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Demokratische Schulkultur

Demokratische Schulkultur


Eine demokratische Schule lebt vom Engagement aller Beteiligten, der Schulleitung, der Eltern, der Schülerinnen und Schüler, der Lehrkräfte und Pädagoginnen und Pädagogen.
Freiräume zur Beteiligung müssen immer wieder neu ermöglicht, eingefordert und entwickelt werden. Es bedarf daher der regelmäßigen Einbindung aller in diesen Prozess. Vor allem die Kinder und Jugendlichen sollten hierbei nicht unterschätzt, sondern unabhängig von Alter und Schulform in Aushandlungs- und Entscheidungsprozesse eingebunden und systematisch über ihre Rechte und Partizipationsmöglichkeiten informiert werden.
Mitbestimmungs-, Mitwirkungs- und Mitentscheidungsmöglichkeiten zeichnen eine Lernkultur demokratischer Schulen aus. Das Lernen ist geprägt von auf Selbststeuerung und Selbstbestimmung angelegten Lern- und Arbeitsformen. Eine solche Anerkennungskultur ermöglicht Partizipation und Engagement durch Selbstwirksamkeit und Verantwortungsübernahme.

Das Gelingen einer demokratischen Schulentwicklung hängt von der demokratischen Haltung der Schulleitung sowie dem Engagement und den Partizipationsmöglichkeiten aller an Schule Beteiligten ab.

Redaktionell verantwortlich: Ralf Dietrich, LISUM