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Mobilitätsbildung und Verkehrserziehung

Mobilitäts- und Verkehrserziehung ist eine übergreifende Bildungs- und Erziehungsaufgabe der Schule. Die KMK-Empfehlung dazu wurde von der Kultusministerkonferenz im Mai 2012 weiterentwickelt.
Neu ist die Erweiterung zur Mobilitäts- und Verkehrserziehung. Hinzugekommen sind neue Aspekte wie Klimaschutz, Ressourcenverbrauch, Verkehrsraumgestaltung, zukunftsfähige Mobilität sowie die Förderung der selbstständigen Mobilität der Schülerinnen und Schüler.



Handreichung zur Mobilitätsbildung und Verkehrserziehung

Mobilitätsbindung und Verkehrserziehung gehören zu den 13 übergreifenden Themen des Rahmenlehrplans für die Jahrgangsstufen 1-10 der Länder Berlin und Brandenburg.

Diese Handreichung möchte Lehrkräfte bei der Umsetzung dieses übergreifenden Themas unterstützen. Zur Förderung einer verantwortungsvollen und nachhaltigen Mobilität zeigt die Broschüre eine Reihe von Praxisbeispielen. Ebenso gibt sie Impulse, um Mobilität im Unterricht der Fächer, fachübergreifend sowie in Projekten und bei Wettbewerben stärker zu berücksichtigen.

Das Herzstück der Handreichung verdeutlicht übersichtlich, wo die Unterrichtsfächer bereits fachimmanent einen Beitrag der Mobilitätsbildung und Verkehrserziehung leisten. Dazu bieten die Beiträge vielfältige Anregungen unter Berücksichtigung der Heterogenität in den Lerngruppen.

In der Handreichung selbst finden Sie

  • eine Darstellung über die Kompetenzentwicklung im übergreifenden Thema Mobilitätsbildung/Verkehrserziehung,
  • eine Übersicht zur Verknüpfung mit den Unterrichtsfächern,
  • Unterrichtsbeispiele für die Jahrgangsstufen 1-10,
  • einen Serviceteil u.a. zu den gesetzlichen Regelungen, zu Angeboten von außerschulischen Partnern, zu weiterführenden Internetseiten.

Diese Materialien können Sie ausdrucken und kopieren, ggf. auch verändern und für Ihre Schule und Lerngruppen angepasst nutzen.

Ansprechpartnerin im LISUM:
Nadine Düppe
Tel. 03378 209-412

LISUM
1. Auflage, Ludwigsfelde 2018
ISBN 978-3-944541-43-3
70 Seiten


"Landesweite Tage der Sichtbarkeit" im Land Brandenburg geplant

Im Land Brandenburg verunglücken jährlich Fußgänger und Radfahrer im Straßenverkehr. Besonders in der Dämmerung besteht ein höheres Unfallrisiko als am Tag. Mit Sichtbarkeitshilfen, wie reflektierenden Streifen, können Fußgänger und Radfahrer das Unfallrisiko verringern und von anderen Verkehrsteilnehmern frühzeitig erkannt werden.

Das Netzwerk Verkehrssicherheit Brandenburg und das Forum Verkehrssicherheit des Landes Brandenburg, laden Sie deshalb zur Mitwirkung an einer landesweiten Aktion zur besseren Sichtbarkeit von Fußgängern und Radfahrern ein! Wir möchten Menschen im ganzen Bundesland dafür sensibilisieren, sich bei Dunkelheit und schlechten Sichtverhältnissen mit reflektierenden Materialien und ausreichender oder zusätzlicher Beleuchtung auszurüsten.

Deshalb initiieren Netzwerk und Forum in diesem Jahr erstmalig die "Landesweiten Tage der Sichtbarkeit" vom 06. bis 08. November 2018. Aufgerufen sind alle Akteure aus dem Bereich der Verkehrssicherheit, innerhalb dieser Tage eigene Aktionen durchzuführen. Das Netzwerk und das Forum übernehmen die koordinierenden Tätigkeiten, unterstützen die Pressearbeit und stellen gemeinsam mit Projektpartnern allen teilnehmenden lokalen Akteuren Materialien für die Aktionen vor Ort zur Verfügung. (Broschüre "Mehr Sicherheit durch gute Sichtbarkeit", Aktionsplakate und reflektierende Give-Aways.

Wie sollen die Aktionen aussehen?

Beispielhaft sei hier die Aktion "FahrRad-Licht" genannt, die in Potsdam bereits seit mehreren Jahren durchgeführt wird. Auch in der Stadt Rostock wurde im letzten Jahr eine 3-tägige Aktion "Zeig Dich!" macht Fußgänger und Radfahrer sichtbarer durchgeführt.

Das Netzwerk Verkehrssicherheit Brandenburg und das Forum Verkehrssicherheit des Landes Brandenburg stellen sich ähnliche Aktionen vor, die von verschiedenen Akteuren eigenständig oder gemeinschaftlich organisiert werden, nur mit dem Unterschied, dass in ganz Brandenburg an vielen Orten nahezu gleichzeitig Aktionen stattfinden und so auch in den Medien einen breiten Anklang finden.

Wenn Sie oder Ihre Einrichtung sich an der Aktion beteiligen wollen, steht Ihnen Marie Hensch (Tel: 03301-706535) gerne zur Verfügung.