Zum vierten Mal infolge organisieren die Gedenkstätten Auschwitz-Birkenau, Sachsenhausen und Buchenwald eine zweiteilige deutsch-polnische Fortbildung für Lehrer:innen und Studierende (M.A./PhD) zum Thema: "How to deal with a difficult past? Educational Perspectives on National Socialism, Shoah and the Second World War".
Zu den Zielen des Seminars gehört es, die Geschichte der nationalsozialistischen Verbrechen intensiv zu analysieren und über ihre Ursprünge und Konsequenzen für unsere Gesellschaften nachzudenken. Zudem wird gemeinsam reflektiert, wie die Geschichte des Nationalsozialismus in Deutschland und Polen erzählt wird und welche Relevanz dies für die Gegenwart hat. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Auseinandersetzung mit diversen inhaltlichen und methodischen Zugängen der Bildungsarbeit innerhalb der beteiligten Gedenkstätten. Auch einem Blick in die deutschen und polnischen schulischen Bildungslandschaften widmet sich die Veranstaltung. Die daraus erzielten Erkenntnisse können für die eigene (internationale) Bildungsarbeit an der Schule und darüber hinaus wertvoll sein.
Für die Fortbildung werden interessierte Lehrkräfte gesucht, die in der historisch-politischen Bildung (schulisch und/oder außerschulisch) und/oder im deutsch-polnischen Jugendaustausch aktiv sind oder sein wollen. Auch Studierende (M.A./PhD) aus beiden Ländern werden an dem Projekt teilnehmen. Seminarsprache ist Englisch und daher sind gute passive und aktive Kenntnisse in der Sprache Voraussetzung für eine Teilnahme. Veranstaltungsorte sind die Gedenkstätten Buchenwald und Sachsenhausen (16.-22. Juli 2026) und das Staatliche Museum Auschwitz-Birkenau (23.-27. September 2026). Die Organisatoren übernehmen die Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Transfers vor Ort und das Programm.
Nähere Informationen und Anmeldung unter: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSelJdJJDH6XGJs_ULyw6yTcxEJmYQogDMoX55r3l8l0z88L7Q/viewform
Die Anmeldefrist ist der 15. Mai 2026.
