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Der große Platsch

Der große Platsch

Buchcover

von Chiara Carrer. Picus Verlag, 2002

 

Klassen 1-2

Das Buch

Die Kaninchen hören nahe des Quittenwäldchen plötzlich einen großen Platsch. Von Panik ergriffen fliehen sie, das Schlimmste befürchtend. Jedem Tier, das ihnen begegnet, erzählen sie von dem großen Platsch. Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer und schon sind alle Tiere bereit, voller Panik den Wald zu verlassen. Nur der Löwe beschließt der Sache auf den Grund zu gehen. Und so werden alle Tiere Zeuge, dass der große Platsch nur eine Quitte war, die in den See fiel.

Idee zur Umsetzung [Jule Pfeiffer-Spiekermann und Katja Eder]

Das Thema des Buches sind Gerüchte und die Eigendynamik von Nachrichten und Ängsten. Einsteigen kann man über das Spiel "Stille Post" und zum "Ausmalen" bieten sich die angstvollen Vorstellungen der Tiere an.

Vorgehen/Ablauf

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich in einen Kreis und spielen "Stille Post". Die Vorgaben erfolgen diesmal ausschließlich von der Lehrkraft und sind Wörter aus dem Buch.
Die Geschichte des großen Platsch wird bis zum Eingreifen des Löwen vorgelesen, der Grund des Platschs wird noch nicht aufgeklärt. Jedes Kind wählt für sich eine Tierart aus der Geschichte. Es erhält die Aufgabe, sich zu überlegen, wovor das das jeweilige Tier wohl Angst hat und was es glaubt, was den großen Platsch verursacht.

Vorbereitung/Material

Evtl. kleine Karten mit den Tieren des Buches zum Ziehen für die Verteilung der Tierrollen (verkleinerte Kopien der Illustrationen)