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Online-Fachtag Demokratiebildung am 13.10.22, 13.00 - 17.00 Uhr

Die Welt aus den Fugen? Mit Köpfchen, Herz und Verstand durch die aktuelle(n) Krise(n) – wie Resilienz und Partizipation Schüler:innen dabei stärken können

Ein Fachtag zu Handlungsmöglichkeiten an Schule in den Themenfeldern Umwelt, Verschwörungstheorien/Fake News, Traumasensibilität und Friedensarbeit.

Die aktuellen Krisen beschäftigen nicht nur Politik und Gesellschaft, sondern berühren natürlich auch Lehrkräfte, Erzieher:innen sowie Schüler:innen privat wie beruflich.

Die Angebote des Fachtages dienen dazu, den an Schule Beteiligten Handlungsmöglichkeiten in den Themenfeldern Umwelt, Verschwörungstheorien/Fake News, Traumasensibilität und Friedensarbeit aufzuzeigen. Dabei ist es überaus wichtig, auch den eigenen Umgang mit und in der Krise zu reflektieren. In einer Keynote wird Frau Professorin Ehrenberg darstellen, welche Strategien für einen Perspektivwechsel angewendet werden können, um im Zeichen der "Daily good News" stets Licht am Horizont zu sehen.

Der Fachtag findet am 13.10.2022 von 13.00 bis 17.00 Uhr online statt.

Schulberater:innen erhalten in der Veranstaltung ein vielfältiges Angebot für ihre Arbeit an den Schulen.

Bitte melden Sie sich über das Fortbildungsnetz https://tisonline.brandenburg.de an: VA-Nr.: 22L410208

 

Inhalte der Veranstaltung:

Keynote:

Prof. Dr. Katja Ehrenberg, Hochschule Fresenius, Psychology School Köln

„Daily good News“

Konstruktiver Umgang mit schlechten Nachrichten, die psychische und seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Blick behalten, mit dem Blick auf das Gute durch die Welt gehen - Frau Professor Katja Ehrenberg  lädt Sie in Ihrer Keynote ein, als Lehrperson professionell und resilient mit der aktuellen politischen Lage umzugehen und den Umgang mit schlechten Nachricht positiv zu reflektieren.

Workshop 1

Christian Mätschke, LISUM

Umgang mit Fake News und Verschwörungstheorien

Wie können Fake News erkannt und wie kann Verschwörungideologien richtig begegnet werden? Das sind Fragen, die nicht neu sind, aber gerade für Schüler:innen an Bedeutung gewonnen haben. TikTok, Telegram, Instagram… - in Messengerdiensten und sozialen Netzwerken verbreiten sich Falschmeldungen tagtäglich und werden von den Schüler:innen oft unbewusst konsumiert. Christian Mätschke vermittelt in seinem Workshop sehr praxisorientiert Strategien für den Unterricht, um sich als Lehrkraft oder auch Erzieher:in kompetent in diesem Themenfeld zu bewegen.

Workshop 2

Dr. Magdalena Freudenschuss, BREBIT

Klimagefühle. Den Umgang mit Ungewissheiten lernen?

Wie wollen wir miteinander leben? Welche Werte brauchen wir für eine klimagerechte Zukunft? Die Brandenburger entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationstage (BREBIT) gehen diese Fragen aus der Perspektive des transformativen Lernens an. Im Workshop begegnen Sie Perspektiven aus dem globalen Süden und wir diskutieren, wie Multiperspektivität den Umgang mit Ungewissheiten und globalen Krisen stärken kann. Der Workshop bietet außerdem einen Raum für das Nachdenken über die Rolle als Lehrkraft in diesen sich verändernden Kontexten.

Workshop 3

Magdalena Stojer-Brudnicka, Schloss Trebnitz

Begegnungen bauen Barrieren ab: Friedensarbeit beginnt in der Schule

Das Bildungs- und Begegnungszentrum Schloss Trebnitz e. V.  bringt deutsche und polnische Schüler:innen für gemeinsame Projekte zusammen mit dem Ziel, Stereotype und Vorurteile zu überwinden und zur deutsch-polnischen Verständigung beizutragen. In dem Workshop werden die Inhalte und Methoden vorgestellt. In den Arbeitsphasen diskutieren die Teilnehmenden über die positiven Auswirkungen und gehen der Frage nach, wie die Methoden der außerschulischen und internationalen Jugendarbeit in den Schulalltrag transferiert werden können.

Workshop 4

Beatrice Kollinger, HU Berlin

Traumasensibilität in der Primarstufe sowie Selbstfürsorge- und Achtsamkeitsstrategien für die beteiligten Lehrkräfte

Mehr als ein halbes Jahr nach Kriegsbeginn in der Ukraine, inmitten der fortwährenden Covid19- Pandemie und den Herausforderungen des Klimawandels sind das Nachdenken über traumapädagogische Ansätze in der Unterrichtsvorbereitung und -durchführung sowie eine psychosoziale Unterstützung der Schüler:innen aktueller denn je. Ausgehend von den Bedarfen der Teilnehmenden des Workshops sollen Erfahrungen der zurückliegenden Monate reflektiert und erweitert werden, sowie Selbstfürsorge- und Achtsamkeitsstrategien für die beteiligten Lehrkräfte und pädagogischen Fachkräfte thematisiert werden.