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Schulen mit Europaprofil

Schulen mit Europaprofil

Zweisprachiger Unterricht von der 1. Klasse bis zum Abitur - ein einzigartiges Modell in Deutschland! Ziel der Staatlichen Europa-Schule Berlin (SESB) ist die integrierte Erziehung bilingualer Lerngruppen in einem durchgehend zweisprachigen Unterricht. Jede bilinguale Sprachkombination an einem Standort der SESB behandelt die beiden Sprachen gleichrangig. Mit dem Erwerb der Partnersprache sind soziale Erfahrungen und kulturelle Aktivitäten verbunden. Die Kinder bekommen Einblick in die Kultur des Landes der jeweiligen Partnersprache. Mit ihrer Erstsprache bleibt allen Kindern die kulturelle und nationale Identität erhalten.


An insgesamt 31 Standorten gibt es folgende Sprachkombinationen: Deutsch-Englisch, Deutsch-Französisch, Deutsch-Italienisch, Deutsch-Neugriechisch, Deutsch-Polnisch, Deutsch-Portugiesisch, Deutsch-Russisch, Deutsch-Spanisch, Deutsch-Türkisch.

Auf den Seiten der SenBJF finden Sie weitere Informationen rund um das Thema Staatliche Europa-Schule und eine Übersicht zu den Staatlichen Europa-Schulen in Berlin.

 

Ansprechpartnerin für Berlin:

Senatsverwaltung für Bildung,Jugend und Familie

Fachgruppe EU und Internationales

Bernhard-Weiß-Straße 6

10178 Berlin +49 30 90227-5417

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Europaschulen sind Schulen, in denen Europabildung und der europäische Gedanke in allen Bereichen des Schulalltags in besonderer Weise präsent ist. Das Zertifikat ist dabei als ein Gütesiegel zu verstehen, welches das Europaprofil der Schule bestätigt und auch als Aushängeschild für die Schwerpunktarbeit der Schule dient. Es besteht für alle Schulformen, die Europabildung in vorbildlicher Weise umsetzen, die Möglichkeit, das Gütesiegel Exzellente Europabildung zu erhalten.

 

 

Ansprechpartnerin für Berlin:

Senatsverwaltung für Bildung,Jugend und Familie

Fachgruppe EU und Internationales

Bernhard-Weiß-Straße 6

10178 Berlin +49 30 90227-5417

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Seit 1996 können Schulen, die den europäischen Gedanken in besonderer Weise zur Profilbildung nutzen, durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport das Recht erhalten, sich Europaschule zu nennen. Derzeit tragen 21 Schulen im Land Brandenburg diesen Titel (Liste der Brandenburger Europaschulen).

Zu den Anforderungen, die Schulen erfüllen müssen, um sich mit dem Attribut „Europaschule“ schmücken zu dürfen, gehören nun u.a.:

  • ein besonderes, über das obligatorische Unterrichtsangebot hinausgehendes Fremdsprachenprofil
  • kontinuierliche Teilnahme an Programmen und Schülerwettbewerben u.a. der Europäischen Union, des Europarates, des Europäischen Schulnetzwerkes
  • regelmäßige Durchführung länderübergreifender Projekte
  • aktive und dauerhafte Partnerschaften zu Schulen, Ausbildungsunternehmen oder anderen Partnern im europäischen Ausland
  • kontinuierliche Fortbildung der Lehrkräfte zu Fragen der europäischen Dimension im Unterricht sowie der interkulturellen Bildung und Erziehung
  • Unterstützung bei der Vermittlung des Europagedankens im regionalen Umfeld

Besonderes Augenmerk legt das Rundschreiben Europaschulen auf die Pflege und den Ausbau der Bildungszusammenarbeit mit Polen. Akzentuiert findet sich diese Orientierung unter den Aspekten "Fremdsprachenlernen" und "Internationale Partnerschaften".
Das Rundschreiben wird zur Zeit neu gefasst.
Schulen, die den Titel "Europaschule" anstreben, können auch weiterhin bis zum 01. September einen Antrag stellen. Eine der Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung ist, dass die Schule die Kriterien seit mindestens einem Jahr erfüllt.

Ansprechpartner für Brandenburg:

Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Referat 26

Heinrich-Mann-Allee 107

14473 Potsdam

+49 331 866-3770

 

Das Bundesnetzwerk Europaschule e. V. definiert verschiedene Kriterien, die eine Schule erfüllen muss, um Europaschule werden zu können. Dazu gehören die Integration der Empfehlungen der KMK Europabildung in der Schule (aktualisiert Oktober 2020) sowie des Europäischen Parlamentes und des Rates der Europäischen Union zu Schlüsselkompetenzen für Lebensbegleitendes Lernen (Dezember 2006, aktualisiert 2018) in ein Bildungs-Curriculum, ein deutlich breiteres Fremdsprachenangebot als an vergleichbaren Schulen derselben Schulform, die Durchführung von länderübergreifend organisierten Schulprojekten wie beispielsweise europäische Wettbewerbe, mehrere Schulpartnerschaften und regelmäßige Betriebspraktika für Schülerinnen und Schüler im europäischen Ausland, ein Fortbildungskonzept für Lehrkräfte zu europarelevanten Themen, eine starke institutionelle Vernetzung in der eigenen Region sowie konkrete Schulentwicklungsmaßnahmen zur Unterstützung der Qualitätssicherung.

Die genauen Kriterien und Modalitäten der Zertifizierung sind bundeslandspezifisch ausgestaltet.

 

Redaktionell verantwortlich: Jörg Schäfer, LISUM