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Inhalte, Didaktik, Methoden – alles neu? Das Deutsch-Polnische Geschichtsbuch als Chance und Herausforderung

Unter dem Titel „Europa – Unsere Geschichte“ erscheint 2016-2020 eine vierbändige Schulbuchreihe für den Geschichtsunterricht in Deutschland und Polen. Aktuell liegen Band 1: Von der Ur- und Frühgeschichte bis zum Mittelalter (2016) und Band 2: Neuzeit bis 1815 (2017) vor.

Zentrales Anliegen der für den regulären Einsatz in der Sekundarstufe I vorgesehenen Reihe ist es, die europäische Geschichte aus einer neuen, transnationalen Perspektive in den Blick zu nehmen. Traditionelle Europavorstellungen, aber auch didaktisch-methodische Herangehensweisen und unterschiedliche Schulbuchtraditionen werden hinterfragt.

Ein einführender Vortrag gibt einen Einblick in Entstehung und Konzeption des Unterrichtswerks. In einem Workshopmodul werden die Teilnehmenden die bisher erschienenen Bände auf ihre Praxistauglichkeit prüfen und sich zu Einsatzmöglichkeiten im Unterricht austauschen. Im Vordergrund steht der Erfahrungsaustausch mit Blick auf Inhalte, Methoden und Ziele.

Ausrichter:
Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (MBJS), Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI), Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM)

Ort:
Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg, Raum 3A 2.04

Veranstaltungsnummer:   
17L 202 001

Zeit:
Mittwoch, 02.05.2018, 10.00-14.30 Uhr

Teilnehmer:
max. 60 (Lehrkräfte aus Brandenburg)
    
Teilnehmende haben bei Interesse die Möglichkeit, die deutschen Bände von Europa – Unsere Geschichte mit einem 50% Preisnachlass zu erwerben.

 

Die Lehrwerkreihe „Europa – Unsere Geschichte“ entsteht in einer binationalen Kooperation der Verlage Eduversum (Wiesbaden) und WSiP (Warschau). Die Konzeption des Lehrwerks berücksichtigt die curricularen Vorgaben der deutschen Länder und Polens. Alle Inhalte werden von einem deutsch-polnischen Autoren- und Redaktionsteam erstellt. Herausgegeben wird die Schulbuchreihe von der Gemeinsamen deutsch-polnischen Schulbuchkommission in Zusammenarbeit mit dem Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig und dem Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften, die gemeinsam auch die wissenschaftliche Koordination innehaben.  Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg hat auf der Ebene der deutschen Länder die Federführung für das Projekt inne.