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Schulen mit Europaprofil/Schulen mit dem Profilschwerpunkt Europabildung

Schulen mit Europaprofil/Schulen mit dem Profilschwerpunkt Europabildung


Zweisprachiger Unterricht von der 1. Klasse bis zum Abitur - ein einzigartiges Modell in Deutschland! Ziel der Staatlichen Europa-Schule Berlin (SESB) ist die integrierte Erziehung bilingualer Lerngruppen in einem durchgehend zweisprachigen Unterricht. Jede bilinguale Sprachkombination an einem Standort der SESB behandelt die beiden Sprachen gleichrangig. Mit dem Erwerb der Partnersprache sind soziale Erfahrungen und kulturelle Aktivitäten verbunden. Die Kinder bekommen Einblick in die Kultur des Landes der jeweiligen Partnersprache. Mit ihrer Erstsprache bleibt allen Kindern die kulturelle und nationale Identität erhalten.


An insgesamt 31 Standorten gibt es folgende Sprachkombinationen: Deutsch-Englisch, Deutsch-Französisch, Deutsch-Italienisch, Deutsch-Neugriechisch, Deutsch-Polnisch, Deutsch-Portugiesisch, Deutsch-Russisch, Deutsch-Spanisch, Deutsch-Türkisch.

Auf den Seiten der SenBJF finden Sie weitere Informationen rund um das Thema Staatliche Europa-Schule und eine Übersicht zu den Staatlichen Europa-Schulen in Berlin.

Seit 1996 können Schulen, die den europäischen Gedanken in besonderer Weise zur Profilbildung nutzen, durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport das Recht erhalten, sich Europaschule zu nennen. Derzeit tragen 21 Schulen im Land Brandenburg diesen Titel (Liste der Brandenburger Europaschulen).

Mit dem Rundschreiben Nr. 3/09 vom 02. April 2009 wurden die Kriterien, nach denen Schulen als Europaschule anerkannt werden können, neu gefasst. Zu den Anforderungen, die Schulen erfüllen müssen, um sich mit dem Attribut „Europaschule“ schmücken zu dürfen, gehören nun u.a.:

  • ein besonderes, über das obligatorische Unterrichtsangebot hinausgehendes Fremdsprachenprofil
  • kontinuierliche Teilnahme an Programmen und Schülerwettbewerben u.a. der Europäischen Union, des Europarates, des Europäischen Schulnetzwerkes
  • regelmäßige Durchführung länderübergreifender Projekte
  • aktive und dauerhafte Partnerschaften zu Schulen, Ausbildungsunternehmen oder anderen Partnern im europäischen Ausland
  • kontinuierliche Fortbildung der Lehrkräfte zu Fragen der europäischen Dimension im Unterricht sowie der interkulturellen Bildung und Erziehung
  • Unterstützung bei der Vermittlung des Europagedankens im regionalen Umfeld

Besonderes Augenmerk legt das Rundschreiben Europaschulen auf die Pflege und den Ausbau der Bildungszusammenarbeit mit Polen. Akzentuiert findet sich diese Orientierung unter den Aspekten "Fremdsprachenlernen" und "Internationale Partnerschaften".
Das Rundschreiben wird zur Zeit neu gefasst.
Schulen, die den Titel "Europaschule" anstreben, können auch weiterhin bis zum 01. September einen Antrag stellen. Eine der Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung ist, dass die Schule die Kriterien seit mindestens einem Jahr erfüllt.

 

Redaktionell verantwortlich: Jörg Schäfer, LISUM