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Medien

Medien

Holocaust und Film (Auswahl)

  • Fritz Bauer Institut:
    Cinematographie des Holocaust
    Unter Federführung des Fritz Bauer Instituts arbeiten seit 1992 Filmarchivare, Filmhistoriker und Holocaust-Forscher zusammen mit CineGraph e.V., Hamburgisches Centrum für Filmforschung, dem Deutschen Filminstitut ? DIF in Frankfurt am Main und dem Deutschen Filmmuseum in Frankfurt am Main an der Erschließung und Dokumentation des Zentralbestands von Filmen zur Geschichte und Wirkung des Holocaust. Im Rahmen des Projekts Cinematographie des Holocaust entsteht eine Datenbank mit Informationen zu Filmdokumenten.
  • Bundeszentrale für politische Bildung / Institut für Kino und Filmkultur:
    Aimée und Jaguar
    Spielfilm, BRD 1997/98, Regie: Max Färberböck
    Filmheft [pdf, 1,36 MB - Registrierung erfolderlich]
  • MediaCulture-Online:
    Shoah
    Dokumentarfilm, Frankreich 1985, Regie: Claude Lanzman

Fotografie

  • Yad Vashem:
    The Auschwitz Album [in englischer Sprache]
    "The Auschwitz Album" beinhaltet einige der wenigen fotografischen Dokumente des Massenmords im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Die Gedenkstätte Yad Vashem erhielt die Fotografien von Lilly Jacob-Zelmanovic Meiert. Sie wurden aufgenommen Ende Mai oder Anfang Juni 1944 entweder von Ernst Hofmann oder Bernhard Walter, zwei SS-Männern, deren Aufgabe es war, Passfotos und Fingerabdrücke von den Häftlingen (nicht aber von der Juden, die direkt in die Gaskammern geschickt wurden) zu machen.
  • United States Holocaust Memorial Museum:
    PhotoArchives [in englischer Sprache]
    Etwa 8.000 Fotografien mit Bezug zum Holocaust bietet die Abteilung "Fotografie" im Bereich "Sammlungen" des United States Holocaust Memorial Museum an.
  • About.com:
    Photographs of the Holocaust [in englischer Sprache]
    Eine umfangreiche Sammlung von historischen Fotografien zum Holocaust. Hinweis: Da der Betreiber der Site ein gewerbliches Unternehmen ist, werden die z. T. schockierenden Aufnahmen von Werbebannern eingerahmt.

NS-Medien und -Propaganda: Analyse und Kritik

  • Klaus Kreimeier:
    Antisemitismus im nationalsozialistischen Film
    Der Medienwissenschaftler Klaus Kreimeier setzt sich in diem 1996 verfassten Aufsatz kritisch mit dem Terminus "NS-Film" oder "nationalsozialistischer Film" auseinander und stellt dar, wie die Nationalsozialisten die Produktion antisemitischer Filme mit der Vorbereitung der Judenvernichtung synchronisiert haben.
  • Bernd Kleinhans:
    Propaganda im Film des Dritten Reiches
    Bernd Kleinhans erläutert.... Veröffentlicht wird der Aufsatz in Zukunft braucht Erinnerung. Das Online-Portal zu den historischen Themen unserer Zeit.
  • Bernd Kleinhans:
    Die Wochenschau als Mittel der NS-Propaganda
    Bernd Kleinhans erläutert Entstehungsgeschichte, Konzeption sowie den Missbrauch der "Wochenschau" durch die NS-Propaganda und skizziert so deren Geschichte. Veröffentlicht wird der Aufsatz in Zukunft braucht Erinnerung. Das Online-Portal zu den historischen Themen unserer Zeit.
  • Bernd Kleinhans:
    Lichtspieltheater im 3. Reich
    Bernd Kleinhans stellt dar, wie im Rahmen der NS-Filmpropaganda die Kinos die Aufgabe hatten, für die wirkungsvolle Inszenierung und Präsentation bis in die Provinz zu sorgen. Der Kinobetreiber sollte "Wegbereiter" zum "sieghaften Film, der sich auch den letzten Mann und die letzte Frau im deutschen Volk erobert hat", sein. Die Kinos selbst wurden begrifflich zu "Lichtspieltheatern" aufgewertet, der Kinobesitzer zum "Intendant eines Volkstheaters" erklärt. Veröffentlicht wird der Aufsatz in Zukunft braucht Erinnerung. Das Online-Portal zu den historischen Themen unserer Zeit.
  • Institut für Film- und Fernsehwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum:
    Leni Riefenstahl-Rezeption nach 1945
    Die vielfältige Rezeption ihrer Person und ihres Werkes stehen im Mittelpunkt dieser Website. Dabei bedienen sich die Autoren, Studierende und Lehrende ganz unterschiedlicher Herangehensweisen, verfolgen aber letztlich ein gemeinsames Ziel: Es soll versucht werden, mit einem Überblick über die Rezeptionsgeschichte von Leni Riefenstahl eine Grundlage für die weitere Auseinandersetzung mit einer der umstrittensten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts zu geben.

Redaktionell verantwortlich: Jens Nitschke, LISUM