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Fortbildung des Deutschen Instituts für Menschenrechte: "Maßstab Menschenrechte"

Die neuen Fortbildungen sollen Multiplikator_innen der Bildungsarbeit darin stärken, die Themen Flucht, Asyl und rassistische Diskriminierung fachlich, methodisch und menschenrechtlich fundiert bearbeiten zu können. Ob in der Schule, im Kindergarten oder in der außerschulischen Jugendarbeit - die erworbene Fachkompetenz und das gestärkte Bewusstsein für Diskriminierung sollen Bildungspraktiker_innen in die Lage versetzen, den pädagogischen Alltag wertschätzend und diskriminierungssensibel zu gestalten.

Mehrtägige Workshops des Deutschen Instituts für Menschenrechte vermitteln Fakten und Wissen, etwa zur (menschen-)rechtlichen Situation von in Deutschland lebenden geflüchteten Personen, zu verschiedenen Formen rassistischer Diskriminierung und zu zentralen Menschenrechtsabkommen. Diese werden als Orientierungsrahmen für die pädagogische Praxis veranschaulicht, zum Beispiel anhand der Diskussion über diskriminierende Äußerungen und Grenzen der Meinungsfreiheit. Darüber hinaus werden pädagogisch-didaktische Grundlagen der Menschenrechtsbildung erläutert und ausgewählte Methoden ausprobiert. Die Fortbildungen sollen die Teilnehmenden zu einer Reflektion eigener Denkmuster anregen und ihr Bewusstsein für Diskriminierungen und die dahinter stehenden Mechanismen schärfen. Im Austausch werden Handlungsmöglichkeiten für den Transfer in die Praxis identifiziert und diskutiert.

Die Fortbildungen werden in Kooperation mit verschiedenen Bildungsstätten sowie mit Selbstorganisationen aus dem Themenfeld Flucht/Asyl beziehungsweise Rassismus durchgeführt. Das Projekt "Maßstab Menschenrechte" wird im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie Leben" durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Der erste Workshop findet vom 5. bis 8. März 2018 in Berlin statt. Die viertägige Fortbildung ist kostenlos (Anreise und Übernachtung müssen allerdings selber gezahlt werden).