Zum Inhalt springen

Empfehlungen für Online-Tools

Empfehlungen für Online-Tools


Als Unterstützungsleistung für Lehrkräfte werden auf dieser Seite Empfehlungen für niedrigschwellige Tools sowie für nützliche Informationsquellen zusammengetragen. Sie sollen eine Anregung insbesondere für diejenigen Lehrkräfte bilden, die bisher gar keine oder nur wenig Erfahrungen mit dem Einsatz von digitalen Anwendungen im Unterricht haben und auf kein Lernmanagement-System (z.B. Lernraum Berlin, Moodle oder SchulCloudBrandenburg) zurückgreifen können oder wollen. Der Fokus in der Auswahl liegt daher auf der Einfachheit der Werkzeuge. Die Aufstellung wird fortlaufend aktualisiert und ergänzt.


Werkzeuge für eine Online-Zusammenarbeit (Kollaboration)

Etherpads

Hierbei handelt es sich um ein Online-Dokument mit reduziertem Layout, an dem bis zu 15 Personen (oft auch mehr) gleichzeitig an einem Text arbeiten können (zeitlich versetzt praktisch beliebig viele). Es sind sowohl für das Anlegen als auch für das Arbeiten mit Etherpads keine Benutzerkonten oder Zugangsdaten nötig. Der Zugang zum Dokument wird einzig über einen Link geteilt.

Neben der gemeinsamen Erarbeitung von Inhalten können Etherpads auch als Chatraum verwendet werden, wenn alle gleichzeitig online sind. Um die Teilnehmenden zu unterscheiden, sollten sie sich z. B. mit den Initialien "identifizieren".

Etherpads können nicht nur von Lehrkräften angelegt und an ihre Schüler*innen verteilt werden, auch Schüler*innen können diese etwa in Lerngruppen selbst anlegen und nutzen.

Links zu Anbietern:

Aufgrund des aktuell hohen Bedarfs an Etherpads für Schulen, können einzelne Angebote (insbesondere das ZUMpad) zeitweise überlastet sein. Auch deswegen bietet das LISUM nun als Alternative ein eigenes Etherpad an: https://bbb3.bsbb.eu/

Erläuterungen zum Tool:

Wichtiger Hinweis:

Da die Seiten jeder lesen kann, der den Link kennt, dürfen dort keine personenbezogenen Daten eingestellt werden (Namen, Adressen, Telefonnummern usw.)

ONCOO.de – online kooperieren

Mit diesem Werkzeug können verschieden Formate des kooperativen Lernens schnell digital umgesetzt oder unterstützt werden. Das Format "Kartenabfrage" unterstützt das Sammeln und Ordnen von Ideen, während die "Zielscheibe" hilft, Feedback einzuholen oder einen Prozess zu bewerten. Es lässt sich im Präsenzunterricht, aber auch im Online-Unterricht einsetzen.

Der Zugang zur jeweiligen Oberfläche wird über einen Code vergeben, der bei der Erstellung eines neuen Boards automatisch generiert wird. Die Lehrkraft hat den Zugang zur Hauptoberfläche, während die Lernenden ihre Beiträge online erstellen. Das Werkzeug ist ohne Einrichtung per Browser nutzbar.

Links zum Anbieter:

Erläuterungen zum Tool:

Padlet – Digitale Pinnwand

Auf einer digitalen Pinnwand lassen sich Ideen, Notizen, Dokumente, Schaubilder gemeinsam sammeln und sortieren. Dafür benötigt die Lehrkraft ein Nutzerkonto, um die Pinnwände anlegen zu können. Über einen Link können dann die Schüler*innen ohne Anmeldung je nach gewählter Einstellung die Pinnwand betrachten oder selbst befüllen. So lässt sich gemeinsam Brainstorming betreiben, Rechercheergebnisse sammeln oder Arbeitsergebnisse teilen.

In der kostenlosen Version stehen nur drei Boards zur Verfügung, die aber beliebig oft benutzt und neu aufgesetzt werden können.

Eine etwas funktionsärmere, aber kostenfreie Version bietet LearningApps an (ganz unten auf der Startseite).

Links zu Anbietern:

Erläuterungen zum Tool:

Wichtiger Hinweis:

Bei Padlet handelt es sich um einen Anbieter, der nicht aus Europa stammt. Wird die Anwendung für eine aktive Beteiligung eingesetzt, ist es ratsam, vorab das Einverständnis der Schüler*innen sowie der Erziehungsberechtigten einzuholen. Aus Gründen des Datenschutzes sollte der Zugriff auf ein Padlet nicht durch eine Einladung über die E-Mail-Adressen der Schüler*innen oder gar eigene Benutzerkonten der Schüler*innen erfolgen, sondern über die Zurverfügungstellung des entsprechenden Links. Zudem ist das Eintragen von sensiblen und personenbezogene Daten zu vermeiden.

Wird Padlet lediglich passiv genutzt, um Inhalte bereitzustellen (z.B. Lehrkraft füllt die Pinnwand allein), ist keine gesonderte Genehmigung nötig.

Eine etwas funktionsärmere, aber dennoch nutzbare Alternative bietet der Schweizer Anbieter: LearningApps.org

Nextcloud - Eine sicherer Online-Speicher

Eine Cloud ist ein Speicher, der über das Internet und damit von überall erreichbar ist. So lassen sich auf der Cloud Daten, Materialien, Bilder, Videos, Arbeitsblätter und vieles mehr dort einmal zentral ablegen, die dann von den Schüler*innen einfach heruntergeladen werden. Gleichzeitig kann eine Cloud auch für das Hochladen von Arbeitsergebnissen genutzt werden. Das Hin- und Herschicken von Dokumenten und Aufgaben per Mail kann damit entfallen.

Viele Anbieter wie Dropbox sind jedoch aus datenschutzrechtlichen Gründen für den Einsatz in der Schule nicht zulässig. Eine sichere Möglichkeit bietet die Installation und der Betrieb einer eigenen Cloud auf dem eigenen Schulserver. Der Anbieter Nextcloud stellt dafür eine leicht installierbare Open-Source-Software kostenlos zur Verfügung. Diese muss auf dem eigenen oder einem angemieteten Server installiert werden. Dies sollte idealerweise der/die Administrator*in vornehmen. Oft können programmierversierte Eltern bei der Installation unterstützen.

Nextcloud bietet mit der Erweiterung "Collabora" zudem eine Reihe von Microsoft-Office-ähnlichen Programmen, mit denen Texte, Tabellen und Präsentationen gemeinsam bearbeitet werden können.Diese Lösung empfiehlt sich nur, wenn weder auf den Lernraum Berlin noch die Schulcloud Brandenburg zugegriffen werden kann oder soll.

Links zu Anbietern:

Erläuterungen zum Tool:

Für den Fall, dass Nextcloud nicht selbst installiert und betrieben werden kann, bieten einige Firmen die Zurverfügungstellung einer persönlichen Cloud gegen Gebühren an. Die Kosten richten sich meist nach der Anzahl der Zugänge (also Anzahl der Schüler*innen, die sie nutzen sollen). Bei einer solchen Beauftragung ist der Standort des angebotenen Servers zu beachten. Dieser sollte sich in Deutschland befinden.

Für Brandenburger Schulen bietet die landeseigene Schulverwaltungssoftware WeBBschule ein einfaches Online-Dateiablagesystem an - die sogenannte WeBBcloud Brandenburg. Hier können Lehrkräfte Materialien einstellen, die dann von den Schüler*innen heruntergeladen werden können. Ein Hochladen von Arbeitsergebnissen seitens der Schüler*innen und ein gemeinsames Arbeiten an Dokumenten ist nicht möglich.

Die WeBBcloud ist aus Sicht des Datenschutzes für den Einsatz in Schule und Unterricht zulässig. Der Zugriff auf die Dokumente ist über ein von der Schule vergebenes Passwort geschützt.

Die Cloud von Google, die über das Paket "G Suite for Education" kostenlos und ohne besondere Installation nutzbar ist, läuft technisch stabil und ist äußerst verlässlich. Das macht ihren Einsatz auch für Menschen, die weniger Erfahrungen mit digitalen Anwendungen haben, sehr einfach. Das Paket umfasst zusätzlich Apps zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation, Videokonferenz und den virtuellen Klassenraum "Google Classroom".

Die Verwendung von Google-Produkten im Unterricht oder Schulkontext wird jedoch kontrovers diskutiert. In Berlin und Brandenburg arbeiten zwar einige Schulen erfolgreich mit den Anwendungen, derweil warnen jedoch viele Datenschützer*innen vor dieser Lösung, weil das amerikanische Unternehmen zu viele Daten aus der Nutzung erhebt und speichert. Hinzu kommt, dass jede Person für die Nutzung einen eigenen (durch die Schule erstellten) Google-Account benötigt.

Um die Anwendungen von Google im Unterricht nutzen zu können, sollte mindestens mit dem Unternehmen ein Auftragsdatenverarbeitungsvertrag abgeschlossen werden. Zudem müssen die Accounts von den Schulen anonymisiert angelegt und verwaltet werden. Aus den Adressen dürfen keine Rückschlüsse auf die Schüler*innen dahinter möglich sein. In jedem Fall ist vorab das Einverständnis der Schüler*innen sowie der Erziehungsberechtigten einzuholen.

Vor dem Einsatz von Google-Produkten ist dringlichst ein Gespräch mit den für die Schule zuständigen Datenschutzbeauftragten (in der Schule oder im Schulamt) anzuraten, damit diese das Verfahren ggf. unter Auflagen freigeben.

Weitere Information:


Werkzeuge für Terminabstimmungen, Umfragen und Feedback

Dudle – einfache Terminfindung und Umfragen

Mit Dudle hat die Technische Universität Dresden eine datenschutzkonforme Alternative zu Doodle entwickelt. Dudle ist ein einfaches Tool um, Termine abzustimmen oder Umfragen zu erstellen. Erstellte Terminabstimmungen und Umfragen können einfach per Link geteilt werden. Es sind sowohl für das Anlegen als auch für das Arbeiten mit Dudle keine Benutzerkonten oder Zugangsdaten nötig.

Links zu Anbietern:

Erläuterungen zum Tool:

BitteFeedback.de – Offenes Online-Feedback-Tool

Bitte Feedback.de ist ein offenes Online-Feedback-Tool für die unkomplizierte und anonyme Feedback-Übermittlung. Es ermöglicht eine einfache Erstellung von Feedback-Fragen. Weder die erstellende Person noch die Feedback gebenden Personen müssen sich zur Nutzung anmelden. Fragen können offen oder mit Multiple-Choice Bewertung gestellt werden. Zum Ausfüllen des Feedback-Bogens und zum Ansehen der Ergebnisse werden jeweils Links generiert.

Dieser Text von Nele Hirsch ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz.
Fragmich.xyz – Frage-Antwort-Runden mit digitaler Unterstützung

Das Tool Fragmich.xyz unterstützt bei der Gestaltung von Frage-Antwort-Runden. Moderierende Personen können eine Fragerunde zu einem beliebigen Thema starten und dazu einen Code wählen. Diesen geben sie anschließend an Teilnehmende weiter. Diese können dann ihre Fragen eingeben und alle Fragen bewerten. Schließlich erfolgt die Präsentation aller Fragen in Reihenfolge der Bewertungen. Das Tool ist offen nutzbar. Es setzt keine Registrierung/ Anmeldung voraus.

Dieser Text von Nele Hirsch ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz.

Werkzeuge für Videokonferenzen

Jitsi & BigBlueButton – Einfache webbasierte Videokonferenztools

Jitsi ist eine einfache Anwendung zur Einrichtung von Videokonferenzen, bei dem ein virtueller Meetingroom eröffnet wird und  weitere Teilnehmer*innen per Link (plus optional Passwort) eingeladen werden können. Ein Chat-Bereich, die Funktionen, den eigenen Bildschirm zu teilen sowie ein Etherpad zur gemeinsamen Textarbeit sind in die Anwendung bereits integriert.

Ein vergleichbares Angebot stellt die Anwendung BigBlueButton dar, bei der es sich analog zu Jitsi um eine Open-Source-Software handelt, die einen ähnlichen Aufbau besitzt. Auch dort stehen in einem virtuellen Raum ein Board (ähnlich wie ein Etherpad) und eine Tafel zur Verfügung. Ein Unterschied besteht darin, dass hier Präsentationen hochgeladen werden können, wodurch das datenintensive Teilen des Bildschirms entfällt.

Auch wenn die Anwendungssoftware Jitsi aus Sicht des Datenschutzes als sicher einzuschätzen ist, braucht sie immer einen Anbieter mit einem Server (also eine Plattform mit entsprechenden Zugängen), auf dem die Software läuft. Idealerweise kann die installierte Version auf einem eigenem Server betrieben werden. Dies stellt sie sicherste Variante dar, weil dann keine Daten von Dritten verarbeitet werden.

Ist dies nicht möglich, muss auf öffentlich verfügbare Instanzen zurückgegriffen werden. Hierbei ist mindestens auf einen Serverstandort in Deutschland zu achten. Auch sind Anbieter zu bevorzugen, die ausdrücklich erklären, datenschutzkonform zu handeln. Liegt eine solche Vereinbarung/Erklärung nicht vor, müssen die verfügbaren Angaben im Einzelfall und individuell bewertet werden.

In jedem Fall sollte vor einer Nutzung das Einverständnis von einem zuständigen Datenschutzbeauftragten eingeholt werden. Zudem ist das Anfertigen von Aufzeichnungen von Sitzungen nur zulässig, wenn alle Teilnehmenden (und ggf. deren Erziehungsberechtigten) einverstanden sind. Idealerweise ist diese von vornherein deaktiviert.

Links zu einigen Anbietern mit deutschen Jitsi-Servern, die zusichern, datenschutzkonform zu arbeiten:

Erläuterung zum Tool Jitsi:

Virtuelles Klassenzimmer auf Basis von Jitsi
Das Augsburger Unternehmen LimTec GmbH bietet Schulen mit meetzi eine Komplettlösung an, in der das Videokonferenztool Jitsi, ein Etherpad, ein Whiteboard sowie eine Möglichkeit des Datenaustauschs ermöglicht werden. Nach eigenen Anhaben stehen die Server in Deutschland und verzichten auf jegliche Tracker und unnötige Cookies. Außerdem wird ein Auftrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO direkt zum Download angeboten.

Die Nutzung ist grundsätzlich kostenlos und die Plattform trotzdem werbefrei. Für einen Mehrbetrag bietet das Unternehmen jedoch die Installation einer eigenen Instanz im gewünschten Design an.

Für die datenschutzrechtliche Einschätzung gelten dieselben Anmerkungen wie zu Jitis, denn auch bei BigBlueButton hängt die endgültige Bewertung vom genutzten Server ab. Dieser sollte in Deutschland stehen und die genutzte Instanz von einem Anbieter betrieben werden, der ein datenschutzkonformes Arbeiten zusichert.

In jedem Fall sollte vor einer Nutzung der Anwendung ebenso das Einverständnis von einem zuständigen Datenschutzbeauftragten eingeholt werden. Zudem ist das Anfertigen von Aufzeichnungen von Sitzungen nur zulässig, wenn alle Teilnehmenden (und ggf. deren Erziehungsberechtigten) einverstanden sind. Idealerweise ist diese von vornherein deaktiviert.

Links zu einigen Anbietern mit deutschen BigBlueButton-Servern, die zusichern, datenschutzkonform zu arbeiten:

Erläuterungen zum Tool BigBlueButton:

  • Videotutorial: https://youtu.be/-hmsbyhE50M
    Hinweis: Im Video wird die Instanz fairkom.eu genutzt. Dies ist nur eine Möglichkeit unter vielen. Andere sichere Instanzen finden Sie über die oben genannten Links. Im Video ist zudem das Design der Anwendung für fairkomm.eu ein wenig modifiziert worden. Davon nicht irritieren lassen, die Funktionalität und der Aufbau der Oberfläche sind unverändert.

Die Anwendung BigBlueButton ist zudem durch das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in die Schul-Cloud Brandenburg integriert worden.

Hierbei handelt es sich um ein Tool für Videokonferenzen, das gerade besonders stark eingesetzt wird - auch von einigen öffentlichen Institutionen und Forschungs- und Bildungseinrichtung. Allerdings verbirgt sich hinter der Anwendung ein US-amerikanisches Unternehmen, das den deutschen Datenschutzbedingungen nicht per se entspricht. Um Zoom  konform zur Datenschutzgrundverordnung (DGSVO) nutzen zu können, muss wenigstens mit dem Unternehmen ein Auftragsdatenverarbeitungsvertrag abgeschlossen werden. Es bleibt jedoch umstritten, ob dies eine Lösung nur unter Erwachsenen oder auch für die Kommunikation zwischen Schüler*innen und Lehrkräften sein kann. Eine individuelle Entscheidung dazu kann nur der Datenschutzverantwortliche oder -beaftragte der jeweils beteiligten Institution fällen.

Der Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit weist ausdrücklich darauf hin, dass das Unternehmen Zoom die nötigen datenschutzrechtlichen Anforderungen derzeit nicht erfüllt. (Stand: 22. Mai 2020)

Hinzu kommt, dass in der kostenlosen Variante eine Konferenz auf 40 Minuten limitiert ist. Während der Covid19-Pandemie wurde diese Beschränkung vorrübergehend aufgehoben, dies stellt aber keine Dauerlösung dar.


Werkzeuge für Präsentation von Ergebnissen

Telegra.ph - Einfachste Blogs sehr schnell erstellen

Bei Telegra.ph handelt es sich um einen simplen Editor um einfachste Internetseiten zu erstellen. Ohne besondere Zugangsdaten oder einen Account kann man sofort loslegen und neben Text auch Fotos, Videos und andere Inhalte einbetten. Das Ergebnis ist eine nüchterne Seite ohne große Formatierungsmöglichkeiten, die jedoch über das Internet über einen Link zu erreichen ist. So lassen sich etwa die Ergebnisse einer Recherche oder einer Gruppenarbeit mit anderen Personen teilen.

Hinter dem Angebot steht der Betreiber des Messengers Telegram.

Link zum Anbieter:

Erläuterungen zum Tool:

Wichtiger Hinweis:

Da die Seiten jeder lesen kann, der den Link kennt, dürfen dort keine personenbezogenen Daten eingestellt werden (Namen, Adressen, Telefonnummern usw.)


Werkzeuge für Wissenvermittlung / Aufgabenerstellungen / Übungen

Learning Snacks

Learning Snacks verstehen sich als Lern- oder Wissenschats. Die Schüler*innen werden durch ein Frage-Antwort-Spiel geleitet, das im Design an einen Chat erinnert. So können einfache Sachverhalte erklärt und mit kleinen Umfragen verbunden werden. Die "Snacks" können direkt im Browser bearbeitet werden. Lehrkräfte können eigene Learning Snacks erstellen oder auf das bereits sehr umfangreiche Archiv an vorhandenen Inhalten zugreifen.

Zudem lassen sich Klassenzimmer einrichten, in denen die Schüler*innen eigene Snacks auf ihren Geräten erstellen können. Dafür benötigt lediglich die Lehrkraft ein Benutzerkonto.

Das Tool ist ohne Installation plattformunabhängig im Browser nutzbar.

Learning Apps – interaktive und multimediale Lernbausteine

LearningApps ist eine Plattform zur Nutzung oder Erstellung von Übungs- oder Lernbausteinen (der Begriff „App“ ist in dem Sinne etwas irreführend). In diese Bausteine können Videos, Bilder und/oder Texte eingebunden werden. Die Plattform bietet dafür ganz verschiedene Vorlagen (Paare zuordnen, Zuordnung auf einem Bild, Kreuzworträtsel, Audio/Video mit Einblendungen). Die Erstellung von Lernbausteinen ist dadurch wesentlich vereinfacht.

Eine Anmeldung ist nur für die Lehrkräfte notwendig, wobei sich auch die Schüler*innen registrieren lassen können (um beispielsweise eigene Bausteine zu gestalten). Die Suche und Nutzung bestehender Lernbausteine ist aber ohne eine Anmeldung möglich. Die Bausteine werden durch Weitergabe des Weblinks an die Lernenden ausgegeben. Die Lernenden können ein Quiz allein absolvieren oder (gleichzeitig) gegeneinander antreten.

Das Tool ist ohne vorherige Installation geräteunabhängig über den Browser nutzbar.

QuizAcademy – Lehr- und Lerninhalte als Quizfragen und Lernkarteikarten

QuizAcademy ist eine regionale und kostenfreie Mobile Learning Plattform (E-Learning), die es ermöglicht eigene Lehr- und Lerninhalte als Quizfragen und Lernkarteikarten auf zubereiteten. Diese können dann im Web oder über eine App für iOS- und Android-Geräte jederzeit und überall den eigenen Schülern zugänglich gemacht werden. QuizAcademy kann als Live-Quiz oder E-Test direkt im Unterricht eingesetzt werden oder durch die Schüler offline jederzeit und überall genutzt werden.

QuizAcademy, gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg, ist in der öffentlichen Bildung vollständig kostenfrei für Lehrkräfte.

 

Link zum Anbieter:

Erläuterungen zum Tool:


Weitere Werkzeugübersichten