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Kommunikation und Kooperation gestalten

Kommunikation und Kooperation gestalten


Sollten Sie Fragen haben, kontaktieren Sie uns bitte per Mail: Referat Schulentwicklung. Wir bemühen uns, Ihre Fragen so schnell wie möglich zu beantworten. Das Portal wird fortlaufend aktualisiert und ergänzt.

Kooperation im Schulteam

Die Aufrechterhaltung oder ggf. Wiederherstellung der Kooperation des gesamten pädagogischen Personals der Schule ist Voraussetzung für ein Funktionieren des Unterrichtens auf Distanz.

  • Das Gesamtpaket an Arbeit in der Schule wird zusammengetragen, aufgeschrieben und auflistet.
  • Das Kollegium sollte in kleinere selbstorganisierte Untereinheiten geteilt werden, z. B.
    • nach Jahrgangsstufen
    • nach Kompetenzen (digitale Teams, wer kann was)
    • nach Fachbereichen
  • Arbeitsaufgaben werden verteilt.
  • In regelmäßigen Abständen finden Onlineabfragen unter den Kolleg*innen zu technischen Ressourcen, digitalen Kompetenzen und besonderen Bedürfnissen statt.
  • Mit der Personalvertretung gibt es eine enge Zusammenarbeit.
  • Vereinbarungen zur Nutzung von Kooperations- und Konferenztools werden getroffen.
    • Welche Software nutzen wir? (Datensicherheit)
    • Sind individuelle Präferenzen möglich?
  • Absprachen werden in kurzen, aber regelmäßigen Abständen terminlich festgelegt.
  • Die Planung der Präsenzzeiten, Onlinekonferenzen, Telefonkonferenzen der Teams ist für alle Schulangehörigen und auch für Eltern und Schüler*innen transparent und veröffentlicht.
  • Auch im Kollegium können Lernpatenschaften, z.B. zum Umgang mit den Onlinetools, organisiert werden.
  • Gemeinschaftlicher Austausch in Konferenz- oder Chaträumen wird ermöglicht, um sich gegenseitig zu stützen und zu motivieren.
  • Die Leitungsmitglieder halten Kontakt zu allen Mitgliedern des Kollegiums bzw. Teams und bestärken bzw. ermutigen die Kolleg*innen.

Kooperation zwischen Lernenden

Die Kooperation zwischen den Schüler*innen schafft Freiräume für Lehrkräfte und Eltern und stärkt das Selbstvertrauen der Lernenden.

  • Chaträume, Kanäle und ggf. Lernzeiten für Lerngruppen, in denen sich die Schüler*innen treffen und gemeinsam Aufgaben oder Projekte bearbeiten können, stehen zur Verfügung.
  • Lernpatenschaften sind eine sinnvolle Unterstützung für die Schwächeren und eine festigende Aufgabe für Leistungsstärkere.

Kommunikation

Von der Qualität der Kommunikation hängt ab, wie es gelingt, auch unter digitalen Bedingungen gute Beziehungen zu gestalten, viele auf dem neuen Weg mitzunehmen und die Resilienz aller Schulangehörigen zu stärken.

Es geht nicht um die Vielfalt der Tools und Apps, sondern um deren Nutzen für das Aufrechterhalten der Beziehung der Lehrenden zu den Lernenden, für die sie als verlässliche persönliche Ansprechpartner*innen weiter erreichbar sein müssen. Gerade in Krisensituationen ist die für das Lernen so bedeutsame emotionale Basis unbedingt herzustellen bzw. aufrecht zu erhalten.

  • Asynchrone Formen der Kommunikation – wie zum Beispiel Emails, Cloudlösungen, Messanger - stellen geringere Anforderungen an Organisation, Technik, an die räumliche und innere Situation des Gegenübers und bieten außerdem Freiraum für die Reflexion, wenn nicht sofort eine Rückmeldung erwartet wird.
  • Mehrere parallele Kommunikationsformen (auch analoge) sichern die Beteiligung aller.
  • Digitales Kommunizieren schriftlich oder mündlich führt zu einer stärkeren Konzentration und Fokussierung im Informationsaustausch, das kann hilfreich sein, wenn es um Ergebnisse geht, schränkt aber die Möglichkeiten für die Beziehungsgestaltung ein.
  • Wer zu viel redet, verliert schneller die Aufmerksamkeit.
  • Der sprachliche Ausdruck von Anerkennung und Wertschätzung muss verstärkt werden, da diese ohne Körpersprache und Mimik schlechter erkannt werden. Es darf etwas übertrieben werden.
  • Personen werden in Konferenz- oder Chatrooms unsympathischer wahrgenommen als bei realen Begegnungen. Hier helfen freundlich-heitere Ansprache, ein nettes Äußeres vor und ein Blick in die Kamera oder Verbalisierung dessen, was nicht gesehen werden kann: Ihr seht es nicht, aber ich lächle gerade.
  • Konfliktklärungen sollten noch stärker in Einzelgespräche verlegt werden, weil hier mehr Zeit und möglichst auch visuelle Wahrnehmungen zur Verfügung stehen muss.
  • Jede/r Einzelne sollte durch Ansprache und Nachfrage stärker in den Blick genommen werden, Zurückhaltende oder technisch nicht so Versierte gehen sonst verloren

weiterführende Links

Schulpsychologisches und Inklusionspädagogisches Beratungs- und Unterstützungszentrum (SIBUZ)

In jedem Berliner Bezirk gibt es ein Schulpsychologisches und Inklusionspädagogisches Beratungs- und Unterstützungszentrum (SIBUZ) für alle allgemein bildenden öffentlichen und privaten Schulen. Für die beruflichen und zentral verwalteten Schulen gibt es auch ein SIBUZSuchen Sie Beratung, dann wenden Sie sich bitte an das Beratungszentrum des Bezirks, in dem die Schule Ihres Kindes liegt.

Psychologische Beratungsstellen Brandenburg


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Redaktionell verantwortlich: Daniela Meyr, LISUM