Zum Inhalt springen

Interkulturelle Bildung und Erziehung

Interkulturelle Bildung und Erziehung


Interkulturelle Bildung und Erziehung

Kontakte

Grit Diaz de Arce (Mi/Do/Fr)
Tel.: 03378 209-452

Christa Hilbig
Tel.: 03378 209-412

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat sich vor dem Hintergrund der durch Globalisierung und Migration sowie der durch Zusammenwachsen Europas bewirkten kulturellen Pluralisierung unserer Gesellschaft bereits am Ende des vergangenen Jahrhunderts (90er Jahre) den Chancen, Herausforderungen und Fragen gestellt, die sich hieraus für die Interkulturelle Bildung und Erziehung in der Schule ergeben. Im Ergebnis dessen wurden  "Empfehlungen zur Interkulturellen Bildung und Erziehung in der Schule" formuliert (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25.10.1996 i. d. F. vom 05.12.2013) und die Interkulturelle Bildung und Erziehung als Querschnittsaufgabe von Schule definiert.

Ziele und allgemeine Grundsätze

Die folgenden Grundsätze bilden den Rahmen für die systematische interkulturelle Entwicklung von Schulen:

  • Schule nimmt Vielfalt als Potenzial für alle wahr.
  • Schule trägt zum Erwerb interkultureller Kompetenzen im Unterricht aller Fächer und im gesamten Schulleben bei.
  • Schule ist zentraler Ort für den Erwerb bildungssprachlicher Kompetenzen.
  • Schule fördert Zwei- und Mehrsprachigkeit (von Kindern und Jugendlichen mit Familiensprache nichtdeutscher Herkunft) und nutzt diese für die schulische Kommunikation.
  • Schule gestaltet aktiv Bildungs- und Erziehungspartnerschaften mit Erziehungsberechtigten.
  • Schule öffnet neue Handlungs- und Erfahrungsräume für die Interkulturelle Bildung und Erziehung und integriert diese in ihre Schulkultur.

 


Neue Handreichung Interkulturelle Bildung und Erziehung 2019

Interkulturelles Lernen gewinnt als notwendige Reaktion auf gesellschaftliche Entwicklungen mehr und mehr auch an curricularer Bedeutung. Folgerichtig wurde dieses als eines von 13 übergreifenden Themen in den Rahmenlehrplan für die Jahrgangsstufen 1 bis 10 der Länder Berlin und Brandenburg aufgenommen. Mit Umsetzung der Vorgaben für Interkulturelle Bildung und Erziehung im Schulalltag sollen die Schülerinnen und Schüler Kompetenzen weiterentwickeln, um reflektiert, selbstbestimmt und verantwortungsvoll in kultureller Vielfalt handeln zu können.
weiterlesen ...



Das übergreifende Thema Interkulturelle Bildung und Erziehung im neuen Rahmenlehrplan Teil B: Bedeutung des übergreifenden Themas, Kompetenzerwerb, Bezüge zu den Fächern sowie Links und Materialien  -Link zum Rahmenlehrplan online


Redaktionell verantwortlich: Ralf Dietrich, LISUM