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Warum Sexualerziehung?


Das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung leitet sich aus den Kinder- und Menschenrechten ab. Um dieses Recht zu kennen und es selbstbewusst zu verteidigen, bedarf es einer umfassenden Sexualerziehung, die in der Schule altersgemäß zahlreiche Bereiche thematisiert:

Freundschaft, Partnerschaft, Liebe und Familie, Pubertät und biologische Veränderungen, Prävention, Konsens und sexuelle Gewalt.

Sexuelle Orientierungen und unterschiedliche Geschlechtsidentitäten werden schwerpunktmäßig thematisiert.

Im Unterricht wird ein sicherer Raum geschaffen, in der viel Zeit für Anliegen der Jugendlichen und Kinder zur Verfügung steht. Sexualfreundliche, antidiskriminierende Sprache wird genutzt und gezielt gefördert.

Sexuelle Gesundheit und Rechte sind die Grundlagen für eine wirksame schulische Sexualerziehung. Es werden Kompetenzen vermittelt, dank welcher die eigene sexuelle Identität frei, selbstbestimmt und einvernehmlich ausgedrückt werden kann.

Diese Kompetenzen bilden die Voraussetzung für eine souveräne Lebensgestaltung einschließlich eines zufriedenstellenden Beziehungsverhaltens.

Zu der Frage, warum Sexualerziehung in der Schule so wichtig ist, ist dieser Podcast der Zeit Online sehr empfehlenswert.