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Buch in der Vitrine

Buch in der Vitrine

Buch in der Vitrine, Foto: © Petra Bittins

Ein Buch wird zum Buch des Monats gekürt und in einer Vitrine oder in einem Schaukasten ausgestellt. Jeden Tag wird eine Seite weitergeblättert. Die Leserinnen und Leser können also immer nur eine Doppelseite des Buches lesen. Das erzeugt täglich Neugier darauf, wie die Geschichte weitergehen könnte. Die Schülerinnen und Schüler werden zum Antizipieren über den Fortgang des Inhalts sowie zum Austausch über den Text angeregt.

 

Je nach Schul- bzw. Altersstufe werden interessante Bilderbücher, Graphic Novels, Comics, Kinder- und Jugendromane ausgewählt. So lernen die Schülerinnen und Schüler innerhalb eines Monats ein ganzes Bilderbuch oder die ersten Kapitel eines Kinder- oder Jugendromans bzw. einer Graphic Novel kennen. Je jünger die Schülerinnen und Schüler sind desto mehr Bilder sollte das Buch in der Vitrine enthalten. Aber auch bei den älteren Schülerinnen und Schülern erhöhen Illustrationen die Motivation zu lesen.

 

Das tägliche Umblättern kann von den Schülerinnen und Schülern selbst, aber auch von anderen Personen übernommen werden. Wenn Platz in der Vitrine ist, kann man den Text mit passenden Gegenständen, Bildern usw. zusätzlich illustrieren.

 

Die Auswahl des Buchs kann auf unterschiedliche Weise erfolgen:

  • durch Hitlisten, die innerhalb eines Jahrgangs oder der Schule erstellt werden
  • anhand der Leseempfehlungen der Stiftung Lesen
  • anhand der Hitlisten, die man durch die Auswertung des Programms Antolin erhält
  • durch Umfragen, die durch eine Schülergruppe innerhalb des Unterrichts durchführt und mit dem Programm Grafstat auswertet
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