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Gewaltprävention


Rechte Gewalt - Eine Herausforderung für Schulen

Handreichung für einen professionellen Umgang mit Betroffenen rechter Gewalt im Kontext Schule

Zur Unterstützung von Lehrer*innen und Sozialarbeiter*innen im professionellen Umgang mit rechten Mobbing, Hate Speech, Pöbeleien oder physischer Gewalt stellt die Opferperspektive als Brandenburger Fachberatungsstelle für Betroffene rechter Gewalt Hinweise zum Umgang mit betroffenen Schüler*innen und ihren Erziehungsberechtigten zur Verfügung. Die gesamte PDF kann heruntergeladen.werden unter https://www.opferperspektive.de/aktuelles/rechte-gewalt-eine-herausforderung-fuer-schulen
Gedruckte Exemplare können kostenfrei bestellt werden bei der 

Opferperspektive e.V., Rudolf-Breitscheid-Str. 164, 14482 Potsdam, Telefon: 0331 8170000, Telefax: 0331 8170001
E-Mail: info@opferperspektive.de

Orientierungs- und Handlungsrahmen GEWALTPRÄVENTION

Der Orientierungs- und Handlungsrahmen für das übergreifende Thema GEWALTPRÄVENTION stellt in Ergänzung des Rahmenplans Berlin-Brandenburg eine Präzisierung und Anregung für den fachübergreifenden und fachbezogenen Unterricht dar. Er bietet darüber hinaus eine Orientierung für eine mögliche schulweite Implementierung des Themas Gewaltprävention, die – neben den Schülerinnen und Schülern – auch weitere Ebenen bzw. Zielgruppen an einer Schule einbezieht.

Der Handlungsrahmen kann hier heruntergeladen werden: https://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/themen/Gewaltpraevention/Broschueren/OHR_Gewaltpraevention_WEB_2018_10_23.pdf

Handreichung Schulmediation

Die Berliner Handreichung zum Thema Schulmediation bietet einen Überblick über die Schulmediation und zeigt die verschiedenen Gelingensbedingungen auf. Sie kann als Anregung für die Implementierung und Verbesserung und als Nachschlagewerk genutzt werden, sie wirft aber auch Fragen auf und gibt Empfehlungen. Die Handreichung kann als PDF-Datei heruntergeladen werden: https://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/themen/Gewaltpraevention/mediation/schulmediation_handreichung_final_web.pdf


Was ist Gewalt?

"Als Gewalt wird die absichtsvolle Schädigung von Menschen durch Menschen bezeichnet.
Mit anderen Worten: Gewalt liegt dann vor, wenn es Opfer gibt. Der Gewaltbegriff kann unterschiedlich weit gefasst werden: Während sich ein enger Gewaltbegriff auf die zielgerichtete, direkte physische Schädigung beschränkt, schließt ein weiter gefasster Gewaltbegriff neben der körperlichen auch die psychische bzw. verbale und mitunter auch die strukturelle Gewalt ein. Unter struktureller Gewalt wird dabei jegliche Beeinträchtigung der Persönlichkeitsentwicklung (z. B. durch Armut) verstanden. Gewalt ist meist an Macht und Unterordnung gekoppelt. Das Opfer wird aufgrund von Macht (z.B. körperlicher Stärke, höherer Status) gegen seinen Willen zu etwas gezwungen.
Da der Gewaltbegriff auch im Alltag sehr unterschiedlich verwendet wird, empfiehlt es sich, bei Diskussionen den jeweils zugrunde gelegten Gewaltbegriff zu klären."

Weitere Themen

Weitere Themen:

Aus: "Erst Nachdenken - dann Handeln" eine Broschüre zur Gewaltprävention (LISUM 2009)

Gewalt an Schulen

Gewalt an Schulen - psychische wie physische - ist völlig inakzeptabel. Schule hat den Bildungsauftrag, dieser aktiv entgegenzuwirken. Gewalt darf im schulischen Leben keinen Platz haben.
Neben einigen vorgeschriebenen Notfallinterventionen müssen Schulen immer wieder geeignete Interventions- und Präventionsstrategien entwickeln, um diesem Anspruch gerecht zu werden.

Intervention

= schnelles Handeln und Eingreifen bei aktuellen Gewaltvorfällen
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Prävention

= intensive Arbeit aller am Schulleben Beteiligten, um Gewalt vorzubeugen
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Leitfaden "Diskriminierung an Schulen erkennen und vermeiden"

Der Praxisleitfaden der Antidiskrimierungsstelle des Bundes möchte Lehrkräfte, pädagogisches Personal und andere im schulischen Bereich Tätige beim Abbau von Diskriminierung unterstützen.

Der Leitfaden analysiert Diskriminierungspotenziale sowie Auswirkungen von Diskriminierung im Schulbereich, er klärt den rechtlichen Rahmen von Diskriminierungsschutz im Bildungsbereich und zeigt mit Handlungsempfehlungen und Praxisbeispielen, wie Schulen nachhaltig Vielfalt fördern können. Ausführlich wird erläutert, wie ein schulisches Diversity- und Antidiskriminierungskonzept aufgebaut werden kann – von der Identifizierung von Diskriminierung über Prävention hin zu Intervention sowie der Institutionalisierung von Maßnahmen gegen Diskriminierung. Ein abschließender Serviceteil liefert außerdem noch eine Liste von Ansprechpersonen zu Beratung bei Diskriminierung, Modellprojekte, Kontakte für Training und Projekttage und vieles mehr.

Der Leitfaden kann heruntergeladen werden.


Das übergreifende Thema Gewaltprävention im neuen Rahmenlehrplan Teil B: Bedeutung des übergreifenden Themas, Kompetenzerwerb, Bezüge zu den Fächern sowie Links und Materialien  - Link zum Rahmenlehrplan online


Redaktionell verantwortlich: Ralf Dietrich, LISUM