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Programme

Programme

Ein Jahr Theorie und Praxis
für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln

Die GemüseAckerdemie ist ein ganzjähriges theorie- und praxisbasiertes Bildungsprogramm mit dem Ziel, die Wertschätzung von Lebensmitteln bei Kindern und Jugendlichen zu steigern. Unser Konzept wirkt gegen den Wissens- und Kompetenzverlust im Bereich Lebensmittelproduktion, die Entfremdung von der Natur, ungesunde Ernährungsgewohnheiten sowie Lebensmittelverschwendung.

Das Programm lässt sich individuell in das bestehende Lehrangebot von Schulen integrieren.

Der Programmablauf im Überblick

Die GemüseAckerdemie gliedert sich in drei Programmphasen: Die VorAckerzeit, die AckerZeit und die NachAckerzeit.

In der VorAckerzeit (Januar – April) geht es um die organisatorische und inhaltliche Vorbereitung. Die Lehrer*innen nehmen an der ersten Fortbildung teil und erhalten Infomaterial. Die Schülerinnen und Schüler bekommen anhand unserer Bildungsmaterialien einen ersten Einblick in das Thema Gemüseanbau, biologische Vielfalt sowie Bodenfruchtbarkeit und wir kümmern uns um die Saat- und Pflanzgutbestellung.

Die AckerZeit (April – Oktober) ist das Herzstück des Programms: Nach der Bepflanzung des Schulgartens geht es pro Woche eine Doppelstunde auf den Acker. Die Kinder pflanzen, pflegen, ernten und vermarkten ihr Gemüse. Die Lehrer*innen werden durch das eigens konzipierte Bildungsmaterial, Fortbildungen, wöchentliche Newsletter und persönliche Betreuung von der GemüseAckerdemie unterstützt.

In der NachAckerzeit (Oktober – Dezember) wird ein Blick „über den Ackerrand“ geworfen. Nach dem Erntedankfest und der letzten Ernte sind Exkursionen möglich und der zweite Teil der Bildungsmaterialien liefert unter dem Stichwort AckerGlobal zahlreiche Anregungen zu weiterführenden Unterrichtsthemen wie Lebensmittelverschwendung und Sortenvielfalt.

Möchten Sie mit Schülern erforschen, welche Folgen der Klimawandel in Ihrer Region hat oder wie Nahrungsgewohnheiten Ihre Umwelt beeinflussen? – Für die Erforschung dieser oder anderer Nachhaltigkeitsfragen können Lehrerinnen und Lehrer und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Robert Bosch Stiftung Fördergelder aus dem Programm „Our Common Future: Schüler, Lehrer, Wissenschaftler forschen für die Welt von morgen“ erhalten.

Nachhaltigkeit – was ist das eigentlich? Durch gemeinsame Projekte mit Wissenschaftlern und eine regelmäßig stattfindende bundesweite Konferenz sollen Lehrerinnen und Lehrer und Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen einen Einblick in aktuelle Methoden und Erkenntnisse der Nachhaltigkeitsforschung erhalten. Die gemeinsame Forschung mit regelmäßigem persönlichen Austausch sollte dabei im Mittelpunkt stehen. Weitere Partner wie Nicht-Regierungsorganisationen können in das Netzwerk oder Teile des Projekts eingebunden werden.

Die Stiftung unterstützt Projekte finanziell für bis zu drei Jahre. Es können Sachkosten, z. B. für Fahrtkosten, Kosten für Vernetzungsaktivitäten, Exkursionen und Material beantragt werden.

Neugierig geworden? Dann erfahren Sie mehr im Internet unter www.bosch-stiftung.de.

GTO - Unterrichtsmaterial für Grundschulen - Klobalisierte Welt

DIE TOILETTE ALS LEBENSRETTERIN (2019) veranschaulicht, warum Toiletten Leben retten. Schüler*innen erkennen die elementare Bedeutung von Toiletten für Gesundheit und Umwelt weltweit. Saubere Toiletten sind hierbei nicht selbstverständlich und erfordern einen verantwortungsbewussten Umgang.

EIN BLICK ÜBER DEN TOILETTENSCHÜSSELRAND HINAUS (2018) regt dazu an die eigenen Schultoiletten in den Fokus zu nehmen. Ziel ist die Reflexion der eigenen Lebenswelt und das alltägliche Hygieneverhalten durch die Erzählung des kleinen Mädchens Priya über die Verbesserung ihres Lernumfelds an ihrer Schule. Das Toiletten-Memory visualisiert weltweite Sanitär-und Toilettenkulturen, die ohne Wasser funktionieren, im Hocken oder Sitzen und auch ganz ohne Toilettenpapier. Perspektivwechsel und Empathie werden gefördert.

Fachbezüge

Geeignete Fächer

  • Sachunterricht (Kompetenzen: Erkennen, Kommunizieren, Urteilen, Handeln – Orientierung über sich und die Welt; Themen z. B.: Erde, Wasser)
  • Naturwissenschaften (NaWi) (Kompetenzen: Mit Fachwissen umgehen, Erkenntnisse gewinnen, Bewerten, Kommunizieren; Themen z. B.: Körper und Gesundheit)
  • Gesellschaftswissenschaften (GeWi) (Kompetenzen: Erschließen – politisch, Methoden anwenden, Urteilen; Themen z. B.: Ernährung, Wasser)

Übergreifende Themen

  • Nachhaltige Entwicklung / Lernen in globalen Zusammenhängen
  • Bildung zur Akzeptanz von Vielfalt
  • Gesundheitsförderung
  • Demokratiebildung
  • Gleichstellung und Gleichberechtigung der Geschlechter

 

GTO - Klobalisierte Welt - Klasse 7-10

NO TOILET – NO FUTURE!? (2019) regt mit einem „Gallery Walk“ dazu an sich der unterschiedlichen Zugänge zu Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene bildhaft anzunähern. Die seit 2010 anerkannten Menschenrechte auf Wasser und Sanitärversorgung sind nach wie vor noch nicht für alle Menschen weltweit sichergestellt. Im Austausch über eigene Wahrnehmungen und der Präsentation erarbeiteter Ergebnisse werden insbesondere Präsentationstechniken und eine kritische Reflexionsfähigkeit gefördert.

IN ZEITEN DER GLOBALEN NACHHALTIGKEITSZIELE SDGs (2018) macht ungleiche Lebenschancen emotional erfahrbar und nimmt die eigene Lebenswelt der Schüler*innen in den Fokus. Die Übung Power-Walk „Sanitärversorgung“ sensibilisiert für globale Lebensverhältnisse und Unterschiede im Zugang zu Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene. Ein Arbeitsblatt behandelt Wissen zu den Auswirkungen von Sanitärversorgung auf wichtige Lebensbereiche wie bspw. Gesundheit und Bildung. Wisst ihr, wie viele Menschen auf der Welt keine Toilette haben? Testet euer Wissen im Sanitär-Quiz!

Das Schulprogramm findet im Rahmen der bundesweit organisierten Public Climate School von Students for Future Deutschland statt. Das Ziel ist es in der Woche vom 17. – 21. Mai 2021 das Thema Klimawandel in die Universitäten und Hochschulen und durch das Schulprogramm auch wieder explizit in die Schulen zu tragen. Im Vordergrund stehen dabei besonders Themen der nachhaltigen Entwicklung und Aspekte der Klimagerechtigkeit. Das Schulprogramm der Public Climate School reiht sich damit sowohl thematisch als auch zeitlich in die BNE-Wochen der Deutschen UNESCO-Kommission, die den ganzen Mai über laufen, ein. Dazu haben die Akteur*innen bereits im vergangenen Jahr Unterrichtskonzepte zu verschiedenen Themenbereichen erarbeitet. Neben Live-Unterricht, der über YouTube in verschiedenen Klassenräumen gleichzeitig verfolgt werden konnte, wurden Unterrichtsverlaufspläne und verschiedene Arbeitsmaterialien entwickelt, die passend im Unterricht eingebaut werden können. Mithilfe verschiedener Feedback-Tools wurde direkter Kontakt zu Schüler*innen in Klassenräumen aufgenommen und zu den Referent*innen vermittelt.

Das Team aus motivierten Studierenden und Wissenschaftler*innen, dass sich im letzten Jahr gebildet hatte, ist inzwischen durch Lehrer*innen, Schüler*innen und andere Bildungsinteressierte aufgestockt, um die zweite Runde des Schulprogramms weiter zu verbessern. Das Konzept beruht diesmal auf einem Bausteinprinzip, so dass Lehrkräfte ganz individuell auswählen können, welche Teile/Inhalte je nach Umständen und Voraussetzungen in ihren Unterricht passen. Darüber hinaus ist auch Homeschooling mit dem Schulprogramm möglich.

Einen Eindruck wie die Materialien und Unterrichtskonzepte beim ersten Mal aufgebaut waren, gibt es hier:

Verantwortung, selbst entworfene Projekte, messbare Erfolge und das Gefühl, gehört zu werden, sind es, was junge Energiemanager*innen zur Mitarbeit bei "Köpfchen statt Kohle" motiviert. Nicht belehrt zu werden, sondern gemeinsam im Projekt Erfahrungen zu machen und Dinge auszuprobieren, sind die Methoden, die bei den Energieeffizienz-Projekten in 17 Pankower Schulen im Vordergrund stehen.

Neben investiven und technischen Maßnahmen sind vor allem auch das Verhalten und die Kooperation der Nutzer ausschlaggebend für die Energieeffizienz von Gebäuden. 6-10% des Energieverbrauchs lassen sich allein durch ein bewussteres Nutzerverhalten einsparen. Das Projekt "Köpfchen statt Kohle" beweist seit 5 Jahren in Berlin-Pankow, wie sich Schüler*innen bereits ab der 3. Klasse für das Thema begeistern lassen und zielorientiert am Ball bleiben. Die Projekte finden in allen Schularten derzeit bis zur Klassenstufe 8 statt. Je nach den örtlichen Gegebenheiten übernehmen die Schüler*innen beispielsweise die Einstellung der Einzelraumsteuerungen der Heizanlage in ihren Schulen, spüren Wärmelecks und ineffizientes Lüftungsverhalten mit Hilfe von Wärmebildkameras und Messgeräten auf und führen Energiekonferenzen durch, in denen sie ihre Erkenntnisse mit Mitschüler*innen, Eltern, Lehrer*innen, aber auch Politiker*innen teilen.

Weitere Informationen über konkrete Projekte erhalten Sie unter www.koepfchenstattkohle.org.

Für fachliche und didaktische Fragen oder um über die Möglichkeiten einer Ausweitung des Projektes in Ihrem Bezirk zu sprechen, wenden Sie sich an das Team.

Länderinitiativen in Berlin und Brandenburg

Umsetzung des Orientierungsrahmens Globale Entwicklung in den Bundesländern

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung fördert seit 2009 die Umsetzung des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Um den Ansatz des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung in den einzelnen Bundesländern zu verankern und an die dortige Schulsituation anzupassen, begleitet Engagement Global Projekte beziehungsweise Initiativen (Länderintiativen) zur Umsetzung des Orientierungsrahmens in den Bundesländern. Kooperationspartner sind übergeordnete öffentliche Institutionen im Schulbereich. Diese erhalten Kofinanzierungsanteile aus Mitteln des BMZ.

Es werden Vorhaben gefördert, deren Fokus die Integration von Inhalten aus der BNE unter besonderer Berücksichtigung der globalen Perspektive in die Lehrkräftebildung der ersten, zweiten oder dritten Phase ist, die sich auf die Entwicklung landesweiter Curricula beziehen oder die anstreben, BNE fest im Schulalltag zu verankern. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Didaktisierung des curricularen Ansatzes des Orientierungsrahmens durch die Erarbeitung von Unterrichtsmodellen und ihren Einsatz in Unterricht und Lehrkräftebildung.

Länderinitiativen in Berlin

Die Länderinitiativen bestehen seit dem Jahr 2009 und widmen sich unterschiedlichen Schwerpunkten. In der aktuellen Laufzeit (2019-2021) geht es um folgende Themen:

  • Der Whole School Aproach mit zwei Berliner Grundschulen wird initiiert.
  • Eine Begegnungsreise mit (Fach-) Seminarleiterinnen und -leitern nach Durban, Südafrika, soll dem Austausch über Nachhaltige Entwicklung/Lernen in globalen Zusammenhängen in der Lehrerbildungsphase II mit südafrikanischen Kolleginnen und Kollegen dienen.
  • Die (Fach-)Seminarleiterinnen und -leiter, die an den Globalen Wochen aktiv teilnehmen werden durch flankierende Studientage und Fortbildungen unterstützt und begleitet.

Folgende Publikationen sind in diesem Kontext entstanden:

Handreichung LERNEN IN GLOBALEN ZUSAMMENHÄNGEN Inklusive Unterrichtsgestaltung – Praxisbeispiele aus Berliner Schulen - 2019 - Download

Vortrag von Prof. Dr. Bernd Overwien

Vortrag von Professor Dr. Bernd Overwien zum übergreifende Thema NE/LigZ, der im Rahmen der Länderinitiative Berlin gehalten und gefilmt wurde.

Der Vortrag ist inhaltlich sehr passgenau auf die Zielgruppe der Lehrkräfte und Seminarleiter*innen zugeschnitten. Im ersten Teil gibt es eine Herleitung und Begriffsklärung, im zweiten Teil nimmt Herr Overwien anwendungsorientiert Bezug auf den Beutelsbacher Konsens und die Frankfurter Erklärung.

Projektname: "Schulprofil – Schule des Globalen Lernens in der Lausitz"
 

Projektlaufzeit
15. Januar 2015 bis 31. Dezember 2017

Projektträger
Staatliches Schulamt Cottbus

Fokus
Ausrichtung des Schulprofils auf ein Thema der Globalen Entwicklung an drei Grundschulen in der Modellregion Cottbus.

Projektträger ist das Staatliche Schulamt Cottbus, das gemeinsam mit dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) Brandenburg, dem Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM), der Nichtregierungsorganisation Carpus e.V. sowie den drei Projektschulen, das Projekt geplant hat: Die drei Grundschulen werden ihre schuleigenen Profile, ihre Schulprogramme und schulinternen Fachpläne weiterentwickeln und dabei verstärkt den Lernbereich Globale Entwicklung einbeziehen. Sie wollen anhand von thematischen Schwerpunktsetzungen Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) und Globales Lernen (GL) mit dem schuleigenen Standort verbinden. Eine Handreichung mit Unterrichtsbeispielen sowie zum Prozess der Schulentwicklung ist entstanden, die als Multiplikator an weiteren Schulen eingesetzt werden kann.

Projektübersicht

Handreichung
Auf dem Weg zur Schule des Globalen Lernens. Dokumentation der Erfahrungen aus einem Modellprojekt zur Schulprofilentwicklung