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Materialien und Handreichungen

Materialien und Handreichungen

Unten finden Sie drei Inhaltsbereiche. Im ersten Inhaltsbereich sind Materialien aus der Bildungsregion Berlin-Brandenburg dargestellt. Im zweiten Inhaltsbereich finden Sie Materialien aus anderen Bundesländern. Der dritte Inhaltsbereich listet Materialien, die für das gesamte Bundesgebiet nutzbar sind.

Interview (Brandenburg)

Chronisch kranke Kinder und Jugendliche - Interview mit Dr. Mona Dreesmann - Sozialpädiatrisches Zentrum in Potsdam (Juni 2021)

Zum Anhören entweder auf die Überschrift klicken oder auf den grünen Balken unten.

Den Jingle stellte uns Dominic Giam zur Verfügung (Dominic Giam, 2020. Cheeky, cc by nc nd 4.0; mit freundlicher Genehmigung geändert durch LISUM, cc by nc nd 4.0).

Die Nutzung des Interviews unterliegt der Lizenz cc by nd 4.0 - Herausgeber ist das LISUM.

Das Sozialpädiatrische Zentrum in Potsdam (SPZ) ist eine ärztlich geleitete ambulante Einrichtung zur Früherkennung und Behandlung von Störungen der körperlichen, geistigen und seelischen Entwicklung bei Kindern und Jugendlichen von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr.

Im SPZ wird je nach Fragestellung eine umfassende interdisziplinäre Diagnostik durchgeführt. So kann die aktuelle Entwicklung des Kindes eingeschätzt werden und eine Ursachenabklärung erfolgen. Gemeinsam mit den Eltern und Bezugspersonen wird ein Behandlungsplan erstellt.

Frau Dr. Dreesmann ist Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin mit Schwerpunkt Neuropädiatrie und Departmentleiterin der Neuro- und Sozialpädiatrie im  SPZ. Im Interview beschreibt Frau Dr. Dreesmann die Aufgaben des SPZ und gibt einen Einblick in ihren Arbeitsalltag.

  • Intro 00:00 min
  • Vorstellung ca. 0:46 min
  • Im SPZ kommen Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Schwierigkeiten oder Erkrankungen zu Ihnen. Welche könnten das sein? ca. 4:25 min
  • Auf welchen Wegen erreichen die Kinder und Jugendlichen das SPZ? Werden Sie von Kinderärzt:innen überwiesen, von den Förder- und Beratungsstellen, auf Anraten der Schule oder aufgrund von Auffälligkeiten oder Problemen im häuslichen Umfeld? ca. 5:58 min
  • Angenommen auf Anraten der/des Kinderärzt:in sollen sich Eltern mit ihrem Kind bei Ihnen in der Einrichtung vorstellen. Wie vereinbaren Sie einen Termin und wie lang sind in etwa die Wartezeiten? ca. 7:55 min
  • Könnten Sie uns anhand eines Beispiels einmal die Diagnostik /Behandlung am SPZ darstellen? ca. 10:07 min
  • Was raten Sie Lehrkräften, ab wann oder bei welchen Problemen/ Schwierigkeiten von Schulkindern sollten sie sich an das SPZ wenden und bei welchen Auffälligkeiten besser an eine andere Einrichtung? ca. 16:18 min
  • Wie haben sich die Fallzahlen bezüglich des Anteils der Auffälligkeiten von Schüler:innen in den letzten Jahren entwickelt? ca. 20:55 min
  • Begünstigt das System Schule somatische und psychische Erkrankungen der Kindern und Jugendlichen? ca. 22:57 min
  • Wie würde Ihre Idealvorstellung von Schule aussehen? ca. 29:19 min

Unterrichtsmaterial

„Bergmanns Kinder-Akademie“ lädt junge Forscherinnen und Forscher zwischen 8 und 12 Jahren ein, in die Welt der Medizin einzutauchen. Vier Veranstaltungen bieten interessante Themen, die auch chronische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter betreffen. Kinderärzt*innen und Kinderchirurg*innen des Klinikums Ernst von Bergmann und des Klinikums Westbrandenburg in Potsdam forschen mit den Kindern und beantworten Fragen, die oft so ganz anders sind als die der Erwachsenen. Die Veranstaltungen sind abrufbar auf dem dazu gehörenden Youtube-Kanal.


Handreichung (Brandenburg)

Die Online-Handreichung "Gleiche Chancen für alle – Nachteilsausgleich für Schülerinnen und Schüler im Land Brandenburg" informiert über Möglichkeiten und Wege der Förderung, der Unterstützung und der Gewährung von Nachteilsausgleichen im zielgleichen Unterricht bei sonderpädagogischem Förderbedarf, zeitweise oder chronisch erkrankten Schülerinnen und Schülern, bei Deutsch als Zweitsprache und bei besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben und / oder Rechnen im Land Brandenburg. Praxisbeispiele veranschaulichen die rechtlichen und theoretischen Grundlagen.

Hrsg.: Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg, 2021


Interview (Brandenburg)

Chronisch kranke Kinder und Jugendliche - Interview mit Prof. Dr. Hubertus Adam - Martin Gropius Krankenhaus Eberswalde (Februar 2021)

Zum Anhören entweder auf die Überschrift klicken oder auf den grünen Balken unten.

Den Jingle stellte uns Dominic Giam zur Verfügung (Dominic Giam, 2020. Cheeky, cc by nc nd 4.0; mit freundlicher Genehmigung geändert durch LISUM, cc by nc nd 4.0).

Die Nutzung des Interviews unterliegt der Lizenz cc by nd 4.0 - Herausgeber ist das LISUM.

Viele Krankheitsverläufe chronisch kranker Kinder und Jugendlicher erfordern irgendwann auch eine ambulante oder stationäre Betreuung in einer Einrichtung. Da viele Betroffene im Schulalter sind, ist es wichtig, dass es eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Ärzt*innen, Pfleger*innen, Therapeut*innen, ggf. Jugendhilfe, Eltern und Lehrkräften gibt.

In einem hier veröffentlichten Interview gibt Herr Prof. Dr. H. Adam, Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters, analytischer Paar- und Familientherapeut und Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters am Martin-Gropius-Krankenhaus in Eberswalde, einen Einblick in den Klinikalltag. Er gibt außerdem u. a. Auskünfte zu Krankheitsbildern, beschreibt Verhaltensweisen, auf die Lehrkräfte im Umgang mit Kindern und Jugendlichen besonders achten sollten und zeigt Entwicklungsmöglichkeiten im System Schule auf, um chronisch erkrankten Schüler*innen besser begegnen zu können.

Eine Liste der Schulen mit Klinikunterricht finden Sie über das Menü auf der linken Seite.

  • Intro 00:00 min
  • Vorstellung ca.1:25 min
  • Welche chronischen Erkrankungen begegnen Ihnen am häufigsten in Ihrer Praxis? ca. 2:00 min
  • Wie äußern sich diese Erkrankungen im schulischen Kontext? ca. 3:27 min
  • Welche Veränderungen bei den psychischen Erkrankungen sehen Sie im Allgemeinen in den letzten Jahren und welche Auswirkungen hat die aktuelle Pandemie-Lage darauf? ca: 8:20 min
  • Wie sieht der Alltag bei Ihnen in der Klinik aus? Welche Unterstützung ist dort möglich? ca. 14:16 min
  • Wie funktioniert die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen helfenden Systemen? Wie arbeiten Sie im Speziellen mit Schulen zusammen? ca. 24:33 min
  • Aus welchen Situationen kommen Patient*innen, die nach der Behandlung bei Ihnen nicht mehr in die Ursprungsfamilie zurückkehren? ca. 31:20 min
  • Wie funktioniert die Kooperation mit dem Jugendamt? ca. 34:15 min
  • Im Fokus dieses Interviews stehen die Lehrkräfte. Was ist ein guter Weg für Lehrkräfte / Schulen, um den Schüler*innen,  bei denen sie eine Erkrankung vermuten, helfen zu können? ca. 36:26 min
  • Welche Schwerpunkte in der Lehrerbildung sowie Fort-und Weiterbildung sehen Sie, um Störungen und Krankheiten frühzeitig im Schulalltag wahrzunehmen? ca. 40:05 min
  • Welche Instrumente für die Netzwerkarbeit sind aus Ihrer Sicht sinnvoll? ca. 46:20 min

Interview (Brandenburg)

Unterricht mit chronisch kranken Schülerinnen und Schülern stellt Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte vor viele Herausforderungen. Nicht nur aufgrund zunehmender Fallzahlen, sondern auch zur Unterstützung von Unterrichtsabläufen und zur Bewältigung von unterschiedlichsten krankheitsspezifischen Situationen wird ein sichererer und professionellerer Umgang immer wichtiger.

Nachfolgend finden Sie ein Interview von Frau Gärtner, Leiterin des Klinikunterrichts am Carl-Thiem-Klinikum Cottbus, welches das Familien- und Elternmagazin "Lausebande" mit ihr unter der Überschrift "Sprechzimmer statt Klassenzimmer" geführt hat.

Hrsg.: lausebande - Das Familien- und Elternmagazin, März 2018


Handreichung (Berlin und Brandenburg)

Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher begegnen zunehmend Schülerinnen und Schülern, die auf Grund einer chronischen Erkrankung besondere Rücksichtnahme, Unterstützung und Förderung im Schulalltag benötigen. Diese Handreichung gibt grundlegende Informationen zu chronischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen, wobei die Beschreibung chronisch somatischer und psychischer Erkrankungen sowie ihrer Konsequenzen für den Schulalltag im Mittelpunkt stehen. Neben konkreten Hinweisen für die unterrichtliche und außerunterrichtliche Arbeit wird die Rückbegleitung von Schülerinnen und Schülern in die allgemeine Schule nach einem Klinikaufenthalt näher betrachtet.

Hrsg.: Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg, Dezember 2010


Broschüre (Brandenburg)

Diese Veröffentlichung des Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz befasst sich mit der Situation von chronisch kranken Kindern und Jugendlichen im Land Brandenburg. Auf der Basis aktualisierter und verfügbarer Daten wird die Häufigkeit von chronisch somatischen (körperlich) und psychischen Erkrankungen bevölkerungsbezogen für das Kindes- und Jugendalter im Land Brandenburg dargestellt (Prävalenz).

Aus der Perspektive von Familien mit chronisch kranken Kindern werden die Anforderungen an ein ganzheitlich orientiertes Versorgungssystem deutlich gemacht. Der Inpuncto gibt darüber hinaus einen Überblick zu ausgewählten ambulanten und stationären Versorgungsangeboten für chronisch kranke Kinder und Jugendliche sowie über das Netz der Frühförderangebote im Land.

Abschließend werden die zukünftigen Herausforderungen einer bedürfnisorientierten Versorgung chronisch kranker Kinder und ihrer Familien im Land Brandenburg aufgezeigt.

Hrsg.: Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (ehem. MUGV), August 2013

Nachfolgend finden Sie Handreichungen und Materialien zum Thema "Chronisch kranke Schülerinnen und Schüler in der Schule" aus verschiedenen Bundesländern. Bitte beachten Sie, dass sich die rechtlichen Rahmenbedingungen in den jeweiligen Bundesländern von denen in Berlin und Brandenburg unterscheiden können!


Handreichung

Dieses Material gibt einen umfangreichen Überblick über einzelne Krankheitsbilder und deren spezifische Auswirkungen auf den Schulalltag. Daraus resultierende pädagogische Maßnahmen werden hier ebenfalls dargestellt. 

Hrsg.: Sächsisches Staatsministerium für Kultus
Referat Förderschulen, Integration, 2012


Handreichung

Diese Broschüre gibt interessante Einblicke in den Schulalltag aus Sicht chronisch erkrankter Schüler*innen, deren Mitschüler*innen und der Lehrkräfte. Die umfangreichen rechtlichen Hinweise beziehen sich auf das Bundesland Baden-Württemberg.

Hrsg.: Landesinstitut für Schulentwicklung (LS)
Baden- Württemberg, 2013

Hinweis: Das frühere Landesinstitut für Schulentwicklung wurde aufgelöst. Das ZENTRUM FÜR SCHULQUALITÄT UND LEHRERBILDUNG BADEN-WÜRTTEMBERG ist die Nachfolgeeinrichtung.

Handreichung

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e. V. stellt in Ihrer Broschüre "Wir in der Schule.Chronische Erkrankungen und Behinderungen im Schulalltag" sehr umfangreiche Informationen aus der Selbsthilfe dar. Neben der Darstellung von chronischen Erkrankungen, sowie deren Prognosen und Behandlungen finden sich Hinweise sowie Materialien für Lehrkräfte im Werk.

Hrsg.: Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e. V. , 2016


Handreichung

Chronische Erkrankungen als Problem und Thema in Schule und Unterricht

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung informiert in ihrem Material umfangreich über unterschiedliche chronische Krankheitsbilder und deren psychosoziale Auswirkungen. Sie beschreibt zudem ausführlich, wie sich die Krankheiten auf den Schulalltag auswirken und was zu tun ist, wenn Zwischen- oder Notfälle eintreten sollten.

Hrsg.: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung


Handreichung

Die Handreichung richtet sich an Eltern und stellt chronische Erkrankungen als gemeinsames Thema für Schule, Kita und Elternhaus kompakt dar.

Hrsg.: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Redaktionell verantwortlich: Daniel Meile