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8. Informatiktag Berlin-Brandenburg 2016

8. Informatiktag Berlin-Brandenburg 2016

Dienstag, 20. September 2016, 09:00 - 16:00 Uhr an der HTW, Berlin-Oberschöneweide

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Regionale Fortbildung im Land Brandenburg - Schulberaterinnen und Schulberater Informatik


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LISUM Berlin-Brandenburg


Mit freundlicher Unterstützung

der Hochschule für Technik und Wirtschaft Logo des LOG IN Verlages

und des LOG IN Verlages


Berliner Schulberater/-innen, Brandenburger Fachberater/-innen für Informatik und ITG und externe Dozenten bieten an diesem Tag verschiedene Workshops zu einigen Schwerpunktthemen des Informatik-Unterrichts an. In den einzelnen Workshops sollen die Unterrichtsgebiete umfassend erarbeitet werden, stets mit Bezug auf die praktische Unterrichtsgestaltung. Das detaillierte Programm findet sich weiter unten bei der WorkShop-Übersicht und den Hyperlinks auf die Fortbildungsdatenbank der Regionalen Fortbildung Berlin.

Termin: Dienstag, 20. September 2016, 09:00 – 16:00 Uhr

Ort:

Hochschule für Technik und Wirtschaft(HTW)
Wilhelminenhofstraße 75A
12459 Berlin

Einen Lageplan und Hinweise zur Anfahrt finden Sie unter:
http://www.htw-berlin.de/campus/campus-wilhelminenhof/

Zeitplanung

Ab 8.30 Uhr Anmeldung in Raum B004
09.15 Uhr bis 10.15 Uhr Begrüßung und Vortrag
10.45 bis 13.00 Uhr Workshops, Teil 1
13.00 bis 14.15 Uhr Mittagspause
14.15 bis 16.00 Uhr Workshops, Teil 2

Das Programm mit den Workshops und den vorgesehenen Räumen als pdf-Datei

Hinweise für die Kolleginnen und Kollegen aus Brandenburg zur Anmeldung für die WorkShops bei der Regionalen Fortbildung Berlin 

Auch die Brandenburger Kolleginnen und Kollegen erhalten eine Teilnahmebestätigung der Berliner Regionalen Fortbildung.

*NEU* Anmeldung für die WorkShops bei der Regionalen Fortbildung Berlin

Hauptvortrag: Prof. Dr. Kai Uwe Barthel; Hochschule für Technik und Wirtschaft

*** Herr Prof. Dr. Barthel hat freundlicherweise den Vortrag im pdf-Format zur Verfügung gestellt ***
Titel: Visuelle Bildsuche und Bildnavigation

Dieser Vortrag zeigt die aktuellen Möglichkeiten der visuellen Bildsuche mittels Machine Learning Verfahren, weiterhin werden neue visuelle Navigationskonzepte zum Erkunden großer Bildbestände vorgestellt.

In unserer realen Umwelt „navigieren“ wir Menschen visuell: Um in einem Supermarkt ein Produkt zu finden, verschaffen wir uns zunächst einen Überblick und begeben uns dann in den Bereich, wo das passende Regal steht, um dort das Produkt zu suchen. Dieses hierarchische Suchprinzip ist uns auch von Kartendiensten wie Google Maps vertraut. Am Bereich Visual Computing der HTW-Berlin versuchen wir dieses visuelle Navigationskonzept auf Bilder zu übertragen. Die Idee besteht darin, Millionen von Bildern mittels automatischem Bildverstehen via Machine Learning so auf einer „Bilderlandkarte“ anzuordnen, dass diese leicht erkundet werden kann. Aufgrund der komplexen Ähnlichkeitsbeziehungen der Bilder, ist es allerdings nicht möglich, alle Bilder perfekt auf einer 2D-Karte zu repräsentieren. Daher entwickeln wir Verfahren, die ein Bildernetzwerk anstelle einer 2D-Sortierung verwenden. Hierdurch wird die Navigation verbessert und die Sortierung kann besser an wechselnde Bildbestände angepasst werden.

Vita: Kai Barthel promovierte an der TU Berlin zum Thema Bildkompression, danach war er Forschungsleiter bei der LuraTech GmbH in Berlin. 2001 wurde er als Professor an die HTW Berlin berufen, wo er den Lehrbereich Visual Computing vertritt. 2009 gründete er die pixolution GmbH für visuelle Bildsuchtechnologien. Aktuelle Forschungsschwerpunkte sind Machine Learning und Computer Vision.

Es finden voraussichtlich 8 Workshops statt  (Stand 31. August 2016):

(maximal 20 Teilnehmerinnen/Teilnehmer pro Workshop)

  1. Datenbanken und der neue Rahmenlehrplan Sek I
    Dozenten: Alexander Schindler, Alexander Dietz
    Im neuen RLP Informatik sind Datenbanken fest verankert. In Berlin ist dieses Thema obligatorischer, in Brandenburg freiwilliger, aber angesichts seiner großen Bedeutung durchaus sinnvoller Unterrichtsgegenstand. Die Veranstaltung zeigt am Thema Datenbanken exemplarisch, wie die entsprechenden Kompetenzen mit den Schülerinnen und Schülern entwickelt werden können. Dazu führen die Teilnehmenden praktische Übungen mit passenden Softwaretools (LibreOffice Base, Dia) und entsprechenden Aufgabenformaten durch.

  2. Rechnernetze mit Filius
    Dozentin: Marion Nagel
    Das Thema "Rechner und Netze" ist in den Rahmenlehrplänen von Berlin und Brandenburg ein verbindlicher Bestandteil. Dieser Workshop stellt mit FILIUS eine Lernumgebung vor, mit Hilfe derer sich die Schüler/-innen interaktiv und entdeckend mit der Thematik auseinandersetzen können. FILIUS ist für den Einsatz in der Sek I und II gedacht und soll das Verständnis der Funktionsweise von Netzwerken fördern. Nach einer kurzen Einführung wollen wir im Workshop selbst Beispielszenarien mit der Software umsetzen.

  3. Modellieren mit Petrinetzen (Kontexte, Beispiel und Methodik)
    Dozent: Michael Rücker (HU Berlin), verantwortlich: Alexander Dietz
    Petrinetze sind eine grafische und simulationsfähige Modellierungstechnik für verteilte Systeme. In der Sek. I können sie z.B. eingesetzt werden, um das Verhalten von eingebetteten Systemen modellieren. In der Sek. II lassen sich wechselseitige Ausschlüsse und Verklemmungen simulieren - ganz ohne Programmierung. Der Workshop umfasst eine Einführung in Petrinetze und in den Editor "Versys" (https://cses.informatik.HU-berlin.de/de/software/details/versys/) sowie die Diskussion verschiedener Beispielnetze und unterrichtsmethodischer Fragen.

  4. Informatikunterricht im und mit dem Computerspielemuseum
    Dozenten: Andreas Lange, Svenja Anhut, verantwortlich: Alexander Dietz
    Sie erhalten eine Anleitung und Materialpaket für die Durchführung eines Workshops mit Schülern zum Thema “Pixel,Vektor und Polygon: Die Geschichte der Computergrafik am Beispiel von digitalen Spielen”. Im Rahmen der Fortbildung werden Ihnen die Inhalte und Arbeitsweisen des Workshops detailliert erörtert und in kurzen praktischen Übungen nahgebracht. So können Sie den Workshop selbst im Unterricht durchführen. Passend dazu wird eine Spezialführung durch das Computerspielemuseum zum Thema angeboten, in der Ihre Schüler von unserem geschulten Personal durch die Geschichte der Computergrafik am Objekt geleitet werden.

  5. Erzeugung und Analyse digitaler Bilder
    Dozent: Ralf Punkenburg verantwortlich: Alexander Dietz
    Software, die digitale Bilder erzeugt oder auswertet, ist weit verbreitet. Es gibt interaktive Infografiken, die automatische "Rote-Augen-Korrektur", OCR-Programme - und selbstverständlich werten autonome Fahrzeuge Kamerabilder aus. Aus diesem Bereich werden im Workshop werden einfachere und anspruchsvollere Aufgabenstellungen für den Informatikunterricht vorgestellt. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Algorithmik, aber es können nicht nur grundlegende Programmiertechniken erlernt werden, sondern es kann auch übergeordnetes Orientierungswissen vermittelt werden. Die grundlegenden Konzepte sind selbstverständlich unabhängig von der verwendeten Programmiersprache. Für die praktischen Beispiele und Übungen wird html5 mit javascript, vor allem aber java verwendet. Zur Einstimmung empfehlen wir das Unterrichtsmaterial zu digitalen Bildern unter http://www.oszhandel.de/gymnasium/faecher/informatik/informatik_gesellschaft/medien/digitale_bilder/index.html

  6. „Maker Bewegung in die Schulen“
    Dozentin: Kristin Narr, verantwortlich: Alexander Dietz
    Das kreative digitale Gestalten ist auch für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen interessant geworden. Alte und neue Werkzeuge unterstützen dabei, gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern die Welt rund um Digitales und Technik kreativ zu gestalten und neu zu erfinden – ohne aufwendige Konzepte, teure Bausätze oder kostenpflichtige Materialien. Anhand verschiedener Arbeitsstationen können erste eigene Erfahrungen mit Makey Makey, Scratch, Raspberry Pi und Co. gesammelt werden. Neben der praktischen Werkstatt werden konkrete Einsatzbereiche und Konzepte für die eigene Unterrichtsgestaltung und die gesamte Schule vorgestellt. Darüber hinaus lernen die Teilnehmenden Anlaufstellen, um die Makerszene in Berlin und Brandenburg selbst kennenzulernen.
    Der Workshop wird von der Medienpädagogin Kristin Narr geleitet. Kristin Narr ist Mit-Herausgeberin des kostenlosen Handbuchs „Making-Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen“.
    Ein eigenes digitales Gerät (Laptop, Tablet, Smartphone) mitzubringen wird empfohlen! 

  7. Medienbildung: Kreativer Medieneinsatz im Unterricht!
    Dozentin: Kathleen Lindner, verantwortlich: Alexander Dietz
    In diesem Workshop soll es vordergründig um innovative Lernmethoden mit Medien gehen. Welche Medien und mediale Lernmethoden eignen sich dafür, bestimmte Inhalte zu vermitteln oder den bewussten Umgang mit sozialen Netzwerken näherzubringen? Die genannten Methoden werden erprobt und diskutiert. Ein Schwerpunkt bilden dabei Lehrmethoden zum Thema soziale Netzwerke und Cybermobbing.
    Ein eigenes Notebook ist mitzubringen!

  8. Wie kommt der Puls auf mein Smartphone?
    Dozenten: Lars Pelz und Michael Abend (i-MINT-Academy
    Das vorgestellte Modul "Wie kommt der Puls auf mein Smartphone?" des Fachset Informatik der iMINT Akademie vermittelt den Schülern Kenntnisse über den eigenhändigen Aufbau und die Programmierung eines digitalen Pulsmessgerätes. Es kommen ein analoger optischer Sensor und die Arduino-Experimentierplattform zum Einsatz. Die Schaltung sowie Programme sind einfach zu handhaben und leicht verständlich. Die Unterrichtsmaterialien regen zum selbstständigen Arbeiten an und setzen nur grundlegende im Umgang mit Computern voraus. Materialien aus dem Fachset Biologie der iMINT Akademie stärken die Fokussierung auf den Kontext.
    Ein eigenes Notebook ist mitzubringen!

Redaktionell verantwortlich: Frank Oppermann