Entwicklung psychosozialer Kompetenzen

Entwicklung psychosozialer Kompetenzen

Von der Pandemie besonders betroffene Schülerinnen und Schüler benötigen neben fachlicher Förderung Unterstützung bei der (Wieder-) Entwicklung ihrer individuellen Stärken  und ihres Selbstbewusstseins. Ihre Selbstwirksamkeit und Teilhabe werden gestärkt, wenn sie für sich selbst und andere Verantwortung übernehmen können. Auf dieser Seite werden exemplarisch Projekte, Materialen und Unterstützungssysteme vorgestellt, die sich diesen Themen widmen.



Selbstwirksamkeit stärken/Handeln in der Schulgemeinschaft

Dieser Wettbewerb möchte Schülerinnen und Schüler anregen, Erlebnisse und Gedanken, die sie seit einem Jahr begleiten, niederzuschreiben oder in anderer Form zu präsentieren. Die Geschichten oder anderen Produkte werden gesammelt und veröffentlicht.

Das Material bietet für die Primarstufe ein vielseitiges Angebot an Lerngelegenheiten für die Wertebildung und die demokratische inklusive Schulentwicklung. Demokratische Werte werden in immer neuen Lernzusammenhängen gelernt, geübt und erprobt. Hands for Kids ist in fünf Bausteine und Lernfelder mit zwei Zusatzbausteinen gegliedert.

In Ergänzung des Rahmenlehrplans für die Jahrgangsstufen 1 - 10 für Berlin und Brandenburg werden Präzisierungen und Anregungen für den fachübergreifenden und fachbezogenen Unterricht dargestellt.  Kompetenzebereiche darin sind z. B. Stressbewältigung und Suchtprävention.

Hrsg.: Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg, 2021

In Ergänzung des Rahmenlehrplans für die Jahrgangsstufen 1 - 10 für Berlin und Brandenburg werden Präzisierungen und Anregungen für den fachübergreifenden und fachbezogenen Unterricht dargestellt.
Kompetenzbereiche darin sind z. B. Gestalten und Teilhaben.

Hrsg.: Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg, 2021

Dieser Projektbericht bietet Praxisbeispiele und Unterstützungsangebote für Schulen, ebenso das Konzept der "Medienscouts" (Gleichaltrige unterstützen einander) und Ideen für Elternschulungen.

Hrsg.: Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg, 2017

Die Fibel beschreibt Wege, wie in der Schule präventiv mit pädagogischen Lernarrangements gearbeitet werden kann. Anhand von Fallbeispielen können auch Schülerinnen und Schüler tätig werden, um Mobbing vorzubeugen.

Hrsg.: Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg, 2008

Die Fibel fokussiert auf das Potential von sozialem und kooperativem Lernen zur Prävention von Konflikt- und Gewaltsituationen.

Hrsg.: Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg, 2009

Dieses bundesweite Schulprojekt zur Vermeidung von Mobbing kann in den Schulen ab Jahrgangsstufe 5 mit Unterstützung von BUSS-Berater:innen durchgeführt werden.

Die Tagungsdokumentation fasst Informationen und Material zum Klassenrat zusammen. Durch die Umsetzung der Prinzipien "Anerkennung, Selbstwirksamkeit, Verantwortung übernehmen" entwickeln die Schülerinnen und Schüler im Klassenrat ihre sozialen und kommunikativen Kompetenzen.

Lernen durch Engagement bzw. Servicelernen verbindet gesellschaftliches Engagement mit fachlichem Lernen.
Schülerinnen und Schüler engagieren sich in realen Projekten in ihrem Umfeld.

Überblick zum Thema und zur Methode durch die Stiftung Lernen durch Engagement.

Diese Seite zeigt kreative Beispiele zum Lernen durch Engagement in bzw. nach der Coronazeit aus verschiedenen Bundesländern.

Wie kommen Schülerinnen und Schüler gut durch die Coronazeit? Hier gibt es Praxisbeispiele und Anregungen mit einem "Lernimpuls Corona" auf dem Bildungsserver Rheinland-Pfalz.

Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II können mit dieser  Methode Kompetenzen für eine gewaltfreie und empathische Kommunikation erwerben und trainieren.

Junge Menschen sind oft zu kritisch mit sich selbst. Damit setzen sie sich unter Stress. Hier lernen sie, sich selbst verständnisvoll und freundlich zu begegnen. So können sie schwierige Situationen meist besser bewältigen.

Zwischen Oktober 2021 und September 2022 werden insgesamt drei bundesweite Aktionstage stattfinden. Das heißt, Sportvereine in ganz Deutschland sind dazu aufgerufen, rund um drei festgelegte Termine eigene Veranstaltungen zum Beispiel in Form von Familiensportfesten, Tage der offenen Tür, Sportaktion im Quartier oder Projekttagen durchzuführen. Förderung kann beantragt werden.

Es werden mobile Lernhilfen für Kinder und Jugendliche in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe vorgestellt, auch für geflüchtete Familien, ebenso das „Street College“ für Jugendliche und junge Erwachsene und Lerntandems von Sozialarbeiter:innen und Lehrkräften.

Soziales Lernen sowie die Bindungen von Kindern und Jugendlichen untereinander sollen durch zielgruppengerechte Angebote vor Ort gefördert werden. Dafür wird die DKJS einen Zukunftsfonds aufsetzen, über den Mittel von Partner:innen und lokalen Akteur:innen beantragt werden können. Förderbare Projekte können verschiedene Ansätze aufgreifen und sich an Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen richten
Es gibt Informationsmaterialien und Beispielprojekte.

Wer in der Schulgemeinschaft gute und umsetzbare Vorschläge ausarbeitet und Mehrheiten organisiert, kann Dinge verändern. Jugendliche lernen auf diese Art und Weise, dass sie mit Engagement und Verantwortung ihren Lebensraum gestalten und verändern können. Aula  verbindet mediale Bildung mit politischer Bildung.

In dieser aktuellen Handreichung gibt es Aussagen zu Mobbing online und offline, zu Interventionsmodellen und der Verankerung von gegen das Mobbing gerichteten Maßnahmen in der Schulgemeinschaft.

MindMatters ist ein bundesweites, wissenschaftlich begleitetes und in der Praxis erprobtes Programm. Es basiert auf dem Konzept der "Guten gesunden Schule" und möchte Schulen dabei unterstützen, die psychische Gesundheit der Beteiligten zu verbessern und damit auch die Bildungsqualität der Schule zu entwickeln.

Mentor:innenprogramme/Unterstützung in der Peer Group

Hier gibt es ein Beispiel, wie Schülerinnen durch persönliche Mentorinnen individuell gefördert werden können. 
Dieses Programm aus Bayern und Baden-Württemberg ist für Leistungsstärkere gedacht, bietet aber möglicherweise Anregung für eigene Mentor:innenprojekte.

Informationsbroschüre zur Vernetzung und persönlichen Betreuung per Mail, Chat, Forum im Programm.

In diesem Programm gibt es eine Vernetzung von schulischer Förderung mit den Mentorinnenprogrammen (in Kooperation mit der Initiative "Leistung macht Schule")

"Individuelles Lerncoaching verbessert die menschlichen Beziehungen – und damit auch die schulischen Leistungen".
Hier werden mit einem Orientierungsrahmen und einer Lernagenda Vorschläge gemacht, wie durch eine gute Beziehungskultur die schulischen Leistungen verbessert werden können.

Die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung bietet  hier für Jugendliche den Austausch mit andere Jugendlichen zu Themen wie z. B. Einsamkeit, per Chat oder Forum, und erfahrene Beraterinnen und Berater, die sie per Mail oder Einzelchat unterstützen.

Dieses Projekt der Universität Hildesheim bietet Schülerinnen und Schülern ab 14 Jahren Austausch und Hinweise auf Projekte und Hilfen zur Bewältigung der Pandemieerfahrungen. Es gibt Informationen, ein Podcast und die Aufforderung, die eigenen Erfahrungen mit anderen zu teilen.

Geflüchtete verbessern durch Mentor:innenprogramme ihre Deutschkenntnisse und nehmen mehr am gesellschaftlichen Leben teil (Bericht, Programmevaluation).

Umgang mit Schulverweigerung

Das brandenburgische kobra.net hat Materialien, Videos, einen Leitfaden und Qualitätsstandards zum Thema "Schulverweigerung" veröffentlicht.

Wie entstehen Schulmüdigkeit und Schulverweigerung? – Was kann man tun? Es werden u.a. Formen, Ausprägungen und Hintergründe von Schulmüdigkeit dargestellt. Handlungsoptionen werden erläutert.

Diese Handreichung aus Sachsen für Lehrerinnen und Lehrer enthält Erläuterungen zu den Hintergründen von Schuldistanz bis hin zu Checklisten für die Intervention.

Hrsg.: Sächsisches Staatsministerium für Kultus, 2007

Projekte für Schülerinnen und Schüler mit verfestigtem schulverweigernden Verhalten
Lernwerkstatt "Plan B(ildung)" Velten

Dieses Beispiel für ein Projekt für Schulverweigerer an der Barbara-Zürner-Oberschule Velten gehört zum Projekt "Lernwerkstätten" in Brandenburg.

Lernwerkstatt "Offi" in Bad Freienwalde

Die Lernwerkstatt "OFFi" wird in Kooperation mit der Erna- und Kurt-Kretschmann-Oberschule in Bad Freienwalde durchgeführt und richtet sich an aktiv und passiv schulverweigernde Jugendliche (analog "Plan B(ildung)" in Velten).

Die Handreichung für Schulen zum Umgang mit Schulverweigerung unterstützt die Implementierung pädagogischer Umgangsformen bei Schulverweigerung in der Schule. Der praxisorientierte Leitfaden erläutert u. a. Handlungsschritte und Interventionsmöglichkeiten und zeigt außerschulische Hilfsangebote auf.

Hrsg.: MaßArbeit kAöR, Übergangsmanagement Schule – Beruf, Handlungsfeld Schulverweigerung unter Beteiligung der Arbeitsgruppe Handreichung, 2013

Elternkooperation

Diese Seite enthält Hinweise und Links für Eltern zu verschiedenen schulischen Situationen, z. B. auch zu Schulversagen, Nachhilfe und schulischen Übergängen.

Die Broschüre zeigt auf, wie die Bildungspartnerschaft von Schule und Eltern im Rahmen der Leseförderung gedacht und gestaltet werden kann. Gegliedert in die vier Bereiche "Die Familie als Partner in der Leseförderung willkommen heißen" "Eltern über Leseförderung informieren – sich gemeinsam respektvoll darüber austauschen", "Die Familie als anregenden Lese(lern)ort unterstützen", "Eltern als Mitgestalter von Lesekultur an der Schule einbeziehen" wird anhand vielfältiger praxiserprobter Anregungen dargestellt, wie Schule und Familie zusammenwirken können und Eltern dabei auf der Grundlage ihrer ganz spezifischen Erfahrungen mit ihren eigenen Kindern partnerschaftliche und aktive Teilhabe ermöglicht wird.

Hrsg.: Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg, 2015

Redaktionell verantwortlich: Thomas Hirschle, LISUM