Im Folgenden werden Themenfelder und Inhalte für den strukturierten, projektorientierten Forschungs-, Findungs- und Erarbeitungsprozess im Theaterunterricht dargestellt. Die vorliegende Gestaltung berücksichtigt Theater als Wahlpflichtfach und die möglichen Organisationsformen für seine Umsetzung.

Fachkonferenz und Fachlehrkräfte können mit dem Fachteil Theater – entsprechend dem Schulprofil und der schulspezifischen Organisation des Wahlpflichtfachs – den Unterricht und die Rolle des Faches im schulinternen Curriculum planen und gestalten.

Bei der Planung und Konkretisierung werden neben den vorgegebenen Kompetenzen und Inhalten die Interessen der Schülerinnen und Schüler, das Schulprogramm, Gegebenheiten der Schule, Kooperationen mit Theatern, Schulpartnerschaften, Wettbewerbe etc. einbezogen.

Die ausgewiesenen Themenfelder werden für Schülerinnen und Schüler, die wegen einer erheblichen und langandauernden Beeinträchtigung ihres Lern- und Leistungsverhaltens sonderpädagogische Förderung erhalten oder für die sonderpädagogischer Förderbedarf im Förderschwerpunkt Lernen  festgestellt wurde, schülerbezogen berücksichtigt. Sie werden entsprechend der Lebensbedeutsamkeit für die Schülerinnen und Schüler ausgewählt.

Theaterunterricht ist Projektunterricht. Projektorientiert werden die unterschiedlichen Kompetenzen und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler als produktive Gestaltungsgrundlage genutzt. Die Unterschiedlichkeit der Voraussetzungen im Fach Theater – auch im Zusammenhang mit der Belegung als Wahlpflichtfach und dem künstlerischen Fachprofil – ermöglicht und verlangt die Vielfalt des Lernens: Die emotionale, soziale und biologische Reife jeder/jedes Lernenden soll berücksichtigt werden, jede Gruppenkonstellation muss für sich betrachtet werden.

Projekte werden aktuell und gruppenspezifisch entwickelt, beziehen zeitnah Ideen der Gruppe in die Arbeit ein ebenso wie aktuelle Angebote aus der Region, den Medien, von Kooperationspartnern etc. Dabei sollen mindestens einmal pro Schuljahr kulturelle Angebote der Region wie Theateraufführungen, Lesungen, Ausstellungen etc. als künstlerische Inspirationsquelle genutzt werden. Der Projektunterricht gliedert sich in die sich teilweise überlappenden Phasen der Initiative und ersten Recherche, der Recherchevertiefung und Information, Planung und Produktion, Endproduktion und Präsentation sowie der Postproduktion.

Die Organisation und Planung des Theaterunterrichts und die Wahl der Spiel- und Gestaltungsaufgaben ermöglichen einen selbstbewussten Umgang mit Körperlichkeit und sexueller Identität und sensibilisieren die Kinder und Jugendlichen für unterschiedliche Geschlechterrollen und Lebensweisen. Gruppenspezifische, individuelle und offene Aufgabenstellungen tragen dazu bei, dass alle ihre Themen einbringen, gestalten und reflektieren können.

Die Planung einer Unterrichtseinheit im Theaterunterricht orientiert sich an den Bestandteilen Warm-up, Gestaltungs- und Spielformen, Präsentation, Feedback/Reflexion, Abschluss. Die häufig im Werkstattformat vermittelten Zugänge zu künstlerischen Theaterformen – wie dramatisches und postdramatisches Theater, Performance, Tanz, Theater und neue Medien, Theater und Musik etc. – bilden für die Schülerinnen und Schüler eine wichtige Grundlage ihrer Gestaltungsprozesse.

Für die konkrete unterrichtliche Planungsarbeit der Theaterlehrkraft sind die nachfolgenden Inhalte Themenfeldern zugeordnet, die den vier fachspezifischen Kompetenzbereichen mit ihren jeweiligen Kompetenzen in den vorangegangenen Kapiteln entsprechen.

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Redaktionell verantwortlich: Boris Angerer, LISUM