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Schriftspracherwerb unterstützen – auch zu Hause

Schriftspracherwerb unterstützen – auch zu Hause

Erster Lernort im Leben eines jeden Kindes ist die Familie. Und sie bleibt ein wichtiger Lernort, wenn das Kind in die Schule kommt und das Lesen und Schreiben erlernt. 
Dazu finden Eltern im Bereich "Schriftspracherwerb unterstützen - auch zu Hause"

  • vielfältige Anregungen, um Kinder zu Hause lustvoll und spielerisch zum Lesen und Schreiben zu ermuntern
  • motivierende Materialien, die zum gemeinsamen Lesen anregen
  • Links zu interessanten Angeboten z. B. für empfehlenswerte (Vorlese-)Bücher und für Apps

"Die Eltern tragen mit ihren Erwartungen und ihrer Unterstützung für das Kind wesentlich zum Schulerfolg bei" schrieb der berühmte Schweizer Kinderarzt und Kindheitsforscher Remo H. Largo. Deshalb ist es wichtig, wenn Eltern ihrem Kind regelmäßig vorlesen, mit ihrem Kind immer wieder kleine Lese- und Schreibaktivitäten durchführen und die Kinder im Familienalltag ihre Lese- und Schreibfähigkeiten erproben können. 

Lese- und Schreibideen für zu Hause

Hier kann man zahlreiche Anregungen für spielerisches Lesen und Schreiben entdecken. Die Ideen sind abwechslungsreich und machen Spaß. Die Kinder lernen und üben das Lesen und Schreiben im Spiel: Es wird gewürfelt, gepuzzelt, gehüpft und spaziert, Memory und Vier gewinnt gespielt, ein Löwe gesucht. Wörter werden auf den Rücken, in den Sand oder in den Schnee geschrieben, aus Buchstabenkeksen, Buchstabennudeln, Nüssen oder Knöpfen gelegt.

Viele Übungen können ohne Vorbereitung durchgeführt werden. Andere Übungen benötigen ein wenig Vorbereitungszeit und Dinge, die eigentlich in jedem Haushalt zu finden sind: Papier, Stifte, Würfel, Verpackungen, Spielzeug, Tassen …

Wörter würfeln und schreiben

Für 2 oder mehr Spielende
Benötigt werden - Papier, Stifte, Würfel

Zeichnen Sie auf ein Blatt eine Tabelle mit sechs Spalten. In jede Spalte kommt oben ein Würfelbild und darunter ein Häufigkeitswort. Nun wird abwechselnd gewürfelt. Würfelt Ihr Kind zum Beispiel eine 4, so schreibt es lesbar das zur 4 passende Wort in die Spalte. Es wird solange gewürfelt und geschrieben, bis die Tabelle ausgefüllt ist. Am Schluss werden die geschriebenen Wörter gemeinsam betrachtet. Auf besonders gelungene Wörter des Kindes und der Eltern wird ein Krönchen oder Herzchen gezeichnet.

Wörter-Memory

Für 2 Spielende
Benötigt werden - dicke Stifte, Karten aus festem Papier oder aus Pappe
(dafür können Sie Schachteln von Frühstücksflocken, Keksen usw. verwenden)

Gemeinsam mit Ihrem Kind gestalten Sie ein Wörter-Memory aus den Häufigkeitswörtern. Eine Karte des Wörterpaares beschriftet Ihr Kind, die andere beschriftet ein Elternteil. Interessant ist hier für das Kind auch der Vergleich seiner eigenen Schrift mit Ihrer Schrift. Da es jede Woche weitere Wörter gibt, wächst das Memory ständig und so entsteht ein großes Lesespiel.

Schreibsel

Benötigt werden - weißes Papier, farbige Stifte

Zeichnen Sie eine blattfüllende Figur mit verschiedenen Feldern. 
In jedes Feld schreibt Ihr Kind ein anderes Übungswort flüssig und gut lesbar – so oft, bis das Feld gefüllt ist. Jedes Wort bekommt eine andere Farbe. Natürlich können auch die Eltern ein, zwei Felder beschriften. So entstehen kleine Schriftkunstwerke (und Ausstellungsstücke!).

Vier gewinnt

Für 2 Spielende
Benötigt werden - Papier, Stifte

Zeichnen Sie ein Spielfeld mit viermal vier Feldern bzw. falten Sie ein Blatt entsprechend. Ihr Kind wählt ein in der Woche zu übendes Häufigkeitswort aus, Sie ein anderes. Ihr Kind beginnt und schreibt sein Wort in ein Feld. Dann sind Sie an der Reihe und schreiben Ihr Wort in ein anderes Feld. Wer als erste*r das eigene Wort viermal in einer Reihe platziert (senkrecht, waagerecht oder diagonal), hat gewonnen.

Wörter richtig schreiben

Diese Übung dauert mehrere Wochen. Dabei diktieren Sie mehrmals wöchentlich die Wochenwörter.  In einer Liste wird notiert, wie viele Wörter schon ganz korrekt geschrieben wurden. Bei einer vereinbarten Anzahl richtig geschriebener Wörter, zum Beispiel 33 (66, 99), kann eine passende kleine Aufmerksamkeit vereinbart werden. (zum Beispiel ein neuer Schreibstift, ein cooler kleiner Schreibblock, ein bunter Haftnotizblock)

Wörter auf den Rücken schreiben

Schreiben Sie und Ihr Kind sich gegenseitig die Wochenwörter möglichst groß mit dem Finger (und in Druckschrift!) auf den Rücken. 
Die Wörter müssen richtig "gelesen" werden - natürlich von der Person mit dem beschriebenen Rücken.

Wörter-Puzzle

Benötigt werden - Kärtchen aus festem Papier 

Falten Sie jedes Kärtchen einmal längs in der Mitte, damit Sie eine Orientierung haben. Schreiben Sie auf jedes Kärtchen ein Übungswort – genau mittig auf die Faltlinie. Schneiden Sie dann die Kärtchen an der Faltlinie durch. Nun kann Ihr Kind puzzlen und die Wörter wieder zusammensetzen.

Wo ist der Löwe?

Benötigt werden - einige Tassen, eine kleine Figur, kleine Zettel und Klebefilm

Befestigen Sie mit Klebefilm auf jeder Tasse ein Übungswort. Verstecken Sie die Figur unter einer Tasse. Ihr Kind rät nun, wo die Figur versteckt ist und liest das Wort auf dieser Tasse vor. Dann hebt ihr Kind die Tasse hoch. Es wird so lange gespielt, bis die Figur gefunden wurde.

Wörter abdecken

Benötigt werden - 2 DIN-A4-Blätter

Falten Sie beide Blätter einmal der Länge nach und dreimal in der Breite. So erhalten Sie 8 Felder wie auf dem Foto. Schreiben Sie in jedes Feld ein Übungswort - es müssen auf beiden Blättern dieselben Wörter sein. Zerschneiden Sie ein Blatt zu 8 Kärtchen. Nun nimmt Ihr Kind ein Kärtchen, liest das Wort vor und legt es auf das richtige Feld des Wörter-Blattes.

Wenn Sie farbige Kärtchen herstellen wie auf dem Foto, ist das Spiel noch ansprechender.

Wörter in der Keksschachtel

Benötigt werden

  • ein Behälter mit Mulden (z. B. aus einer Keksschachtel wie auf dem Foto oder ein Muffin-Backblech oder einen Eierkarton)
  • kleine Zettel mit den Wochenwörtern
  • Spielfiguren (Steinchen, Muscheln, Bonbons, Gummibärchen …)

Legen Sie in jede Mulde ein Übungswort. Nennen Sie ein Wort. Ihr Kind soll eine Spielfigur auf das richtige Wort setzen.
Spielen Sie so lange, bis alle Figuren ihren Platz gefunden haben.

Alles wieder weg

Für 2 Spielende
Benötigt werden - ein dicker Stift, Pappkärtchen (dafür können Sie Schachteln von Frühstücksflocken, Keksen usw. verwenden)

Beschriften Sie jede Karte mit einem Übungswort. Die Wörter können auch doppelt auftauchen. Schreiben Sie auf 2 oder 3 Karten: Alles wieder weg!

So geht das Spiel:
Die Karten liegen verdeckt auf dem Tisch. Ihr Kind deckt eine Karte auf. Kann es das Wort lesen, darf es die Karte behalten. Nun sind Sie an der Reihe. 
Zieht man Alles wieder weg, muss man alle seine Karten zurücklegen. 
Die Karte Alles wieder weg wird aus dem Spiel genommen.
Das Spiel ist aus, wenn keine Karten mehr auf dem Tisch liegen. 
Wer die meisten Karten hat, hat gewonnen.

Schreiben überall

Schreiben Sie kurze Wörter in den Sand oder Schnee, in die Erde, den Kartoffelbrei, das Apfelmus … 
Bestimmt fallen Ihnen noch weitere Möglichkeiten ein. Ihr Kind liest das Wort und schreibt dann selbst ein Wort.

Wörter aus Buchstabenkeksen oder Buchstabennudeln

Benötigt werden - Buchstabenkekse oder Buchstabennudeln

Legen Sie ein Wort aus den Buchstaben. Ihr Kind liest das Wort und legt dann selbst ein Wort. 
Kekswörter dürfen zur Belohnung aufgegessen werden!

Buchstabennudeln können roh oder gekocht verwendet werden - aber Achtung, dass die Suppe nicht kalt wird!

Wörter aus kleinen Dingen

Benötigt werden - viele kleine Dinge wie Knöpfe, Steinchen, Stöckchen, Muscheln, Bausteine, Nüsse, Rosinen, Schokolinsen …

Legen Sie ein kurzes Wort. Ihr Kind liest das Wort und legt dann auch ein Wort.

Text-Ausstellungen

Benötigt werden

  • eine freie Wand (z. B. Pinnwand) oder Tür (z. B. Kühlschranktür)
  • Pinnnadeln, Magnete oder Klebestreifen

Würdigen Sie die Arbeiten Ihres Kindes, indem Sie die Arbeiten ausstellen. Solche kleinen Ausstellungen von Schreibergebnissen können auf die Schreibbemühungen Ihres Kindes anregend wirken.

Lieblingswörter

Benötigt werden

  • eine freie Wand (z. B. Pinnwand) oder Tür (z. B. Kühlschranktür, Kinderzimmertür).
  • kleine Zettel, gerne herzförmig zugeschnitten
  • Pinnnadeln, Magnete oder Klebestreifen

Sammeln Sie die Lieblingswörter Ihres Kindes auf einer speziell dafür vorgesehenen Wand oder Tür. Ihr Kind kann diese Wörter auf herzförmiges Papier schreiben. Sie können auch Ihre eigenen Lieblingswörter aufschreiben und dazu hängen.

Mein kleiner Satzturm

Benötigt werden - 3 Verpackungen (Milch- oder Saftkarton, Schachteln von Käse/Medikamenten/Kosmetik, Joghurtbecher, Toilettenpapier-Rolle…), ein Kochlöffel

  1. Bauen Sie einen Turm: unten das größte und oben das kleinste Teil.
    Schneiden Sie am Milch- bzw. Saftkarton ein Stück ab, sodass ein Würfel übrig bleibt.
  2. Lösen Sie alle Aufkleber ab bzw. kleben Sie Zettel auf.
  3. Beschriften Sie alle Teile rundherum mit 4 Textbausteinen:
    Oben: 4 x Wer? (z. B.: Das Baby, Die Maus, Die Hexe, Der Igel)
    Mitte: 4 x … macht was? (z. B. schläft, badet, spielt, singt)
    Unten: 4 x Wo? (z. B. im Wasser, im Auto, in der Nacht, auf dem Pferd)
  4. Verbinden Sie nun alle Teile mit einem Kochlöffel, indem Sie überall in der Mitte ein Loch bohren.

Nun hat Ihr Kind einen Satzturm, mit dem es durch Drehen der Stockwerke 64 unterschiedliche Sätze bilden und lesen kann!

Interaktives Lesespiel

Benötigt werden - PC, Laptop oder Tablet inkl. Software "Microsoft Powerpoint"

Das Märchen-Lesespiel finden Sie auf der Seite Dekodierfaehigkeit/Interaktive Lesespiele.

Spielen Sie mit Ihrem Kind gemeinsam. Planen Sie 30 bis 60 Minuten ein.

Wichtig: Die Texte, Bilder und Aufgaben auf den Folien müssen genau betrachtet bzw. genau gelesen werden. Das Spiel darf nicht nur einfach durchgeklickt werden. Lesen Sie die Textteile vor, die Ihr Kind noch nicht schafft.

Übrigens: Das interaktive Märchen-Lesespiel verliert nicht seinen Reiz, wenn es mehrfach gespielt wird – ganz im Gegenteil. Die Kinder lieben es, Sicherheit im Umgang mit dem Spiel und seinem märchenhaften Inhalt zu bekommen.

Gemeinsamer Einkaufszettel

Beziehen Sie Ihr Kind beim Schreiben des Einkaufszettels mit ein. Sie können abwechselnd notieren, welche Dinge eingekauft werden müssen.

Nachrichten

Schreiben Sie Ihrem Kind kleine Nachrichten und Aufträge auf. Wahrscheinlich wird es Ihnen spontan auch schriftlich antworten. Vielleicht finden Sie einen Platz für eine Tafel, auf der Sie und Ihr Kind die Nachrichten direkt schreiben oder platzieren.

Merkzettel

Schreiben Sie kurze Merkzettel für Ihr Kind und bitten Sie auch Ihr Kind, Wichtiges zu notieren.

Brief, Postkarte oder Textnachricht

Ermutigen Sie Ihr Kind, kurze Briefe oder Postkarten zu schreiben, z. B. an Großeltern, Verwandte, Freundinnen und Freunde. 
Ermöglichen Sie es Ihrem Kind, eine E-Mail oder eine SMS zu schreiben.

Wünsche, Pläne, Tagebuch

Zum Foto: Lovis wünscht sich, dass Corona weg ist.

Schreiben Sie gemeinsam in der Familie z. B. Wünsche oder einen Plan für das Wochenende oder für Ferientage auf. 
Bieten Sie Ihrem Kind ein Tagebuch an, in dem es jederzeit eigene Gedanken, Ideen oder Erlebnisse notieren kann. Führen Sie gemeinsam ein kleines Ferientagebuch, in das täglich abwechselnd von einem Familienmitglied ein Satz geschrieben und ein Bild gemalt oder geklebt wird.

Wörter lautieren an der Bus-Haltestelle

Um sich Wartezeiten zu verkürzen, z. B. an der Bus-Haltestelle, können die schon bekannten Wochenwörter auch ohne Stift und Papier geübt werden. Sie nennen ein Wort und Ihr Kind lautiert die richtige Schreibung.

Achtung: In dieser Phase des Lesen- und Schreibenlernens ist es wichtig, dass Ihr Kind die Lautwerte der Buchstaben nennt. 
Auf keinen Fall sollte es buchstabieren, also die Buchstaben nennen (z. B. EN A ES E für Nase). Das sollte es erst, wenn es schon recht sicher lesen kann und das Alphabet bzw. die "Buchstabennamen" eingeführt sind.

Hüpfspiel

Für einen oder mehr Spielende
Benötigt wird - ein Stück Kreide

Die Wochenwörter werden mit Kreide auf den Bürgersteig oder einen Hof geschrieben und als Hüpfspiel genutzt.

Lesespaziergang

Für einen oder mehr Spielende
Benötigt werden - ein Stück Kreide

Viele der bereits geübten Wochenwörter werden mit Kreide in großen Kreisen auf den Bürgersteig oder einen Hof geschrieben und laden zum Lesespaziergang ein.

Lese-Materialien

Ein wichtiger Meilenstein in der Leseentwicklung ist erreicht, wenn die Kinder sicher in der Synthese sind. Das heißt: Die Kinder können die einzelnen Buchstaben eines Wortes in Laute übertragen und zusammenschleifen. Dieser Prozess ist sehr anstrengend. Nun müssen die Kinder das flüssige Lesen trainieren und das bedeutet wiederholtes Üben, wiederholtes Üben, wiederholtes Üben …

Die folgenden Lese-Materialien können dafür genutzt werden und sind besonders zum Tandemlesen, zum gemeinsamen und abwechselnden Lesen von Kind und Eltern geeignet.

Weitere Anregungen finden Sie auch im Bereich Eltern als Lesecoaches.

Die Lesekarten auf fünf Übungsstufen wurden für das Material Leseflüssigkeit trainieren in der Schulanfangsphase. Startpaket für Lautlese-Tandems entwickelt. Die Übungsstufen bauen aufeinander auf. Viele Wörter sind bewusst wiederholt in verschiedene Übungen integriert, um das Lesen dieser Wörter zunehmend zu automatisieren.

Die Lesekarten eignen sich besonders gut zum Tandemlesen, zum gemeinsamen und abwechselnden Lesen des Kindes mit einem Elternteil (Trainer*in). Deshalb gibt es Sätze in schwarzer und blauer Schrift.

So geht es:

  1. Kind und Trainer*in lesen die Lesekarte still für sich.
  2. Beide lesen die Lesekarte gemeinsam gleichzeitig halblaut und langsam vor. 
  3. Nun wird abwechselnd gelesen (Kind liest die schwarzen Zeilen/ Trainer*in liest die blauen Zeilen).
    Bei Verlesungen wird das Kind sehr freundlich darauf hingewiesen und zum Wiederholen des Wortes oder Satzes ermuntert. 
  4. Kind und Trainer*in lesen den Text noch einmal, tauschen jetzt aber die Farben bzw. Zeilen.
  5. Kind und Trainer*in schätzen ein, wie gut das Lesen schon geklappt hat (weniger Verlesungen, flüssiger).

Hat es noch nicht so gut geklappt, kann das Training mehrfach wiederholt werden, bis das Kind die Lesekarte schon recht flüssig lesen kann.

Auf 10 Lesekarten mit leicht steigender Anforderung kann man abwechselnd Reimpaare lesen.

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Auf 5 Lesekarten mit leicht steigender Anforderung kann man abwechselnd gereimte Satzpaare lesen.

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Auf 5 Lesekarten mit leicht steigender Anforderung kann man abwechselnd immer längere Sätze (Satztreppen) lesen.

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Auf 5 Lesekarten mit leicht steigender Anforderung kann man abwechselnd immer längere Wörter lesen.

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Auf 10 Lesekarten kann man abwechselnd Satzreihen mit interessanten Tierinfos lesen.

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Hier kann man einfache Tierrätsel gemeinsam und mehrfach abwechselnd lesen (Kind/Lesetrainer*in), bis das Kind sie (beinahe) fehlerfrei und recht flüssig lesen kann.

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Dieses Spiel kennen viele Eltern vielleicht aus ihrer eigenen Kindheit. Das Kind bekommt 5, 10 oder alle Fragen. Das Elternteil bekommt 5, 10 oder alle Antworten. Nun lesen beide die Fragen und Antworten abwechselnd vor und es ergeben sich viele lustige Frage-Antwort-Kombinationen.

Sind die Frage- und Antwortkarten vorgelesen, werden die Rollen getauscht, die Karten neu gemischt und wieder vorgelesen. So kann man immer wieder tauschen, neu mischen und neue Frage-Antwort-Kombinationen lesen. Und fast unbemerkt können die Kinder zunehmend die sich so oft wiederholenden Wörter flüssig lesen.

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Hier gibt es Informationen für Eltern, wie sie die Leseentwicklung ihres Kindes unterstützen können.

Flyer - Familie und Lesen - Informationen für Eltern

Jedes Jahr erscheinen fast 9.000 Titel auf dem deutschsprachigen Kinder- und Jugendbuchmarkt. Hilfe bei der Orientierung bietet der Deutsche Jugendliteraturpreis. Seit 1956 zeichnet der Preis jährlich herausragende Werke der Kinder- und Jugendliteratur aus. In verschiedenen Sparten werden Bücher nominiert, aus denen dann die Preisträger ausgewählt werden. Die Nominierungs- und Preisträgerlisten sind wichtige Leseempfehlungen.

Die kostenfreie Internetseite stellt Geschichten in neun Sprachen bereit, die nicht nur Kinder, die mit einer anderen Familiensprache aufwachsen, zum Lesen anregen. Dazu gibt es eine Vielzahl von Hilfestellungen auf allen Ebenen wie z.B. Vorlesefunktion, Illustrationen, Quiz zum Textverständnis und andere Spiele. Das Angebot ist ein Gewinn für die ganze Familie.

www.einfachvorlesen.de ist ein gemeinsames Projekt von Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Wöchentlich stehen hier drei neue Vorlesegeschichten aus bekannten Kinderbuchverlagen kostenfrei zur Verfügung.

Die Geschichten eignen sich für Kinder ab 3, 5 und 7 Jahren. Die Geschichten sind jeweils vier Wochen lang online. Sie können ganz einfach auf dem Smartphone oder Tablet angeschaut oder ausgedruckt werden und sind wie in einem Buch mit vielen Illustrationen versehen. Mit einem Newsletter können Eltern und andere Vorleser "einfach vorlesen!" zudem abonnieren, sodass sie keine neue Vorlesegeschichte verpassen. Auch als App verfügbar.

Die Leipziger Buchmesse und die Stiftung Lesen haben den Lesekompass gemeinsam ins Leben gerufen, um Bücher und andere Medien zu prämieren, die Lesespaß mit einem lesefördernden Ansatz verbinden. Empfohlen werden jeweils zehn Bücher und Medien aus drei Kategorien:

  • für Kinder von zwei bis sechs Jahren
  • für Kinder von sechs bis zehn Jahren
  • für Kinder von zehn bis 14 Jahren

Ausgewählt werden sie von einer Jury aus unabhängigen Fachleuten der Bereiche Kita, Schule, Bibliothek und Buchhandel, aber auch von Bloggern, Kindern und Jugendlichen. Prämiert werden jeweils Neuerscheinungen, die im Zeitraum zwischen zwei Leipziger Buchmessen (zwischen März und März) erschienen sind.

Die Stiftung Lesen hat zu jeder Saison und verschiedenen Themen passende Lese-Tipps zusammengestellt.

Das Portal des Goethe-Instituts informiert über aktuelle Kinder- und Jugendbücher.

Die Stiftung Lesen vergibt seit Jahren ein Qualitätssiegel für Kinder- und Jugendzeitschriften. Hier kann man sich über die mit dem Qualitätssiegel ausgezeichneten Zeitschriften informieren.

Die Stiftung Lesen bietet Empfehlungen und Anleitungen zu elektronischen Readern, Games und Online-Zeitschriften für Kinder und Jugendliche.

Innerhalb dieses nichtkommerziellen Projekts werden wöchentlich ausgewählte Geschichten per E-Mail zugeschickt. Die Texte, die zum Nachdenken und Miteinandersprechen anregen wollen, können in der Schule oder zu Hause eingesetzt werden.

Es sind Geschichten zu den Themen: Rücksicht, Miteinanderleben, Mut, Respekt, Umweltschutz, Pflege, Zärtlichkeit, Verantwortung, Selbstvertrauen, über den Schatten springen, träumen, usw.

Wer die Geschichten wöchentlich zugeschickt bekommen möchte, bestellt den Newsletter per E-Mail.

Die Initiative "Lesen mit App" der Stiftung Lesen, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, will dazu beitragen, dass sich Interessierte schnell und verlässlich einen Überblick über das App-Angebot zur Sprach- und Leseförderung verschaffen und geeignete Angebote auswählen können. 

klick-tipps.net unterstützt Eltern auf der Suche nach guten Angeboten und präsentiert regelmäßig neue und sichere Apps für Kinder. Die Kinder können sich auf der Kinderseite alle App-Empfehlungen auch ansehen. Manche der Apps werden in einem kurzen Video vorgestellt.

Einmal im Jahr hört sich die Auditorix-Fachjury durch die besten Neuproduktionen des Kinderhörbuchmarktes. Die qualitativ hochwertigsten Kinderhörbücher werden dann im Herbst mit einem Gütesiegel ausgezeichnet. Alle gesiegelten Produktionen werden auf der Website Auditorix - Hören mit Qualität mit Inhaltsangaben, Jurybegründungen – auch in einer kindgerechten Fassung – und kleinen Hörproben präsentiert.

Redaktionell verantwortlich: Erna Hattendorf