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Frankfurt (Oder)

Frankfurt (Oder)

Gedenk- und Dokumentationsstätte "Opfer politischer Gewaltherrschaft"

Die zum Museum Viadrina Frankfurt (Oder) gehörende Gedenk- und Dokumentationsstätte befindet sich in einer der ältesten Strafvollzugseinrichtungen im Land Brandenburg. Während des Nationalsozialismus, unter der sowjetischen Besatzungsmacht und in der DDR-Zeit waren hier Menschen auch aus politischen Gründen inhaftiert.                 

Nach der friedlichen Revolution 1989 wurde das Gefängnis geschlossen und umfangreich umgebaut. In der unteren Etage blieb dabei ein Zellentrakt erhalten, sodass am authentischen Ort eine Ausstellung eingerichtet werden konnte.

Anhand ausgewählter Schicksale aus Frankfurt (Oder) und der Region wird hier die Geschichte der politischen Verfolgung während des Nationalsozialismus, unter der sowjetischen Besatzungsmacht und in der DDR-Zeit dargestellt.

Geschichte von Deportation und Kriegsheimkehr / Ausstellung "Willkommen in der Heimat"

Die Ausstellung „Willkommen in der Heimat“ erinnert an das Schicksal von mindestens 1,5 Millionen Kriegsgefangenen und Zwangsverschleppten, die zwischen 1945 und 1950 in Frankfurt (Oder) in die Freiheit entlassen wurden.

Doch bereits vor dem Krieg hatte sich die Stadt zu einem Menschenumschlagplatz entwickelt, Frankfurt spielte eine Rolle bei der Deportation von Juden in die Vernichtungslager, war ein Knotenpunkt für die Versendung von verschleppten Zwangsarbeitern und schließlich eine wichtige Station auf dem Weg von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern aus Osteuropa in ihre Heimat. 

Arbeitserziehungslager "Oderblick" in Schwetig (heute Świecko)

Das sogenannte Arbeitserziehungslager "Oderblick" in Schwetig bei Frankfurt (Oder) diente als Straf- und Disziplinierungslager für Zwangsarbeiter aus ganz Europa. Wie in den bekannten Konzentrationslagern wurden hier Menschen gequält, gedemütigt, verstarben an Seuchen und infolge schwerer Arbeit oder wurden hingerichtet.  Ab 1944 fungierte es gleichzeitig als "erweitertes Polizeigefängnis" und somit als Haftort auch für Deutsche.

Angebote für Schülerinnen und Schüler

  • Führung durch den Zellentrakt und durch die Ausstellung
  • Selbsterkundung in Kleingruppen mit bzw. ohne Arbeitsaufträge
  • thematische Aufarbeitung von Schwerpunkten
  • Facharbeitsbetreuung
  • Begleitung von Schulprojekten
  • Projektarbeit zu thematischen Schwerpunkten

            Deutschland 1933 – 1945

            Deutschland 1945 – 1950

            Deutschland 1950 – 1989

  • Führungen durch die Heimkehrerausstellung „Willkommen in der Heimat“
  • Projekte und Exkursionen auf den Spuren der Deportations-, Zwangsarbeiter- und Heimkehrergeschichte
  • Projekte und Exkursionen zur Gedenkstätte des Arbeitserziehungslagers Schwetig (Świecko)
  • Arbeit in der Schülerprojektwerkstat

          - Projektarbeitsraum

          - Handbibliothek      

          - Video- und Filmmaterial

Kontakt und Anschrift

Gedenk- und Dokumentationsstätte "Opfer politischer Gewaltherrschaft"

Collegienstraße 10

15230 Frankfurt (Oder)

Tel. 0335-680 27 12

Internet: http://www.museum-viadrina.de/museum/gedenkstatte/ 

Ansprechpartner für Schulprojekte: Rico Berndt

Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte: Dr. Karl-Konrad Tschäpe

E-Mail Gedenkstättenlehrer: Lehrer.Berndt@~@gmail.com

E-Mail Gedenkstätte: gedenkstaette@~@museum-viadrina.de

Redaktionell verantwortlich: Ralf Dietrich, LISUM