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Hinweise zur Umsetzung der IKG

Hinweise zur Umsetzung der IKG

Hinweise zur Umsetzung der IKG

Mit der Einführung der Rahmenlehrpläne in der Sekundarstufe I werden neue Anforderungen an die Arbeit mit Informationen, Kommunikation und Medien gestellt.

Im Stufenplan wird die Bedeutung von fächerverbindendem Unterricht ergänzend zum Fachunterricht für die allgemeine Grundbildung in der Sekundarstufe I beschrieben. Die Rahmenlehrpläne der Fächer weisen dazu inhaltliche Ansatzpunkte aus.

Für Ansatzpunkte, die die Arbeit mit Informations- und Kommunikationstechnologien und Medien herausfordern, bieten die Materialien zu IKG pädagogische und didaktische Orientierungen bis hin zu erprobten Unterrichtsprojekten. Damit erschließt sich die Möglichkeit, einen wesentlichen Beitrag zum fächerverbindenden Unterricht im Themenkomplex "Medien und Informationsgesellschaft" zu leisten und gleichzeitig den Unterricht zu weiteren Themenkomplexen wie z. B. "Ökologische Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit" und "Wirtschaft" zu befördern.

 

Der Orientierungsrahmen zum fächerverbindenden Unterricht IKG knüpft an die im Stufenplan gesetzten Schwerpunkte an, untersetzt diese spezifisch und zielt auf eine Förderung der Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler im Sinne des kompetenzfundierten Lernansatzes.

Für die inhaltliche Ausgestaltung von IKG werden im Orientierungsrahmen nur Themenfelder beschrieben, da die thematische Untersetzung von den Schulen weitgehend wählbar ist und sich mit dem technischen Fortschritt verändern muss. Deshalb kommt hier der Darstellung von Empfehlungen zur Gestaltung des Lehrens und Lernens eine besondere Bedeutung zu.

Seit dem Schuljahr 1997/98 werden Lehrkräfte des Landes Brandenburg durch eine spezifische Fortbildung auf die Vermittlung einer Informations- und Kommunikationstechnologischen Grundbildung vorbereitet. Erste Erfahrungen zeigen, dass Probleme nicht vordergründig im inhaltlichen, sondern vielmehr im noch ungewohnten organisatorischen Bereich angesiedelt und in der für diese Organisationsform erforderlichen Zusammenarbeit der Lehrkräfte begründet sind. Aus diesem Grund sind die Kapitel 3.1 und 6 von entsprechender Relevanz. Auch der Umgang mit Leistungen (Kapitel 5) ist vor dem Hintergrund des fächerverbindenden Unterrichts zu reflektieren.

Da allen Fächern Ansatzpunkte für die IKG immanent sind, ist die Arbeitsgruppe IKG an Meinungen von Lehrkräften unterschiedlichster Fächer sehr stark interessiert. Für die Erstellung des didaktischen Materials zu IKG sind Ihre Ansichten zu nachfolgend aufgeführten Fragen von besonderer Wichtigkeit:

  • Die Konzipierung eines strukturierten Themenaufbaus für IKG - auch in Abstimmung zu anderen Themenkomplexen (siehe Stufenplan) - erfordert eine vorausschauende Planung. Sind die in Kapitel 6.1 und 6.2 dargestellten Abläufe nachvollziehbar und umsetzbar? Welche Schritte sind aus Ihrer praktischen Erfahrung zusätzlich erforderlich bzw. unnötig?
  • Wesentlicher Bestandteil der schuleigenen Planung ist die Unterrichtsorganisation. Welche Möglichkeiten für eine effektive Unterrichtsorganisation unter Ihren konkreten schulischen Bedingungen (z. B. Blockung von Stunden, Nutzung von Randstunden) sehen Sie? Welche Probleme erkennen Sie? Welche Fragen sollten in einer Handreichung zur Schulorganisation thematisiert werden?
  • Für die Auswahl und zeitliche Staffelung der Themenfelder werden im Orientierungsrahmen Empfehlungen und Vorschläge unterbreitet. Ist dieses Verfahren für Sie praktikabel?
  • Welche Vorteile für eine Zusammenarbeit der Lehrkräfte erfahren Sie? Welche Probleme erwarten Sie?
  • Die Leistungsbewertung erfolgt im Rahmen der partizipierenden Fächer. Welche Möglichkeiten für prozessbegleitende Bewertung sehen Sie? Welche Probleme erwarten Sie?

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