Direkt zur Hauptnavigation springen Direkt zum Inhalt springen Jump to sub navigation

Programme

Programme

Am 19. November 2013 verabschiedete das Europäische Parlament das EU- Programm für die allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport ERASMUS+ . Es löste das integrierte Aktionsprogramm für lebenslanges Lernen (LLP) sowie weitere Einzelprogramme in den Bereichen Bildung, Jugend und Sport ab und umfasst ein Finanzvolumen von rund 14,8 Mrd. Euro.
Die Europäische Kommission ruft jährlich zur Einreichung von Anträgen auf ("Calls for Proposals").
Die schulbezogenen Teile des Programms werden durch den Pädagogischen Austauschdienst der KMK (PAD) als Nationale Agentur für den Schulbereich betreut und koordiniert.

Aktuelle Informationen, Ausschreibungen, Materialien und Formulare finden Sie auf den Websites

eTwinning ist eine Aktion des EU-Programms für lebenslanges Lernen und fördert europäische Schulpartnerschaften, die über das Internet geknüpft werden. eTwinning ist einfach, unbürokratisch  und kostenlos. Lehrkräfte aller Fächer, Schulformen und Jahrgangsstufen können mit ihrer Klasse teilnehmen. Die Anmeldung auf der europäischen Plattform www.eTwinning.net dauert nur wenige Minuten.

Lehrkräfte, die sich bei eTwinning anmelden, können folgende Angebote kostenlos nutzen:

  • Partnerschulen finden in 29 Ländern Europas über Kontaktseminare und die Suchmaschine TwinFinder
  • Nutzung der virtuellen Arbeitsumgebung TwinSpace
  • Beratung und Hilfe zur Plattformnutzung per Telefon und E-Mail
  • Teilnahme an bundesweiten Fortbildungen
  • Unterrichtsmaterialien und gute Praxisbeispiele
  • Attraktive Preise und regionale Öffentlichkeitsarbeit für Schulen, die mit dem eTwinning-Qualitätssiegel ausgezeichnet werden.
Sechs Schritte eines eTwinning-Projekts
  • Lehrkräfte melden sich unbürokratisch über ein Online-Formular auf www.eTwinning.net an.
  • Die Partner finden sich über die Suchbörse "TwinFinder" auf eTwinning.net mit europaweit 33.000 Schulen.
  • Die Schulpartnerschaft startet, wenn sich beide auf ein gemeinsames Projekt geeinigt haben.
  • Im "TwinSpace", dem virtuellen Klassenzimmer im Internet, tauschen Partnerschulen Daten aus und arbeiten per E-Mail, Chat, Forum und Kalender miteinander.
  • Ihre Projektergebnisse dokumentieren sie im "TwinSpace" und veröffentlichen sie auf ihrer Website.
  • Anerkennung und Preise wie Hardware oder Begegnungsreisen gewinnen sie durch die Teilnahme am eTwinning-Qualitätssiegel oder an Wettbewerben.

 

In Berlin ist eTwinning ein Leitprojekt des "eEducation Berlin Masterplans". eTwinning fördert nicht nur das kollaborative Lernen im Unterricht, es unterstützt auch die Entwicklung von Medienkompetenz und lässt die Schülerinnen und Schüler bei ihrer täglichen Arbeit mit den europäischen Partnern die Vielfalt in Europa als Bereicherung erleben.

eTwinning hat die Vernetzung von Schulen in Europa zum Ziel. Im Vordergrund der Aktion steht zunächst die Förderung der projektorientierten Zusammenarbeit europäischer Schulen. Aktuelle Informationen und hilfreiche Tipps gibt es auf der Internetseite www.eTwinning.de. Koordinator von eTwinning in Deutschland ist der Pädagogische Austauschdienst im Sekretariat der Kultusministerkonferenz.


Schulen ans Netz e.V.
Nationale Koordinierungsstelle eTwinning
Bonner Talweg 100
53113 Bonn
Kostenlose Telefonberatung: 0800-389466464
 

Osteuropa entdecken! Schülerstipendien für ein Austauschjahr

Spannende Länder warten darauf entdeckt zu werden: Estland, Lettland, Litauen, Moldawien, Polen, Russland, Tschechien und die Ukraine. Der Fonds "Erinnerung und Zukunft" fördert seit 2002 den Schüleraustausch zwischen Deutschland und Mittel- und Osteuropa mit Stipendien. AFS und YFU übernehmen die Organisation und Betreuung dieser Programme. Schülerinnen und Schüler, die sich für ein Stipendium für ein Schuljahr im Ausland bewerben möchten, sollten Interesse an Mittel- und Osteuropa mitbringen sowie zum Zeitpunkt der Abreise zwischen 16 und 18 Jahre alt sein.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Homepage Internationaler Jugendaustausch.

Voltaire - Programm

Das Voltaire-Programm ist ein öffentliches Programm, das vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) in Kooperation mit dem Pädagogischen Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz, dem Ministère de l’éducation nationale und der Zentralstelle Voltaire im Centre Français de Berlin durchgeführt wird. Ziel ist es, Schüler*innen die Chance zu geben, Auslandserfahrung zu sammeln, so dass sie in der Zukunft mit einem deutsch-französischen, europäischen und internationalen Umfeld vertraut umgehen können.

Schulpartnerschaften und Schüleraustausche sind für alle Beteiligten eine wichtige Bereicherung des Schullebens - sowohl aus pädagogischer als auch aus schulpolitischer Sicht. Sie motivieren zum Lernen, machen den Unterricht interessanter und können im Zusammenspiel mit anderen Faktoren zur Identitätsstiftung junger Menschen, zur Bereicherung ihres Lebensalltags, zur Ausprägung von Werten und Toleranz beitragen. Schulpartnerschaften fördern Weltoffenheit und Toleranz aller an Schule Beteiligten. Durch persönliche Austausche und Freundschaften wachsen dauerhafte Beziehungen zwischen den am Austausch Beteiligten und den Schulen. Schulpartnerschaften tragen zur Verbesserung des Schulklimas bei, indem neue Traditionen in allen Bereichen des schulischen Lebens werden geschaffen. Die Schule erhält ein stärkeres Profil. Über die offizielle Website der Europäischen Union das Partnerschulnetz des Pädagogischen Austauschdienstes der KMK können leicht Schulpartnerschaften geknüpft werden. 

Informationen zum Thema entnehmen Sie bitte dem EU-Newsletter für Berliner Schulen "Europa in der Schule". Dieser kann kostenlos abonniert werden und informiert alle zwei Monate über Angebote, Mitmachaktionen, Fördermöglichkeiten und Materialien zum Thema Europa/Europäische Union für Berliner Schulen. Zusätzlich erhalten Schulen/Schulklassen/AGs die Möglichkeit, sich zu präsentieren und über ihre Projekte und Aktionen zu berichten.

Desweiteren informiert die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie (SenBJF) über Europa und EU-Angelegenheiten.

Auf der Grundlage von Kulturabkommen mit verschiedenen Ländern werden an Schulen der Bundesrepublik Deutschland und damit auch im Land Brandenburgjährlich ausländische Studentinnen und Studenten als Fremdsprachenassistentinnen bzw. -assistenten (FSA) eingesetzt. Das Programm wird durch den Pädagogischen Austauschdienst der KMK (PAD) koordiniert. Die ausländischen FSA sind in der Regel von September bzw. Oktober bis Ende Mai an der Schule und unterstützen als Muttersprachler den Fremdsprachenunterricht. Die aufnehmenden Schulen sind für ihre Betreuung und Integration in den Schulalltag verantwortlich. Im Gegenzug können deutsche Studierende als FSA im Ausland tätig werden, dadurch ihre Sprachkenntnisse verbessern und pädagogische Erfahrungen sammeln. Informationen zum internationalen Assistentenaustausch finden Sie auf der Website des PAD.

Ausländische Fremdsprachenassistenzkräfte in Brandenburg

An Schulen im Land Brandenburg werden jährlich Assistentinnen und Assistenten (FSA) zur Unterstützung des Fremdsprachenunterrichts - vorrangig in Englisch und Französisch - eingesetzt. Sie kommen aus Frankreich, dem Vereinigten Königreich und den USA, in Einzelfällen aus Irland, Kanada, Australien und Neuseeland. Der Einsatz erfolgt - je nach Herkunftsland - für 7 bis 9 Monate .

Der Gewinn für die Schulen besteht z.B. in der qualitativen Verbesserung des Unterrichts (landeskundliches Wissen aus "erster Hand", Sprachpraxis, Alltagssprache), einer Erhöhung der Motivation der Schüler/innen, die Fremdsprache zu erlernen und sich darin zu verständigen, dem Kennenlernen anderer Lebensweisen, Wertvorstellungen usw. im täglichen Zusammensein mit den ausländischen Assistent/inn/en, einem Zugewinn an sprachpraktischer Kompetenz für die Lehrkräfte, die mit den Assistent/inn/en zusammenarbeiten.
Die Ausschreibung der verfügbaren Assistenzstellen an die Schulen des Landes Brandenburg erfolgt über die staatlichen Schulämter. Interessierte Schulen beantragen eine Fremdsprachenassistenzkraft auf dem Dienstweg (Antragsformular). Folgende Informationen sind hierbei wichtig.

Polnische Fremdsprachenassistenzkräfte im Land Brandenburg

Da im Land Brandenburg auf Grund der unmittelbaren Nachbarschaft und engen Zusammenarbeit in vielen Bereichen der polnischen Sprache besondere Bedeutung beigemessen wird, soll der Polnischunterricht - vor allem im grenznahen Raum - ausgebaut werden. Deshalb finanziert das Land seit dem Schuljahr 2001/2002 ein eigenes Assistentenprogramm, das auch den Einsatz polnischer FSA im Unterricht erlaubt. Die polnischen FSA sind von Oktober/Anfang November bis Ende Mai an den Schulen tätig. Es gelten die gleichen Regelungen wie für den Einsatz im Rahmen des nationalen Austauschprogramms. Die Ausschreibung der verfügbaren Assistentenzstellen erfolgt über die kooperierenden polnischen Universitäten und Fremdsprachenkollegs jährlich im November für das folgende Schuljahr. weiterlesen

Deutsche Fremdsprachenassistenzkräfte im Ausland

Deutsche Studierende können an Schulen im Vereinigten Königreich, Frankreich, den USA, Irland, Australien, Kanada, Italien, Spanien, Belgien und Neuseeland assistieren. Studierende, die künftig Fremdsprachen unterrichten wollen, können ihre sprachpraktischen Fertigkeiten, ihr landeskundliches Wissen sowie ihre methodisch-didaktischen Fähigkeiten beim Unterrichten einer Fremdsprache durch ein Assistentenzjahr in dem Land vertiefen, dessen Sprache sie studieren. Die Assistentenztätigkeit erfolgt in der Regel nach mindestens vier Semestern Fachstudium oder nach Abschluss des Studiums. In Ausnahmefällen können auch Studentierende anderer Studienrichtungen an dem Programm teilnehmen, wenn sie die Sprache des Ziellandes ausreichend beherrschen. Dies gilt generell für Frankreich, wo eine große Zahl von Stellen zur verfügung steht. Die Ausschreibung des Programms erfolgt über die Akademischen Auslandsämter der Universitäten. Weitere Informationen sind beim Pädagogischen Austauschdienst (PAD) abrufbar.

Freiwilligendienst "Kulturweit"

Mit dem Freiwilligendienst "kulturweit" ins Ausland gehen

Junge Leute von 18 bis 26 Jahren können für sechs oder zwölf Monate als Freiwillige in verschiedenen Institutionen im Ausland arbeiten.

Informationen zu Bewerbungsvoraussetzungen, Zeitplänen und Tätigkeitsfeldern finden Sie hier.

Kontakt im Land Brandenburg

Staatliches Schulamt Cottbus

Simone Schüler

Telefon: 0355-4866502

Der EUROPASS ist eine wichtige Hilfe, um die Chancen, die Europa bietet, optimal zu nutzen. Denn mit diesem können Qualifikationen, Fähigkeiten und Kompetenzen europaweit verständlich dargestellt werden. Das schafft Transparenz. Somit öffnet der EUROPASS alle Türen zum Lernen und Arbeiten in Europa.

Der EUROPASS umfasst fünf standardtisierte und europaweit einheitliche Dokumente:

EUROPASS-Mobilität

Der EUROPASS-Mobilität ist ein Dokument zum Nachweis von Lernaufenthalten im europäischen Ausland. Dabei kann es sich um ein Praktikum oder ein Abschnitt der beruflichen Aus- und Weiterbildung oder des Studiums handeln. Dieses Dokument dokumentiert demnach Lernerfahrungen jeder Art, jeden Niveaus und jeder Zielsetzung.
 

EUROPASS-Lebenslauf

Der EUROPASS-Lebenslauf dient zur Präsentation aller Qualifikationen und Kompetenzen. Er ist somit ein persönliches Dokument, das von den Betreffenden erteilte Selbstauskünfte enthält. Die Basis bildet ein gemeinsames europäisches Muster für Lebensläufe.
 

EUROPASS-Sprachenpass

Der EUROPASS-Sprachenpass wurde vom Europarat als ein Teil des Europäischen Sprachenportfolios entwickelt. Es ist ein Dokument, in das die sprachlichen Fähigkeiten und Kompetenzen des Nutzers eingetragen werden können. Grundlage für die Darstellung der Sprachkenntnisse bilden die Niveaus/Kompetenzstufen des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens.
Hier finden Sie weitere Informationen und den Leitfaden für das Ausfüllen des EUROPASS-Sprachenpass.
 

EUROPASS-Zeugniserläuterung

Die EUROPASS-Zeugniserläuterung dient der Beschreibung von Kompetenzen und Qualifikationen, die in einem Berufsabschlusszeugnis vermerkt sind. Diese Erläuterung kann dem beruflichen Befähigungsnachweis beigefügt werden (ist kein Ersatz für das Originalzeugnis) und erleichtert es Dritten zu verstehen, was das Zeugnis im Hinblick auf die vom Inhaber erworbenen Kompetenzen bedeutet. Die Ausgabe der EUROPASS-Zeugniserläuterung erfolgt durch die zuständigen nationalen Behörden. Durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung wurde das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) beauftragt eine Nationale Referenzstelle für Transparenz Beruflicher Qualifikationen einzurichten.

EUROPASS-Diploma Supplement

Der Diplomzusatz beschreibt die Kenntnisse, Kompetenzen und Fähigkeiten von Hochschulabsolvent*innen, die in ihrem Studium erlernt wurden, noch einmal detaillierter. Das Dokument ist eine Ergänzung zum EUROPASS-Zeugniserläuterung.

Redaktionell verantwortlich: Jörg Schäfer, LISUM