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Einladung zur Fortbildungsreihe "Berater:innen für weltanschauliche und religionsverbundene Konflikte" des DEVI e.V.

  • Erstellt von Jan Steckmeister

Religionsverbundene Konflikte können alltäglich und unaufgeregt auftreten, etwa als Ausdruck unterschiedlicher Gewohnheiten. Zugleich lässt sich im Kontext gesellschaftlicher Krisen beobachten, dass extremistische Weltdeutungen und Identitätsvorstellungen zunehmend an Einfluss gewinnen und auch im schulischen Alltag wirksam werden. Dies äußert sich unter anderem in Zugehörigkeits- und Konformitätsdruck, sozialer Ausgrenzung entlang religiöser oder zugeschriebener Zugehörigkeiten, religiös begründeter Überlegenheitsvorstellungen sowie in abwertenden Einstellungen gegenüber jüdischen Schüler:innen oder Schüler:innen ohne Religionszugehörigkeit.

Die Fortbildungsreihe richtet sich an Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter:innen aus allen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen, die ihre Handlungssicherheit bei solcherart Konflikten stärken möchten. Die Teilnehmer:innen des Lehrgangs 2026/27 werden innerhalb des Schuljahrs einmal pro Monat fortgebildet. Die Absolvent:innen sind in der Lage, grundrechtssicher mit den genannten Konflikten umzugehen. Da sie in die jeweiligen Beratungssysteme der Schulen verbindlich eingebunden werden, leisten sie zudem einen wichtigen Beitrag zur Früherkennung solcher Konflikte.

Redaktionell verantwortlich: Jan Steckmeister