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Fortbildung

Erste digitale Jahrestagung des Mercator-Instituts für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache am 1. und 2. März 2021

Das Mercator-Instituts für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache widmet sich in seiner achte Jahrestagung dem Thema "Sprechen und Zuhören: Lernen im Gespräch".

Sprechen und Zuhören nimmt in unserer alltäglichen Kommunikation eine zentrale Rolle ein. Dennoch ist das Thema Mündlichkeit in der Forschung, aber auch in Unterricht und Schule, unterrepräsentiert: Lesen und Schreiben wird häufig eine höhere Bedeutung zugemessen. In der Forschung sind aufwendige Methoden wie z. B. die Videographie nötig, um die Kommunikation im Unterricht oder in der Kita zu analysieren. Bisher gibt es nur wenige Tests, die Kompetenzen im Zuhören und Sprechen erfassen. Darüber hinaus spielt die Mündlichkeit in der Praxis, etwa in Lehrwerken und der Lehrkräfteaus- und -fortbildung, nur eine geringe Rolle.

Wie können Lehrkräfte sowie Erzieherinnen und Erzieher gezielt die Kompetenzen im Sprechen und Zuhören erfassen und fördern?
Wie verändern sich Sprechen und Zuhören durch digitale Medien?
Und in welchem Verhältnis stehen Sprechen und Zuhören zu Lesen und Schreiben?

Diesen und weiteren Fragen widmet sich die achte Jahrestagung des Mercator-Instituts am 1. und 2. März 2021.

Für einen der Hauptvorträge konnte Prof. Dr. Miriam Morek (Universität Duisburg-Essen) gewonnen werden. Die zweite Keynote wird Prof. Dr. Michael Becker-Mrotzek (Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache) halten. Daneben wird es eine Gesprächsrunde zum Tagungsthema geben. In Workshops, Fachgesprächen und Symposien am zweiten Tag nehmen die Referentinnen, Referenten und Teilnehmenden alle Bildungsetappen – vom Elementarbereich bis zur Erwachsenenbildung – in den Blick und diskutieren das Thema der Jahrestagung aus wissenschaftlicher, praktischer und bildungspolitischer Perspektive.

Für das Symposium "Mehrsprachige Kommunikationskompetenzen im Unterricht nutzen" im Rahmen der parallelen Formate am 2. März können Beiträge eingereicht werden. Einreichungen für das Symposium sind bis zum 18. Oktober 2020 möglich. Neben wissenschaftlichen Vorträgen sind auch Vorschläge aus der Praxis willkommen.

Im Rahmen der Jahrestagung findet auch eine Tagung für den wissenschaftlichen Nachwuchs statt.

Ausführliche Informationen zur Jahrestagung, dem Veranstaltungsprogramm und der Anmeldung finden Sie auf der Homepage des Veranstalters.

  Erstellt von Anett Frohn |