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abgeschlossene Modell- und Schulversuche

abgeschlossene Modell- und Schulversuche

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Auf diesen Seiten haben Sie Zugang zu Schul- und Modellversuchen, die abgeschlossen sind. Bitte beachten Sie, dass diese Seiten, als Archiv, nicht gepflegt werden und auch nicht vollständig sein müssen.

Schulversuch

Lernstandsanalyse in der Grundschule

Laufzeit:ab 05/2004

 

Das Projekt Lernstandsanalysen in der Grundschule wird in Kooperation von MBJS, LISUM und der Universität Potsdam entwickelt. Ab 2004/05 wurde zunächst in den Jahrgangsstufen 1 der Grundschulen im Land Brandenburg begonnen, individuelle Lernbiografien zu erfassen und diese mit individuellen Lernplänen zu vernetzen. Lernstandsanalysen für die darauffolgenden Schuljahre sollen folgen. Die pädagogischen Lernstandsanalysen verfolgen das Ziel, mithilfe lernprozessbegleitender Erhebungsverfahren individuelle Hilfen für den Unterricht im Sinne einer möglichst optimalen Passung zwischen der Lernausgangslage des Kindes und den Lernanforderungen der Schule zu erreichen. Die Lernstandsanalysen sollen dazu beitragen, dass Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens, Schreibens und Rechnens (LRS und Rechenschwäche) so rechtzeitig erkannt werden können, dass Hilfen frühzeitig greifen können.

Dabei sind folgende Prinzipien leitend:

  • Prinzip Anerkennung - Jedes Kind soll im Unterricht erleben, dass es kompetent und liebenswert ist
  • Prinzip Kind-Umfeld-Analyse - Die Analyse erfasst die Wechselwirkung zwischen Kind und Umfeld
  • Prinzip Arbeitshypothesen - Ergebnisse von Lernstandsanalysen sind Bilder, die wir uns von Kindern machen, sie können nicht unmittelbar Realität abbilden
  • Prinzip pädagogische Diagnostik - Lernstände von Kindern werden analysiert, um den Unterricht zu verbessern

 Weitere Informationen und Materialien erhalten Sie hier

 

Modellvorhaben

"Stärkung der Selbständigkeit von Schulen" (MoSeS)

Das Modellvorhaben "Stärkung der Selbständigkeit von Schulen" (MoSeS) wurde von 2003 bis 2007 an 18 Schulen im Land Brandenburg durchgeführt.

Zwischen der Autonomie einer Schule und ihrer Qualität gibt es einen kausalen Zusammenhang. Um dieses Beziehungsgeflecht aufzudecken, wurde mit dem Modellvorhaben MoSeS ein Erprobungsraum für 18 ausgewählte Schulen eröffnet, in dem diese Schulen ihre personal- und dienstrechtlichen, verwaltungstechnischen und betriebswirtschaftlichen Angelegenheiten weitgehend selbstständig gestalten konnten.

Pressemeldung des MBJS vom 05.12.2005 auf bildungsklick.de

 

Lernen für den GanzTag

BLK-Verbundprojekt

Laufzeit: 09/2004 - 08/2008

 

Der innovative Gehalt liegt in der dauerhaften, verlässlichen und gleichberechtigten Zusammenarbeit von Schule, Jugendhilfe und weiteren außerschulischen Partnern bei der Konzeption und Umsetzung von Qualifikationsprofilen und Fortbildungsbausteinen. Kern eines gemeinsamen Qualifikationsprofils ist die Verknüpfung von Bildung, Erziehung, Betreuung und individueller Förderung von Kindern und Jugendlichen als Beitrag zur Weiterentwicklung der Qualität in Schule und Kinder- und Jugendhilfe im Rahmen ihres jeweils spezifischen Bildungs- und Erziehungsauftrags und ihrer jeweils spezifischen beruflichen Biographien und Arbeitsbedingungen. Über die Einrichtung eines länderübergreifenden Kooperationsverbundes von Jugendhilfe und Schule wird zudem sichergestellt, dass unter Beachtung der föderalen Strukturen vergleichbare und miteinander kompatible Eckpunkte für die Fortbildung entwickelt werden.

Zielsetzungen für Brandenburg:
Gegenwärtig werden in der Primarstufe Grundschulen zu Ganztagsgrundschulen in offener und teilgebundener Form ausgebaut und in der Sekundarstufe I über die bestehenden Ganztagsschulen im gebundenen Modell weitere Schulen zu Ganztagsschulen im offenen und gebundenen Modell ausgebaut. Ziel ist es, im Rahmen des Bundesprojekts ca. 30 % der Grundschulen und für 30 % der Schülerschaft in der Sekundarstufe I ein Ganztagsangebot zu machen. Die Koordinierung des Gesamtprojektes liegt im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, landesweite Träger der Projekte sind für die schulische Seite das Landesinstitut, in dem auch die Projektleitung des BLK-Verbundprojektes liegt, und für die Kooperation von Schule und Jugendhilfe die Kooperationsstelle "Kobra.net". Regionale Unterstützungssysteme sind in der Sekundarstufe I vorhanden, werden in der Primarstufe gegenwärtig aufgebaut. Bei den einzelnen Vorhaben wird Brandenburg eng mit Berlin kooperieren.

 

Übersicht zum Verbundprojekt

 

Agenda 21 in der Schule - Transfer

Verbundprojekt

Laufzeit: 08/2004 - 07/2008

 

"Bildung für eine nachhaltige Entwicklung soll zur Realisierung des gesellschaftlichen Leitbilds einer nachhaltigen Entwicklung im Sinne der Agenda 21 beitragen und hat zum Ziel, die Menschen zur aktiven Gestaltung einer ökologisch verträglichen, wirtschaftlich leistungsfähigen und sozial gerechten Umwelt unter Berücksichtigung globaler Aspekte zu befähigen.

In den Programmschulen aller Bundesländer sind geeignete Inhalte, Methoden und eine entsprechende Lernorganisation für eine Bildung für eine nachhaltige Entwicklung erprobt, um Lernprozesse zu initiieren, die zum Erwerb von Gestaltungskompetenzen beitragen. Diese Ressourcen und Ergebnisse sollen genutzt, verstetigt und auf weitere Schulen disseminiert werden. Die Leitidee für den Transfer baut dabei auf vorhandene Strukturen in Brandenburg und Bedürfnisse der Lehrkräfte auf. Die Basis für den Transfer ist der enge Austausch von Lehrkräften und Beratern für den ÜTK ökologische Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit, dem LISUM Bbg sowie außerschulischen Institutionen.

Die Schulen Brandenburgs beteiligten sich aktiv an den lokalen bzw. regionalen Agenda-21-Prozessen des BLK-Programms Agenda 21 und wirken mit bei der Gestaltung von Agenda-Aktivitäten und bringen ihr Profil in die lokalen Prozesse ein. Die Arbeitsergebnisse sind auf der Homepage dokumentiert (mehr)

 

Sprachenlehren und -lernen als Kontinuum (Fremdsprachen)

BLK - Verbundprojekt

Laufzeit: 10/2003 - 12/2006


Schulpraktische Strategien in 4 Modulen zur Überbrückung von Schnittstellen im Bildungssystem.

Modul 1: Überbrückung von Schnittstellen mit Hilfe curricularer Vorgaben auf der Grundlage des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens.
Modul 2: Überbrückung der Schnittstelle zur Sekundarstufe I durch lokal/regional organisierte Kooperationsverfahren.
Modul 3: Entwicklung von exemplarischen schulstufenübergreifenden Modulen für die Lehreraus-und-fortbildung.
Modul 4: Erstellung eines gemeinsamen, flexibel einsetzbaren Portofolios.

 

Brandenburg beteiligte sich mit fünf Grundschulen an der Umsetzung der Module 1 sowie 3 und fungierte als Modulsprecher für das Modul 1. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgte durch die Universität Gießen.

 

Demokratie lernen & leben

BLK-Programm

Laufzeit: 04/2002 - 03/2006


Am 01. April 2002 begann in Brandenburg im Rahmen des BLK-Modellprogramms "Demokratie lernen und leben" das Vorhaben "Neue Beteiligungsformen für Schülerinnen und Schüler an der Gestaltung von Schulen", an dem 12 Schulen unterschiedlicher Schulformen beteiligt sind. Ziel des Programms ist es, an Schulen einen nachhaltigen und langfristigen Schulentwicklungsprozess in Gang zu setzen, in dem auf individueller Ebene demokratische Handlungskompetenzen bei Schülerinnen und Schülern gefördert und auf institutioneller Ebene demokratische Elemente von Schulklima und Schulkultur weiterentwickelt werden. Die brandenburgischen Programmschulen, die nach einer Ausschreibung ausgewählt wurden, bearbeiteten aus diesem komplexen Themenfeld insbesondere die Aspekte "Schülermitbeteiligung in Schule und Unterricht" (7 Schulen) sowie "Entwicklung demokratischen Handelns über die Öffnung von Schulen in ihr kommunales Umfeld" (5 Schulen)

Das Multiplikatorenprogramm des BLK-Modellprogramm "Demokratie lernen und leben" qualifizierte Pädagogen/innen, Psychologen/innen, Sozialpädagogen/innen und weitere interessierte Personengruppen zu Beraterinnen und Beratern für Demokratiepädagogik.
Das bundesweite Qualifizierungsprogramm wurde vom Landesinstitut für Schule und Medien Brandenburg in Ludwigsfelde entwickelt. Dazu wurde eine Arbeitsstelle Multiplikatorenprogramm eingerichtet, die das Programm bis 2007 durchführt und koordiniert .

 

Das Programm der Qualifizierung von Beraterinnen und Beratern für Demokratiepädagogik mit ausführlichen Ergebnissen wurden auf einer CD-ROM zusammengefasst, deren Inhalt Sie hier finden.

 

Im Internet erhalten Sie weitere Informationen unter www.blk-demokratie.de

 

Modellprojekt "Profilbildung Medien und Kommunikation in der gymnasialen Oberstufe" (MuK)

BLK-Programm

Laufzeit: 1998 -2003

 

Das Land Brandenburg beteiligte sich sehr erfolgreich  am Modellprojekt "Profilbildung Medien und Kommunikation in der gymnasialen Oberstufe" (MuK) - eine komplexe Konstruktion aus Aspekten der Schulorganisation und -entwicklung, der Entwicklung innovativer Unterrichtskonzepte und der systematischen Einbeziehung traditioneller und neuer Medien im Rahmen der Curriculum-Entwicklung.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Weitere Modell- und Schulversuche

BLK-Programm

"Steigerung der Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts" (SINUS-Transfer)

Laufzeit: 08/2003 - 07/2005 


In diesem BLK-Programm geht es um die Verbreitung (Dissemination) der positiven Erfahrungen des ebenfalls durch die Bund-Länder-Kommision in der Zeit von 1998 bis 2003 geförderten Programms "Steigerung der Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts" (Sinus).
Im Land Brandenburg nahmen 41 Schulen, die in sechs regionalen Schulsets organisiert waren, an diesem Projekt teil. Die Schulsets wurden durch eine Koordinatorin oder einen Koordinator betreut. Diese Betreuung umfasste die Hilfestellung bei der Festlegung von Arbeitsschwerpunkten, die Unterstützung bei der Entwicklung bzw. Erprobung von SINUS-orientierten Materialien ebenso wie bei der Evaluation der gemachten Erfahrungen. Landesweit wurden für die beteiligten Schulen ausgehend von den Bedürfnissen Fortbildungstagungen gestaltet, die u. a. den landesweiten Erfahrungsaustausch sichern sollen. Die inhaltliche Arbeit war dabei wie folgt modular strukturiert:

  • Weiterentwicklung der Aufgabenkultur
  • Naturwissenschaftliches Arbeiten
  • Aus Fehlern lernen
  • Sicherung des Basiswissens
  • Kumulatives Lernen
  • Fachübergreifendes und fächerverbindendes Arbeiten       
  • Fördern von Mädchen und Jungen
  • Entwicklung von Aufgaben für die Kooperation von Schülern
  • Verantwortung für das eigene Lernen stärken
  • Erfassen und Rückmelden von Kompetenzzuwachs
  • Qualitätssicherung innerhalb der Schule          

 

Schulversuch

Optimierung des Schulanfangs: Fachliches und soziales Lernen in einer integrierten Eingangsphase unter Einbeziehung förderdiagnostischer Aufgaben (FLEX)

Laufzeit: 08/1999 - 07/2004


Bezug nehmend auf § 19 Abs. 5 BbgSchulG wurde in zwei Grundschulen eine integrierte, flexible Eingangsphase entwickelt und erprobt. Alle schulpflichtigen Kinder wurden aufgenommen. Es erfolgten keine Zurückstellungen oder Wiederholungen. Vorzeitige Einschulung sollte unterstützt werden. Die Verweildauer in der Eingangsphase betrug flexibel zwischen ein und drei Jahre (danach Versetzung in die 3. Jahrgangsstufe). Es sollte keine Anrechnung eines 3. Verbleibjahres auf die Vollzeitschulpflicht erfolgen. Es wurde geprüft, ob ein Verzicht auf die formale Feststellung von sonderpädagogischem Förderbedarf für die Bereiche Lern- und Sprachbehinderung und Verhaltensstörung zugunsten von kontinuierlicher förderdiagnostischer Begleitung der jahrgangsübergreifenden Lerngruppen sinnvoll ist. Ein pädagogisch-didaktisches und unterrichtsorganisatorisches Konzept zur optimalen und gezielten Förderung aller Kinder sollte entwickelt und erprobt werden.

 

Schulversuch

Birkenwerder

Laufzeit: 08/1998 - 07/2005


Gegenstand des Versuchs war die Entwicklung und Erprobung einer neuartigen schulorganisatorischen Form der gemeinsamen Beschulung körperbehinderter und nicht körperbehinderter Schülerinnen und Schüler in einer Grundschule und in einer Gesamtschule, sowie der damit verbundene Steuerungs- und Kooperationsprozess. Die Kombination von Lernen in Kooperationsgruppen in den Jahrgangsstufen 4 - 10 als neue Differenzierungsform mit Lernen in Klassen mit zielgleichem und zieldifferentem gemeinsamen Unterricht von Schülerinnen und Schülern mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf bildete den Schwerpunkt des Versuchs.

 

Schulversuch

Schule 22 Potsdam/Primarstufe und Sek. I

Laufzeit: 08/1998 - 07/2004

 

Primarstufe: Im Rahmen des an der Primarstufe der Schule 22 in Potsdam bereits praktizierten Montessorikonzepts soll die verbale Leistungsbeurteilung auch in den Jahrgangsstufen 3 - 6 entwickelt und erprobt werden.

Sekundarstufe I: Nach Wiedereinrichtung einer Gesamtschule am Standort der Schule 22 sollen - ebenso wie in der Primarstufe - in den jahrgangsgemischten Lerngruppen anstelle von Jahrgangsklassen sowie in den jahrgangsbezogenen, fachleistungsdifferenzierten Kursen in den Klassenstufen 7 und 8 die schriftlichen Informationen zur Lernentwicklung anstelle von Ziffernnoten entwickelt und erprobt werden.

 

BLK-Programm "Systematische Einbeziehung von Medien, Informations- und
Kommunikationstechnologien in Lehr- und Lernprozesse" (SEMIK)

Brandenburgisches Programmelement:

"Profilbildung 'Medien und Kommunikation'  in der gymnasialen Oberstufe" (MuK)

Laufzeit: 08/1998 - 01/2003

 

Im Rahmen der Programmförderung wurde MuK als brandenburgisches Programmelement eingebracht. An der Voltaire-Gesamtschule Potsdam (Pilotschule) und fünf Netzwerkschulen wird in der gymnasialen Oberstufe die Möglichkeit erprobt, durch eine Koppelung von bzw. Abstimmung zwischen Basis-/Grundkursen neben originären - über die jeweilige EPA der beteiligten Fächer definierten - Kompetenzen gleichzeitig Fähigkeiten in der interdisziplinären Zusammenarbeit und eine umfassende Medienkompetenz als wichtige Schlüsselqualifikation für die Berufs- und Studierfähigkeit zu erwerben.

 

BLK-Programm

Steigerung der Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts (SINUS)

Laufzeit: 04/1998 - 03/2003


Mit der Beteiligung an diesem Programm reagiert das Land Brandenburg - neben 14 anderen Bundesländern - auf die Befunde der TIMSS-Studie für Deutschland, die Anstrengungen zur Weiterentwicklung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts in der Sekundarstufe I dringend nahelegen. Fünf Jahre lang werden die Lehrkräfte einer Pilotschule und von fünf Netzwerkschulen in den Fächern Mathematik und Naturwissenschaften insbesondere zu folgenden Schwerpunkten Unterrichtsvorhaben entwickeln und erproben:

  • Weiterentwicklung der Aufgabenkultur
  • Aus Fehlern lernen
  • Prüfen - Erfassen und Rückmelden von Kompetenzzuwachs
  • Fördern von Mädchen und Jungen.

Die fachliche Koordination und Beratung der Schulen erfolgt länderübergreifend durch das Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) der Universität Kiel. Ein länderübergreifender Austausch über Arbeitsergebnisse und Konzepte ist wesentlicher Bestandteil des Programms. Die Ergebnisse werden in Unterrichtsmaterialien und in die Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte einfließen.

 

BLK-Programm "Qualitätsverbesserung in Schulen und Schulsystemen" (QuISS)

Brandenburgisches Programmelement:

"Selbstständige Schulen und Schulaufsicht" (SeSuS)

Laufzeit: 04/1999 - 03/2004


Brandenburg beteiligt sich neben elf weiteren Bundesländern an diesem länderübergreifenden Vorhaben mit zwei Schulsets, d. h. mit zwei Schulämtern und jeweils sechs Schulen in deren Zuständigkeitsbereichen. Die Schwerpunkte des brandenburgischen Modellversuchs liegen in den neuen Steuerungsbeziehungen zwischen selbständigen Schulen und Schulaufsicht bei der Umsetzung der Vorgaben von § 129 Abs. 3 des brandenburgischen Schulgesetzes: Verabredung pädagogischer Ziele, Auswertung von Arbeitsergebnissen, regelmäßiger Bericht an die Schulaufsicht, wobei die Qualitätsentwicklung und -sicherung von Unterricht und Erziehung im Vordergrund stehen wird.

 

Komplexe innovative Kompetenzentwicklung in Schulen (KIK in Schulen)

Laufzeit: 08/2008 - 07/2011

 

"KIK in Schulen" entwickelt eine Implementationsstrategie für eine zukunftsträchtige und nachhaltige Entwicklung von Schulen. Die Leistungsfähigkeit einer Schule wird durch unterschiedliche Faktoren bestimmt, die in einem interdependenten Verhältnis zueinander stehen.

Das Projekt ist so konzipiert, dass in die heterogenen Prozesse, die den Schulalltag maßgeblich abbilden, innovativ steuernd interveniert wird. Alle Maßnahmen sind auf die Realisierung der Vorgaben des Orientierungsrahmens Brandenburg hin ausgerichtet. Die Schulrealität wird in ihrer gesamten Komplexität Gegenstand innovativen Handelns. Demzufolge sind alle Personengruppen involviert, die auf die Gestaltung des Schullebens maßgeblichen Einfluss ausüben:

  • Schülerinnen und Schüler, deren Kompetenz zum selbständigen, kooperativen und erfolgreichen Lernen weiterentwickelt werden soll
  • das Lehrpersonal, dessen Kompetenz zur Individualisierung von Lernprozessen und zur Kooperation gestärkt werden soll
  • die Schulleitung, deren Kompetenz zum Schulmanagement weiter professionalisiert werden soll
  • die Eltern, die an der innovativen Profilbildung der Schule unterstützend mitwirken sollen.

Redaktionell verantwortlich: André Koch, LISUM