Direkt zur Hauptnavigation springen Direkt zum Inhalt springen Jump to sub navigation

Warum Sexualerziehung?

Warum Sexualerziehung?


Das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung leitet sich aus den Kinder- und Menschenrechten ab. Um dieses Recht zu kennen und es selbstbewusst zu verteidigen, bedarf es einer umfassenden Sexualerziehung.

Das im Rahmenlehrplan der Länder Berlin und Brandenburg festgeschriebene übergeifende Thema Sexualerziehung/Bildung für sexuelle Selbstbestimmung orientiert sich an dem ganzheitlichen und positiven Verständnis von Sexualität, das den Standards für Sexualaufklärung in Europa zugrunde liegt.

Sexualerziehung in der Schule thematisiert deshalb altersgemäß unterschiedliuche Bereiche: Freundschaft, Partnerschaft, Liebe und Familie, Pubertät und biologische Veränderungen, Prävention, Konsens und sexuelle Gewalt. Schwerpunkte sind unter anderem sexuelle Orientierungen, unterschiedliche Geschlechtsidentitäten, sexuelle Gesundheit und das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung.

Im Unterricht wird ein sicherer Raum geschaffen, in dem viel Zeit für Anliegen der Jugendlichen und Kinder zur Verfügung steht. Sexualfreundliche, antidiskriminierende Sprache wird genutzt und gezielt gefördert.

Schulische Sexualerziehung wird deutlich umfassender verstanden, als "Aufklärung" und "Sexualkunde". In der Auseinandersetzung mit personalen, partnerschaftlichen , gesellschaftlichen und kulturellen Aspekten von Sexualität wird fundiertes Wissen vermittelt und die Schüler*innen erwerben Kompetenzen, die ihnen helfen die eigene sexuelle Identität frei, selbstbestimmt und einvernehmlich auszudrücken, eigene Wertvostellungen zu entwickeln und zu reflektieren und ein respektvolles partnerschaftliches Leben in Beziehungen zu gestalten.

Zu der Frage, warum Sexualerziehung in der Schule so wichtig ist, ist dieser Podcast der Zeit Online sehr empfehlenswert.

Redaktionell verantwortlich: Sabine Lenk, LISUM