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Gute Aufgaben für den Informatikunterricht

Aufgabenkultur im Informatikunterricht

Was macht eine gute Aufgabe für den Informatikunterricht aus?

Schülerorientierung

  • sie ist interessant und motivierend
  • sie ist realitätsnah
  • sie ist praxis- und kontextorientiert, ggf. fachübergreifend
  • sie ist aktivierend
  • sie bietet einen leichten Einstieg
  • sie hat überraschende Lösung

Klare Formulierung

  • sie ist eindeutig formuliert
  • sie ist sprachlich klar und verständlich formuliert
  • sie verwendet vertraute Operatoren
  • sie ist strukturiert

Zielorientierung

  • sie ist lösbar / erfüllbar / das Ziel ist erreichbar
  • sie bietet eine angemessene Bearbeitungszeit

Passung für individuelles Lernen

  • sie schult Problemlösefähigkeit
  • sie ist kompetenzorientiert
  • sie ist geeignet, einen Lernzuwachs zu dokumentieren
  • sie ist geeignet, einen Kompetenzzuwachs zu ermitteln
  • sie lässt sich als Diagnoseinstrument einsetzen
  • sie passt zum individuellen Vorwissen der Schülerinnen und Schüler
  • sie fördert die Selbständigkeit von Schülerinnen und Schülern
  • sie ist gestuft / ermöglicht Differenzierung / bietet unterschiedliche Lösungsniveaus
  • sie bietet eine Balance zwischen geschlossenen und offenen Aspekten
  • sie ist erweiterbar
  • sie bietet Möglichkeiten für einen Darstellungswechsel

Alltagstauglichkeit

  • eine klare Bewertung ist möglich
  • sie ist effizient (also schnell) für Lehrerinnen und Lehrer korrigierbar
  • Aufwand und Ergebnis stehen für Schülerinnen und Schüler in einer vertretbarer Relation

Ergebnis einer Kartenabfrage im Rahmen des Workshops „Aufgabenkultur Informatik“ am Informatiktag Berlin-Brandenburg 2011

Redaktionell verantwortlich: