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Religiöse Vielfalt

Religiöse Vielfalt

Die wachsende religiöse und weltanschauliche Vielfalt liegt zum größten Teil begründet in der Einwanderung von Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern, die ihre jeweilige Religion mitbringen. Hinzu kommt die Möglichkeit zur Konversion zu neuen und anderen Religionen. Die Religionsfreiheit und auch die Freiheit, keine Religion zu wählen, ist ein Menschenrecht.

Gläubige Menschen finden in ihrer Religion eine weltanschauliche Orientierung. Dabei treffen unterschiedliche Werte und Wertorientierung in den unterschiedlichen Religionen aufeinander. Die unterschiedlichen Sichtweisen der Religionen können sich gegenseitig bereichern, wenn die Überzeugung des Anderen nicht als Bedrohung gesehen werden, sondern als Vermögen an Wissen und Erfahrungen. Der konstruktive Vergleich eigener Standpunkte mit fremden Ansichten führt zu neuen Herangehensweisen und Erkenntnissen.

Der Aufbau diversitätssensibler Kompetenz und Konfliktlösungsfähigkeit spielt in Schulen fachübergreifend als Teil von Demokratiebildung für alle Lehrkräfte und Pädagog*innen eine besonders wichtige Rolle, um eine inklusive Willkommenskultur für alle Schüler*innen zu schaffen. Für einen diversitysensiblen, diskriminierungskritischen und demokratischen Umgang mit religiöser und weltanschaulicher Diversität an Schulen bedarf es spezifischen Hintergrundwissens und Handlungskompetenzen sowie themenspezifische Sensibilisierung und Selbstreflexion.

Lehrkräfte und pädagogisches Personal brauchen natürlich auch Unterstützung im Vorgehen gegen religiös begründeten Extremismus, im Umgang mit religiös motiviertem Mobbing und konfrontativer Religionsbekundung.