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Aufgabenfunktionen

Aufgabenfunktionen

Aufgabenfunktionen

Aufgaben

  • gliedern, organisieren und rahmen in erheblichem Maße den Unterricht,
  • beeinflussen das Lernen,
  • steuern die Leistungsfeststellung, 
  • können als ein normatives Instrument verwendet werden,
  • präsentieren Schülerinnen, Schüler und Eltern das Fach,
  • sind Bezugspunkt für kollegialen Austausch und Absprachen. 

Unterschieden werden Aufgaben für Lernsituationen und Aufgaben für Leistungssituationen, je nachdem ob es sich um eine Aufgabe handelt, die dem Wissens- oder Kompetenzerwerb dient oder der Überprüfung des Erworbenen. 

Aufgaben zum Lernen

  • Ziel: Wissenserwerb, problemlösendes oder entdeckendes Lernen
  • Funktion: Erarbeitung eines Sachverhalts oder Problemzusammenhangs
  • Kommunikative Bedingung: Aktualisierung, Austausch vielfältiger Perspektiven in der Lerngruppe, wirksame Intervention der Lehrkraft
  • Gesamturteil: eher komplexitätsreduziert, eher konkret, auf Anschlusskommunikation bezogen

Aufgaben zum Leisten 

  • Ziel: Nachweis von Gelerntem
  • Funktion: Nachweis, dass man souverän über Gelerntes verfügt
  • Kommunikative Bedingung: häufig Einzelarbeit ohne Anschlusskommunikation (aber auch Partner- und Gruppenarbeit), selbstständige Bewältung von Komplexität
  • Gesamturteil: eher komplex, eher abstrakt, häufig mit einem (umfassenden) Schreibauftrag verbunden

 

Redaktionell verantwortlich: Erna Hattendorf