Schule 2035: Lernen nach Digitalisierung & KI

  • Erstellt von JWD-Redaktion (ML und CS)

Ein Interview mit dem Autor Jöran Muuß-Meerholz.

Wie sieht Schule in zehn Jahren aus? Mit dieser Frage eröffnet Jöran Muuß-Meerholz den Raum für grundlegende Überlegungen: Welche Schule wollen wir – und welche braucht unsere Gesellschaft?

Statt aus der Gegenwart Prognosen abzuleiten, nutzt er in seinem Buch Schule 2035: Lernen nach Digitalisierung & KI die Methode des Backcasting: Er entwirft fünf mögliche Schulen in zehn Jahren und arbeitet von diesen Zielbildern aus rückwärts, um die Stellschrauben zu identifizieren, an denen wir bereits heute drehen können.

Martin Lorenz, Grundschullehrer aus Brandenburg, ist von dem Buch sehr beeindruckt und spricht mit Jöran Muuß-Meerholz darüber, wie Veränderung heute ganz konkret gelingen kann in einer Schule, die durch KI noch stärker unter Legitimationsdruck steht, sie diskutieren über die Sinnhaftigkeit von Noten und darüber, wie Schüler:innen aktiv einbezogen werden können – als Schlüssel für eine demokratische Gesellschaft.

Jöran Muuß-Merholz ist Diplom-Erziehungswissenschaftler und Co-Geschäftsführer der Agentur „J&K – Jöran und Konsorten“. Als Think-and-Do-Tank arbeitet das Team an den Schnittstellen zwischen Bildung & Lernen, Arbeiten & Kommunikation und Medien & Technologie. Neben beratenden und konzeptionellen Arbeiten der Agentur schreibt Jöran Muuß-Merholz für Fach- und Massenmedien, print und online, von Blog bis Buch. Jöran Muuß-Merholz hält Vorträge und gibt Workshops v.a. im deutschsprachigen Raum, aber sprach auch schon in Boston und Brno, Cape Town und London, Stockholm und Tokio, Moskau und Mexiko, Zürich und Dubai. Weitere Texte, Termine und Projekte von Jöran Muuß-Merholz finden sich unter www.joeran.de.

 

 

 


© Hannah Birr, Agentur J&K

Produktion: Dr. Ruth Benner-Münter
Veröffentlichung am 16.12.2025