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Arbeitsschutz an Schulen in Brandenburg

Coronavirus – Arbeitsschutz aktuell

Die Arbeitswelt und ihre Beschäftigten sind konfrontiert mit einer völligen Veränderung des gesellschaftlichen, des ökonomischen, des kulturellen und des sozialen Lebens.

Das Coronavirus verändert unsere Arbeits- und Lebenswelt und bringt viele Fragen mit sich, auf die wir noch keine Antworten haben.

Es ist keine einfache Situation, in der wir uns befinden, ganz egal, welche Position wir in unserer Gesellschaft einnehmen.

Das Virus mit seinen Auswirkungen ernst nehmen und erkennen, dass sinnvolle Maßnahmen zum Schutz der Menschen oberste Priorität in unserer jetzigen Lebensphase haben: Denn die Gesundheit ist das höchste Gut, das wir haben.

Jeder von uns muss bereit sein, Verantwortung zu übernehmen. Es kommt darauf an, eine Haltung zu entwickeln, gesundheitliche Risiken zu minimieren und solidarisch andere zu unterstützen, das Gleiche zu tun.

Hier finden Sie Hinweise des RKI, was Personen mit einem erhöhten Risiko besonders beachten sollten. Die jeweils aktuellste Corona-Information unseres arbeitsmedizinischen Dienstes  kann von der Formulardatenbank abgerufen werden. Zum Informationsblatt zum Coronavirus (IG_60)

Kurz erklärt:

Coronavirus: Coronaviren sind eine Virusfamilie, zu der auch das derzeit weltweit grassierende Virus Sars-CoV-2 gehört. Da es anfangs keinen Namen trug, sprach man in den ersten Wochen vom "neuartigen Coronavirus".

Sars-CoV-2: Die WHO gab dem neuartigen Coronavirus den Namen "Sars-CoV-2" ("Severe Acute Respiratory Syndrome"-Coronavirus-2). Mit der Bezeichnung ist das Virus gemeint, das Symptome verursachen kann, aber nicht muss.

Covid-19: Die durch Sars-CoV-2 ausgelöste Atemwegskrankheit wurde "Covid-19" (Coronavirus-Disease-2019) genannt. Covid-19-Patienten sind dementsprechend Menschen, die das Virus Sars-CoV-2 in sich tragen und Symptome zeigen.

Das aktuelle Ziel aller getroffenen Maßnahmen ist die Verlangsamung der Coronavirus-Pandemie!

Schulschließungen verfolgen das Ziel, Menschen auf Abstand zu halten, Virusübertragungen zu verhindern und die Dynamik des Ausbruchs abzuschwächen.

Gemäß § 3 Biostoffverordnung werden Biostoffe anhand des Infektionsrisikos in 4 Risikogruppen eingeteilt. Dies dient dazu, dass Arbeitgeber geeignete und praxisgerechte Schutzmaßnahmen ergreifen können.

Das Coronavirus (SARS-CoV-2) wurde am 19.02.2020 aus Präventionsgründen in die Risikogruppe 3 nach BioStoffV eingestuft, da zum momentanen Zeitpunkt eine endgültige Einschätzung des Risikopotenzials des Coronavirus noch nicht abgegeben werden kann. Dies ist zurückzuführen auf die derzeit vorhandenen Daten zur Epidemiologie, die momentan fehlenden Möglichkeiten zur Impfprävention und Krankheitstherapie, sowie der großen Verbreitungsmöglichkeit in der Bevölkerung.

Risikogruppe 3

    Biostoffe, die eine schwere Krankheit beim Menschen hervorrufen und eine ernste Gefahr für Beschäftigte darstellen können
    Die Gefahr einer Verbreitung in der Bevölkerung kann bestehen, doch ist normalerweise eine wirksame Vorbeugung oder Behandlung möglich

Für Schuleiterinnen und Schulleiter und das Kollegium bedeutet dies: Es ist vor allem strikt auf die Einhaltung von Hygienemaßnahmen in der Schule und im engeren Umfeld der Schule (Schulhof, Turnhalle etc.) zu achten. Durch die Einhaltung von festgelegten Arbeitsschutzmaßnahmen kann das Infektionsrisiko für Beschäftigte reduziert und die Verbreitung des Virus verringert werden.

Schulleiterinnen und Schulleiter stellen sicher, dass sowohl die Beschäftigten, als auch die Schülerinnen und Schüler zum hygienischen Verhalten am Arbeitsplatz Schule belehrt werden. Auf der Formulardatenbank sind „Wertvolle TIPPS zur Vermeidung einer Corona-Infektion“ hinterlegt. In den Sanitär- und Klassenräumen sollen Piktogramme zum Händewaschen und zur allgemeinen Hygiene ausgebracht werden.

Piktogramme können hier abgerufen werden.

Allgemein

Schulleiterinnen und Schulleiter helfen mit, durch eine sehr gut überlegte Arbeitsorganisation vielen Lehrerinnen und Lehrern die Arbeit von zu Hause zu ermöglichen (zunächst bis zum 17. April 2020).

Im Detail

RS, Mitteilungen des MBJS und der staatlichen Schulämter beachten.

Arbeitsmedizinische Sprechstunden

Arbeitsmedizinische Sprechstunden finden statt. Jedoch nur telefonisch. Termine sind auf dem Bildungsserver abrufbar. Sollte die Termindisposition des AMD nicht erreichbar sein, so können Sie auch eine Terminanfrage per Mail an die Betriebsärztin senden.

Arbeitspsychologische Sprechstunden

Arbeitspsychologische Sprechstunden finden statt. Jedoch nur telefonisch. Termine sind auf dem Bildungsserver abrufbar. Sollte die Termindisposition des AMD nicht erreichbar sein, so können Sie auch eine Terminanfrage per Mail an die Betriebsärztin senden.

Coaching Führungskräfte

Unsere Arbeitspsychologin Frau Jänisch und ggf. Weitere stehen für ein telefonisches Coaching der Schulleiterin und des Schulleiters zur Verfügung. Eine Terminanfrage senden Sie bitte per E-Mail an jeanisch(at)de.tuv.com

Beratung bei dramatischen Ereignissen.

Unsere Arbeitspsychologin Frau Jänisch und ggf. Weitere stehen für eine telfonische Beratung der Schulleiterin und des Schulleiters oder einer Lehrkraft und des pädagogischen Personals zur Verfügung. Eine Terminanfrage senden Sie bitte per E-Mail an jeanisch(at)de.tuv.com

Beratung durch ihre Sicherheitsfachkraft beim Kompetenzzentrum für Arbeitssicherheit und Gesundheit in Potsdam.

Mit dem Tam „Sicherheitsfachkräfte an Schulen“ ist abgesprochen, dass Sie unbürokratisch per E-Mail Kontakt aufnehmen können.

Beratung durch ihren Betriebsarzt beim AMD TÜV Rheinland

Mit dem Team der Betriebsärzte ist abgesprochen, dass Sie unbürokratisch per E-Mail Kontakt aufnehmen können.

Ansprechpartner

Da auch die genannten Personen ausfallen können, kann nicht garantiert werden, dass alle Abläufe überall reibungslos funktionieren werden.

StSchA BB

Dr. Michael Franz, michael.franz(at)de.tuv.com

StSchA CB

Damiela Mandy Weimann, daniela.mandy.weimann(at)de.tuv.com

StSchA FF

Erika Hinrichs, erika.hinrichs(at)de.tuv.com
Dr. Ulrike Zeeck, ulrike.zeeck(at)de.tuv.com

StSchA NP

Kathrin Lloyd, katrin.lloyd(at)de.tuv.com

Stadt Potsdam:Markus Müller, markus.mueller(at)ksg.brandenburg.de
Stadt Brandenburg:Ilona Knoll, ilona.knoll(at)ksg.brandenburg.de
Landkreis Potsdam-Mittelmark  Rainer Hörster, rainer.hoerster(at)ksg.brandenburg.de
Landkreis Teltow- Fläming:Rainer Hörster, rainer.hoerster(at)ksg.brandenburg.de
Stadt Cottbus:Andrea Haberland, andrea.haberland(at)ksg.brandenburg.de
Paul Koch, paul.koch(at)ksg.brandenburg.de
Landkreis Dahme-Spreewald:Paul Koch, paul.koch(at)ksg.brandenburg.de
Landkreis Elbe-Elster:Holger Krampe, holger.krampe(at)ksg.brandenburg.de
Landkreis Oberspreewald-Lausitz:Katrin Sauer-Ziesmer, katrin.sauer-ziesmer(at)ksg.brandenburg.de
Landkreis Spree-Neiße:Andrea Haberland, andrea.haberland(at)ksg.brandenburg.de
Stadt Frankfurt/Oder:Lothar Priebe, lothar.priebe(at)ksg.brandenburgt.de
Landkreis Barnim:Doritt Köckritz, doritt.koeckritz(at)ksg.brandenburg.de
Gunther Otto, gunther.otto(at)ksg.brandenburg.de
Landkreis Uckermark:Doritt Köckritz, doritt.koeckritz(at)ksg.brandenburg.de
Landkreis Märkisch-Oderland:Gunther Otto, gunther.otto(at)ksg.brandenburg.de
Landkreis Oder-Spree:Lothar Priebe,  lothar.priebe(at)ksg.brandenburg.de
Landkreis Prignitz:Mario Kühn, mario.kuehn(at)ksg.brandenburg.de
Landkreis Ostprignitz-Ruppin:Mario Kühn, mario.kuehn(at)ksg.brandenburg.de

Weiteres

  • Das Immunsystem wird gestärkt durch eine ausgewogene Mischkost mit viel Gemüse und Obst sowie ausreichend Schlaf und ein bisschen Sport. Da Rauchen das Risiko einer Erkrankung mit dem neuen Coronavirus um das 14-fache erhöht, gibt es jetzt einen weiteren guten Grund, mit dem Rauchen aufzuhören.In diesem Jahr stehen allen Schulen Mittel zur Verfügung (Richtwert 50 € pro Person).
  • Mit dem Leiter der Arbeitsstelle BGF ist abgestimmt, dass die Mittel vorrangig zur Stärkung des Immunsystems der Lehrkräfte eingesetzt werden sollen.
  • Unsere koordinierende Betriebsärztin, Frau Dr. Zeeck, wird Ihnen dazu hier in Kürze Empfehlungen geben.

Tagesaktuelle Informationen des Robert-Koch-Instituts Das RKI steht im engen Austausch mit der WHO. Die Informationen werden im RKI von einem Expertenteam täglich zusammengefasst („Epidemic Intelligence“) und dann anderen Behörden und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) Eine Information der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

 Der TÜV Rheinland hat ein Informationsblatt zum Coronavirus (IG_60) veröffentlicht. Das Informationsblatt ist auf unserer Formulardatenbank hinterlegt und unter dem Abschnitt: Informationen zu weiteren Themen der Gesundheit zu finden. Weiterhin stehen hier für Sie die Informationsblätter Allgemeine Hygiene (I-G23) und Händehygiene (I-G11) zum download bereit.

Redaktionell verantwortlich: André Koch, LISUM