode ist möglich" dar.

Im ersten Teil des Materials werden vier Impulse für den Unterricht angeboten, in denen die Schülerinnen und Schüler sich mit den Folgen von „Fast Fashion“ beschäftigen und Alternativen zum Konsumrausch entwickeln. Dabei setzen sie sich kritisch mit Anreizen wie dem „Black Friday“ und der billigen Massenproduktion von Textilien auseinander. Anhand des Films „The True Cost“ werden die Folgen für die Umwelt und die oft menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen bei der Textilproduktion thematisiert. Darüber hinaus recherchieren die Schüler*innen, wie hoch die Kosten ihrer eigenen T-Shirts für die Umwelt sind und unter welchen Bedingungen diese produziert wurden. Abschließend reflektieren sie ihr eigenes Konsumverhalten und entwickeln Lösungsansätze hin zu einer „Slow Fashion“ und einem nachhaltigen Konsumverhalten. Zu allen Impulsen werden Internetseiten für eine weiterführende Recherche angeboten.

Im zweiten Teil entwickeln die Schülerinnen und Schüler mithilfe des Arbeitsblattes „Macht was! Eure Idee für #makesmthng“ ein eigenes Projekt und können sich Anregungen aus der MAKE SMTHNG Idee holen. Inspirationen für Kleidertauschpartys, Upcycling-Aktionen & Co. erhalten sie auf den angebotenen Internetseiten. 

Das Material eignet sich gut für die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer, z. B. Politik oder Sozialwissenschaften, sowie für den fächerübergreifenden Unterricht.

Greenpeace möchte mit dem Bildungsmaterial den respektvollen, nachhaltigen Umgang mit unseren Lebensgrundlagen vermitteln. Als Interessenvertreter für den Umweltschutz will die unabhängige Organisation Lehrerinnen und Lehrern dabei unterstützen, die komplexen Zusammenhänge der Umweltprobleme aufzubereiten.

Themen: Fast Fashion; Konsum; Konsumrausch; Konsumverhalten; Kaufrausch; Black Friday; Do it Yourself; Kosten; Mode; Make Smthng; Textilindustrie; Arbeitsbedingungen; Umweltverschmutzung; Chemie in Textilien; Umweltschutz; tauschen; upcyceln; Upcycling; Bildung für nachhaltige Entwicklung; BNE; Umweltbildung; Bildungsmaterial; Unterrichtsmaterial; Unterrichtsimpulse; Greenpeace

Bildungsbereich: ab Klasse 7

Fach-/ Sachgebiete: Politik; Gesellschaft; Sozialwissenschaften; Umwelterziehung; Ethik; Kinder- und Jugendbildung; Praxisorientierte Fächer; Retten, Helfen, Schützen; Umweltgefährdung; Umweltschutz; Umweltbildung; fächerübergreifender Unterricht

 

Nachhaltige Nutzung und Entsorgung von Mobiltelefonen

Das Informationszentrums Mobilfunk e. V. (IZMF) hat das Unterrichtsmaterial "Mobile Kommunikation - Umweltbewusst handeln" herausgegeben.

Das kostenlose Material ist für den fächerübergreifenden Einsatz in den Klassen 5 bis 8 geeignet und knüpft an die fachlichen Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz (KMK) an. 

Alle Inhalte der Unterrichtsmaterialien wurden mit fachlicher Beratung u.a. der Leuphana Universität Lüneburg erstellt. Die Unterrichtsmaterialien sind handlungsorientiert aufbereitet und legen einen Schwerpunkt auf die Handlungen, die SchülerInnen selbst beeinflussen können: die Nutzung und Entsorgung des Mobiltelefons.

Die Herausgeber möchten mit ihrem Angebot über eine fach- und umweltgerechte Entsorgung alter Mobiltelefone aufklären.

Das Material kann hier heruntergeladen werden.

Das Informationszentrum Mobilfunk (IZMF) ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, der von den Mobilfunknetzbetreibern gegründet wurden.

 

Fleischatlas - Daten und Fakten über Tiere als Nahrungsmittel

Die Heinrich-Böll-Stiftung hat im Januar 2016 in Kooperation mit BUND und Le Monde Diplomatique die zweite Auflage des Fleischatlas herausgebracht.
Mit dem Atlas soll einladen werden zu einer Reise um die Welt mit Einblicken in globale Zusammenhänge, die mit unserem Fleischkonsum verbunden sind.

Der Fleischatlas erscheint als Print- und Onlinefassung und steht unter einer Creative Commons Lizenz (CC-BY-SA), die eine kostenfreie Weiterverwendung der Texte und Grafiken für Schulunterricht, Blogs, Wikipedia und viele andere Zwecke unter den genannten Bedingungen erlaubt.

Weitere Informationen sowie Materialien zum Atlas wie z. B. Plakate finden Sie hier.

 

„KUH+DU macht Schule“ - Unterrichtsmaterial der Welttierschutzgesellschaft für Grundschulen

Mit dem Lernset „KUH+DU macht Schule“ der Welttierschutzgesellschaft für die 4. bis 6. Klasse lernen Kinder spielerisch und interaktiv die Milchkuh kennen. Sie lernen den Bezug zwischen der Kuh und den täglichen Nahrungsmitteln herzustellen, denn obwohl die meisten Kinder täglich Milchprodukte konsumieren, wissen sie wenig über die Tiere. In welchen Lebensmitteln Milch enthalten ist, wird ebenso behandelt wie der Einfluss von Bio-Siegeln auf die Haltungsbedingungen der Tiere. In einem Geschmackstest können die Kinder zudem pflanzliche Alternativen ausprobieren. Das Lernset kann gegen eine Schutzgebühr in Höhe von für 19,- Euro bestellt werden.

 

Fleisch um jeden Preis ? - ein Material von Greenpeace ab Klasse 7

Mit einem jährlichen Fleischverzehr von etwa 60 Kilogramm pro Kopf essen wir heute in Deutschland doppelt so viel Fleisch wie noch vor 70 Jahren. Um diese hohe Nachfrage decken zu können, werden oft unwürdige Bedingungen in der industriellen Tierhaltung, massive Umweltverschmutzung, die stetige Erhitzung des Klimas und die Verschlechterung der Lebensbedingungen aller Menschen in Kauf genommen.

Die konventionelle Fleischproduktion hat gravierende Folgen für Umwelt und Klima: Zu viel Gülle verunreinigt das Grund- und damit unser Trinkwasser. Methan-Emissionen aus der industriellen Tierhaltung und Treibhausgase, die durch lange Transportwege entstehen, tragen zur Klimaerhitzung bei. Für den Futtermittelanbau werden große Teile des Regenwaldes abgeholzt und Kleinbauern in Ländern des globalen Südens von ihrem Ackerland vertrieben.

Wie können wichtige Umwelt- und Klimaziele erreicht und gleichzeitig eine ausreichende Versorgung der Weltbevölkerung gewährleistet werden? Ein Umdenken vonseiten der Politik und der Landwirtschaft ist ebenso notwendig wie eine kritische Auseinandersetzung mit unserem Fleischkonsum.

Das Bildungsmaterial „Um jeden Preis?“ knüpft an die Bildungspläne der Länder an und eignet sich für den Einsatz in der Sekundarstufe.

Mit dem Material vermitteln Sie Ihre Schüler*innen die globalen Auswirkungen der Fleischproduktion und des Fleischkonsums auf Umwelt und Klima.

Schulstufen: 7 - 10

Fairbindung e.V. - Lebensmittel zum Zweck 

Fairbindung e.V. - Lebensmittel zum Zweck Der Lebensmittelsektor ist genau wie alle anderen Wirtschaftszweige durch unser wachstumsbasiertes System und seine Profit- und Verwertungslogik geprägt. Die eigentliche Aufgabe, uns Menschen mit ausreichend gesunden und nachhaltig produzierten Lebensmitteln zu versorgen, rückt dabei in den Hintergrund – mit schwerwiegenden Folgen für die Menschen und die Umwelt. Den meisten von uns kommt die Schaffung immer neuer und abenteuerlicher Lebensmittelprodukte bereits normal vor und wir fragen uns selten, woher diese Dinge eigentlich kommen und unter welchen Bedingungen und zu welchem Preis sie hergestellt wurden. Doch seit Jahrzehnten gibt es auch Gegenentwürfe, die eine Lebensmittelherstellung ohne Profitorientierung und ökologische und soziale Negativfolgen anstreben. Wie sehen diese aus? Was können sie bewirken? Und welche strukturellen Rahmenbedingungen halten uns davon ab, unsere Lebensmittel der Wachstums- und Profitlogik zu entziehen?

ZIEL 13 UMGEHEND MASSNAHMEN ZUR BEKÄMPFUNG DES KLIMAWANDELS UND SEINER AUSWIRKUNGEN ERGREIFEN. Wassermangel, Dürre, Wirbelstürme und Überschwemmungen sind nur einige der vielen Folgen des globalen Klimawandels und Ursache für Migration. Derzeit sind etwa 20 Millionen Menschen gezwungen, infolge klimabedingter Ereignisse ihre Heimat zu verlassen. Der Klimawandel stoppt nicht an Ländergrenzen und seine Auswirkungen beschränken sich nicht auf einzelne Politikfelder, Wirtschaftszweige oder soziale Gruppen. Auch die internationalen Bemühungen zur Eindämmung des Klimawandels müssen die zahlreichen Wechselwirkungen berücksichtigen, die sich zwischen diesen Bereichen ergeben.

ANU NRW -  „Unterrichtsmaterialien Papier - von Natur bis Kultur“

Die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung ANU NRW e. V. und Papier & Ökologie e. V. veröffentlichen digitale, kostenfreie Unterrichtsmaterialien Papier. Ziel ist es, Schüler*innen die ökologischen und sozialen Folgen, die mit dem Alltagsprodukt Papier verbunden sind, anschaulich und praxisnah zu vermitteln und sie zu eigenem Handeln zu befähigen und zu motivieren.

Lehrkräften aller Schulformen, von der Grundschule bis zur Oberstufe, sowie Multiplikator*innen außerschulischer Lernorte bietet das facettenreiche Thema Papier eine Fülle von Anknüpfungspunkten und Bearbeitungsmöglichkeiten für verschiedenste Schulfächer sowie den fachübergreifenden Unterricht. Gegliedert in neun Bausteine behandeln die digitalen Materialien unterschiedlichste Aspekte „von Natur bis Kultur“ mit Ablaufvorschlägen, didaktischen Hinweisen, Folienvorlagen, Arbeitsblättern sowie Sachinformationen für den fachlichen Hintergrund. Dabei können die Inhalte, je nach Zeit und Schwerpunktsetzung, wie im Baukastensystem einzeln oder kombiniert bearbeitet werden und ermöglichen zahlreiche Bezüge zu den Lehrplänen.

Englischsprachige Materialsammlung zum SDG 13 für die Grundschulen und weiterführenden Schulen

UfU - Unterrichtsmaterialien zu Klimaschutz und Energiewende

Umfangreiche Materialsammlung zum Thema Klimawandel und Schutz/Energiewende für SEK I und SEKII

Das UfU ist das unabhängige Institut für Umweltfragen.

 

Bildungsmaterial Klimaschutz und Klimagipfel: Alles Verhandlungssache? (ab Klasse 7+ Einfacher Zugang für Klasse 5 und 6

Autor und/oder Herausgeber: Greenpeace e.V.

Die weltweiten CO2-Emissionen steigen immer weiter an, weshalb „Handeln statt reden“ mehr denn je das Gebot der Stunde ist. Doch was tut eigentlich die internationale Politik für den Klimaschutz? Und wie kann man sich selbst engagieren? Pünktlich zur Weltklimakonferenz in Kattowitz (Polen) im Dezember 2018 mit Bezug auf den IPCC-Sonderbericht zum Klimawandel und der Arbeit der Kohlekommission, aktualisiertes und ergänztes Unterrichtsmaterial für einen debattenorientierten Unterricht.

Auf den jährlichen Weltklimakonferenzen verhandeln die Vertragsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention über Maßnahmen zum Klimaschutz und diskutieren über konkrete Umsetzungsschritte. Doch wie verbindlich sind solche internationalen Vereinbarungen und wie „gerecht“ sind diese? Übernehmen die Hauptverursacher des Klimawandels auch die größte Verantwortung für den Klimaschutz? Wie lassen sich Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung miteinander vereinbaren? Und wer darf zukünftig wie viel CO2 freisetzen?

In dem aktualisierten Bildungsmaterial „Alles Verhandlungssache?“ finden Sie Hintergrundinformationen, Anregungen sowie konkrete Arbeitsvorschläge zu den Themen „Internationaler Klimaschutz“ und „Klimagerechtigkeit“ für den Unterricht. Das Material wurde ebenfalls in Bezug auf den IPPC-Sonderbericht „Global Warming of 1,5 °C“ 2018, die Diskussion um den Hambacher Wald, den geplanten Kohleausstieg in Deutschland und die Arbeit der Kohlekommission aktualisiert.

Die Materialien bieten einen Rahmen, in dem Fragen rund um die Weltklimakonferenz in einem debattenorientierten Unterricht besprochen und geklärt werden können. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken, Diskutieren und Handeln angeregt. Denn: Zivilgesellschaftliches Engagement und lokale Initiativen sind essentielle Bestandteile des internationalen Klimaschutzes und notwendig, um den weltweiten Temperaturanstieg auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen.

Die Bildungsmaterialien eignen sich gut für den Einsatz in gesellschaftswissenschaftlichen Fächern, z.B. Politik, Sozialwissenschaften, Geografie/Erdkunde, Wirtschaft, lassen sich aber auch für fächerübergreifende Lernprojekte einsetzen.

Greenpeace möchte mit dem Bildungsmaterial den respektvollen, nachhaltigen Umgang mit unseren Lebensgrundlagen vermitteln. Als Interessenvertreter für den Umweltschutz will die unabhängige Organisation Lehrerinnen und Lehrern dabei unterstützen, die komplexen Zusammenhänge der Umweltprobleme aufzubereiten.

Bildungsbereich: alle Schularten ab Klasse 7 + Einfacher Zugang für Klasse 5 und 6

Fach-/ Sachgebiete: Deutsch; Geographie; Kinder- und Jugendbildung; Politik; Politische Bildung; Wirtschaft; Sozialwissenschaften; Retten, Helfen, Schützen; Umweltgefährdung; Umweltschutz; Gesellschaftslehre; Umweltbildung

SenBJF in Kooperation mit Scientists4future - Präsentationen, Folien- und Grafiksammlungen

Viele Jugendliche und Erwachsene halten zur Zeit Vorträge zu Fragen von Klimaschutz, Biodiversitätsverlust und Nachhaltigkeit. Scientists for Future unterstützt dies durch Sammlungen von Folien und Grafiken. Dies sind keine fertigen Vorträge sondern Grundlagen, sich die Themen selbst anzueignen und eigene Vorträge zu entwickeln.

Diese sind zurzeit noch in einem Entwurfszustand, werden aber hier bereits zum Herunterladen zur Verfügung gestellt. Es gibt sie unter offenen Lizenzen (man kann die Folien ändern, verbessern und selbst wieder ins Netz stellen). Folgende Themen sind jeweils in einem Ordner gruppiert:
1. 24 Scientists-for-Future-Fakten und Planetare Grenzen
2. Klimawandel
3. Biodiversität
4. Nachhaltige Entwicklung etc

Innerhalb dieser Ordner sind Unterordner mit den verschiedenen angebotenen Dateiformaten zum Herunterladen: Powerpointdateien (Original), LibreOffice-Dateien (mit kleinen Konvertierungsfehlern) und PDF-Dateien (Folien schwer zu überarbeiten). Die Foliensammlungen selbst werden überwiegend in getrennten Dateien für die Mittel- und Oberstufe, bzw. als Sammlung von sonstigen Vertiefungsfolien angeboten.

[Start-Ordner mit Themenordnern]

 

EPIZ - Ein Klima für den Wandel - Ein fachübergreifendes Unterrichtsmaterial für Klasse 9-10

Das Unterrichtsmaterial ist fachübergreifend und binnendifferenziert gemeinsam mit Lehrkräften entwickelt worden. Es beinhaltet Unterrichtsvorschläge für Geschichte/Sozialkunde, Englisch, Mathematik, Geografie, Kunst, Spanisch und Ethik. Zum Material gehört außerdem ein Lerntagebuch für Schülerinnen und Schüler.

Download Unterrichtsmaterial Ein Klima für den Wandel (PDF)

 

Materialien zum Klimaschutzplan 2050

Im November 2016 verabschiedete die deutsche Bundesregierung den Klimaschutzplan 2050. Ziel dieser Langfriststrategie ist es, bis zum Jahr 2050 weitgehend treibhausgasneutral zu sein. BildungsCent e.V. entwickelte im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit Aus- und Fortbildungseinheiten für Lehrer*innen zum Klimaschutzplan.

Die Materialien enthalten eine Vielzahl an handlungsorientierten Vorschlägen, wie der Klimaschutzplan 2050 mit Schüler*innen behandelt werden kann. Es geht sowohl um den Kontext internationaler und nationaler Klimapolitik wie auch den Klimaschutz auf allen gesellschaftlichen Ebenen bis zur individuellen Ebene.
Die Materialien sind online verfügbar.

ZIEL 14 OZEANE, MEERE UND MEERESRESSOURCEN IM SINNE NACHHALTIGER ENTWICKLUNG ERHALTEN UND NACHHALTIG NUTZEN Der Schutz der Biodiversität, ihre nachhaltige Nutzung und die gerechte Aufteilung der Nutzungsgewinne ist ein wesentlicher Faktor nachhaltiger Entwicklung. Rund 30 Prozent der weltweiten Fischbestände sind überfischt. Im europäischen Atlantik sind es 63 Prozent und im Mittelmeer bereits 82 Prozent. Die globale Erderwärmung und die Versauerung der Meere bedrohen die Lebensgrundlage der Menschheit zusätzlich.

Bildungsmaterial Arktis: Schutzgebiet oder industrielle Nutzung ohne Grenzen? (Sekundarstufe I+II)

Autor und/oder Herausgeber: Greenpeace e.V.

Kurzbeschreibung: Die Arktis ist in großer Gefahr. Nirgendwo sind die Folgen der globalen Erwärmung so spürbar wie in der Arktis. Fast doppelt so schnell wie im weltweiten Durchschnitt steigen die Temperaturen im hohen Norden; das arktische Meer schmilzt im Rekordtempo. Das hat gravierende Folgen für die Menschen, Tiere und Pflanzen vor Ort. Doch nicht alle sehen die Veränderungen als bedrohlich an. Der Rückgang des Eises macht es auch leichter, die vermuteten Schätze der Arktis auszubeuten. Inwieweit kann die Einrichtung eines Schutzgebiets Arktis noch die industrielle Ausbeutung verhindern?

Das Material besteht aus Bildtafeln und Arbeitsblättern, welche die Arktis anschaulich aus sechs verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Wer lebt dort? Was hat sich dort in den letzten Jahrzehnten verändert? Welche Länder würden gerne über die Arktis bestimmen und warum? Was macht den Lebensraum Arktis aus? In welcher Weise ist das arktische Meer vom Klimawandel betroffen? Welche Bedeutung hat die Region für die industrielle Fischerei, als Erdölreservoir und nicht zuletzt als politischer Raum?

Greenpeace will mit dem Bildungsmaterial den respektvollen, nachhaltigen Umgang mit unseren Lebengrundlagen vermitteln. Als Interessenvertreter für den Umweltschutz will die unabhängige Organisation Lehrerinnen und Lehrern helfen, die komplexen Zusammenhänge der Umweltprobleme aufzubereiten.

Themen: Lebensraum Arktis; Ölbohrungen; Meere und Klimawandel; Industrielle Fischerei; Die Arktis als politischer Raum; Meeresschutzgebiete; Umweltschutz; Greenpeace

Bildungsbereich: Sekundarstufe I+II

Fach-/ Sachgebiete: Geographie, Biologie, politische Bildung, Religion/Ethik, Wirtschaft

Link zum Download

https://www.greenpeace.de/themen/mitmachen/umweltbildung/bildungsmaterial

 

Animierter Erklärfilm zum Thema Meere und Meeresschutz als kostenloser Download

Zum Start des Wissenschaftsjahres 2016/2017 hat edeos - digital education einen Beitrag veröffentlicht, das Thema Meere und Meeresschutz leicht verständlich und visuell ansprechend in die Öffentlichkeit zu bringen.
 
Der Film hat eine Creative Commons Lizenz und kann somit kostenfrei weiterverwendet, kopiert und in jeglichem Kontext genutzt und vorgeführt werden.
 
Zum Download des Film kommen Sie hier: http://edeos.org/downloads/
Dort finden Sie auch eine große Auswahl anderer Medien mit CC Lizenz für die Bereiche Globales Lernen, Umweltbildung und politische Bildung.

Ebenfalls ist der Film bei youtube eingestellt: https://youtu.be/6N3pCsfae60

Der Film ist Teil der WissensWerte Reihe des Vereins /e-politik.de/ e.V. und wurde in Kooperation mit der Agentur edeos- digital education produziert.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.edeos.org

 

Bildungsmaterial Meeresschutz: Meer entdecken! (Grundschule)

Autor und/oder Herausgeber: Greenpeace e.V.

Kurzbeschreibung: Seit Millionen von Jahren gibt es Ozeane auf unserem Planeten, doch der Mensch hat nur wenige Jahrzehnte gebraucht, sie aus dem Gleichgewicht zu bringen: Überfischte Meere, ölverseuchte Strände oder Inseln aus Plastikmüll – die Zeichen der Zerstörung sind allgegenwärtig. Auch Meeresbewohner vor unserer Haustür wie der Schweinswal leiden darunter: durch weniger Nahrung oder durch Netze, in denen er sich verfängt.

Anhand lebensnaher Beispiele können Lehrkräfte die Probleme des industriellen Fischfangs vermitteln und einen spannenden Vertreter aus Nord- und Ostsee, den Schweinswal, kennenlernen. Sie können mittels vielfältiger und aktivierender Unterrichtsideen, wie z.B. Quizaufgabe, Vorlesegeschichte oder leichte Recherchen und die Einrichtung eigener Naturschutzgebiete, Werte der Nachhaltigkeit vermitteln und Impulse zu persönlichem Engagement geben.

Greenpeace will mit dem Bildungsmaterial den respektvollen, nachhaltigen Umgang mit unseren Lebengrundlagen vermitteln. Als Interessenvertreter für den Umweltschutz will die unabhängige Organisation Lehrerinnen und Lehrern helfen, die komplexen Zusammenhänge der Umweltprobleme aufzubereiten.

Themen: Schweinswal; Industrieller Fischfang (Überfischung und Beifang); Ostsee; Meer; Wal; Meeresverunreinigung; Meeresschutz; Umweltschutz; Woher kommt unser Fisch?; eigene Verantwortung; Bestand von Meeresbewohnern: Gefahr durch menschliche Eingriffe; Naturschutz

Bildungsbereich: Grundschule

Fach-/ Sachgebiete: Umwelterziehung; Ethik; Kinder- und Jugendbildung; Praxisorientierte Fächer; Retten, Helfen, Schützen; Umweltgefährdung; Umweltschutz

Link zum Download: https://www.greenpeace.de/themen/mitmachen/umweltbildung/bildungsmaterial

 

Bildungsmaterial Meeresschutz (Ergänzungsblatt): Meer entdecken! Plastikmüll im Meer (Klasse 3-4)

Autor und/oder Herausgeber: Greenpeace e.V.

Kurzbeschreibung: Wie viel Plastik produziere ich? Und wo landet es, wenn ich es wegschmeiße? Was ist Mikroplastik? Und wieso ist es so gefährlich?

Dieses Material soll als Ergänzung zum Bildungsmaterial für Grundschulen zum Thema Meeresschutz dienen. Es unterstützt Lehrkräfte darin, Ihren Schüler*innen Werte des Umweltschutzes zu vermitteln, sie zum Nachdenken über die eigene Verantwortung anzuregen und ihnen konkrete Handlungsmöglichkeiten an die Hand zu geben.

Greenpeace will mit dem Bildungsmaterial den respektvollen, nachhaltigen Umgang mit unseren Lebengrundlagen vermitteln. Als Interessenvertreter für den Umweltschutz will die unabhängige Organisation Lehrerinnen und Lehrern helfen, die komplexen Zusammenhänge der Umweltprobleme aufzubereiten.

Themen: Meer; Meeresverunreinigung; Meeresschutz; Umweltschutz; Plastik; Plastikmüll im Meer; eigene Verantwortung: Wie viel Plastik produziere ich?; Handlungsansätze; Mikroplastik; Plastikfrei in der eigenen Region

Bildungsbereich: Klasse 3-4

Fach-/ Sachgebiete: Ethik; Kinder- und Jugendbildung; Praxisorientierte Fächer; Retten, Helfen, Schützen; Umweltgefährdung; Umweltschutz

Link zum Download: https://www.greenpeace.de/themen/mitmachen/umweltbildung/bildungsmaterial

Englischsprachige Materialsammlung zum SDG 14 für Grundschulen und weiterführende Schulen

Online-Lehrangebote zum Thema Meeresschutz und nachhaltige Nutzung der marinen Ressourcen (Sekundarstufe I)

Unsere Meere sind als Nahrungsquelle für weltweit etwa eine Milliarde Menschen von zentraler Bedeutung. Die nachhaltige Nutzung der marinen Ressourcen stellt jedoch eine große Herausforderung dar. Deswegen ist es umso wichtiger, junge Menschen auf dieses Thema aufmerksam zu machen und ihnen konkrete Handlungstipps zu geben, wie sie zum Schutz der Ozeane beitragen können.

Die Bildungswebseite des Marine Stewardship Council (MSC) bietet ein umfangreiches digitales Lehrangebot zum Thema nachhaltige Fischerei und Nutzung mariner Ressourcen – von dem Film „Mein Vater, ein Fischer“, einer liebevollen Multimedia-Geschichte, Arbeitsblättern und spannenden Übungen bis hin zu ganzen Unterrichtseinheiten.

Alles dreht sich um die Frage, wie wir die marinen Ressourcen nachhaltig nutzen und was wir alle tun können, um unsere Meere für die Zukunft zu schützen und zu erhalten. Das Angebot richtet sich an LehrerInnen der Sekundarstufe 1, die bspw. die nachhaltige Nutzung von Ressourcen, das Ökosystem Meer oder nachhaltigen Konsum im Unterricht behandeln.

Als internationale gemeinnützige Organisation setzt sich der MSC für gesunde Meere und Fischbestände ein. Das MSC-Siegel belohnt nachhaltige Fischereien und hilft dabei, ein positives Umdenken bei Fischereien herbeizuführen und ökologische Verbesserungen für unsere Meere zu erwirken. Mit diesen Bemühungen ist der MSC Teil der weltweiten Bewegung zur Umsetzung der SGDs. Um das Ziel 14 umzusetzen, arbeitet der MSC mit Fischereien, Einzelhändlern, Wissenschaftlern und anderen Partnern weltweit zusammen.

Der grüne Wal - Bildungsunterlagen zum Klimawandel

Für alle Lehrer*innen und pädagogischen Fachkräfte, die das Thema Klimawandel im Unterricht ab der Sekundarstufe I bearbeiten möchten, hat die Whale and Dolphin Conservation (WDC) die kostenlosen Bildungsunterlagen Der Grüne Wal zusammengestellt. Die Broschüre enthält neben umfangreichen Hintergrundinformationen zum Thema Klimawandel und menschengemachter CO2 Emissionen, eine Reihe von Arbeitsblättern, Experimenten und Aktionsideen, die Sie direkt anwenden und gemeinsam umsetzen können. Ergänzend zur Unterrichtshilfe Der Grüne Wal gibt es das Lernposter für den Klassenraum, mit den wichtigsten Infos auf einen Blick.

Beide Materialien können auch gegen eine kleine Spende als gedruckte Produkte hier bestellt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei der Whale and Dolphin Conservation WDC, Ansprechpartnerin ist dort Ruth Schlögl.

LANDÖKOSYSTEME SCHÜTZEN, WIEDERHERSTELLEN UND IHRE NACHHALTIGE NUTZUNG FÖRDERN, … Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen, Bodendegradation beenden und umkehren sowie dem Verlust der biologischen Vielfalt ein Ende setzen Der Verlust der biologischen Vielfalt nimmt zu, dabei ist sie Grundlage unseres Lebens–und diese wird gerade im rasanten Tempo zerstört. Schätzungen zufolge haben sich 60 Prozent der weltweiten Ökosysteme verschlechtert oder werden nicht nachhaltig genutzt. 75 Prozent der genetischen Vielfalt landwirtschaftlicher Kulturen gingen seit 1990 verloren. Mehr als die Hälfte der Regenwälder wurden für die Palmöl-, Agrartreibstoff-, Futtermittel- und Fleischproduktion bereits vernichtet.

 

Deutsche Welle - Filme der Reihe "Global Ideas"

Den Reichtum der Natur erhalten, das Klima schützen, zum Nachmachen anregen. Das ist das Ziel der Umweltprojekte, die porträtiert werden – von den Philippinen über Äthiopien bis nach Peru. Und die Reporter der Deutschen Welle sind immer dabei. Jede Woche wird ein neues Projekt vorgestellt.
Ein internationales Team von Autoren, TV- und Online-Redakteurinnen und -redakteuren produziert daraus ein Panorama – zum Sehen, Hören und Lesen. Das Ergebnis ist GLOBAL IDEAS. Neben den TV-Reportagen finden Sie auf den Seiten auch Hintergrundberichte und weiterführende Informationen.
Die vorgestellten Projekte sind "Best Practice"-Modelle – Ideen mit Vorbildcharakter. Der Schwerpunkt liegt auf Schwellen- und Entwicklungsländern. Gefördert wird GLOBAL IDEAS durch das Bundesumweltministerium im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative.

http://www.dw.com/de/der-bonobo-waldretter-und-arbeitgeber/a-17894311

http://www.dw.com/de/perus-amazonien-fl%C3%BCsse-ohne-fische/a-18216474

http://www.dw.com/de/global-ideas-kolumbien-paramos-biodiversitaet-wasserversorgung/a-18429111

http://www.dw.com/de/durch-tourismus-nash%C3%B6rner-sch%C3%BCtzen/a-17359948

http://www.dw.com/de/global-ideas-kambodscha-artenschutz-tierheim-illegaler-handel/a-18290423

http://www.dw.com/de/global-ideas-uganda-artenvielfalt-lebensraum-mount-elgon/a-18566048

http://www.dw.com/de/aus-pink-wird-gr%C3%BCn-mit-flamingos-will-kenia-auf-die-gr%C3%BCne-liste/a-17862082

....auch die Infofilme könnten für Sie von großem Interesse sein:
http://www.dw.com/de/themen/infofilme/s-100765

Weitere Informationen unter www.dw.de/globalideas

 

ANU NRW -  „Unterrichtsmaterialien Papier - von Natur bis Kultur“

Die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung ANU NRW e. V. und Papier & Ökologie e. V. veröffentlichen digitale, kostenfreie Unterrichtsmaterialien Papier. Ziel ist es, Schüler*innen die ökologischen und sozialen Folgen, die mit dem Alltagsprodukt Papier verbunden sind, anschaulich und praxisnah zu vermitteln und sie zu eigenem Handeln zu befähigen und zu motivieren.

Lehrkräften aller Schulformen, von der Grundschule bis zur Oberstufe, sowie Multiplikator*innen außerschulischer Lernorte bietet das facettenreiche Thema Papier eine Fülle von Anknüpfungspunkten und Bearbeitungsmöglichkeiten für verschiedenste Schulfächer sowie den fachübergreifenden Unterricht. Gegliedert in neun Bausteine behandeln die digitalen Materialien unterschiedlichste Aspekte „von Natur bis Kultur“ mit Ablaufvorschlägen, didaktischen Hinweisen, Folienvorlagen, Arbeitsblättern sowie Sachinformationen für den fachlichen Hintergrund. Dabei können die Inhalte, je nach Zeit und Schwerpunktsetzung, wie im Baukastensystem einzeln oder kombiniert bearbeitet werden und ermöglichen zahlreiche Bezüge zu den Lehrplänen.

Englischsprachige Materialsammlung zum SDG 15 für Grundschulen und weiterführende Schulen

Erdöl Macht Müll -  PlanetPlastic - Vamos e.V.

Plastik ist überall – und es wird immer mehr: Coffee-To-Go-Becher, Tüten, Flaschen, Lebensmittelverpackungen. Plastik im Meer, im Essen, in Medikamenten, in unserem Blut. Kein Lebensbereich, in dem wir nicht auf Plastik und Erdölanteile treffen!

Finden Sie hier Informationen zur Ausstellung und zum Workshopablauf

 

“Nachhaltigkeit ist spannend!“ - Nachhaltigkeit und Regenwald

Kostenloses Unterrichtsmaterial zum Thema Nachhaltigkeit für die Klassen 7 bis 12 bietet die Tropenwaldstiftung OroVerde an. Als besonderen Anreiz für die SchülerInnen enthält das Material neben einem Filmclip auch ein TABU-Spiel zum Thema Nachhaltigkeit, so dass aus dem trockenen Thema lebendiger Unterricht werden kann. Die Schülerinnen und Schüler werden durch die spielerische Recherche zu Nachhaltigkeitsexpertinnen und -experten.

Alle nötigen Arbeitsblätter sind im Material enthalten. Gefördert ist das Unterrichtsmaterial von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW.

Hier können Sie sich das Unterrichtsmaterial herunterladen.

 

Themenheft "Papier und Regenwald" ab Jahrgangsstufe 7

Das von der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnete Projekt „Save our Planet – Eine Kampagne für Recyclingpapier“ bietet Lehrern ab Klasse 7 mit vielen Schaubildern, Arbeitsblättern und Hintergrundinformationen eine breite Basis, um die Themen rund um Papier und Regenwald mit den Schülern durchzunehmen. Unter dem Motto „Vom Precycling über Recycling zum Upcycling“ setzt sich das Projekt „Save our Planet“ mit dem Ruf des Recyclingpapiers auseinander ¬– denn grau und rau war gestern. Dennoch ist in vielen Köpfen der Verbraucher noch genau dieses Bild verankert.

Das durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen geförderte Projekt beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Papier, mit den (meist nicht mehr gültigen) Vorurteilen gegenüber Recyclingpapier und dem Ressourcenschutz, um den Ruf dieses umweltfreundlichen Gebrauchsgegenstands zu verbessern.

Durch mehrere Praxisprojekte mit Bonner und Kölner Schulen wurden die einzelnen Themen erarbeitet und zielgruppengerecht aufbereitet: Die Geschichte des Papiers, die Anbaugebiete von Zellstoff, die Herstellung von Papier, sowie der Ressourcenschutz durch Abfallvermeidung, Recycling und die kreative Umsetzung von Upcycling-Projekten, sind Teil der Materialien. Umfassende Hintergrundinfos für Lehrer bereiten diese umfassend auf den Unterricht und die Fragen der Schüler vor. Zusätzlich helfen Schaubilder mit einer einfachen Bildsprache Inhalte zu verdeutlichen und den Unterricht aufzulockern. 

Die Materialien „Save our Planet“ bewegt die Schüler durch die Nähe zu ihrem Alltag dazu, ihr Konsumverhalten zu hinterfragen und aktive Konsumentscheidungen treffen zu können. 

Um Lehrerinnen, Lehrern und Multiplikatoren die Möglichkeit zu geben, die Themen selbstständig mit den Schülern zu erarbeiten, hat OroVerde nun ein Materialpaket zusammengestellt: Auf 28 Seiten werden Unterrichtsabläufe und Upcyclingideen geliefert. Arbeitsblätter inklusive Lösungen, Hintergrundmaterial, Schaubilder und Bildmaterial sind auf der Homepage von OroVerde zu finden.

Zum Download der weiteren Materialien gelangen Sie unter:

http://www.regenwald-schuetzen.org/projekte-in-der-eu/save-our-planet/materialien-und-tipps.html 

Weitere Informationen zu OroVerde finden Sie unter:

www.oroverde.de oder www.regenwald-schuetzen.org

 

Mit und über SDG15 von indigenen Völkern lernen - Indigene und der Klimawandel

Die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals – SDGs) bilden den Kern der 2015 von der Staatengemeinschaft verabschiedeten Agenda 2030 zur „Transformation unserer Welt“. Die vielfältigen und vernetzten Themen der SDGs stellen Lerninhalte von lokaler sowie globaler Bedeutung dar und können daher wichtige Instrumente zur Vermittlung dieser Lerninhalte im Globalen Lernen und der Bildung für nachhaltige Entwicklung sein. INFOE möchte in diesem Zusammenhang den Beitrag indigener Völker zur Erreichung der SDGs und nachhaltiger Entwicklung in der Bildungsarbeit sichtbar machen.

Im Rahmen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit von INFOE zu den Zusammenhängen zwischen indigenen Völkern, nachhaltiger Entwicklung und den globalen Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDGs) sind in 2018 neue Materialien entstanden. Der Schwerpunkt des Projekts in 2018 lag darauf, einzelne SDGs und bzw. ihre Themen mehr in den schulischen, universitären und wissenschaftlichen Bereich einzubringen. Über einen Perspektivenwechsel und Einblick in Leben, Rolle und Wissen indigener Menschen im Zusammenhang mit dem jeweiligen SDG-Thema und die Verknüpfung mit dem Leben und Handeln von Menschen hier in Deutschland, wurden und werden die Themen den Zielgruppen nähergebracht. Dazu wurden aufbauend auf den von INFOE erarbeiteten Fact Sheets und Arbeitshilfen, Unterrichtsanregungen für die Sekundarstufe I zu den SDGs 2, 4 und 15 entworfen. In der weiteren Bildungsarbeit zu diesen Zusammenhängen werden Unterrichtsanregungen zu weiteren SDGs sowie Handreichungen entstehen.

Die Unterrichtsanregungen stellen Entwürfe dar, die kontinuierlich weiterentwickelt werden. Anfragen für Kopien der Unterrichtsanregungen, für Arbeitsblätter und Vorlagen sowie Anregungen und Kommentare zu den Materialien nehmen wir unter sabine(at)infoede gerne entgegen.

Unterrichtsanregungen:

Mit und über SDG15 von indigenen Völkern lernen

 

Naturschutzjugend - Publikationen

Bildungsmaterial der Naturschutzjugend - auf den Seiten der Naturschutzjugend (NAJU) finden Sie Publikationen, die Sie für den Unterricht nutzen können.

 

Artenschutz

Unterrichtsmaterial des WWF zum Thema Artenschutz. Der für die Sekundastufe I konzipierte Artenschutzkoffer möchte die biologische Vielfalt erlebbar machen. Er enthält zahlreiche Exponate, Arbeitshefte, vielfältige Beispiele und Hintergrundinformationen. Der WWF gibt den Koffer an engagierte Bildungseinrichtungen kostenlos ab, die damit ein regelmäßiges Angebot zum Artenschutz für Schulklassen oder auch andere Zielgruppen anbieten möchten.

Zukunftsorientierte Waldwirtschaft - eine Unterrichtseinheit

Diese etwa fünfstünde Unterrichtseinheit mit verschiedenen Materialien und Medien gibt es auf dem Portal von Lehrer-Online.

Biodiversität in der Grundschule

Unterrichtsmaterial "Biodiversität macht Schule!" des Projektes Sonnentaler - Die angebotenen Unterrichtsstunden, Bildtafeln und Arbeitsblätter sind für Viert- bis Sechstklässler/innen konzipiert. Sonnentaler ist ein gemeinsames Projekt der französischen Académie des sciences, der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Freien Universität Berlin. Eine ganze Unterrichtssequenz für die Grundschule. Das Modul umfasst 14 Unterrichtsstunden (einige der darin enthaltenen Aktivitäten sind fakultativ). Inklusive wissenschaftlicher Hintergrundinformationen.

 

Tipps für Lehrkräfte: Bienen in der Grundschule

Autor und/oder Herausgeber: Greenpeace e.V.

Kurzbeschreibung: Woher kommt der Honig auf dem Pausenbrot? Wie entwickeln sich Bienen und wie leben sie zusammen? Warum sterben so viele Bienen?
An Bienen lassen sich exemplarisch viele Mechanismen der Tier- und Pflanzenwelt zeigen und verstehen. Die vielfältigen Bedrohungen, denen Bienen ausgesetzt sind, zeigen eindrücklich, wie menschliche Eingriffe das Ökosystem verändern und gefährden können. In der Auseinandersetzung mit den Gefährdungen vertiefen die Kinder ihr Verständnis für den Umweltschutz.

Mit Materialempfehlungen und weitgehenden Ideen für die Beschäftigung mit Bienen möchte Greenpeace Lehrkräften Anregungen geben, wie sie das Thema „Bienen“ in der Grundschule aufgreifen können – nicht nur im Unterricht, sondern auch im Schulalltag. Die Tipps sind eine Sammlung von ausgefallenen Ideen wie einem Bienen-Beobachtungskasten im Klassenzimmer, in dem die Kinder über mehrere Wochen hinweg die Entwicklung eines Bienenvolkes verfolgen können, oder Anregungen dazu wie man auch auf dem Schulhof einen bienenfreundlichen Lebensraum gestalten kann.

Greenpeace will mit dem Bildungsmaterial den respektvollen, nachhaltigen Umgang mit unseren Lebengrundlagen vermitteln. Als Interessenvertreter für den Umweltschutz will die unabhängige Organisation Lehrerinnen und Lehrern helfen, die komplexen Zusammenhänge der Umweltprobleme aufzubereiten.

Themen: Bienen; Umweltschutz; Umweltbewusstsein; Das Leben der Bienen; Die Bedeutung der Bienen für Landwirtschaft und Ökosystem; Ursachen für das Bienensterben; Für Bienen aktiv werden: Infostand; Insektenhotel; Schulimkerei

Bildungsbereich: Grundschule

Fach-/ Sachgebiete: Biologie; Ethik; Heimatkunde; Kinder- und Jugendbildung; Praxisorientierte Fächer; Retten, Helfen, Schützen; Umweltgefährdung; Umweltschutz

https://www.greenpeace.de/themen/mitmachen/umweltbildung/bildungsmaterial

 

Handreichung Bienen - Lernen in globalen Zusammenhängen: Much more than honey

Hier finden Sie ein fachübergreifendes Unterrichtsmnaterial der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie für die Jahrgangsstufen 9 und 10, die den Schülerinnen und Schülern einen differenzierten und fundierten Blick auf das komplexe Thema Bienen ermöglicht.

-Stand: 2017 herausgegeben - Download

ZIEL 16 FRIEDLICHE UND INKLUSIVE GESELLSCHAFTEN FÜR EINE NACHHALTIGE ENTWICKLUNG FÖRDERN, … allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen Frieden, körperliche Unversehrtheit und Schutz durch ein stabiles Rechtssystem sind unabdingbare Voraussetzungen für nachhaltige Entwicklung und Wohlstand. Zu viele Menschen sind auf zu schwache Institutionen angewiesen und sind ohne Zugang zu Justiz, zu Informationen und zu anderen Grundfreiheiten. Die Tötungsrate variiert je nach Region immer noch sehr stark. Während in Ostasien nur einer von 100.000 Menschen vorsätzlich getötet wird, sind es in Lateinamerika 23. 30 Prozent aller Gefangenen weltweit werden ohne Gerichtsurteil festgehalten. 25 Prozent aller Kinder wird immer noch die Registrierung ihrer Geburt verwehrt – Grundvoraussetzung für den Schutz durch das Gesetz.

Video zum SDG 16 - Weltoffen-Solidarisch-Dialogisch (WSD)“

im Rahmen des Programmes „Weltoffen-Solidarisch-Dialogisch (WSD)“ hat die Stiftung nord-süd-brücken im letzten Jahr ein Video zum Thema des SDG 16 „friedliche und inklusive Gesellschaft“ erarbeitet.

Mit dem Fokus „SDGs und der Osten“ wurden Interviews geführt, um herauszufinden was für diverse Personen eine friedliche und inklusive Gesellschaft bedeutet.

Die geförderten WSD Vereine haben tatkräftig gefilmt und mitgearbeitet.

Fünf Jahre nach der Verabschiedung der SDG Agenda 2030 leisten wir unseren Beitrag mit dem Video.

Das Video finden Sie hier

 

Englischsprachige Materialsammlung zu SDG 16 für Grundschulen und weiterführende Schulen

Bildungsprojekt des Weltfriedensdienstes e.V.

Die Organisation: Der Weltfriedensdienst e.V. „Das Gegenteil von Krieg ist nicht Frieden, sondern Friedensdienst!“ und: „Frieden muss überall von unten wachsen“. Diese Einsichten führten 1959 – in der heißen Phase des Kalten Krieges – zur Gründung des Weltfriedensdienst e.V. und es sind bis heute die zentralen Leitideen für seine Arbeit geblieben. Ursprünglich war der Weltfriedensdienst e.V. als internationale Arbeitsgemeinschaft von Friedensdiensten geplant. Heute versteht er sich als Teil der globalen Zivilgesellschaft, der basisnahe Partnerorganisationen in Afrika, Lateinamerika und Asien in ihrem praktischen Engagement für Entwicklung, Wahrung der Menschenrechte und in der zivilen Konfliktbearbeitung unterstützt. Ebenso wichtig ist die breit gefächerte Arbeit in Deutschland.

Durch Bildungsarbeit in Schulen, Veranstaltungen mit ExpertInnen aus den Partnerorganisationen, sowie Netzwerk- und Lobbyarbeit werden Menschen in Süd und Nord verbunden und Engagement für gerechtere und friedlichere Verhältnisse partnerschaftlich gestaltet. Mit dem aktuellen Arbeitsschwerpunkt gegen „Wasserraub“ und die Kommerzialisierung von natürlichen Ressourcen kämpft der Weltfriedensdienst e.V. gemeinsam mit deutschen und internationalen PartnerInnen gegen die daraus resultierenden weltweit problematischen Entwicklungen. Frieden, nachhaltiges Wirtschaften und die gerechte Verteilung natürlicher Ressourcen werden zunehmend zu Überlebensfragen und damit auch zu den Bereichen, in denen die Hauptursachen für aktuelle und künftige Migrationsbewegungen zu finden sind. 

Den Flyer zum Bildungsprojekt des work4peace finden Sie hier

GSE e.V. Rostock - Peace, Salam - was ist eigentlich Frieden?

Thema Krieg und Frieden in der Grundschule

In diesem Projekttag für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 bis 6 versuchen wir gemeinsam zu erklären, was Frieden ist. Ist für alle der Begriff Frieden gleich? Wie können wir Frieden mit eigenen Wörtern beschreiben? 
Was wissen wir schon über Frieden?

Spielerisch werden wir uns der Thematik Krieg und Frieden nähern und ausgehend von unserem Alltag über den Tellerrand schauen. Dabei kommen verschiedene Methoden zum Einsatz, um den Tag erlebnisorientiert und abwechslungsreich zu gestalten. Der beispielhafte Ablaufplan kann heruntergeladen und verwendet werden. Alle Zeiten sind nur Richtwerte - meist wird mehr Zeit benötigt.

Peace, Salam, Mir - Was ist eigentlich Frieden?

Friedensprozesse – "Give Peace a Chance“ – Thema der aktuellen iz3w-Ausgabe

Dem Frieden eine Chance geben – aber wie? Für Friedensprozesse gibt es keine Blaupause, sie müssen an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden. Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg. Für alle Initiativen des Peacebuildings ist es unabdingbar, die wirtschaftlichen und sozialen Konfliktursachen im Blick zu behalten. In Staaten, in denen es keine Gerechtigkeit und keinen Fortschritt bei sozialen Fragen gibt, ist an wirklichen Frieden nicht zu denken.

Trotz all dieser Schwierigkeiten sind Friedensprozesse jedoch erstaunlich oft erfolgreich. Das liefert zwar keinen Stoff für Schlagzeilen, aber genügend Grund für die iz3w, genauer hinzusehen: Der Themenschwerpunkt der Zeitschriften-Ausgabe Nr. 369 von iz3w beschäftigt sich mit Friedensprozessen am Beispiel von Ländern in Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika. Gefragt wird unter anderem, wie und durch wen sie angestoßen werden und was ihnen oft im Wege steht.

Das Heft kann für 5,00 Euro digital oder in gedruckter Form bestellt werden.

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit

ZIEL 17 UMSETZUNGSMITTEL STÄRKEN UND DIE GLOBALE PARTNERSCHAFT FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG MIT NEUEM LEBEN ERFÜLLEN Die 17 Ziele können nur durch eine starke globale Partnerschaft erreicht werden. Regierungen, die Zivilgesellschaft und Unternehmen müssen gemeinsam an ihrer Umsetzung arbeiten. „Niemanden zurücklassen“ ist das Oberprinzip der Agenda 2030. Die UN-Mitgliedstaaten haben sich darauf verpflichtet, diejenigen zuerst zu erreichen, die am weitesten zurückliegen. Die Mittel für die öffentliche Entwicklungszusammenarbeit sind in den ärmsten Ländern in den letzten Jahren allerdings gesunken. Gerade fünf Länder haben ihr Versprechen für die ODA-Quote–das ist der Anteil der öffentlichen Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit am Bruttonationaleinkommen– von 0,7 Prozent eingehalten. Auch Deutschland erfüllt die ODA-Quote noch nicht, hat seine Ausgaben in den letzten Jahren aber kontinuierlich gesteigert.

Englischsprachige Materialsammlung zum SDG 17 - für Grundschulen und weiterführende Schulen

ENSA-Schulpartnerschaften

ENSA-Schulpartnerschaften Wir machen Globales Lernen erlebbar! ENSA ist das Entwicklungspolitische Schulaustauschprogramm von ENGAGEMENT GLOBAL. Wir fördern Partnerschaften zwischen Schulen aus Deutschland und Schulen aus Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa.

ENSA will globale Zusammenhänge erfahrbar machen. Von uns geförderte Schulpartnerschaften beschäftigen sich mit globalen Themen wie sozialer Gerechtigkeit, Menschenrechten, Diversität und Nachhaltigkeit. Wir legen Wert auf Partnerschaften, die Bestand haben und nachhaltig wirken. Deswegen unterstützen wir die Schulen dabei, einen langfristigen Plan für ihre Partnerschaft zu entwickeln.

WER KANN SICH AN UNS WENDEN

  • SCHULEN, DIE EINE NEUE PARTNERSCHAFT AUFBAUEN WOLLEN - Für Schulen, die eine neue Partnerschaft starten und gemeinsam entwickeln wollen, fördern wir Anbahnungsreisen
  • SCHULEN, DIE SCHON EINE PARTNERSCHAFT HABEN - Für Schulen, die eine bestehende Partnerschaft intensivieren und gemeinsam Projekte umsetzen wollen, fördern wir Begegnungsreisen

ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH | ENSA-Programm

Lützowufer 6-9 | 10785 Berlin

Telefon +49 30 254 82 408 · Telefax +49 30 254 82 359

ensa-programm(at)engagement-globalde

www.ensa.engagement-global.de

 

bridge-it!

bridge-it! baut Brücken zwischen Jugendlichen bzw. Projekten von Jugendlichen in Deutschland, die sich für eine nachhaltigere, gerechtere und inklusivere Entwicklung einsetzen. Damit möchten wir das entwicklungspolitische Engagement junger Menschen unterstützen und dessen kritische Reflexion fördern.

Das Motto: „Gemeinsam handeln statt helfen – solidarity, not charity“.

bridge-it! organisiert dazu unterschiedliche Bildungsveranstaltungen, bei denen engagierte Jugendliche aus ganz Deutschland zusammenkommen, voneinander sowie mit Trainer*innen lernen und ihre Leidenschaft am Engagement kultivieren können.

Was wäre die Zukunft ohne die Gegenwart? Was wird aus unserer Zukunft, wenn wir nicht jetzt anfangen, die Welt so zu gestalten, wie wir sie uns vorstellen?

Das Engagement von Jugendlichen rund um die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG’s), insbesondere in Süd-Nord-Partnerschaften und -Schüler*innenfirmen kann dazu beitragen, das Bewusstsein für globale Probleme zu schärfen und Brücken über Kontinente hinweg zu schlagen – wenn die Partnerschaft ausgiebig reflektiert wird und nicht nur auf Reisen basiert. bridge-it! möchte den Tatendrang der Jugendlichen unterstützen, sowie die Reflexion fördern und hat dafür drei Säulen:

„Partnerships For Future“ – Der bridge-it! Eine Welt Award für Partnerschaftsprojekte wertschätzt herausragende Projekte und stellt sie ins Rampenlicht.

Die Change-Agents Tagung (CAT) verbindet Projektgruppen in Deutschland, damit sie sich gegenseitig mit ihren Ideen, Erfahrungen und Lösungen beflügeln können.

Das Kampagnencamp für junge Aktivist*innen (KajA) – möchte den Mitglieder von Projekt- und Aktionsgruppen, also jungen Aktivist*innen, neue Fähigkeiten und ein Netzwerk an die Hand geben, um ihre Projekte noch erfolgreicher, inklusiver und schlagkräftiger zu machen

 

Youth Exchange, Expert Exchange, Cooperation of Schools Athens-Berlin

Actual:

Asking for partners:

  • 14th Gymnasio Athens, future jobs, energy saving, climate protection, water pollution
  • 62nd Gymnasio Athens subject  food waste, refugees or…
  • 1st Experimental Gymnasio Athens  problems of climate protection: air, water, energy, refugees, …

 

Greece: Gimnasio: 7th-9th grade, Lykeio: 10th-12th grade
Berlin: Gymnasium 7th-12th grade (some 5th-12th grade), Sekundarschule 7th-13th grade
Gemeinschaftsschule 1st-13th grade

Support:

In order to enable the continuation of our work with interested Greek schools and the possibility to lend a set of environmental measurement devices for climate protection youth projects.

Watch the video! in German. Thank you for your support.

Chronology:

2019 Youth exchange between a group of engaged students from Heinrich-Hertz-Gymnasium Berlin  and  Exp. Lyzeum und Gymnasium Pallini / Athens organised by BUND-Jugend-Berlin as Greek-German youth exchange 
Program in German and Greek

2019 communication between SchuleEins in Berlin and 7th Lyceum of Athens: finished

2018 Youth exchange between a group of engaged students from Heinrich-Hertz-Gymnasium Berlin  and  Exp. Lyzeum und Gymnasium Pallini / Athens organised by Bund Deutscher Pfadfinderinnen as Greek-German youth exchange 
more in German   more in Greek

2018 Asking for partners :  27th General Lyceum of Athens finished

Gesamtkonferenz Flucht, Migration und Asyl

"Flucht" als Herausforderung für Schulen - Handreichung und Moderationsmaterial für Gesamtkonferenzen

In Anbetracht von verstörenden Berichten über Fluchtwege, umfunktionierten Sporthallen und neuen Mitschülerinnen und Mitschülern stehen viele Schulen vor großen Herausforderungen. Die Handreichung bietet eine Orientierung bei der verantwortungsvollen Aufgabe, einen guten Umgang mit dem Thema Flucht und den geflüchteten Menschen zu finden. Akteure aus der Praxis haben eine strukturierte Grundlage für die Moderation einer Gesamtkonferenz an Schulen erarbeitet. Das Material bietet somit die Möglichkeit, dass sich Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler und Eltern gemeinsam mit dem Thema Flucht beschäftigen

Das Material ist in einer bundesländerübergreifenden Initiative der Umsetzungsprojekte zum Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung entstanden. Akteure aus der Praxis haben deshalb eine strukturierte Grundlage für die Entwicklung einer gemeinsamen schulischen Herangehensweise an diese verantwortungsvolle Aufgabe erarbeitet.
 
Das Material ist auf die Moderation von Gesamtkonferenzen an Schulen gerichtet und besteht aus einem Moderationsheft, einer zugehörigen PowerPoint und Plakaten. Alles ist kostenfrei auf dem nationalen Portal für Globales Lernen herunterzuladen.

Flucht und Asyl auf dem nationalen Portal Globales Lernen

Zum Thema "Flucht und Asyl" wurde auf dem Portal Globales Lernen ein neuer Schwerpunkt eingerichtet. Hier finden Sie Unterrichtsmaterialien und Bildungsangebote, Hinweise auf Aktionen, Kampagnen und Veranstaltungen für Schulen, Filme und Dokus sowie eine Vielzahl von Hintergrundinformationen.
Ein Fokus, der dazu inspirieren will, sich mit den vielfältigen Aspekten der komplexen Thematik, aber auch mit Einzelschicksalen von Flüchtlingen in der Bildungsarbeit wie auch privat auseinander zu setzen.

Link direkt zum Fokus

Portale

Bildungsservice des Bundesumweltministerium: Arbeitsblätter, Handreichungen...

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)  stellt kostenlosen Arbeitsblätter und Handreichungen für die unterschiedlichen Schularten u.a. zu den Themen Wasser, Klima, biologische Vielfalt zur Verfügung. Außerdem sind unter https://www.bmu.de/themen/bildung-beteiligung/bildungsservice/bildungsmaterialien/ weitere Materialien und Informationen erhältlich, wie zum Beispiel Hinweise auf Förderprojekte, Wettbewerbe u.v.m.

Umwelt im Unterricht - Bundesumweltministerium bietet Online-Service für Lehrkräfte

Mit "Umwelt im Unterricht" bietet das Bundesumweltministerium einen Online-Service für Lehrkräfte an. Wöchentlich werden Hintergrundinformationen und Materialien zu aktuellen Themen mit Umweltbezug im Internet bereitgestellt. Damit soll es Lehrkräften erleichtert werden, aktuelle Anlässe kurzfristig im Unterricht zu behandeln. Der Service ist kostenlos.

Die Unterrichtsvorschläge und Materialien von "Umwelt im Unterricht" können flexibel angepasst werden - an verschiedene Lernniveaus, Altersstufen oder das verfügbare Zeitbudget. Zudem bietet die Website Zugriff auf ein von Woche zu Woche wachsendes Archiv von Materialien, die unabhängig von einem konkreten Anlass eingesetzt werden können.

"Umwelt im Unterricht" orientiert sich an aktuellen Standards für Bildungsmedien sowie den Maßstäben der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Der Online-Service versteht sich als lernendes Projekt: Das Angebot soll kontinuierlich weiterentwickelt und an die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer angepasst werden. Im Blog lädt die Redaktion zur Diskussion über das Angebot ein.

"Umwelt im Unterricht" wird im Auftrag des Bundesumweltministeriums von einem Team von Fachleuten für Online-Bildungsmedien in Zusammenarbeit mit Autorinnen und Autoren für Unterrichtsmaterialien erstellt.

BNE-Portal

Das BNE-Portal informiert über die zahlreichen Aktivitäten rund um Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Deutschland und weltweit. Das Portal bietet Hintergrundinformationen, informiert über Veranstaltungen und Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sowie über gute Praxis. Lehrkräfte sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren finden dort Unterrichtsmaterialien und Literaturtipps. Die Deutsche UNESCO-Kommission e.V. setzt das Portal im Rahmen einer Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung um.

Die Internetseite des Brandenburg 21 e.V. verlinkt Materialien für Lehrende und Schülerinnen und Schüler.

BREBIT

Die BREBIT sind Brandenburger Entwicklungspolitische Bildungs- und Informationstage. Organisiert von engagierten Menschen aus unterschiedlichen entwicklungspolitischen Vereinen, finden sie seit 2004 jedes Jahr im Herbst im ganzen Land Brandenburg statt. Die BREBIT gibt bildungspolitischen Akteur/-innen eine Plattform für ihre Arbeit, indem sie diese dabei unterstützt, mit Menschen, Schulen, Institutionen in Kontakt zu treten und einen Dialog zu führen.

BUND - Bildungsmaterialien

DerBund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) arbeitet seit Jahren zu vielen Themen in diesem Bereich. Informativ sind auch die Extraseiten zum Thema Klimaschutz.

Was ist Global Ideas?

Den Reichtum der Natur erhalten, das Klima schützen, zum Nachmachen anregen. Das ist das Ziel der Umweltprojekte, die porträtiert werden – von den Philippinen über Äthiopien bis nach Peru. Und die Reporter der Deutschen Welle sind immer dabei. Jede Woche wird ein neues Projekt vorgestellt.
Ein internationales Team von Autoren, TV- und Online-Redakteurinnen und -redakteuren produziert daraus ein Panorama – zum Sehen, Hören und Lesen. Das Ergebnis ist GLOBAL IDEAS. Neben den TV-Reportagen finden Sie auf den Seiten auch Hintergrundberichte und weiterführende Informationen.
Die vorgestellten Projekte sind "Best Practice"-Modelle – Ideen mit Vorbildcharakter. Der Schwerpunkt liegt auf Schwellen- und Entwicklungsländern. Gefördert wird GLOBAL IDEAS durch das Bundesumweltministerium im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative. Weitere Informationen finden Sie unter www.dw.de/globalideas

http://www.dw.com/de/der-bonobo-waldretter-und-arbeitgeber/a-17894311

http://www.dw.com/de/perus-amazonien-fl%C3%BCsse-ohne-fische/a-18216474

http://www.dw.com/de/global-ideas-kolumbien-paramos-biodiversitaet-wasserversorgung/a-18429111

http://www.dw.com/de/durch-tourismus-nash%C3%B6rner-sch%C3%BCtzen/a-17359948

http://www.dw.com/de/global-ideas-kambodscha-artenschutz-tierheim-illegaler-handel/a-18290423

http://www.dw.com/de/global-ideas-uganda-artenvielfalt-lebensraum-mount-elgon/a-18566048

http://www.dw.com/de/aus-pink-wird-gr%C3%BCn-mit-flamingos-will-kenia-auf-die-gr%C3%BCne-liste/a-17862082

http://www.dw.com/de/tourismus-finanziert-das-umweltbewusstsein-der-n%C3%A4chsten-generationen/a-17503133

http://www.dw.com/de/wenn-jagd-und-konsum-von-seltenen-arten-zum-statussymbol-wird/a-17694890

http://www.dw.com/de/global-ideas-geier-medizin-jagd-gift-aussterben/a-18714911

http://www.dw.com/de/grenzenlose-freiheit-f%C3%BCr-namibias-elefanten/av-18595826

http://www.dw.com/de/themen/expedition/s-32040
 s. besonders Orang Utans, Wüste und Wanderung ins Ungewisse

....auch die Infofilme könnten für Sie von Interesse sein:
http://www.dw.com/de/themen/infofilme/s-100765

éducation21 - BNE Portal - u.a. französischsprachiges Material

éducation21e ist das nationale Kompetenz- und Dienstleistungszentrum für Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Schweiz. 

Im Auftrag der Kantone, des Bundes und der Zivilgesellschaft unterstützt éducation21 die Umsetzung und Verankerung von BNE auf Ebene obligatorische Schule und Sek II. éducation21 trägt dazu bei, Kinder und Jugendliche auf ein selbständiges und selbstverantwortliches Leben in einer immer komplexer werdenden Welt vorzubereiten. Sie unterstützt die Umsetzung von BNE in den Lehrplänen der Volksschule (Lehrplan 21, plan d’étude romand, piano di studio della scuola obbligatoria ticinese).

Lehrpersonen, Schulleitungen und weitere Akteure finden bei éducation21 pädagogisch geprüfte Lernmedien, Orientierung und Beratung, Finanzhilfen für Schul- und Klassenprojekte und Angebote von schulexternen Akteuren. Auf der Ebene der Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen arbeitet éducation21 mit den Pädagogischen Hochschulen und anderen Aus- und Weiterbildungsstätten für Lehrpersonen zusammen. éducation21 ist für die nationale Koordination des Schulnetz21 zuständig und arbeitet dafür mit der Stiftung RADIX zusammen.

Die privatrechtliche Stiftung ist seit 2013 operativ und hat die früheren Stiftungen Bildung und Entwicklung (SBE) und Umweltbildung Schweiz (SUB) abgelöst.

Das Entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationszentrums (EPIZ) in Berlin bietet unter anderem Publikationen und Materialien zu verschiedenen Themen des Globalen Lernens, die im Rahmen verschiedener Projekte entwickelt wurden. Das EPIZ koordiniert ebenfalls das Berliner Portal für das Globale Lernen.

Die Publikationen und Materialien können direkt beim EPIZ heruntergeladen werden.

Portal Globales Lernen Berlin

Auf dem Portal Globales Lernen Berlin finden Sie

- Berliner Bildungsangebote

- Bildungspartner des Globalen Lernens (z.B. NGOs)

- engagierte Schulen

- Veranstaltungen zum Globalen Lernen

- Bildungsmaterialien (wie Koffer, Ausstellungen...)

- und mehr

 

Globales Lernen multimedial erfahren

Das Portal Globales Lernen der Eine Welt Internet Konferenz (EWIK) stellt in einer neuen Rubrik zahlreiche Multimedia-Angebote für Globales Lernen vor: Filme und CD-ROMs - jeweils mit Begleitmaterial - für den Unterricht, Online-Spiele zu globalen Themen sowie zahlreiche Informations- und Lernportale für Kinder, Jugendliche, Studierende und Erwachsene.

Globales Lernen - Nationales Portal

Das Portal Globales Lernen ist das zentrale deutschsprachige Internetangebot
zum Globalen Lernen und zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Der
Newsletter des Portals Globales Lernen informiert monatlich und kostenlos zu
aktuellen Themen des Globalen Lernens, der entwicklungspolitischen Bildung
und der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Er wird zu
unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten herausgebracht und verweist auf
Veranstaltungen, Lernmaterialien, Aktionen und weitere Internet-Ressourcen.

Den monatlich erscheinenden Newsletter mit vielen Informationen inklusive Hinweise auf Materialien und Veranstaltungen können Sie - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">auf der Seite des Portals Globales Lernen abonnieren.

Greenpeace macht Schule!

Mit dem Bildungsmaterial möchte Greenpeace den respektvollen, nachhaltigen Umgang mit unseren Lebengrundlagen vermitteln. Solidarität und Mitverantwortung sind nur zwei der wichtigen Kernkompetenzen für eine nachhaltige Entwicklung. Kinder und Jugendliche sollen neben dem Erkennen und Bewerten von Umweltproblemen durch die Arbeitsvorschläge auch Anregungen zum aktiven Mitgestalten erhalten: Sie erleben, dass sie selber etwas bewirken können. So wird das Verhältnis „Global denken, lokal handeln“ (be)greifbar gemacht.

Zu welchen Themen gibt es Materialien?
Klimaschutz, Arktis, Bienen, Erneuerbare Energien, Meeresschutz, Plastikmüll im Meer, Klimawandel, (Umwelt-) bewusstes Essen, Chemie in Textilien, Handelsabkommen

***Das Material ist kostenfrei***

Außerdem versendet Greenpeace alle drei Monate einen Newsletter für Lehrkräfte und Erzieher*innen. Bei Interesse schreiben Sie bitte eine Email mit dem Betreff „BildungsSpicker“ an thomas.hohn(at)greenpeaceorg

Auf dem BNE-Portal der Deutschen UNESCO-Kommission e.V. finden Sie Hintergrundmaterial, Unterrichtsmaterialien, Publikationen, Aktionspläne, Arbeitsgruppen, Anlaufstellen, uvm.

Auf Basis vorhandener Unterrichtsmaterialien des BMU-Bildungsservice hat Schulen ans Netz e. V. acht interaktive Lernmodule entwickelt. Das Spektrum reicht von der Artenvielfalt und den erneuerbaren Energien bis hin zum Klimawandel. Das didaktische Konzept fokussiert dabei auf eine weitgehend selbstständige Erarbeitung der Inhalte. Der hohe Grad an Interaktivität und die multimediale Aufbereitung der Themen regen zum Nachforschen an. Kostenloser Zugang zu den Lernmodulen.

Die Tropenwaldstiftung OroVerde ist bekannt für Unterrichtsmaterial zum Thema Regenwald.
Auf der Homepage finden Sie alles Wissenswerte rund um dieses Ökosystem! Woher hat der Regenwald seinen Namen? Gibt es Merkmale, die alle Regenwälder gemeinsam haben? Und vor allem: Wie sehen die typischen Regenwälder in den Tropen aus und welche Tiere leben dort?
Diese und viele weitere Fragen werden auf den Seiten von OroVerde beantwortet. Wie lange wird es das Ökosystem Regenwald noch geben? Mehr und mehr schwinden die tropischen Regenwälder dieser Erde und auch wir hier in Deutschland und Europa tragen unseren Teil dazu bei. Unser alltäglicher Gang in den Supermarkt geht nicht spurlos an dem Ökosystem Tropenwald vorbei. Ob es Palmöl aus Indonesien und Malaysia ist oder Papier, für dessen Herstellung Zellstoff aus Brasilien importiert wird. Und mit dem jedem Griff ans Smartphone halten wir im Grunde ein Stück Regenwald in der Hand, denn: In jedem Handy schlummern Metalle und seltene Erden, die aus Regenwald-Gebieten (v.a. in Afrika) stammen.

Auf der Webseite werden u.a. die Themen Biodiversität, Konsum, Klimawandel im Kontext des Regenwaldes dargestellt. Eine Seite zu Verbrauchertipps sowie nützliche Tipps für Lehrkräfte und zu den angebotenen Bildungsprojekten runden das Abgebot ab.

www.umweltschulen.de

www.umweltschulen.de ist ein Online-Informationsdienst für Umweltschutz, Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Schulen.

Der Informationsdienst bietet Hintergrundinformationen, Lehrmaterialien und Arbeitsmaterialien sowie Praxisbeispiele aus Modellprojekten und besonders vorbildlichen Schulen zu den Themen Abfall, Energie, Boden, Natur oder Umwelt und Gesundheit. Außerdem werden Anregungen gegeben und Partner für die Umweltbildung benannt. 

Das Umweltbundesamt bearbeitet viele Themen zur Umwelt und liefert Informationen u.a. zu Klima/Energie, Wirtschaft/Konsum, Verkehr/Lärm, Wasser, Gesundheit, Abfall/Ressourcen, Boden/Landwirtschaft.

Umweltportal Berlin

Dieses Berliner Umweltportal der Berliner Umwelt- und Naturschutzbehörden bietet umfangreiche Informationen zur ökologischen Umgestaltung, Materialien und Angebote für Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler. Themen sind u. a. Klima/Energie, Abfall, Boden/Altlasten, Lärm, Luft, Wasser.

Portal des WWF

Auf dem WWF-Portal gibt es eine große Auswahl an Informationen und Materialien zu den Themen Biologische Vielfalt, Wald, Klima, Meere und Küsten, Naturschutz Deutschland.