Europabildung in der Schule

Bezüge zu den Fächern

Zur Erschließung der europäischen Dimension in Unterricht und Erziehung sollen grundsätzlich alle Fächer und Lernbereiche der Schule Anregungen bieten. Einen besonderen Beitrag leisten dabei die Fächer Gesellschaftswissenschaften 5/6, Geschichte und Politische Bildung sowie die Fächer mit geografischen, wirtschafts- und rechtskundlichen Inhalten. Die Fächer Kunst, Theater und Musik spielen eine wichtige Rolle bei der Erschließung der kulturellen und sozialen Vielfalt Europas. Gemeinsam mit den Sprachen entsteht eine Grundlage für erfolgreiches Kommunizieren, u. a. auch im Rahmen von Schulpartnerschaften und Austauschprogrammen. In den Fächern Ethik (Berlin), Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde (Brandenburg), Mathematik, Wirtschaft-Arbeit-Technik, Sport sowie in den naturwissenschaftlichen Fächern werden vielfältige übergreifende internationale und europäische Gemeinsamkeiten und Herausforderungen aufgegriffen.

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Bedeutung des übergreifenden Themas

Das Zusammenwachsen Europas fordert als schulischen Auftrag, sich der Perspektive anderer in der Welt zu öffnen, wertgebundene Toleranz und Solidarität zu üben und das Zusammenleben mit Menschen anderer Sprachen und Kulturen zu praktizieren. Alle an Schule Beteiligten fördern die Entwicklung demokratischer Werte für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und sozialen Ausgleich in Europa und die Entwicklung eines Verantwortungsbewusstseins für die Rolle Europas bei der Lösung globaler Probleme. In diesem Zusammenhang ist die Kooperation mit außerschulischen Partnern sehr wichtig.

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Kompetenzerwerb

Die Schülerinnen und Schüler erwerben Kompetenzen, die zu einem gelingenden Leben in Europa und in der Welt befähigen, z. B. die Bereitschaft zur Verständigung und zum Abbau von Vorurteilen sowie zur Sensibilisierung für die europäische und globale Vielfalt. Sie lernen, Konflikte in und außerhalb der schulischen Gemeinschaft sowie globale Auseinandersetzungen zu analysieren und zu verstehen und über Konfliktlösungen nachzudenken. Sie nutzen ihre sprachlichen Fähigkeiten und gewinnen so Erfahrungen, die eine Haltung der Aufgeschlossenheit befördern und das nachbarschaftliche Miteinander unterstützen. Aufgrund von Kenntnissen über europäische Geschichte unterscheiden sie Selbst- und Fremdbilder in Deutschland und in anderen europäischen Ländern. Kulturelle Gemeinsamkeiten und Verschiedenheiten erschließen sie in Begegnungen und durch die vergleichende Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Lebensgewohnheiten. Hier gibt es enge Bezüge zur kulturellen und interkulturellen Bildung sowie zum Lernen in globalen Zusammenhängen. Die Lernenden entwickeln Verständnis und Achtung für den Wert der europäischen Rechtsbindungen und für die Rechtsprechung, die auf der Grundlage der in Europa und der Welt anerkannten Menschenrechte basiert. Sie verstehen, dass Kompromisse bei der Verwirklichung von unterschiedlichen Interessen erforderlich sind und auf diese Weise Lösungen der wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und politischen Probleme innerhalb der europäischen Staaten und darüber hinaus vorbereitet werden.

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Links und Materialien

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Bildungsstandards/Gesetze/Beschlüsse/Handreichungen

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Berlin

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Bildungsserver
  • Europa und Schule
  • Fachbriefe für Geschichte, Sozialkunde, Politikwissenschaft, Politische Bildung, Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften

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Redaktionell verantwortlich: Thomas Hirschle, LISUM