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Projekt

Curriculum "Nachbarschaftssprache" in Planung

Das brandenburgische Bildungsministerium und die Stadt Frankfurt (Oder) wollen die polnischen Sprachangebote in Schulen der Grenzstadt erweitern. In einer Absichtserklärung bekräftigen beide Seiten ihre Absicht, hierfür weitere Angebote an Schulen mit dem Ziel zu schaffen, die polnische Sprache privat und zukünftig auch beruflich sicher nutzen zu können.
Am Projekt "Nachbarschaftssprache" beteiligen sich die Frankfurter „Astrid-Lindgren-Grundschule“ sowie die Grundschule „Am Mühlenfließ“. Die Schülerinnen und Schüler dieser Schulen begegnen in einfacher Form der polnischen Sprache und beschäftigen sich mit der Kultur des Nachbarlandes. Das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) wird gemeinsam mit den Akteuren der Schulen und dem MBJS ein Curriculum "Nachbarschaftssprache" entwickeln, das zum Schuljahr 2020/21 erstmals umgesetzt werden soll.

In einem zweiten Projekt wurden die Frankfurter Grundschule Mitte und das Karl-Liebknecht-Gymnasium für die Umsetzung eines Schulversuchs zum Aufbau von „bilingualen Bildungsangeboten“ gewonnen. Ziel des Schulversuchs ist es, ein Angebot zu etablieren, das interessierte Schülerinnen und Schüler befähigt, vom Eintritt in die Schule bis zum Erreichen der allgemeinen Hochschulreife durchgehend Polnisch als Fremdsprache erlernen zu können. Unter Federführung des MBJS und unter Beteiligung der Stadt Frankfurt (Oder) und des Staatlichen Schulamtes Frankfurt (Oder) sowie der beiden benannten Schulen wird ein Konzept zur Durchführung des Schulversuchs erarbeitet; er soll zum Schuljahr 2020/21 beginnen.

Weitere Informationenie in der Pressemitteilung das MBJS.

 

  Erstellt von I.Lehmberg |